Lindnerowski

Blog von Lindnerowski

11.02.2012 | 20:32

B 17 – Geschwür der Pharmaindustrie

Wissenschaftler sind der Meinung, dass bis Mitte des 21. Jahrhunderts die Krebsrate bei 100% liegen wird, was bedeutet, dass jeder von uns in seinem Leben mal mit Tumoren und anderen Krebserkrankungen zu tun haben wird. Amygdalin, auch als Vitamin B 17 bekannt, ist ein wirksames Mittel gegen Krebs. Weil es ein Naturprodukt ist, kann  man es nicht patentieren und kein Vermögen damit machen. So wird die Wirksamkeit von B 17 durch die Pharmaindustrie konsequent verschwiegen und diffamiert. Auch bei Wikipedia wird Amygdalin als gefährlich und giftig beschrieben. Doch die beliebte Online-Enzyklopädie wird gern von Pharmakonzernen zu deren Gunsten  redigiert.

 

Was ist B 17?

 

1950 hatte der Amerikaner Dr. Krebs (welch eine Ironie) eine kristalline Substanz isoliert, die er Laetril oder Vitamin B 17 nannte, da ihre molerkulare Struktur und Wirkung mit denen eines Vitamin zu vergleichen war. Der Wissenschaftler sah den Krebs als eine Art Stoffwechselkrankheit an, den man aufgrund eines Mangels an Vitamin B 17 bekommen konnte. Dieser Mangel könnte von jeden Menschen leicht gedeckt werden, wenn man eine bestimmte Menge an Aprikose-, Apfel-, Kirsch- oder Weintraubenkernen essen würde. Moment, hatten wir nicht mal gehört, dass man Kerne meiden sollte, da sie giftiges Zyanid enthalten? Ja, das stimmt. Doch nur beim Verzehr großer Mengen kommt es zu den typischen Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Atemnot oder Krämpfe. In wohl dosierten Mengen ist es nicht schädlich und dient vorbeugend gegen Krebs. Mutter Natur hat das B 17-Molekül so konstruiert, dass es in Gegenwart von Krebszellen seine maximale Wirkung in der Bekämpfung entfaltet, wohingegen die gesunden Zellen nicht zerstört werden.

 

Funktion von Amygdalin   

 

Neben den giftigen Substanzen Benzahldehyd und Zyanid, besteht Amygdalin aus zwei Glukoseeinheiten. In ihrer natürlichen Form sind die Giftstoffe nicht aktiv und können somit lebendiges Gewebe kaum beschädigen. Doch gerade Krebszellen sondern ein Enzym ab, das in Verbindung mit Benzahldehyd und Zyanid sehr giftig reagieren. Die Krebszelle wird angezogen und sofort angegriffen. Dieses Enzym heißt Beta-Glukosidase und bewirkt in Anwesenheit mit Wasser, dass die Giftstoffe freigesetzt werden. Glücklicherweise ist das Spaltenzym massenhaft an einer Krebszelle vorhanden und kaum an gesundem Gewebe. Damit außer dem Krebs nicht auch noch die gesunden Zellen in Mitleidenschaft gezogen werden, gibt es im ganzen Körper ein Schutzenzym namens Rhodanese, dass Zyanid und Benzahldehyd neutralisiert und in nützliche Nebenprodukte umwandelt.

1977 untersuchte der seinerzeit bekannteste Krebsforscher der USA, Dr. Sugiura die Wirkung von Amygdalin und stellte fest, dass B 17 den Tumorwachstum einschränkt, Metastasen verhindert und als Krebsprophilaxe dienen kann. Seine Ergebnisse wurden jedoch von der Pharmaindustrie schnell unter den Teppich gekehrt und prompt wurde wieder von der toxischen Zusammensetzung von B 17 geredet. Philip Day, schreibt in seinem Buch “Cancer - Why we're still dying to know the truth”, dass bei einer gerade diagnostizierten Krebserkrankung eine Nahrungsergänzungstherapie die Überlebenschancen 80% betragen, wohingegen bei gewöhnlichen Behandlungsmethoden der Erfolg etwa bei 28% liegt. Day meint, dass die präventive Einnahme von B 17 zu nahe 100% den Krebs verhindert.

