luggi

go raw now

09.01.2012 | 23:06

Die Riester-Rente ... ein deutscher Erfolg

Es hat sich gelohnt, wie immer.

Es hat sich gelohnt für Herrn Riester.

Es besteht für Herrn Riester keine Gefahr jedweder Altersarmut.

Es muss 2013 Schluss sein mit dem Primat der Versicherungswirtschaft gegenüber den unsäglichen Politikern aus SfCPSUD(grün) ... oder eher.

Die Rente ist sicher ... auch wenn sie ergänzt werden muss, immer mehr ... und mehr ... und mehr ...

Die Riester-Rente war die größte Reform nach dem zweiten Weltkrieg, meinte Herr Riester. Herr Riester kommt aus welcher sozialen Bewegung? Liebe Gewerkschafter ... welche Leute wählt ihr???

 
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Kommentare
Magda schrieb am 09.01.2012 um 23:16
Mensch luggi, dann verlinke den Mist doch wenigstens.
Während sich alle über Wulff und Maschmeyer erregen, kommt hier der Supercoup über die Senkung der gesetzlichen Rente, die demokrafische Lüge und die Schnäppchen, die Maschmeyer und andere Finanzdienstleister machen. Und niemand regt sich auf.

Das ist der offizielle Text:
www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,8luiz4604wgqq29k~cm.asp

Die Story im Ersten: Das Riester-Dilemma (SR)
Portrait einer Jahrhundertreform
Film von Ingo Blank und Dietrich Krauß

Montag, 9. Januar 2012, 22.45 Uhr im Ersten

Walter Riester im Interview

Im Januar 2001 wurde die Riester-Rente eingeführt – und als entscheidender Schritt zur Lösung der Rentenfrage gefeiert. Ihre Verfechter waren sich damals einig: Die gesetzliche Rente alleine könne es nicht mehr schaffen. In einer älter werdenden Gesellschaft müsse jeder privat vorsorgen. Mit großzügigen staatlichen Zuschüssen sollten die Bürger ermuntert werden, ein privates Zusatzpolster für ihr Alter anzusparen.

Doch heute, rund zehn Jahre später, entpuppt sich die vermeintlich renditeträchtige Privatvorsorge à la Riester mehr und mehr als Rohrkrepierer: Die staatlichen Zuschüsse kommen vor allem den Versicherungsgesellschaften zugute und nicht den kleinen Sparern.

Oft werfen Riesterversicherungen sogar weniger ab als viele ungeförderte Produkte – auch, weil der Staat zwar die Ansparphase großzügig fördert, aber bei der Auszahlung ebenso großzügig Steuern erhebt. Viele Rentner müssten über 90 werden, um auch nur das Geld wiederzusehen, das sie in die Riester-Versicherungen eingezahlt haben.

Veranstaltung zum Thema Altersarmut

Und schließlich droht gerade Geringverdienern der Totalverlust. Denn wer im Alter auf Sozialhilfe angewiesen ist, bekommt die angesparte Riester Rente nicht oben drauf. Sie wird viel mehr verrechnet von der Sozialhilfe abgezogen.

Schließlich haben nur knapp die Hälfte aller Antragsberechtigten eine Riester Rente abgeschlossen. Aber alle sind von der parallelen Rentenkürzung betroffen. Es sparen bei weitem nicht alle und tendenziell die Falschen.

Viele Besserverdienende nehmen die Riesterförderung gerne mit, aber die, die wirklich darauf angewiesen wären, bleiben – mit gutem Grund – der Privatvorsorge fern, weil sie das Geld nicht aufbringen wollen oder können.

Zudem haben sich die Hoffnungen, dass sich das Geld der Sparer auf den Kapitalmärkten quasi von selbst vermehrt, in der Finanz- und Eurokrise längst zerschlagen. Staatsanleihen gelten entweder als riskant oder nicht profitabel. Die Verzinsung, die die Lebensversicherer ihren Kunden garantieren, ist mittlerweile auf mickrige 1,75 Prozent gesunken – und das auch nur auf den so genannten Sparanteil.

Es wird immer unwahrscheinlicher, dass man mit privatem Sparen die Kürzung bei der gesetzlichen Rente ausgleichen kann. Die Reformen der vergangenen Jahre haben dafür gesorgt, dass die Rente künftig um bis zu 20 Prozent geringer ausfallen wird. Der Vergleich mit den europäischen Nachbarn zeigt: In keinem anderen Land wurde das Rentenniveau so stark gesenkt. Selbst wer 32 Jahre durchgehend zum Durchschnittslohn gearbeitet hat, wird künftig im Alter Sozialhilfe benötigen.

