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Tja, da rufe ich doch über meinen Webbrauser die Freitags.\-\URL auf und was zeigt sich unschuldig? Eine Bitte um Teilnahme an einer Umfrage. Gut. Meistens klicke ich den Mist weg...aber...dem dF tuhe ich den Gefallen...mach ich mit und beantworte erste "harmlose" Fragen.
Aber einige der Fragen, die da gestellt wurden, entsprachen aber nun absolut nicht der Wirklichkeit und dem heutigen Tag (8.März) im Kampf um Gleichberechtigung (z.B. : Wer ist Hauptverdiener oder wer schmeißt den Haushalt...Kopfschüttel).
Liebe Freitag-Redaktion...stoppt die Umfrage und lasst sie überarbeiten. Außerdem mag ich keine Angaben zu meinen Einkommensverhältnissen etc.. Solche Fragen gestaltet man geschickter...glaub' ich mal.
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Mit Umfragen ist das sowieso recht schwierig. Vieles wird ja auch falsch interpretiert oder gar nicht erst verstanden.
So soll vor einiger Zeit seitens der UNO eine weltweite Umfrage durchgeführt worden sein. Die Frage war recht einfach gehalten und sollte kein unüberweindbares Hindernis darstellen. Frage: "Teilen Sie uns bitte ihre ehrliche Meinung zur Lösung der Nahrungs-Knappheit im Rest der Welt mit." Wie erwartet war die Umfrage eine einzige Pleite. Warum? In Afrika wussten die Befragten nicht was "Nahrung" ist. In Osteuropa wusste niemand, was "ehrlich" heißt. In Westeuropa kannte keiner das Wort "Knappheit". In China wussten niemand, was denn "Meinung" ist. Im Nahen Osten war man unsicher, was denn "Lösung" bedeute. In Südamerika kannte niemand die Bedeutung von "bitte". In den USA wusste niemand, was denn der "Rest der Welt" sei. So kann's gehen mit Umfragen... |
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geile nummer :-D
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Ich überlege und überlege und ... wo man den Begriff "Teilen" nicht kennt. BDI und INSM können's wohl nicht sein, die teilen ihren Meinungen mit penetranter Aufdringlichkeit mit.
So richtig "Teilen" im Sinne von Verteilung wird es wohl nur dort geben, wo die Verteilung dem Leitspruch "Jedem nach seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten" folgt. |
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Es ist ja so, dass es auf der welt gerechte und ungerechte Menschen gibt. Die Gerechten verurteilen und die Gerechten teilen ein. Hinzu kommt noch eine ganz bestimmte Perspektive. Während man Elend gerne teilt, ist das beim Reichtum zum Beispiel nicht der Fall.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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