So, ... seit 3 Jahren leide ich unter einer Reihe von Symptomen. Keiner der Ärzte hat mir auch nur im Ansatz erklären können (wollen?), was es sein kann. Diese ganze Tortur ist mir nun kangsam zuviel. Womit ich solches jemals habe verdient, kann ich mir nicht denken. Jemanden fragen erscheint mir müßig - angesichts der bisherigen verweigerung der Konsultierten.
Derzeit plagen mich erhebliche und dauerhafte Kopfschmerzen. Angefangen haben sie zum Jahreswechsel, permanent sind sie nun bald 5 Monate. Alle meine erklärungen zu den Symptomen und verhalten der Schmerzen haben bei den Ärzten immer nur Ausweichen und Ablenkung erzeugt. Keinerlei gescheite Diagnose, keine vollständige Anamnese, minimalster Aparate-Einsatz und erwartbarerweise eben kein ergebnis - außer Schmerzmittel. es sei doch eher schmerz, der sich als Memory-Effekt darstellt. Also einer, der sich fundamentalisiert hat, indem der Körper den Schmerz erlernt hat. Derer besondere Ausreden habe ich schon reichlich mir anhören müssen - darunter auch solch Schlagworte, wie Kopfgrippe. Solcherart Aussagen brachten mich regelmässig aus der Fassung. Verständlich?
Aber das Unglück fing schon vor langer Zeit an. Nämlich im Oktober 2008, als ich morgends eine Zigarette rauchte, begann plötzlich ein Herzrasen und der ganze Kreislauf ging auf Hochtouren. Mit dem Kreislauf auch eine gewisse Erregtheit und Erschrockenheit.
Der daraufhin gestartete Besuch in einer Notfallstation verlief dann irgendwie verkehrt. Meine Aussagen bezüglich des Tabaks und die Folgen interressierten die Äzrte dort nicht. Diese testeten motorische und sensorische Funktionen. Fragten sonderbare Dinge und entliessen mich am Ende mit dem Hinweis, dem Hausarzt zu konsultieren.
Das Blutbild, welches angefertigt wurde, beschaute ich erst zuhause. Dort viel mir auf, dass diverse Werte völlig aus dem Lot waren. Unter anderem Leukozyten erheblich erhöht, Hämoglobin viel zu niedrig, .... und viele andere Werte aus der Norm. Sehr Verwunderlich, dass man mich wieder wegschickte. Nach einem Lehrbuch einer Freundin sei der Hämoglobinwert derart niedrig, dass innere Blutungen zu erwarten wären, so auch nur irgendwas weiteres verkehrt liefe.
Wie auch immer - ich lebe noch. Aber seitdem hat sich mein Leben derart verändert, dass ich dies nun beinahe nicht mehr wollte.
Ich war noch nie soviel bei Ärzten und Therapeuten in Behandlung, wie in den letzten 3 jahren. Und allesamt haben mir im Grunde nie etwas erklären können, was es wohl sei, dass mich da Belastet. Offenbar ist die Deutsche Medizin derart unfähig, dass man sich darauf besser nicht verlassen sollte. Zumindest aber scheint mir nach Ursachen niemand zu suchen und ausschliesslich die Symptome - und die auch noch mangelhaft zu behandeln. Hauptsächlich gab es dann immer Schmerzmittel. Ich empfehle diese nicht regelmässig zu nehmen. Sie werden ihren Körper ohne besser kennen lernen, als sie es sonst nie würden können.
Mein Hausarzt ist nett - aber mehr als Schmerzmittel sei nicht zu erwarten. Neurologen habe ich gesehen, die haben sich derart angestellt mir folgen zu können, dass ich es aufgegeben habe. Ich habe Augenärzte mit der Aussage gehört, dass man irgendwann einfach alt wird. Fachärzte, die auf einfache Fragen im Fach antworteten, dass es auf bestimmte Fragen keine Anttworten gäbe...
Mir ist regelmässig die Luft weggeblieben.
Zwischendurch habe ich einmal erwähnt, dass das Herzrasen bei der Zigarette durch die Wechselwirkung mit einer Substanz in einer meiner Lebensmittel entstanden sei, welche jemand hineingegeben hat. Denn ich habe jemanden dabei gesehen, wie er an der Tasche war, in der dieses lebensmittel lag. Dass diese Aussage niemanden aus der Ruhe brachte, daran lässt sich erkennen, dass die ganze Symptomatik wohlbekannt ist und jederzeit erwartet ist.
Homöophatie spielte irgendwann auch eine Rolle. Sie hatte sogar geholfen - jedoch nur für drei Tage. Ein späteres mal tat sie es nicht mehr. Inzwischen habe ich eine relativ genaue Vorstellung, wie Homöophatie wirken kann, wenn doch kein Wirkstoff enthalten ist. Denn im Verlaufe meiner "Krankheitskariere" geschahen besondere Dinge, mit denen man die Homöophatie einwandfrei erklären kann. Und da gibt es nichts zu lachen und zu spotten - die Begebenheiten, die mir da vorgekommen sind, haben es durchaus insich gehabt und entbehren normalerweise jeder Realität. Aber ich war dabei - oft genug, um zu erklären können, es sei real.
Das Neurologen Termine im Quartalstakt vergeben (also frühestens in drei Monaten) scheint dabei System zu sein. Man kann sich bei der Suche schon mal die Sohlen glattlaufen und durch die Absurdität an zusätzlichen Haarverlust leiden.
Ein Arzttermin in drei Monaten ist absolut Sinnlos. Absurder geht es nicht. Und die Notfallstationen kommen nicht zur Sache ob der Ursachen. Fragt sich nur, weshalb ich dann noch einen niedergelassenen Arzt aufsuchen soll, wenn eine best ausgerüstete Klinik nicht zurecht kommt?
Mein Glaube an "Gesundheitssystem" ist dahin. Ich glaube fortan nur noch an die Schmerzmitteltherapie. Die sei allgegenwärtig im Angebot. Aber bis auf Linderung irgendwie Sinnlos und Absurd. Offenbar kann angenommen werden, dass sich insgesamt bis auf Beteubungsmittel (Schmerzmittel) sonst nur Placebos in der Schulmedizin befinden. Vielleicht übertreibe ich ein wenig, aber für mich gab es sonst nur die volle Dröhnung. Sediert bis zum letzten Bewusstseinszipfel. Dann hätte ich auch Drogen nehmen können. Da gibt es wenigstens noch den kleinen Kitzel dabei.
Ach die Krankenkasse. Die haben Hotlines und Kundencenter. Aber wozu? Nach Aussage der dort hinter den Schreibtisch sitzenden sind sie in der Lage zu helfen. Als ich nachfragte, worin die Hilfe bestand, eklärten die, sie würden oft dringende Kostenübernahmen ausstellen können. Mir ist immer noch der zammenhang mit Hilfe nicht bewusst. Als ich fragte, ob sie mir helfen würden können, ergab sich, dass sich Beschwerden wegen unzureichender Aufklärung über Behandlungen nicht lohnen, weil sie eh zu nichts führen würden. Was soll man denn davon halten, wenn sie selbst schon solcherart denken...?
Also ich habe dieserArt Spießrutenlauf nun satt und eh keine Lust mehr. Weshalb ich nun wohl liegen bleibe, bis es gescheit zuende geht. Zum Arzt lohnt sich nicht die Mühe, und sonst sei es mit den Symptomen nicht zu ertragen.
Sollte ich morgen nich aufwachen, folgt vielleicht eine Fortsetzung.
schönen Tag auch...
nacht!
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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