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Im Folgenden gebe ich den bemerkenswerten Mailwechsel zwischen Broder und dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer zum Besten, wie Broder selbst ihn - in einem Anfall geistiger Umnachtung? - auf der "Achse der Selbstgerechten" veröffentlicht hat. Abgesehen davon, dass unklar ist, was Broder durch seine konsequente Missachtung von Groß- und Kleinschreibung erreichen will - außer vielleicht, dass man ihn als Künstler betrachten soll, der sich nicht um Konventionen scheren muss - sind seine Fragen derart dummdreist, dass man sich fragt, ob er das wirklich selbst war, oder ob diese Fragen einer fortschreitenden "dementia senilis" geschuldet sind:
Update 03.August.09: Bernd Zeller, Hilfskampagnero von B., entblödet sich nicht, Palmer "dummlinken Antisemitismus" zu unterstellen und dessen Haltung gegenüber Langer zum "Fall" hochzujazzen. Die Achse selbst begibt sich mit Beiträgen wie "Schreckliche Folgen der Integration" und "Schreckliche Folgen der Islamophobie", deren headlines wohl irgendwie ironisch sein sollen, endgültig auf das Niveau des rechten Hassblogs PI. Es wächst zusammen, was zusammen gehört.
Update 2, 30. Juli 2009: Was wird das jetzt? Macht der B. aus der Kampagne gegen Langer einen Vernichtungsfeldzug gegen Palmer?
Update, 30. Juli 09: Der Mailwechsel zwischen B. und Boris Palmer geht weiter. Hier einige Kostproben der B.'schen "Kunst":
B. unterstellt Palmer, dass er "den ganzen Tag paktiere, intrigiere und taktiere“
B. fragt Palmer, ob er „noch alle Maultaschen in der Pfanne“ habe,
B. unterstellt Palmer, er sei "'nicht lange genug OB', um die Regeln des Journalismus zu kennen"
B. bezeichnet Palmer als „village idiot“, „Zwangsdemokrat“, „eingebildeter Jude“, „Jammerlappen“
"– und das alles in einer einzigen Mail unter persönlich völlig Fremden" wie Palmer schreibt.
Nachlesen? Hier.
Zitat:
sehr geehrter herr palmer,
ich arbeite an einem hintergrundbericht über den fall felicia langer für das wall street journal europe und wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie mir vier fragen (!!Hervorhebung von LE) beantworten würden:
[...]
4. kennen sie einen einheimischen deutschen kommunisten, der für seinen einsatz um die menschenrechte mit dem bvk erster klasse ausgezeichnet wurde?
und schließlich:
5. sind ihnen die fälle (Hervorhebung von LE) “Hans Ernst Schneider alias Hans Schwerte” und “Heinrich Wilhelm August Bütefisch” bekannt?
ich möchte gerne versuchen, dann fall lange zu entskandalisieren [sic!] und als das darzustellen, was er vermutlich ist: eine vermeidbare panne in der kommunikation unter behörden.
[...]
henryk m. broder, berlin, 21.7.09
Sehr geehrter Herr Broder,
Gegenfrage: Glauben Sie, ich hätte noch nie einen Artikel von Ihnen gelesen und würde nicht erkennen, was Sie wirklich beabsichtigen?
Ihr Ziel ist doch nicht die Entskandalisierung, ich bitte Sie.
Werden Sie auch darüber schreiben, dass die von Hass geprägten Reaktionen einiger Langer-Kritiker so weit gehen, sie in eine Reihe mit Adolf Hitler zu stellen?
Sind Sie nicht auch der Meinung, dass ich sofort zurückreten müsste, wenn ich sagen würde: “Wir haben Hitler und Stalin überlebt, wir werden auch Achmadinedschad und Henryk M Broder überleben”? Über Felicia Langer darf man das aber sagen und dabei sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben und niemand stört sich daran?
Ich stehe Ihnen morgen für ein Telefonat zur Verfügung, wenn Sie das wünschen. Einstweilen kann ich Ihnen versichern:
Ich kenne Felicia Langer und Ihren Mann persönlich. Ich weiß, dass ihr Motive nicht Hass, sondern Mitmenschlichkeit ist.
Es geschieht ihr Unrecht, wenn ihre Kritik an Israels Politik mit der Absicht, Israel zu vernichten, gleichgesetzt wird.
Ich weiß um die Traumatisierung vieler Israelis und Juden durch den Holocaust und die bis heute anhaltende Bedrohung der Existenz des israelischen Staates.
Deshalb verstehe ich die Reaktionen, aber ich halte sie nicht für richtig. Die Existenz Isreals wird sicherer sein, wenn Kritik nicht mehr mit Vernichtung gleichgesetzt und
Meinungsfreiheit respektiert wird, auch wenn die Meinung einseitig oder zugespitzt formuliert wird. Frau Langer hat das Bundesverdienstkreuz zu Recht erhalten.
Wahrscheinlich genügt Ihnen das ohnehin völlig für den Zweck Ihres Artikels.
Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt Tübingen
21.7.09
sehr geehrter herr palmer,
ein kurzer nachtrag zu meiner mail, die ich vor einer stunde an sie geschickt habe: ist ihnen bekannt, dass frau langer ein “vorwort” zu einem buch des düsseldorfer politikers jamal karsli geschrieben hat, der mit seinen antisemitischen äußerungen zuerst die grünen und dann fdp in nrw kompromittiert hat? [link entfernt, LE]
bleiben sie dennoch bei ihrer einschätzung, frau langer sei keine antisemitin?
[...]
hmbroder
21.7.09
Sehr geehrter Herr Broder,
An meiner Meinung ändert sich auch durch diesen weiteren Scheinbeleg nichts. An meiner Meinung zu Ihrer Interviewtechnik auch nicht.
Statt Suggestivfragen könnten Sie ja doch echtes Erkenntnisinteresse zeigen.
Wieso unterstützt ein grüner Oberbürgermeister diese Ehrung?
Welche persönliche Geschichte hat er?
Wie gut kennt er Frau Langer?
