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Blogbeiträge

04.01.2012 | 12:36 il lucre

Ranking in the Name of ...

Es heißt, der Unmut über Rating-Agenturen wachse. Wenn wir über Rating-Agenturen sprechen, meinen wir meist privatwirtschaftlich operierende Bewertungsinstanzen für den Kreditmarkt, deren Einfluss auf die Marktteilnehmer mittlerweile so e... >> mehr
09.04.2011 | 10:26 il lucre

Simone de Beauvoir: Feminismus und Existenzphilosophie

"Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht." Simone de Beauvoir Als 1949 „Das andere Geschlecht“ erschien, an die tausend Seiten dick, verfasst und veröffentlicht von einer knapp vierzigjährigen, französischen Philo... >> mehr
31.03.2011 | 21:47 il lucre

Viele bunte Smarties

Smarties zeichnen sich bekanntermaßen durch ihre verschiedenfarbigen Hüllen aus. Allen gemein ist zuletzt aber das Innere, und darüber täuscht auch das farbenfrohe Äußere nur selten hinweg. Wenn Jakob Augstein in seiner SPON-Ko... >> mehr
24.02.2011 | 12:19 il lucre

Wem das Wort gilt

Mittags ruft der Verleger seinen Dichter und Freund an. "Hallo?" "Hey, ich bin's." "Hey." "Ich dachte ich ruf mal an, um dir mitzuteilen, dass ich vorhin die zweite Auflage deines letzten Bandes in Auftrag gegeben habe!" "Hat sich also gut verkauft?" "... >> mehr
05.02.2011 | 12:42 il lucre

Die Revolution und die Kinder

Martin Gehlen kommentiert in der Frankfurter Rundschau die Ägyptische Revolution. Er versucht unterdessen, ein Bild von jenem Regime zu zeichnen, das da in diesen Tagen erschüttert wird - und während man diesen Versuch so verfolgt, kommen ein... >> mehr
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Kommentare

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Erlauben Sie? Heil Hitler!

Kultur | 26.05.2011 | 12:00 Dietrich Kuhlbrodt
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26.05.2011 | 15:27 il lucre
gutes altes nazi-faszinosum. jedes mal derselbe, reflexartige aufschrei. die journaille wusste, dass der trier nur wieder herumblödelt. hundertprozentig. doch bevor man diesen balanceakt zwischen wahn und ironie versaue - gleich lieber wieder die empörung üben. übrigens eine leere, denn: die aussageabsicht war durchaus bekannt. über den trier kann man sagen, was man will. in seiner aussage, sei sie nun geplant oder als nebenprodukt entfesselter blödeldei enstanden, kann sich ein ganzer ethos der verklemmung und panik wiederspiegeln lassen. im mittelalter war es dem narren gestattet, den könig vorzuführen. heute, wo jeder sein eigener könig zu sein glaubt, gilt diese kompetenz als unbequem. er hat jehowa gesagt!
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Eine Frage der Aufklärung

Wochenthema | 14.04.2011 | 08:00 Felix Lee
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15.04.2011 | 12:07 il lucre
jemanden "aufklären" zeigt es doch schon. ich kläre dich darüber auf, wie die welt ist. wer hat sich denn "selbst aufgeklärt"? aufklärung und despotie. das geht hand in hand. überall.
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15.04.2011 | 11:57 il lucre
ich muss beim whistleblowing immer an eine abart der spionage denken. nicht gleich schreien: das ist nicht wertend gemeint. ich halte spionage für legitim. whisteblowing ist zunächst erst einmal ein mittel und nichts weiter. so wie die spionage ein mittel des informationsgewinns im streit zwischen mind. 2 institutionen ist. angenommen, die eine institution sei eine auf brisante inhalte abzielende mediengesellschaft, die andere ein undurchsichtig agierendes gewinnorientiertes unternehmen, so ist das whisteblowing zuvorderst ein mittel, um die informationslage zwischen beiden zu ändern, zunächst zugunsten der ersten institution. sie hat ein interesse an ein gewisse informationen, die zweite institution an der verschleierung dieser. whisteblowing ist nicht journalismus - es ist eine strategie im beschaffen journalistischer inhalte. whisteblowing kann der wahrheitsfindung dienen, es kann aber auch inhalte zutagefördern, die keinen öffentlichen nutzen haben. welcher und wie viel nutzen aus der information herauskommt, ist dann tatsächlich kernaufgabe des journalismus.
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11.04.2011 | 20:00 miauxx
Ich glaube, dass nicht einmal den Schwestern der Vorwurf der mangelnden Einstellung von Anfang an zu machen ist. Fast überall da, wo möglichst effektiv und ökonomisch gearbeitet werden muss, fällt da...
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11.04.2011 | 20:08 il lucre
da vermuten sie nicht nur richtig. ich bin noch jung - 21 - und habe vor dem studium ein jahr lang in einem universitätsklinikum in westfalen gearbeitet, erst als zivi, später als hauswirtschaftliche hilfskraft. die zustände dort zerbrechen menschen - mitarbeiter wie patienten. der allgemeine druck ist unfassbar hoch: zeit, leistung, rechtfertigung für exponentiell anwachsende fehler. alles kommt zusammen. so sehr ich die angst und das unwohlsein des patienten verstehen kann, so zynisch klingt es doch auf der anderen seite, wenn nicht gerade zimperliche schwestern als ungeeignet für ihren beruf abgestempelt werden. denn es gibt nicht nur einfache patienten. den fehler in der arbeitseinstellung der personen zu suchen, halte ich für verfehlt. dass teilweise katastrophale in krankenhäusern herrschen - in allen belangen, außer vielleicht in den betriebswirtschaftlichen zahlen, "gott sei dank" -, ist systembedingt. der ökonomische teufelskreis nimmt die menschliche komponente nicht mehr ernst. und so werden menschen zu maschinen. in jeglicher hinsicht.
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09.04.2011 | 10:39 il lucre
angesichts der allgegenwärtigen geschlechterdebatte - in teilen ausgelöst durch die frauenquotisierung - dachte ich mir, diesen etwas älteren, neu überarbeiteten artikel über die "wurzeln" des feminismus zu veröffentlichen. ich glaube, es wird ein wenig deutlich, dass auch ein sachverhalt wie die geschlechterdebatte nicht zwangsläufig in grabenkämpfen und endlosen schuldzuweisungen enden muss. de beauvoir hat es vorgemacht: am anfang ist nur eine berechtigte frage, und die suche nach einer antwort. de beauvoir hat die frage nach dem wesen des frauseins - zumindest zu ihrer lebenszeit - in aller gründlichkeit und voll persönlicher neugier gestellt, mit viel scharfsinn und einem ungeheuren maß an reflexion. die individuelle anstrengung um klärung der eigenen situation und bedürfnisse steht hier im vordergrund: nicht um den kampf patriarchat gegen feminismus, um den totalen vorwurf der unterdrückung und ressentimentgeladene gefühlsentladungen, die dann als "diskussion" etikettiert wird. ich glaube, ihr werk ist auch missverstanden worden, und die ganze größe tritt erst zutage, wenn man unvoreingenommen herangeht.
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il lucre
"The concrete life of everyone has been degraded into a speculative universe."
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westfalen
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1 Jahr 46 Wochen
Zuletzt aktiv:
04.01.2012
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heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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freedom of speech? hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:52
Untitled hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:46
Duineder hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:39
Achtermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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