lokalreporter

Berliner Betrachtungen

20.02.2009 | 10:30

der theodor der theodor stand gestern nicht im fußballtor..

nein, er saß nämlich bei maybrit neben oliver kahn und gab sich eloquent.

was am neuen wirtschaftsminister besonders auffällt, sind körpersprache und archivierte [medien]floskeln. menschen die nur an ihrer außendarstellung interessiert sind, sind lächerlich. ich vermute, herr von guttenberg wäre gerne ein deutscher obama.

seine gesten zeigen einen schablonierten karrieristen der immer alles bekommen hat, der nie für etwas kämpfen musste, der sich immer schon die richtigen freunde suchte und in jede kamera seine zähne bleckt. typen wie der herr minister verkaufen dir ein teures motivationsseminar, sie dreschen phrasen, wissen alles besser - in die essenz aber dringen sie nicht vor, weder in ihren affirmationen, noch bei sich selbst.

der neue wirtschaftsminister spiegelt die krise der weltwirtschaft, er und sein auftreten kommen mir vor wie ein von strategiepapieren und selbsterhaltungsmodalitäten ausstaffiertes schaumgebäck..

nix für ungut, lieber herr minister, aber mit derlei inflationären phrasen kann man vielleicht überhitzte strukturvertriebler ködern, mit zeitgemäßer kommunikation und spirituell geleiteter weitsicht haben ihre verinnerlichten gesten samt selbstentlarvendem motivationsgedöns wenig zu tun.. was also tun?
 
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Kommentare
merdeister schrieb am 20.02.2009 um 11:06
Na, einfach weitermachen, hat super geklappt bis Jetzt.

Scheinbar ist er genau der richtige Mann, für die aktuelle Lage. Viel Rauch, kaum Substanz und keine Veränderungen, die den Namen verdienen.
Zum Thema Sprache und Macht gibt es noch einen schönen Blogeintrag:

http://www.freitag.de/community/blogs/rhizomorph/vom-binnen-i-zum-nervenkollaps
lokalreporter schrieb am 20.02.2009 um 11:33
viel rauch um nichts, denke ich auch..
lokalreporter
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