Felicia Langer gibt Bundesverdienstkreuz nicht zurück.
"BERLIN/NÜRNBERG - Die jüdische Rechtsanwältin Felicia Langer will ihr Bundesverdienstkreuz nicht zurückgeben."
Nach den hitzigen Veröffentlichungen in der Presse wie auch in der Blogosphäre dürfte der Bundespräsident, wenn es denn nach den Langer-Feinden ginge, nun massenhafte Rückgaben von Bundesverdienstkreuzen und sonstigem Blech zu gewärtigen haben.
Man erwartet also gespannt die Rückgabe sämtlicher Ehrungen in diesem antisemitischen Staat von:
Mal sehen, wem seine Empörung das Lametta an der Brust Wert ist, das man ansonsten fein vor sich hertragen kann. Respektive, ob Herr Broder bereit ist, seinen Überzeugungen selber mal konsequente Taten folgen zulassen.
Also:
Achtung Bundespräsidialamt! Waschkörbe bereit stellen!
"Dass jüdische Intellektuelle wie Ralph Giordano die Verleihung scharf kritisiert hätten, habe sie sehr verletzt. «Dies ist eine Verleumdungskampagne. Das tut weh. Denn ich glaube tief, dass ich auch etwas Gutes für das israelische Volk tue, (. . .).» Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die in Tübingen lebende israelische Anwältin war wegen ihrer Kritik an Israel auf Kritik gestoßen. Die 78-jährige Menschenrechtlerin, Holocaust-Überlebende und Trägerin des Alternativen Nobelpreises setzt sich seit Jahren für die Palästinenser ein. Sie wirft Israel «Apartheid der Gegenwart» vor."
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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