Und nebenbei: Müssten Sie sich nicht auch wie Frau Langer fragen lassen, was Sie mit Ihren Artikeln bewirken und wer sich auf Ihre Seite schlägt? Aktuelle Kostprobe aus meinem Maileingang:
Boris Palmer,
du hast dieser dreckigen Langerschlampe das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Das macht dich zum schmierigen, widerlichen, übelen, kleinen Judenhetzer in der Tradition von Streicher/Stürmer die bei Bündnis 90/die Grünen weiterhin hochgehalten wird. .
Grünlinks wichsende Gutmenschen so wie du sind die schlimmste Plage die dieses Land seit Adolf Hitler heimgesucht hat.
Jetzt hau ab und sorge dafür dass diese Schlampe das BVK wieder aberkannt bekommt.
Fuck Islam ! [Hervorhebung LE]
Können Sie sich vorstellen, was Frau Langer alles aushalten muss?
Passt aber bestimmt nicht in die schon fertige Geschichte. Also, nur zu.
Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt Tübingen
21.7.09
sehr geehrter herr palmer,
ich fliege gleich nach amsterdam und morgen weiter nach boston. [Dr.Wichtig on tour! LE] ich komme deswegen nicht dazu, sie anzurufen. [...]
alles übrige später.
mit dank und gruss
hb
22.7.09
[...]
Sehr geehrter Herr Broder,
Ihr Artikel zur “Entskandalisierung” ist ja nun erschienen. Ihre Meinung respektiere ich. Aber Ihre Form der Recherche sollten Sie mal reflektieren.
Sie wollten Ihr Zitat, Sie haben am Ende das genommen, was irgendwie noch in den Artikel passte. An meiner Position und meiner Person hat sie nie etwas interessiert.
Ihre Meinung war vorgefasst. Gegenargumente interessieren Sie nicht. Mit Frage 5 stellen Sie Felicia Langer, ein Opfer des Holocaust, in eine Reihe mit Nazi-Verbrechern. [Hervorhebung LE]
Das alles lässt nur einen Schluss zu: Sie gehören zu den Menschen, denen jedes Mittel Recht ist. Das ist die Vorstufe zu totalitären Denkmustern.
Die Kampagne, deren Teil und Mitinitiator Sie sind und die sich in Beleidungsemails übelster Sorte in meinem Posteingang abbildet, schadet Israel mehr als jedes Wort von Felicia Langer. [Hervorhebung LE]
Sie tragen dazu bei, dass es in Israel keine kritische Debatte über die Politik des eigenen Staates geben darf. Das macht Israel empfänglich für falsche Konzepte der Eskalation.
Sie sind Stichwortgeber für ein Netzwerk von Hasspredigern. Sie liefern den wirklichen Israel-Hassern Munition. [Hervorhebung LE]
Ich finde das beschämend und traurig. Besonders, weil es mit dieser empörten moralischen Selbstgerechtigkeit daher kommt.
Vielen Dank für alles. Ich habe viel gelernt in den letzten zehn Tagen. Für möglich gehalten hätte ich das nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt Tübingen
23.7.09
Zitat Ende
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Fand ich auch.
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ich auch
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schrieb am
30.07.2009 um 20:22
Der Broder hat in einigen Punkten gar nicht unrecht. Er kommt aber sehr unsympathisch rüber, weil er den Palmer persönlich angeht, während dieser Sachlich bleibt.
Das ist in einfach Schade, weil man ansonsten auf einen konstruktiven Dialog hätte hoffen können und nicht auf eine Polemik à la: "Sachlich bleiben, du Arschloch!". |
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schrieb am
30.07.2009 um 20:22
Der Broder hat in einigen Punkten gar nicht unrecht. Er kommt aber sehr unsympathisch rüber, weil er den Palmer persönlich angeht, während dieser Sachlich bleibt.
Das ist in einfach Schade, weil man ansonsten auf einen konstruktiven Dialog hätte hoffen können und nicht auf eine Polemik à la: "Sachlich bleiben, du Arschloch!". |
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schrieb am
30.07.2009 um 20:22
Der Broder hat in einigen Punkten gar nicht unrecht. Er kommt aber sehr unsympathisch rüber, weil er den Palmer persönlich angeht, während dieser Sachlich bleibt.
Das ist in einfach Schade, weil man ansonsten auf einen konstruktiven Dialog hätte hoffen können und nicht auf eine Polemik à la: "Sachlich bleiben, du Arschloch!". |
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Lieber LE,
danke, dass Sie das hier eingestellt haben. Ich finde zwei Sachen bemerkenswert: Wie blöd Broder ist - also nicht nur unseriös, dogmatisch, peinlich. Das ja eh. Er ist auch blöd. Denn dieser Briefwechsel zeigt nur, dass - und das ist das zweite - dass der Tübinger OB, den ich bisher nicht kannte, nur von seiner Bestallung habe ich neulich gehört, was das also für ein anständiger, intelligenter Mann ist. Der eine klare Sprache spricht und ohne Geifer Kritik zurückweist. Ein Grüner ist mir sympathisch! Ist ja fast wie früher. Schnüff. JA |
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Ab jetzt zähle ich die Zeit runter. Bin gespannt.
