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Ich persönlich rätsele ja immer noch, was genau Jakob Augstein und die Freitag-Mannschaft am Guardian finden.
Und heute hatte mich in einer freien Minute mal interessiert, was (bzw. ob) der Guardian zu unserer epochalen Bundestagswahl was schreibt. Also hab ich mir die Mühe gemacht und die (umständlich zu tippende - typisch britisch) Webadresse des Guardians eingegeben, dann dort ein bisschen gesucht.
Und der einzige Artikel, der dort in den letzten Wochen zum Thema Politik und Wahlen in Deutschland im Guardian erschien, ist dieser hier:
Die Linke is riding a wave, but for how long?
Es geht um das "Phänomen Die Linke". Verfasst von einem gewissen Jan-Werner Müller (FU Berlin mit Halt in Princeton, New Jersey) und eines dieser selten dämlichen Machwerke à la Spiegel, inklusive Lafontaine-Bild mit hochrotem Kopf.
Diesen Artikel wollte man dann wohl doch nicht syndikalisieren, wie?
Ausgemacht hätte es nicht viel, denn: that's the Guardian for ya, exactly.
Ich rätsele also immer noch...
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Eine mögliche Lösung des Rätsels:
Man findet durchaus Artikel zur Wahl in Deutschland im "Guardian", z.B. hier: www.guardian.co.uk/world/germany Man muß sich nur durchklicken: News -> World -> Europe -> Germany, nachdem man die >umständlich zu tippende< URL eingegeben hat: www.guardian.co.uk/ (Was soll eigentlich daran umständlich sein?). Und der Guardian hat gute Artikel, er ist informativ und aufklärerisch; nur kommt das in Übersetzungen, die innerhalb kurzer Zeit gefertigt werden müssen ,wie beim Freitag, leider nicht so gut rüber. |
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Da ich es sonst nirgends unterbringen kann.
JA möchte Merkel mit Hilfe von Spinoza in die mecklenburgische Steppe zurückschicken. Echt nett. Einfach hier rechts neben dem Blog bei Standpunkt klicken. |
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Liebe Titta,
trotzdem, es ist die Uckermark. Nicht Mecklenburg. Brandenburg. Ich war neulich dort, es ist ein Unterschied, und es erklärt auch ne Menge. Dort gibt es zwischen Dorfstraße und Kneipenfreisitz den "Promilleweg". Ich persönlich möchte dort nicht tot überm Zaun hängen, weil eine Gegend zwischen echter Landschaft und Hauptstadt eben nirgendwo so richtig ankommt. Liebe Grüße kk |
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Die Uckermark: Ein Nichts zwischen Stadt und Land, das uns die Kanzlerin beschert hat. Dort ist selbst der Sand sauer, dass es ihn ausgerechnet dorthin verweht hat. Aber die vier Kanzlerin-Knöpfe freuen sich, dass sie vom Blazer aus die Welt zu sehen bekommen...
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@ Titta - "JA möchte Merkel mit Hilfe von Spinoza in die mecklenburgische Steppe zurückschicken."
Mensch Titta, ich kämpfe da herum und Ihr? Guck jetzt mal, da sind ganz prima neue Kommentare zum Augstein-Beitrag erschienen, die mich sehr gefreut haben. @ kk - "Ich persönlich möchte dort nicht tot überm Zaun hängen, weil eine Gegend zwischen echter Landschaft und Hauptstadt eben nirgendwo so richtig ankommt." Ach sag das doch nicht, das macht doch der Grebe schon mit seiner Brandenburg-Hymne. @ Friedland - "Die Uckermark: Ein Nichts zwischen Stadt und Land, das uns die Kanzlerin beschert hat" Um dieses Nichts kloppen sich aber auch ostelbische Junker. Wieso eigentlich? |
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Werter Herr Liszt,
- umständlich wegen dem .co vor dem .uk, was aber eigentlich nicht den Guardian betrifft, klar - natürlich hat der Guardian gute Artikel, und auch der Spiegel hat immer noch viele - so ein kollektives Produkt wie eine Zeitung kann man vielleicht nicht ultimativ einordnen aufgrund einzelner Artikel, die dort erscheinen; aussagekräftiger sind möglicherweise die Dinge, die man weglässt, die man nicht druckt, dass darin ein Qualitätsanspruch steckt - und der erwähnte Artikel zur Linken wirkt auf mich, als hätte er nie das Licht der Welt erblicken sollen - ulkig: die Übersetzungen fanden eigentlich (die paar Male, wo ich mal verglichen habe) immer meinen Zuspruch, das saßen auch Slangbegriffe oder Szenevokabeln - ein Problem habe ich jedenfalls von vorneherein viel mehr mit der Auswahl der zu übersetzenden Artikel - Danke für die Übersicht - auf die wäre ich bei noch längerem Suchen vielleicht auch noch gestoßen (ich hatte über den zeitlichen Verlauf gesucht) Das für den Moment. Und ihr anderen: macht ruhig weiter, klärt mal wie das ist mit der Uckermark, ein für allemal! ;-) |
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@titta: die videos sind doch nur ein weiterer distributionkanal für die kommentare von JA. so n gesprochenes anteasern. für uns hier eigentlich so gar nicht interessant, da wir den dazugehörigen kommentar schon längst gelesen hatten.
