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Ich finde ja nicht einmal, dass der Berliner Wahlkampf inhaltsleerer ist als andere Wahlkämpfe. Und die beste Strategie eines Amtsinhabers war es schon immer, Themen möglichst aus dem Weg zu gehen. Was man aber in Berlin derzeit sehen kann ist, dass es mittlerweile sogar subversiver Akte bedarf, um inhaltliche Botschaften (welcher Art auch immer) überhaupt erst wieder sichtbar zu machen.
Das vesuchen zumindest ein paar Berliner Adbuster gerade. Meine liebe Kollegin Lena Kampf hat sie für die taz am Freitag Abend bei ihrem letzten Streifzug vor der Wahl begleitet.
Foto: Lena Kampf - Lizenz: CC BY-NC-SA
Foto: Lena Kampf - Lizenz: CC BY-NC-SA
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Jahaaa, Herr Dörfler -- Du schreibst halt nicht irgendwo, sondern beim "Freitag", wo bekanntermaßen die x-, y- und z-esten Kommentatoren auf der ganzen weiten Welt unterwegs sind. Du mußt
Mir zB ist so-fort aufgefallen, daß Du uns mit diesem ganz unscheinbaren Beitrag eine ganz sublime Botschaft unterjubeln wolltest. Die versteckt sich hier: "CC BY-NC-SA". Sieht zunächst einmal völlig harmlos aus, klar. Aber genau dieser Schein soll ja entstehen! Wenn man diese Zeichensequenz allerdings umstellt und nur die Buchstaben verwendet, die hier vorkommen, dann kommt heraus: ANY CABS CAN SAY YA. Wie Du siehst, mußt Du also wesentlich früher aufstehen, wenn Du jemanden von uns über den Tisch ziehen willst! ;-) |
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groß – ich kann dir einfach nichts vormachen, josef. verdammt. aber ich werde es wieder versuchen… bis dahin viele grüße!
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Na, ich hab' ja auch den schwarzen Gürtel im Scrabble. Also: no hard feelings.
Grüße zurück! |
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§ 303 Sachbeschädigung
(1) Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert. (3) Der Versuch ist strafbar. ![]() |
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@gustlik
ich würde gerne auch einige pics als comment hinzufügen, das klappt aber nicht... wie haben Sie das "laz"-logo da rein bekommen, ich kann keine grafiken einbinden... |
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Hallo Herr Dörfler,
ich komme direkt zur Sache: „defacement“ von Werbeflächen und Plakaten in öffentlichen Räumen ist ganz klar einer der interessantesten Aspekte von Streetart. Dummerweise fällt das in der Regel unter „Sachbeschädigung“. Und sie würden sich wundern, wie seltsam manche Menschen darauf reagieren. Es ist schon auch schon mal vorgekommen, dass der eine oder andere Betrachter zwar ganz entzückt war von dem Werk, sich jedoch in seiner kleinkarierten Welt trotzdem verpflichtet gefüllt hat, eine Anzeige zu stellen. Und mir ist aufgefallen, das man Ihre Gesichter teilweise erkennen kann, und noch Etwas: wenn Sie ohne Handschuhe mit Kleber arbeiten, präparieren Sie damit geradezu die Abdrücke Ihrer Finger und Handflächen. Überall. Und die Polizei weißt das auch. Und dabei bekommt man in jeder Apotheke ein Päckchen mit OP-Handschuhen in passender Größe. Abgesehen von diesen Details finde ich Ihre Aktion richtig gut. Die Politiker sollten auch mal kapieren, dass wir differenzieren können, darüber hinaus, kehrt man damit die Richtung des Informationsflusses um: also von „Plakat->Betrachter“ zu „Betrachter->Plakat(und damit Politiker)“. Und nebenbei gesagt, wenn dir Politiker uns für Idioten halten, dann brauchen Sie sich darüber nicht zu beschweren, wenn sie hinterher selbst als Idioten dastehen. In diesem Sinne: ![]() gruß |
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besten dank dafür! das ist natürlich nicht "meine aktion" – aber ich weiß, dass die gruppe das video selbst abgesegnet hat. und hoffe dann einfach mal, dass sie beim nächsten mal auch ein paar handschuhe verwenden.
viele grüße! sebastian |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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