Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

Frieden – Wie geht das?

Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

Zur Empfehlung
Meine Frau weint

Meine Frau weint

Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

Zur Empfehlung

Kultur : Ist Medizin eine Wissenschaft? (Fortsetzung 24.11.2011)

Zum Kommentar-Bereich

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community.
Ihre Freitag-Redaktion

100 Gramm Kochsalz an einem Tag wirken tödlich.

Wer es nicht glaubt, kann es gern ausprobieren.

Und jetzt eine kleine Aufgabe: Ermitteln Sie über den durchschnittlichen Kochsalzverbrauch die Anzahl der Tage, an denen Sie die tödliche Dosis erreichen könnten (oder werden).

Aber jetzt zum Thema.

Man kann ja glauben, was man will, und das zu einem Lehrgebäude entwickeln. Und in diesem Lehrgebäude sind divergierende Grundsätze alltäglich ... aber selten wissenschaftlich.

1+1=2 und E=mc².

Aber nachfolgende widersprechende Aussagen werfen, abgesehen von der inhaltlichen Bewertung, ein Schlaglicht auf die "Wissenschaftlichkeit".

Gefunden in "alverde", Magazin von "dm", vom November 2011 auf Seite 45.

Antje Gahl, Diplom-Ökotrophologin und Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: "Wer viel Kochsalz zu sich nimmt, hat jedoch ein höheres Risiko für einen erhöhten Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ist wissenschaftlich erwiesen."

Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung, Bad Elster: "Die bisherigen wissenschaftlichen Studien bieten keinen überzeugenden Beleg, dass ein verringerter Salzkonsum gesundheitliche Vorteile hat."

Und diese Kontroverse allein nur bei Kochsalz.

Klingelt's, wie es bei anderen medizinischen Studien beschafft ist? Sry für die bairische Attitüde.


Fortsatz folgt.

btw an die Redaktion: S gibt immer noch keinen Themen-Tag für Medizin und Gesundheit

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.