LiMA-Blog

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14.03.2010 | 12:08

„Aufregend wie vor Weihnachten“

Hinter der Linken Medienakademie stecken viele Gesichter: die Redner und die Macher, die Schreiber und die Träger. Die Organisatorinnen und Organisatoren des alternativen Medienkongresses können und machen so ziemlich alles – und das auf einmal.

 

Ein Gespräch mit Nele Haas vom Organisationsteam

 

Von Erik Peter

 

LiMA-Blog: Was waren die größten Herausforderungen bei der Organisation der LiMA?

 

Nele Haas: Für alle Fragen ein offenes Ohr und für alle großen und kleine Probleme lächelnd eine schnelle Lösung parat zu haben. Das ist das gewisse Etwas, das die gute Organisation von der schlechten unterscheidet. Den perfekt vorbereiteten Kongress gibt es nicht. Man muss einfach sich und allen Beteiligten zu helfen wissen.

 

Kann man sich nach monatelanger Vorbereitung eigentlich noch auf die Veranstaltung freuen, wenn man weiß, dass da noch mehr Arbeit auf einen wartet?

 

 Die Zeit vor dem Kongress ist aufregend wie vor Weihnachten. Wegen der Planung ist sie auch genauso anstrengend. Wenn es dann soweit ist, hat man die nötige Portion Enthusiasmus, die man braucht, um das völlig normale Chaos vor Ort zu bewältigen. Hier braucht jemand noch Kopien, dort fällt die Technik aus. Es macht trotz der Rennerei Spaß, weil jeder Gang für jemand anderen eine Hilfe ist und zum Gelingen des Ganzen beiträgt.

 

Spielt die inhaltliche Ausrichtung des Kongresses eine Rolle bei der Organisation?

 

 Was die Aufgaben anbelangt, handelt es sich um Service-Leistungen, die sich nicht von der Organisation anderer, unpolitischer Veranstaltungen unterscheiden. Die Besonderheit bei der LiMA liegt vor allem in der persönlichen Motivation begründet, denn als politischer Mensch wünsche ich mir, dass den Mainstream-Medien kritischer und qualitativer Journalismus von links entgegengesetzt wird.

 

Werden die Organisatoren am Sonntagabend, wenn alles vorbei ist, auf ein gelungenes Event anstoßen?

 

Wenn die Aufräumarbeiten vorbei sind, kommt erstmal das große Aufatmen. Dann blicken wir auf eine LiMA mit 950 Besuchern und Referenten zurück und freuen uns, dass bis auf ein paar Probleme das Ziel des Kongresses wieder erreicht wurde: Linke Medienmacher aller Couleur zusammenzubringen und weiterzubilden und sich über die Medienlandschaft auszutauschen.

 

 
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Kommentare
rolf netzmann schrieb am 14.03.2010 um 12:49
ich wusste bisher nicht mal, dass es die LIMA gibt, ha , wieder was dazugelernt :), und würde gerne wissen, wann die nächste stattfindet, weil ich es wichtig finde, dem alltäglichen einheitsbrei der medien etwas qualitativ hochwertiges mit linkem inhalt entegenzustellen...
LiMA-Blog schrieb am 14.03.2010 um 18:13
Genau das finden wir auch! Die nächste LiMA wird vom 9. bis 13. März 2011 wieder in der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin stattfinden.
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Die jährlich stattfindende Linke Medienakademie LiMA ist ein Muss für linke und alternative MedienmacherInnen. Maßgeschneiderte Kurse für Starter, Fortgeschrittene und Experten sorgen für eine angenehme familiäre Atmosphäre, in der man gerne lernt, Erfahrungen austauscht und Netze knüpft.
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