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schrieb am
26.07.2009 um 16:09
Ach, Herr Augstein,
soviel missverständliche Interpretationen. Zwei Aspekte an einem Beispiel mögen genügen. 1. Palmer sagt: „Mit Frage 5 stellen Sie Felicia Langer, ein Opfer des Holocaust, in eine Reihe mit Nazi-Verbrechern“ Hätte Palmer den Sinn der Frage Broders hinterfragt, hätte er (bei wikipedia) erfahren, da diese beiden Nazis ihre BVK's zurückgeben mußten. Broder weiß, dass öffentlich diskutierte Fakten denkende Menschen bewegen können, Fehler zu korrigieren. Broder liefert Fakten – über Langer und über diese Personen, die ihre BVK’s nach öffentlichen Disput zurückgeben mussten. Einfach, klar, aber von Palmer, "ein intelligenter Mann"?, immer noch nicht zur Kenntnis genommen worden. Was macht der? Statt über den BVK nachzudenken, beschuldigt er Broder unzulässiger Vergleiche. 2. Manchmal sind Vergleiche sehr hilfreich, z.B. der zwischen Hamas und den Nazis: Beide kamen durch "demokratische" Wahlen zur Macht, entledigten sich dann in ihrem Machtbereich ihrer Steigbügelhalter (Fatah/Röhm) und nahmen anschließend mit tödlicher Sicherheit die Juden ins Visier, u.a. auf Grundlage der „Protokolle der Weisen von Zion“, eine der Quellen von Hitlers „Mein Kampf“ und im Statut der Hamas. Mit solchen Antisemiten soll Israel auf gleicher Augenhöhe verhandeln? Das probierte Stalin beim deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt. Die Folgen sind bekannt. Die Kommunistin Langer kennt ihren Stalin und seine Fehler. Soll die israelische Politik den gleichen Fehler wiederholen? Ein Leser der Achse des Guten |
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@ski
Hitler wurde, korrigieren Sie mich, falls ich falsch liege, nie von der Mehrheit der Bevölkerung gewählt. Er ist durch die Steigbügelhalterei der konservativen Parteien in Deutschland an die Macht gekommen. Im Visier der Nazis waren zuallererst einmal die Linken, mit 800.000 KZ-Insassen schon bis 1934. War das jetzt schon eine antisemitische Aussage? |
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Eine eigenartige Diskussion in einem noch eigenartigeren Tonfall. Zu viel emphatischer Gestus, zu wenig gegenseitige Achtung in den Äußerungen.
Empörte selbstverliebte Wirtshausintellektuelle im Clinch. |
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Lieber JA,
Boris Palmer ist ein äußerst gradliniger Mann, was auch an seiner Herkunft liegen mag. Ich empfehle, einmal diesem link zu folgen: de.wikipedia.org/wiki/Remstalrebell Dann werden Sie verstehen... :-) |
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Lieber Joachim, Du sprichst mir aus der Seele.
(Ich hoffe, das Duzen geht in Ordnung?) |
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@ Freitag
Wartest Du auf die HMB-Brigaden oder das Antideutsche Gesocks ; -) |
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Hmm, hatte mich verschrieben, aber der netterweise taucht der Kommentar nicht auf?
Interne Fehlerkontrolle des Freitags? Egal. @ Streifzug Auf wenn wartest Du, die HMB-Brigade oder das Antideutsche Gesocks ;- ) |
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Ach, da isser ja.
Und ich hab mich schon wieder verschrieben... |
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Abseits vom Thema frage ich einfach mal (weil ich's selbst nicht weiß): Sind derart lange Zitate "zitierrechtlich" in Ordnung? Warum wurde denn kein direkter Link platziert?
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Danke. Die Frage hatte ich auch schon. Und den Wikinger deshalb auch schon kontaktiert. Ich denk ja immer noch, so blöd kann keiner sein, das ist Satire.
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Urheberrechtlich? Großzitate sind nur in den Wissenschaften erlaubt, Briefwechsel zu veröffentlichen eher problematisch, nicht? Tatsächlich wäre eine Quellenangabe auch ggf. vor persönlichkeitsrechtlichem Hintergrund hilfreich.
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www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boris_palmer_is_not_amused/
Zitatrechtlich wäre mein Post dann problematisch, wenn das "Werk" durch seine "Schöpfungshöhe" unter das Urheberrecht fiele. Kann in deisem Mailwechsel irgendjemand auch nur eine Spur von "Schöpfungshöhe" entdecken? Außer vielleicht in den Antworten Palmers? |
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"Schöpfungshöhe" ist kein Qualitätsmerkmal.
Sie bestimmt den Grad der Individualität eines Werkes. Natürlich: Auch Briefe werden vom UrhG geschützt, die Verbreitung auch von veröffentlichtem Briefwechsel unterliegt dem Urheberrecht. Insofern sollten die Vollzitate nicht auf die leichte Schulter genommen werden. |
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Lieber JL,
ich nehme Ihre Kritik auf und werde den Beitrag zu einem x/100 kürzen. |
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Ich würde eher die Quellenangabe setzen und auch über den Copyright-Hinweis reflektieren: "Jegliche Vervielfältigung oder Weiterverbreitung als Ganzes oder in Teilen bedarf der schriftlichen Zustimmung von Die Achse des Guten." ;-)
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Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hat ja H.Broder die Emails von OB Palmer ungefragt veröffentlich.
Von daher wäre es ja komisch, wenn es dann umgekehrt Schwierigkeiten geben sollte. An sich. |
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Henryk M. Broder ist laut; wenn das Ihre Frage beantwortet ... ?
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Insofern, als er seine Kamapgne gegen Langer damit am Köcheln zu halten sucht, dass er auf den Tübinger OB Palmer losgeht, schon.
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er mag laut sein. ich kann ihn und seine gedanken ganz gut ignorieren, wenn andere es auch könnten, gebe es keine kampagne, die auch durch nichts am köcheln gehalten werden kann.
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@J.Losehand
Geile Antwort! |
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abseits urheberrechtlicher fragen macht mich dieser brief-wechsel erst mal platt. der ja in gänze durch setzen eines links zu lesen gewesen wäre. oder hat Broder ihn schon wieder aus seiner merkwürdigen achse rausgenommen?
was ist bei Broder bloß schiefgelaufen? |
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Hier wird von Herrn Broder die Frage gestellt, ob ein Kommunist bereits einmal eine so hohe Auszeichnung erhalten hätte, da fällt mir spontan Wolf Biermann ein, der nachweislich und nach eigener Aussage überzeugter Kommunist war. Auch er wurde mit dem Bundesverdienstkreuz zu recht ausgezeichnet.
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Ist man mit so einer Frage schon Antikommunist?
(Tut mir leid, J.Losehand, ich konnte wieder nicht anders.) |
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schrieb am
27.07.2009 um 23:10
Wolf Biermann war nie Kommunist, wird nie einer werden, und ist aktuell am rechtesten Rande anzusiedeln.
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naja, am rechtesten?
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Wolf Biermann! :D
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Oh, weia, die Kenntnisse über Kommunisten und Kommunismus schwinden wie die Butter an der Sonne.
