In dem Workshop "Gender & Medien" auf der LiMA 2011 geht es um eine Begriffsklärung von "Gender Mainstreaming". Die Teilnehmenden werden für das Thema sensibilisiert und sie erhalten Instrumente, wie Inhalte/Themen unter Genderaspekten betrachtet werden können und wie sie ihre eigene Arbeit geschlechtersensibel gestalten können.
Geleitet wird die Werkstatt von Franziska Dähn und Matthias Lindner. Franziska Dähn hat Journalistik und Geschichte in Leipzig und Lyon studiert und nebenbei verschiedene Praktika im Print-Bereich absolviert. Sie volontierte bei der Sächsischen Zeitung und ist nun wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Matthias Lindner ist Bereichsleiter für "Genderpolitik" bei ver.di und Mitglied im Steuerungskreis Bundesforum Familie (www.bundesforum-familie.de).
Warum musste schon wieder meine Kollegin über die Neuregelungen zum Elterngeld schreiben? Was hat mein journalistisches Selbstverständnis mit Gender zu tun? Welche Rolle kommt mir als Teil der Medien bei der Beseitigung von Geschlechterungerechtigkeit zu? Nach einer Begriffsbestimmung und dem politischen Hintergrund von Gender Mainstreaming werden die Teilnehmenden durch eine Sensibilisierungsübung auf Geschlechteraspekte in Bildern, Texten und Sprache aufmerksam werden. Dies wird in anschließender Gruppenarbeit vertieft. Es werden Instrumente vorgestellt, die den Teilnehmenden erleichtern, Inhalte und Themen unter Genderaspekten zu analysieren. In einem nächsten Schritt werden Methoden entwickelt, wie sie ihre eigene Arbeit geschlechtersensibel gestalten können. Der Workshop wird Einzel-, Gruppen- und Plenumsarbeit beinhalten.
Der Starter-Workshop findet am Freitag, dem 11.03. ab 12:00 Uhr statt. Die Dauer beträgt 6 Stunden - die LiMA-ID ist 596.
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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