Dabei hatte die Politik doch 2001 behauptet, es werde niemandem schlechter, sondern allen besser gehen mit der Riester-Rente.

Zudem haben sich die Hoffnungen, dass sich das Geld der Sparer auf den Kapitalmärkten quasi von selbst vermehrt, in der Finanz- und Eurokrise längst zerschlagen. Staatsanleihen gelten entweder als riskant oder nicht profitabel. Die Verzinsung, die die Lebensversicherer ihren Kunden garantieren, ist mittlerweile auf mickrige 1,75 Prozent gesunken – und das auch nur auf den so genannten Sparanteil.

Es wird immer unwahrscheinlicher, dass man mit privatem Sparen die Kürzung bei der gesetzlichen Rente ausgleichen kann. Die Reformen der vergangenen Jahre haben dafür gesorgt, dass die Rente künftig um bis zu 20 Prozent geringer ausfallen wird. Der Vergleich mit den europäischen Nachbarn zeigt: In keinem anderen Land wurde das Rentenniveau so stark gesenkt. Selbst wer 32 Jahre durchgehend zum Durchschnittslohn gearbeitet hat, wird künftig im Alter Sozialhilfe benötigen.

Dabei hatte die Politik doch 2001 behauptet, es werde niemandem schlechter, sondern allen besser gehen mit der Riester-Rente.

"Rentenpapst" Bert Rürup, der die Rentenpolitik unter Schröder maßgeblich geprägt hat, wechselte erst zum AWD und ist inzwischen Geschäftsmann und Unternehmensberater in einer gemeinsamen Firma mit dem umstrittenen Ex-AWD-Chef Carsten Maschmeyer. Andere einflussreiche Experten Regierungsberater wie Bernd Raffelhüschen oder Meinhard Miegel leiten Institute, die von der Versicherungswirtschaft gefördert werden oder wurden.

Der Lack ist ab von der privaten Vorsorge à la Riester. Teuer, ineffizient und für viele Bürger viel zu kompliziert. Gerade in der Krise zeigt sich, dass die gesetzliche Rente mit ihrem Umlageverfahren das erheblich stabilere und günstigere System ist. Doch ein Weg zurück ist nicht in Sicht – zu mächtig scheint die Macht der Lobby aus Wirtschaft und Politik.

Redaktion: Wolfgang Wirtz-Nentwig (SR)
luggi schrieb am 09.01.2012 um 23:41
@ magda
luggi versinkt in Schande ... ein Kommentar, mehr Text als mein Blogeintrag

aber ich konstatiere, wir beide ... oder vielleicht auch andere ... schauen doch die relevanten Sendungen -> Smeiley
tlacuache schrieb am 09.01.2012 um 23:51
Magda, vielen Dank fuer den Hinweis,
langsam Falten die Wirtschaftseliten Gesamtdeutschland zusammen, und zwar so klein, dass sie bald selber nicht mehr reinpassen...
GEBE schrieb am 10.01.2012 um 00:16
"Der Lack ist ab von der privaten Vorsorge à la Riester,"

Da war noch niemals welcher drauf!
Von Anfang an war erkennbar, welcher Volksbetrug da veranstaltet worden ist - nur Millionen von Schafen sind diesen Judasziegen Schröder, Riester, von der Leyen und Konsorten treudoof zum Blut abzapfen hinterher getapert. Halt typisch deutscher Michel.
luggi schrieb am 10.01.2012 um 00:34
Puhh, der Lack von rechtsätzenden Inhalten ist ja auch mehr als lang ab.
Kennzeichnend: der Zusammenhang von Rente und Blut.
Joachim Petrick schrieb am 10.01.2012 um 01:57
@Magda

und Christian Wulff als Garant der politisch überparteiichen Korruption in Sachen Versicherungswirtschaft immer mitten mang.

siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/mit-und-ohne-riester-verbiestert

10.01.2012 | 01:28
Mit und ohne Riester verbiestert
riester_rente walter_riester hans_eichel carsten_maschmeyer union-invest awd sozialversicherung agenda2010 hartziv versicherungwirtschaft rörup von_der_leyen

Hat es sich nach zehn Jahren "Riester Rente" verbiestert ausgeriestert?
luggi
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