Wenn man so Wagnert wie Broder, er ist und bleibt ein Beckmesser und eher ein Choleriker als Polemiker, dann fielen z.B. auch die Bundesverdienstkreuze für Wehner und Brandt unter das Verdikt. Erinnern sich eigentlich noch irgendwelche Sozialdemokraten an ihre Herkunft und an ihre Tradition. Es klingt seltsam dumpf im ganzen Land und aus allen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien, so als bewegten wir uns in Windeseile auf eine wahrhaftige "Wende" zu. Denn wenn schon die Kehlmänner, Biermänner und Hochhüthe nach Peymänneren schlagen und am Ende nur dieses Theater noch übrig bleibt, dann sieht es für Links wirklich nicht gut aus im Lande. Es droht flächendeckend und fünf Stunden lang, der Walkürenritt und endlos die Meistersinger, und nichts will man mehr wissen von dem verfolgten und ermordeten Marat oder dem Frauenschänder und Ausbeuter Brecht. So jedenfalls steht es auf der "Achse des Guten", ich weiß auch nicht, warum ich schon lange dabei immer an "Achsenmächte" denken muss. Grüße Christoph Leusch |
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Dem Ärger schließ ich mich jetzt einfach mal an.
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schrieb am
27.07.2009 um 23:12
Ich auch.
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Zum Thema Urheberrechte: Henryk M. Broder veröffentlichte ohne Genehmigung einen Briefwechsel. Daraufhin verklagte ihn der Schreiber und bekam kein Recht. Henryk M. Broder machte öffentliches Interesse geltend (der Schreiber war ein Verwandter von Konstantin Wecker) und der Richter gab ihm Recht. So würde sicher auch in diesem Fall geurteilt....
Ist Broder doof oder nur doff? Darüber kann man rätseln. Manche Täter geben Hinweise auf ihre Tat. Ihr Unterbewußtsein (das gute in ihnen?) bricht durch. Das dies auf Henryk M. Broder zutreffen könnte belegt seine vorherige Fehlleistung. Da veröffentlicht er - sein gutes in ihm? - doch einen Brief von Alexander Brenner der in diesem Brief indirekt aussagt, dass Broder - alleine oder in konzertierter Aktion mit anderen - Juden und Israelis in der ganzen Welt aufgerufen hat ihr Bundesverdienstkreuz zurückzugeben. www.arendt-erhard.de/deutsch/palestina/Honestly_Concerned/honestly_concerned_felicia_langer_anlage_8_jagdaktion_henryk_broder.htm Es steckt doch wohl ein guter Kern im Broder. Mann muss nur ganz tief graben. |
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schrieb am
28.07.2009 um 00:34
@ leif eriksson
Wir hatten ja schon das Vergnügen hier im Blatt, Posner war das Thema und du meintest, man könne die Singularität der Shoah in zwei Sätzen erklären. Leider bist du den Beweis schuldig geblieben, sei´s drum. Der Grund für meinen etwas rustikalen Kommentar war die Anwesenheit dieses selbsternannten Dortmunder "Judenbeauftragten" a.D.. Selbstverständlich ist das hier dein Blog und du entscheidest, wer kommentiert und wer nicht. Nur möchte ich zu bedenken geben, dass es schon einen Unterschied macht, ob Menschen unterschiedlicher politischer Ansichten im Disput sind oder ein übler Hetzer diesen Blog als Werbung für seine Propagandaseite nutzt. Schau dir doch einfach mal das soggenannte "Palästina-Portal" etwas genauer an, nicht nur die Startseite mit ihren manisch zusammenkopierten "Schreckensmeldungen", sondern vor allem seine unsäglichen Ergüsse in den Archiven. Aber vielleicht ist das ja genau die Art Kommentator, die du dir für deinen Blog wünschst. Na gut, dann wird ja nicht viel Zeit vergehen, bis weitere Exemplare dieser Szene auftauchen. Wie wäre es mit Dietmar Näher von "politblogger.net", Daniel Neun von "Radio Utopia", T.S. Steinberg von "steinberg-recherche" oder dem Verschwörungsdödel Marcel Bartels von "mein-parteibuch.com"? Letzterer könnte noch "nemetico" aka Pedro Kreye von "nemetico.twoday.net" mitbringen und der sein Alter Ego, "alionsonny" aka Jürgen Wolther, aus dem Heise-Forum. Dann fehlen eigentlich nur noch Andreas Friedrich von "profi-reporte.de", der durchgknallte "freeman" von "Schall und Rauch" und vielleicht die Herren Watzal, Wisnewski und Elsässer. Schwups bist du bei Altermedia, herzlichen Glückwunsch, denn damit schliesst sich der Kreis. Wie gesagt dein Blog, deine Regeln. Wenn ich allerdings lese, wie du dich an einer, in Mails durchaus üblichen Schreibweise delektierst oder das Cleverle gibts, nur weil da jemand vier Fragen ankündigte und fünf stellte, dann komme ich zu dem Schluss, dass es dir tatsächlich nur um billigen Krawall zur Kompensation eigener Unzulänglichkeiten gehen kann. Dafür wären die o.g. Gestalten ein dankbares und sicher hochaktives Auditorium. Vielleicht aber liesst du dir den besagten Mailwechsel noch einmal sorgfältig durch, ohne dieses komische, postpubertäre Getue. Dann könnte es durchaus sein, dass dir ein schlüssigerer Grund einfällt, warum Broder diese Mails genau so schrieb und sie anschliessend auf achgut.com veröffentlichte. Ich trau dir diese Leistung durchaus zu, Asterix! |
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Wenn man in Herrn Broder zu tief gräbt, stößt m.E. auf Dinge, die will man gar nicht sehen.