 

Wikipedia im Visier

 

Doch vergeblich sucht man bei Wikipedia nach Phillip Day und seinem Buch oder seiner langjährigen Arbeit dazu. Wenn man als Laie, wie ich, sich über Amygdalin oder B17 infromieren möchte, liegt der Wikipedia-Beitrag dazu ganz vorn bei Google. Gleich am Anfang wird Amygdalin als Gefahrenstoff und als gesundheitsschädlich gekennzeichnet. Es wird schnell auf Pharmakologen verwiesen, die B 17 für ein „unseriöses Wundermittel“ halten. Ausführlich wird über die verbotene Abgabe von Amygdalin durch Apotheker berichtet und die damit verbundene strafrechtliche Verfolgung. Unterstrichen werden vermehrte Vergiftungen durch die Einnahme von B 17 uns seine Unwirksamkeit bei der Krebstherapie.

Der Laie ist verunsichert. Ist B 17 als Mittel gegen Krebs wirklich nur ein Hokuspokus? Kann man Wikipedia trauen?

Bereits der Stern schrieb 2011, dass das Manipulieren von Wikipedia-Einträgen bei Unternehmen sehr beliebt sein.  So hat beispielsweise der Pharmariese Astra-Zeneca die Risiken seines Medikaments, eines Neuroleptikers für Kinder mit dem Namen Seroquel verharmlost. Laut Presseberichten, unter anderem dem Spiegel, ist es auch bei dem Projekt Wiki-Watch an der Universität Viadrina in Frankfurt/Oder zu Manipulation von Wikipedia-Einträgen der Pharmaindustrie gekommen. Wiki-Watch entstand, um die Online-Enzyklopädie für Nutzer transparenter zu gestalten. Doch der Projektleiter von Wiki-Watch, Wolfgang Stock, hatte zuvor Einträge zu Gunsten des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis manipuliert. Er wies zuerst die Anschuldigungen zurück, doch der Pharmariese bestätigte, dass Stock das Unternehmen in Kommunikationsfragen berate. Vorerst trat Stock von seinem Posten als Projektleiter von Wiki-Watch zurück.

Doch viel wird dadurch nicht verändert. Letztendlich wird der Laie durch diese Tatsachen irritiert und nicht adquat informiert. Für die Pharmaindustrie - einen kranken Wrtschaftszweig des Kapitalismus - zählt selbstverständlich nur der Profit. 2009 lag der Umsatz der Pharmaindustrie in der Bundesrepublik bei 41 Milliarden Euro, in den USA lag er im gleichen Jahr bei 324 Milliarden US-Dollar.  Laut der PwC-Studie wird sich der Umsatz der Pharmaindustrie bis 2020 auf weltweit um rund 1,3 Billionen US-Dollar mehr als verdoppeln. Offensitlich liegt es den Pharmariesen nicht an unserer Gesundwerdung, denn logischerweise verdienen sie ihre Milliarden an unseren Krankheiten. Auch die TAZ schrieb kürzlich, dass es zwischen Universitäten und Pharmakonzernen zu zwielichtigen Kooperationen kam, wo unerwünschte Resultate, die die Wirtschaftlichkeit eines bestimmten Medikaments gefärden, einfach verschwinden können.  Deshalb nehmen wir unsere Gesundheit selbst in die Hand. Deshalb nehmen wir unsere Gesundheit selbst in die Hand.

Lesen Sie den ganzen Artikel und mehr Infos dazu unter www.libellalen.de

 
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Kommentare
bambulie schrieb am 12.02.2012 um 00:24
Hi Päule,

Wikipedia kann man natürlich nicht trauen. Und was das B 17-Molekül anbelangt, vergiss es. Obwohl anderseits, es gibt bestimmt Pflanzen, die auch mit Krebs fertig werden würden. Hätten die Kleriker damals nicht so viele Hexen verbrannt wären wir heute medizinisch gesehen allemal klüger.

Krebs - also wenn die Zellteilung aus dem Takt gerät - gab es zu allen Zeiten. Den einen erwischt es früher den anderen eben später. Besonders schrecklich ist es natürlich immer dann, wenn es einen jungen Menschen trifft, aber was will man machen. Fakt ist: das Leben ist endlich.
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alexbln hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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fahrwax hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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