was den guardian betrifft, schwankt mir da die qualität doch zu sehr. mfg mh |
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@kk
Die mecklenburgische Steppe war nicht von mir, nur die Wiedergabe eines Zitats von JA. In der Uckermark ist sie aufgewachsen, in Meck-Pomm hat sie ihren Wahlkreis, oder? Vielleicht hatte JA ja das bei seinem Satz im Kopf. @Friedland & Magda In der Uckermark war ich noch nicht, Meck-Pomm fand ich schon zum übern Zaun hängen. Vor allem aber wg. der Nazis, die da rudelweise in Ortskernen, Tankstellen und Supermärkten auftreten und die Einheimischen finden es nicht mal bedenkenswert. (Tut mir leid, war so. Deshalb will ich da ua nicht mehr hin in den Urlaub.) @MH Wie schön, daß Sie wissen, was für die Community von Interesse ist und was nicht. Immerhin scheinen die Haare von JA zu konvenieren, da die erstmals unerwähnt blieben. @Ludwig Hasselberg Ich bitte um Entschuldigung. Ich wollte nur einen kurzen Hinweis geben und keine Diskussion in Ihrem Blog entfachen. Ich mache es nicht wieder. |
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hab da nirgens für alle gesprochen, liebste titta. deswegen nutze ich das wort eigentlich.
aber das branding mit den haaren funktioniert, wie du beweist. ;) mfg mh |
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Möchte vorschlagen, die dringend nötige Uckermark-Diskussion hier auszutragen:
www.freitag.de/community/blogs/magda/alles-ein-abwasch-ix----die-uckermark Friedland, falls Du Dich traust, da aufzutauchen, werde ich Dir den Handschuh zu werfen...!!! |
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Ach meisterfalk, Du Guter Du. Jayne hat mich dort gerade mit dem Koepp-Film verlinkt. Den kannte ich gar nicht. Aber den muss ich beschaffen.
Gruß Magda |
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Ich weiß nicht, ob das jetzt noch jemand mitkriegt – haben das Blog gerade erst zufällig gesehen.
Zur Wahl in der BRD gab es für uns sogar erstaunlich viele Artikel, sogar einen Flashteaser auf der Kommentar-Seite (hot topics), die meisten waren aber von Welt-Redakteuren geschrieben oder syndiziert - wieso sollten wir das zurückübersetzen? @IDA Liszt: Sie haben recht, dass wir hier oft nicht genügend Zeit haben, die Texte so gründlich zu bearbeiten und so lange nach der elegantesten Formulierung zu suchen, wie wir uns das gerne wünschen würden. Dass dadurch aber der (aufklärerische) Charakter der Texte verschleiert würde, ist uns nicht recht nachvollziehbar. Können Sie uns ein Beispiel nennen, wo Sie dieses Gefühl hatten? @Ludwig Hasselberg – Sie schreiben, Sie hätten ein Problem mit der Auswahl der Guardian-Texte: Könnten sie das bitte noch etwas präzisieren? Was vermissen Sie denn? Wenn sie einen interessanten Artikel entdecken, lassen Sie es uns wissen. Auch sonstige Anregungen sowie Kritik jeder Art sind jederzeit herzlich willkommen. Herzliche Grüße, die Übersetzer |
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habs mitbekommen, aber kein @. :P
mfg mh |
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@MH120480: Zum Kommentieren angeregt fühlen dürfen Sie sich trotzdem ;-)
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beim guardian versteht man es ganz gut inhaltliche kleinheiten aufzubauschen. so wird aus "jedes verdammte buch gibts auch im internet zu klauen" schnell mal ein "harry potter wird im internet geklaut wie noch nie zuvor". ;P
aber mal was praxisnahes .. mir würde es gefallen immer einen link zum originalartikel zu haben. find die vergleiche der diskussionen immer ganz interessant. mfg mh |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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