Allerdings kennen Sie ihn ja meines Wissens persönlich, das unterscheidet Sie vom Rest hier. Wobei ich es dann schon erstaunlich finde, dass Sie einen guten Kern in Broder vermuten. Gerade auf Ihnen hat er doch in einer unverschämten und teils sehr persönlichen Art herumgehackt. Ich hätte bei sowas Probleme, einen guten Kern zu sehen, speziell wenn ich mir anschaue, was er sonst noch zum Teil so veröffentlicht hat. |
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schrieb am
28.07.2009 um 11:20
Ich würde mal eher sagen, kleine Sünden bestraft der Liebe Gott sofort. :-)
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schrieb am
28.07.2009 um 11:21
Ich würde mal eher sagen, kleine Sünden bestraft der Liebe Gott sofort. :-)
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schrieb am
29.07.2009 um 14:45
@A.Bundy
Erhard Arendt hat etwas zur Sache beigetragen, A. Bundy vor allem etwas ad hominem. Wie der Herr, so´s Gescherr. "in Mails durchaus üblichen Schreibweise". Danke für einen weiteren Schritt im Prozess der Dezivilisierung". Für altmodischen Herrn klingt im Stil des Herrn Broder ein schönes Stück Mißachtung und Verachtung mit - deutlich auch, dass das Urteil schon gefällt war. OB Palmer sollte den Strick selbst liefern. Täusche ich mich, Mr. Bundy? |
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@ A.Bundy
Was ist denn hier los? Ich dachte ich schreibe auf einer akzeptablen Seite, wo Beleidigungen und Beschimpfungen keinen Platz finden.Schade! |
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Don't feed the troll...
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Guten Abend allerseits, wir haben den Kommentar bereits entfernt. Grobe Beleidigungen dieser Art sind ein klarer Verstoß gegen unsere AGB und werde daher moderiert und entfernt.
Beste Grüße Tessa |
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Schade, dabei juckte es mir schon in den Fingern, mal richtig zuzuhauen (verbal natürlich!).
So ein Schmarrn. @ Leif Eriksson Ich kann Sie zwar gut verstehen, weiß aber nicht, ob das mit der Überschrift die beste Formulierung aller Zeiten war. Wobei ich hier, wie JA zuvor, nochmal meinen Respekt in Richtung Palmer aussprechen muss. Die wenigsten hätten das so gekonnt und unaufgeregt erledigt. |
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@M1xP1yne
Die Überschrift ist der Spontaneität geschuldet: Nämlich aus dem Gedanken heraus, dass Broder wohl tatsächlich geglaubt hat, Palmer sei doof und ließe sich von ihm überrumpeln. Besonders perfide sein Versuch, seine Fragen bzw seinen geplanten "Hintergrundbericht für das WSJ Europe" als "Entskandalisierung" zu verkaufen: Wo kein Skandal ist, da kann man ihn nicht "entskandalisieren". B's Strategie war einfach zu durchsichtig und von daher - doof. |
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@ Leif Eriksson
Ja, das kann ich nachvollziehen. Mal schauen, was Broder in Zukunft noch so macht... |
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Wahrhaft wäre dies hier alles eine Doktorarbeit, freilich eine kurze und eindeutige, aber eine historisch umfassende. Denn man kann alles, mit viel Zeit, nachlesen. - Dann bleibt die Meinung auch nicht in BILDes Kürze plakativ.
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@Rainer Kühn
Aha, Biermann war nie Kommunist und ist jetzt in der rechten Szene zu Hause, guck an, das wußte ich gar nicht. Aber wußten sie, dass Broder eigentlich ein heimlicher Symphatisant der Hamas ist, der Papst gar nicht katholisch und Michael Jackson lebt? |
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@rinerle
die fein säuberliche Freund-Feind-Sortierung beherrschen ja nicht nur die Broders ;-) Biermann hat schon immer polarisiert, und emotionalisiert, entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn, aber eins muss auch der heftigste Biermann-Verächter bzw. -Abwehrer zugeben: Er ist ein Dichter. |
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schrieb am
28.07.2009 um 12:16
Broder ein Sympathisant der Hamas? Zumindest gibt er Ahmadinejad recht, wenn er den Zionismus als ein europäisches Problem sieht, welches den Palästinensern aufgehalst wurde.
www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,389472,00.html |
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Jedenfalls hat Biermann wirklich einen weiten Weg zurückgelegt. Keinen, der mir sehr sympathisch wäre.
Aber, und da hat klara wirklich recht, er ist eben ein Dichter. Und die müssen einem auch nicht sympathisch sein und in Wahrheit können einem ihre politischen Werdegänge und ihre Eitelkeiten ganz gleichgültig sein solange es ihre Dichtung nicht ist. |
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schrieb am
28.07.2009 um 22:18
Können Sie weinerle?
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schrieb am
28.07.2009 um 22:26
Natürlich war er nie Kommunist, sondern ein Weinerle. Ein narzißtischer Gefühlskitsch als Schnauzbarterhabenheit.
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schrieb am
28.07.2009 um 22:28
Und: Der derzeitige Papst ist Inquisitor und Michal Jackson war nie black und nie white. Und Broder? Wer ißt das???
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Wolf Biermann! :D
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Man sollte Biermann oder Broder weder hassen noch lieben. Diese großen Emotionen behalte ich meinem Mann vor. ;-)
Aber Biermanns kommunistische Laufbahn zu negieren, nur weil es den eigenen Vorstellungen von Kommunist nicht entspricht,erstaunt mich doch sehr. Ihn dann noch an den rechtesten Rand zu drängen,entsetzt mich.Wenn die Rechten im Land alles Biermänner wären, hätten wir weniger Probleme. Außerdem relativiert bzw.verharmlost man die Rechten,indem ihnen Biermann zugesprochen wird.Eigentlich wollte ich nur Broder wiederlegen und keine Biermanndiskussion heraufbeschwören. Grüße von rinerle |
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"Man sollte Biermann oder Broder weder hassen noch lieben. Diese großen Emotionen behalte ich meinem Mann vor. ;-)"
Gleich beide?? Gleichzeitig??? Ganz großes Kino!!! Nein, im Ernst, Schluss mit Korinthenkacken: Selbstverständlich haben Sie völlig Recht. |
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@ rinerle
Wenn man die Äußerungen Biermanns spätestens ab 2002 bedenkt, wo er sich mit einigen Neocons wie Josef Joffe (Zeit), HMB (Spiegel) und anderen, unwichtigeren auf den Irak und die Friedensbewegung eingeschossen hat, dann fällt es mir schwer, ihn der Linken zuzurechnen. Vielleicht den widerlichen Antideutschen, die ja von sich selbst behaupten, links zu sein. Nein, Biermann ist schon lange kein Linker mehr, und wenn ich was von ihm lesen muss, wird mir regelmäßig schlecht, denn er hetzt zwar wie Broder, ihm geht dessen Talent für billige Kalauer und dessen wortverdreherische Art ab. Er ist einfach rechts, und m. E. ohne besonderes Talent dort. Seine Talente liegen (lagen?) woanders. Gruß an rinerle von Max |
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schrieb am
28.07.2009 um 22:21
Die einzige relativierende Äußerung ist genau die obige.
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schrieb am
29.07.2009 um 00:24
Lest mal zum Vergnügen 'Havemann' von Florian Havemann, wenn möglich ein Exemplar der Erstauflage (ohne Schwärzungen). Wirft neues Licht auf unsern Großmaul-KleinHeine...
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@ Klara,
Nein nicht gleichzeitig, ist immer vom Tagesgeschehen abhängig. LOL Grüße von rinerle :-) |
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@kühn
Broder wer ist das? fragen sie mich? Ohh, ich weiß es gar nicht mehr....... Ich habe schon verstanden, wir müssen uns ab heute den Namen Rainer Kühn merken, jawolll Herr Rainer Kühn, kein Wiederspruch! Der dumme Biermann mit seinem Gegreine- furchtbar!!Papst- weg mit ihm, Scheiterhaufen. Nur eines noch, Michael Jackson konnte gleichzeitig rückwärts und vorwärts laufen (Moonwalk) und wer das kann, brauch keine Hautfarbe, im Gegensatz zu ihnen, ich vermute mal sie haben sich für braun entschieden, dann grüßen sie mir den Biermann, wenn sie ihn heulend beim schlechten NPD Wahlergebnis im September treffen. ciao und shalom rinerle |
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schrieb am
28.07.2009 um 23:49
Sie sind ja ein echter Humorfreier! Glückwunsch.
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...nein nicht Humorfrei. Lesen Sie den Kommentar einfach mit der Stimme von Helge Schneider.
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@Max
Ich gebe dir völlig recht, Biermann ist schon lange kein Linker mehr, wie er früher verstanden wurde, deshalb schrieb ich auch immer in der Vergangenheitsform "war Kommunist".Wie auch Frau Langer keine Kommunistin mehr ist. Liebe Grüße von rinerle @leif eriksson, ich fand deinen Text sehr gut "Ist Broder doof oder nur doof" deshalb habe ich hier geschrieben,ich habe dir sogar für unser forum (www.sintiweb.de ) den Ausdruck "dementia senilis" abgeklaut.LOL Wirst mir schon verzeihen und alles Gute für Euch.Rinerle |
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Lieber LE,
es kann hier im Freitag ja wohl doch nicht darum gehen, jemanden seiner Unzulänglichkeit insgesamt oder im Detail, am Pranger gestellt, zu überführen!, oder? Herrn Broders demonstrative Nähe zu George W. Bush im US- Präsidentenwahlkampf 2004 ist mir noch mit Schrecken in Erinnerung. H. M. Broder ist weder doff, doof, doofer, sondern ein „Zeitdieb“ aus Verzweiflung, Not von eigenen oder fremden Gnaden, in guten wie weniger guten Diensten bekannter und unbekannter Art, der das argumentierende Treten auf der Stelle als „Status quo ante“ als Gewinn einfährt, die Notwendigkeit von Diskursen beliebig fordert und gleichzeitig überfordernd zu sabotieren trachtet. Diese Phänomen ist bekannt als „Verzweiflungskampf“, wo es vor lauter Einladungen, kabbalistisch in den „Unrat“ von Verzweiflung versackt, verstrickt, versenkt, nicht zu Kämpfen auf Augenhöhe kommt, außer zu ständigen Versuchen des technischen Unterlaufens seiner Gegner und Mitstreiter mit asymmetrischen Mitteln des „Alles oder Nichts“. Insofern erleben wir in Broder einmal in Echtzeit, was in Israel, Palästina kommunikativ unter der Bevölkerung „juden gegen Juden“, „Palästinenser gegen Palästinenser“ Alltag ist. Warum sollte uns das und einem Tübinger Bürgermeister erspart bleiben. Dieser Verzweiflungskampf, maskiert als Überheblichkeit im macho- macho Vortrag und Auslassen von Argumenten eines Herrn Border, findet in Frau Langer ein Opfer, weil Frau Langer in ihrem Streben nach Diskursen Hoffnung für Israel, Palästinenser, Europa, Arabien predigt, die für Herrn Broder und viele vor Ort in Israel/Palästina eine Botschaft aus einer fernen Welt vom Mond geworden ist. Auf dem Mond, dem Trabanten der Erde wollen, wir demnächst wieder landen. Wann landen wir Europäer endlich politisch verantwortlich wie entschieden auf dem „Trabanten“ Israel/Palästina? „Sind nicht die Palästinenser die daheim gebliebenen Juden/innen aus dem Jahre 70 nach Christus, als die Mehrheit der Juden/innen durch die Römer aus Palästina, Judaä in alle Welt vertrieben war? Diese Theorie vertritt ein bekannter jüdischer Philosoph im Streit mit seinen jüdischen Brüdern/Schwestern! JP |
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Interessante Interpretation der Broderschen Motivlage, lieber JP!
Mich stört allerdings weniger, warum er was macht, sondern vielmehr wie er es macht. Ich finde sein Eintreten für Israel vollkommen in Ordnung - nur eben diese aggressiv-bösartige Einseitigkeit nicht. Die hat nämlich mit einem aufgeklärten Geist - den er ja wohl für sich beansprucht - ebenso wenig zu tun, wie der Islamismus. Ich glaube auch nicht, dass er ein Verzweiflungstäter ist, denn das würde ja bedeuten, er handelte aus einer starken Emotion heraus. Was er dagegen tut, folgt einer kühl kalkulierten Strategie, die er neulich selbst in der Jerusalem Post dargelegt hat: "THERE ARE three short-term remedies that could breathe some life and fire into fighting anti-Semitism in Germany: # Academics, journalists, NGOs and politicians should attach a human face to modern anti-Semitism (anti-Israelism); # The myth that the accusation of anti-Semitism is as lethal as anti-Semitism itself ought to be dismissed for the nonsense it is; # And insulating oneself against the charge of anti-Semitism by employing hard-core anti-Zionist Jews should be recognized as a mixture of cowardice and anti-Semitism. Wallowing in meaningless resolutions and a fluffy anti-Semitism parliamentary commission represents the path of least resistance; it means managing anti-Semitism instead of confronting it when it comes disguised as criticism of Israel." Quelle: tinyurl.com/lz8dj6 Und letztlich geht es dem Börne-Bingen-Schubart-Preisträger natürlich auch um die Befriedigung seiner persönlichen Eitelkeit. |
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Lieber LE,
Ihr Nahrungszufluss, Ihr Wasser auf die Mühlen für die Welt der Eitelketen des H: Broder, Ihre Reaktion auf meinen Kommentar hat mich zu meinem folgenden Blog-Beitrag inspiriert. Danke!: www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/die-beste-aller-h-m-broder-welten--die-verzweiflung-der-anderen- tschüss JP |
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Achtung Bundespräsidialamt! Waschkörbe bereit stellen!
Felicia Langer gibt Bundesverdienstkreut nicht zurück. "BERLIN/NÜRNBERG - Die jüdische Rechtsanwältin Felicia Langer will ihr Bundesverdienstkreuz nicht zurückgeben. Dass jüdische Intellektuelle wie Ralph Giordano die Verleihung scharf kritisiert hätten, habe sie sehr verletzt. «Dies ist eine Verleumdungskampagne. Das tut weh. Denn ich glaube tief, dass ich auch etwas Gutes für das israelische Volk tue, (. . .).» Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die in Tübingen lebende israelische Anwältin war wegen ihrer Kritik an Israel auf Kritik gestoßen. Die 78-jährige Menschenrechtlerin, Holocaust-Überlebende und Trägerin des Alternativen Nobelpreises setzt sich seit Jahren für die Palästinenser ein. Sie wirft Israel «Apartheid der Gegenwart» vor." tinyurl.com/l7sa5e |
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Ganz ehrlich: Sollte jemals eine Recherche ergeben, Broder habe auf der Gehaltsliste des iranischen Geheimdienstes gestanden, wäre ich nicht verwundert. Wer so beharrlich pazifistische Juden der Verkommenheit zeiht, wer also einen beträchtlichen Teil des israelischen Volkes wie auch der Juden weltweit in die Nähe der Nazis rückt, nur weil dieser Teil den Frieden so sehr schätzt, dass er Verhandlungen mit dem Gegner befürwortet und auch noch einen menschlichen Umgang mit diesem einfordert, der sagt doch letztlich nichts weiter als: "Ich bestimme, wie ein ordentlicher Jude zu denken hat. Ein ordentlicher Jude muss im Zweifel für den Krieg sein."
Heinrich Broder, so sagt mir die Logik, argumentiert schlichtweg antisemitisch. |
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Hallo Grubenhund,
ich glaube es ist der Gefolgschaftswahn gegenüber einer militärisch industriellen Bunkermentalität in Israel, der sich Broder feixend noch aber doch unterworfen, um ja nicht den Weg zum verordneten eigenen Untergang vorheriger Argumete zu verpassen. Interessante Idee, dass Israel und Iran klammheimlich unheimliche Verbündete sind im Atomwaffen- Komplott, zu Lasten ihrer jeweiligen Bewvölkerung und Staatshaushalte? |
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Heute werden wieder große Demonstrationen aus dem Iran gemeldet. Man stelle sich vor, dieses Land bricht mal weg als Feindbild...
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hier der neueste Stand des Briefwechsels zwischen Broder und Palmer, dokumentiert von den Stuttgarter Nachrichten
www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/2144791 www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2144747_0_9223_-dokumentiert-broder-an-palmer-an-broder.html und von Broder henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/910/ www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boris_palmer_is_not_amused/ In seiner Dokumentation hat er, Zauberlehrling der Manipulation („dümmer als die Polizei erlaubt“), seine „schönste“ Broder-Mail unterschlagen. Sie finden Sie in der Dokumentation der Stuttgarter Nachrichten. Eine Restscham scheint als noch vorhanden zu sein. Was meinen Sie, ist das nur "doof" oder moralischer Kretinismus? Ist das Suizid? Jeder andere Journalist,zumal ein natural born German, der agiert und schreibt wie Broder, wäre doch schon längst im Abseits, im bürgerlichen Tod oder irgendeiner anderen "Art sozialer Quarantäne" gelandet? Gespannt dürfen wir sein auf die zu erwartetenden Apologien aus dem Lager seiner Anhänger. Gespannt darf man sein, ob diese jetzt nicht zu übersehende Selbstdemaskierung für die "Leit"-Presse (SPIEGEL, Springer-Presse, ZEIT, Focus) eine Nachricht wert ist oder ob man sich weiterhin eyes wide shut bedeckt hält. |
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Danke für die Links.
Manche Leute sollte man einfach nur reden lassen, und zwar lange genug. |
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Hihi, die Fortsetzung des Schriftwechsels wird immer besser und Broder wirkt zunehmend wie ein trotziges Kind. Herzlich gelacht habe ich über die Ergänzung "middlebury" am Ende seiner letzten Mail. Vermutlich soll das zeigen, dass er ein weit gereister Mann ist, rastlos und immer auf der Suche nach Neuem. Ein Kosmopolit, dem man nichts mehr vormachen kann und Tübinger schon gar nicht.
Ich kannte den Namen Broder vor einem Jahr kaum, hatte selten etwas von ihm gelesen und nur in Erinnerung, dass er doch immer einen "forschen" Stil pflegte. Irgendwann stolperte ich hierüber: www.bildblog.de/5301/bild-leser-broder-trifft-bild-macher-diekmann/ Leider lässt sich der Arte Beitrag auf die Schnelle nicht mehr finden. Wirklich ein Jammer, weil ich nach diesem Beitrag hin und her gerissen war, zwischen Lachen und Weinen. Unfreiwillige Komik gepaart mit tiefer Resignation. Nach weiterführender Recherche auf der "Achse des Guten" kam ich dann zu dem Schluss, dass die Artikel des Herrn Broder ungefähr so gehaltvoll sind wie die Gespräche eines bekannten Berliner "Star" Frisörs beim Berliner Rundfunk. Ich konnte Herrn Palmer zu seinen Antworten und seiner Standhaftigkeit nur gratulieren. Und nach dem ich das hier las: www.ksta.de/html/artikel/1176113436263.shtml dachte ich über die Drohung, Ralph Giordano würde sein BVK zurückgeben, nur: ok, wenn er meint. Auch wenn er ein "anständiger" Ex-Kommunist ist. |
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Die "5 Fragen" sind wohl inspiriert von den "acht Fragen" an exFinanzminister Paulsen in der New York Times vom 16.7.2009.
Ansonsten scheint es einen Dauerstreit - beinhartes pro Israel - Herrn Broder zu geben, der selbst in der Tat wenig wählerisch in seinen Bildern ist. Die "Reizflut" verführt auch zu Vergröberung. Hier hat er wohl, wie das wüste Emailzitat zeigt, noch gröbere Gesinnungsgenossen. Die kann man sich leider oft nicht aussuchen, ist aber in der Grobheit wohl eher selten in der Linken. Für einen GRÜNEN OB einer Univesitätstsadt finde ich aber auch sehr viele Unterstellungen und Grobheiten in den Antworten. Tübingen und Freiburg sind so etwas wie die deutschen Berkeleys. So viele schöne Soziotope, die Modelle werden können aufgrund der großen Bildungsstandes und der höheren Zugehörigkeit zu höhren Schichten haben wir nun auch nicht. Materielle Not vergröbert auch, als ein auf Existenzniveau gebrachter Wirtschaftskrieg gegen die unteren und mittleren Schichten - Lohnarbeiterklassen. Seltsam, dass diese extremen Friktionen und Dysfunktionalitäten den Ökosystemtheoretikern in diesem wichigen Spezialfall "soziales System" entgehen. |
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Die "5 Fragen" sind wohl inspiriert von den "acht Fragen" an exFinanzminister Paulsen in der New York Times vom 16.7.2009.
Ansonsten scheint es einen Dauerstreit - beinhartes pro Israel - Herrn Broder zu geben, der selbst in der Tat wenig wählerisch in seinen Bildern ist. Die "Reizflut" verführt auch zu Vergröberung. Hier hat er wohl, wie das wüste Emailzitat zeigt, noch gröbere Gesinnungsgenossen. Die kann man sich leider oft nicht aussuchen, ist aber in der Grobheit wohl eher selten in der Linken. Für einen GRÜNEN OB einer Univesitätstsadt finde ich aber auch sehr viele Unterstellungen und Grobheiten in den Antworten. Tübingen und Freiburg sind so etwas wie die deutschen Berkeleys. So viele schöne Soziotope, die Modelle werden können aufgrund der großen Bildungsstandes und der höheren Zugehörigkeit zu höhren Schichten haben wir nun auch nicht. Materielle Not vergröbert auch, als ein auf Existenzniveau gebrachter Wirtschaftskrieg gegen die unteren und mittleren Schichten - Lohnarbeiterklassen. Seltsam, dass diese extremen Friktionen und Dysfunktionalitäten den Ökosystemtheoretikern in diesem wichigen Spezialfall "soziales System" entgehen. |
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schrieb am
31.07.2009 um 11:01
Man versteh mich nicht miss: Die von Palmer zitierte Email ist eher rechts, solche Kanonaden kommen von links eher selten.
Broder selbst ist an sich auch links, aber etwas grob. Die Konstellation: Links = Anti-Antisemtisch, daher tendenziell Israelfreundlich aber auch wegen der Toleranz anti-antiislamisch und für ein friedlichen Palistinänserstaat; Rechts = miltaristisch und Minderheiten unterdrückend, daher gegen die Autonomiebestrebeungen der Palistinänser eingestellt, aber auch anti-anti-nazistisch, mit Unterkorollar anti-anti-antisemitisch, da die Verganegheit besser ruht und der Antisemtismus sich erledigt hat, anti-islamisch und daher erneut israelfreundlich gibt logische Schwierigeiten, wenn man "anti-anti= pro" setzt. Diese Ambivalenzen haben sehr unterschiedliche außenpolitische Konstellationen, nicht nur im Nahen Osten, mit links und rechts vereinbar gemacht. Es führt eigentlich zu einer größeren Toleranz und der Möglichkeit, Moralität im außenpolitischen Feld recht billig zu bekommen. Das hat Fischer ausgenutzt und viele FDP Außenminister vor ihm haben darauf eine stabile Parteibasis aufbauen können. Die erwünschte Effekt der Außenpolitik der Ablenkung von den Problemen im Inland wurde so stark, dass sie sogar des öfteren als Kriegsgrund diente. |
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Man muss auch Verständnis für die Gutächsler haben: Als blasse Kopie der amerikanischen neocons haben sie es schwer nach deren grossartigen Erfolgen in der Irak- und Afghanistankampagne, ein erfolgversprechendes Thema zu besetzen. Da ist klar, dass bisweilen die Orientierung verloren geht.
Aber vielleicht sollte man die Sache (die Gutachse) einfach als ein Netzwerk der gegenseitigen Beförderung und Empfehlung sehen. Wenn man sie nicht mag (und dafür gibt es der Gründe genügend), dann sollte man sie einfach nicht beachten. |
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Man muss auch Verständnis für die Gutächsler haben: Als blasse Kopie der amerikanischen neocons haben sie es schwer nach deren grossartigen Erfolgen in der Irak- und Afghanistankampagne, ein erfolgversprechendes Thema zu besetzen. Da ist klar, dass bisweilen die Orientierung verloren geht.
Aber vielleicht sollte man die Sache (die Gutachse) einfach als ein Netzwerk der gegenseitigen Beförderung und Empfehlung sehen. Wenn man sie nicht mag (und dafür gibt es der Gründe genügend), dann sollte man sie einfach nicht beachten. |
Ausgabe 06/12
09.02.2012
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