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Wenn die Mitarbeiter des "derFreitag" gegen den Willen von JA Flugblätter zu Streikaufrufen verteilen und Liz Mohn gemeinam mit Angela M. persönlich die allerletzten Auflagen der BILD-Gazette verteilt.
Aber so einfach ist es nicht ... glaub' ich mal.
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Mensch luggi, Du bringst mich ja zum träumen...;-)
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>>Wann gibt es eine revolutionäre Situation in Deutschland?<<
Wenn Machtinhaber wie Quandt, v. Bismarck, v. Opel, Schwarz, Schlecker, z. Guttenberg u. a. uns anflehen, sie gnädig zu behandeln. Und wir souverän genug sind ihr Flehen zu erhören. "Revolution" im gesellschaftlichen Sinne: Umwälzung, Umdrehung der Machtverhältnisse "Aufstand": Empörung über die Obrigkeit, wobei die Herrschaft noch nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird. Erkennbar ist ein Aufstand daran, dass Aufständische Forderungen an die Obrigkeit stellen. Eine revolutionäre Bewegung nimmt die Dinge selber in die Hand, weil die Forderungen des Aufstandes nicht erhört wurden. Momantan stehen wir wohl am Beginn eines Aufstandes. |
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Hmmm, ich habe einmal gelernt und begriffen: Wenn die "Oben" nicht mehr können und die "Unten" nicht mehr wollen - das ist dann eine rev. Situation. Die "Oben" können schon lange nicht mehr - nur "Unten" wollen noch zuviele ... an Dingsbums glauben.
btw. Vielleicht rettet das Weihnachtsfest dieses unglaubwürdige System ... |
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schrieb am
19.10.2011 um 22:37
Die Obertanen können immer dann nicht mehr weiter herrschen wenn die Untertanen nicht mehr mitmachen.
Ohne Untertanen waren Obertanen noch nie mehr als lächerliche Würstl. Sozialschwache Parasiten, die aus eigener Kraft nicht lebensfähig sind. Wie ein Bandwurm, der aus dem Darm vertrieben wurde. Es kommt also ausschliesslich auf die Untertanen an. Hier wurde gerade wieder ein Blog eröffnet mit der Forderung nach dem Austausch eines Höflings. Das sieht noch nicht nach Revolution aus, sondern ist eher Ausdruck eines kommenden Aufstandes. Wann aber die Zunahme der Forderungen an die Obrigkeit qualitativ umschlägt in revolutionäre Aktion ist schwer vorherzusagen. Ich will das Meine dazu tun, wenn ich auf Kundgebungen rede... |
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...und ich musste erfahren, dass Herbst und Winter kontraproduktiv sind/ sein können, müssen.
Die beste und einzig wahre Jahreszeit für Revolution ist der Sommer, da holt man sich auf der Straße auch keinen Schnupfen. Regenwasser im Sommer ist was für Warmduscher, denn das Wasser ist warm. Da bei uns demokratisch gewählt wird, muss da der Hebel ansetzen, nach dem Motto: Das Volk hat die Regierung, die es verdient. Wir bekommen hoffentlich keine italienischen Verhältnisse, in denen um die 50mal die Vertrauensfrage gestellt und abgeschmettert wird. Motivation ist das Zauberwort. Motivieren, können wir in Stuttgart lernen, dran bleiben, nicht zermürben lassen, permanent und sichtbar -Dagegen- zeigen, Stimme erheben. Und aufdecken, was schief läuft, konsequent, wasserdicht. Oder aber besetzen, okkupieren, aber nicht zaghaft, hier mal ein paar auf nem Platz( von 14 - 18.30 Uhr), da wird, dort wos drauf ankäme, müde gelächelt. Rein in die Machtzentren, occupy Bundestag... occupy Deutsche Bank, werktags, nicht samstags, EU-Parlament kann man streichen, da ist eh kaum jemand, außer aufm Papier. Aber da wäre Platz. Revolutionäre Situation wäre gegeben, Revolution ist Arbeit, muss man mal sehen, was der Chef davon hält, wenn man mal eben ins Zelt zieht. Oder Gesetze erlassen, die ermöglichen Innenstädte ökologisch zu überdachen, wegen des Komforts oder so. Guds Nächtle |
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@ claudia
Tja, das ist das Problem ... wenn Untertanen glauben, sie bräuchten Obertanen (Würstllllss). Nur wer sät diese ungeistigen Vorstellungen? Die Würstl? |
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@ SuzieQ
Was machen wir denn nun mit Regionen, die keinen Frühling, Sommer, Herbst und Winter kennen? Stell dir vor, die Grönländer machen Revolution ... und einer stellt fest:Huch, wir haben ja gar keine rev. Jahreszeit. Bei uns herrscht Nacht. Da fehlt uns das weisende Licht. Die Okkupation des alltäglichen Lebens durch die allmächtigen Okkupanten wird doch nicht durch die Occupy-Bewegung wesentlich beeinflusst ... ich kann doch die Einschätzung, dass die Magnaten und Helfershelfer Vertändnis für dieses Occupying haben richtig bewerten ... oder glauben Frau Mangel A. Erkel und Co., dass ich mir die Kneifhose mit einer Zange anziehe? Kopfschüttel ... 4 lange Minuten. |
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@ luggi
Die Idee, dass schlechtes Wetter/ Klima demotivierend für eine Zahl x der Demonstranten sei und ebenfalls gesundheitsschädlich, ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Meinung kundtun, z.B. während der mehrmonatigen Polarnacht, kann man ja am PC, www machts möglich. Auch diejenigen motivieren, die trotz schlechten Wetters draußen ausharren oder evtl sogar campieren, geht auf diesem Weg. Ist ja nicht jede/r outdoor-fan. |
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schrieb am
21.10.2011 um 05:48
Na ja, die behaupten, man könne bei Temperaturen knapp unter 0° C nicht mehr vor vor die Türe gehen, halten es beim Skifahren ganz gut einen Tag lang aus...
Man sollte einfach nicht nackt herumlaufen und eine Thermosflasche mit heissem Tee im Rucksack kann auch nicht schaden. Und eine deftige Brotzeit, damit der Körper was zum Heizen hat. |
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nein, lieber luggi, deine frage geht ins leere nimmermehr. es werden wie eh und je die andern aufstehen und was ändern, nicht die leutchen hier in der rückwärtsrepublik. die wollen und können nicht nach vorn kucken, irgendwer hat denen den kopf verdreht. der heilige bimbam.
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Na, neh, ich bin nicht so pessimistisch .... es sind die Umstände usw...
Die Bayern haben es ja auch einmal zur Räterepublik geschafft ... wäre in der phantastischen Rückwärtsbetrachtung eine int. Vorstellung ... Freistaat Bayern als komm. Staat ... und F.J.S. im komm. Mausoleum. |
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schrieb am
21.10.2011 um 05:54
>>Die Bayern haben es ja auch einmal zur Räterepublik geschafft ... <<
Schon. Aber Gustav Noskes Schiessprügelhelden hatten "überzeugende "Waffen... Auch daraus kann man lernen: Revolution auch in Kasernen! |
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lieber luggi, jaja, bis zur räterepublik. wie lange hat die in münchen sich gehalten?
claudia sagt, wie's weiterging. mit noske, von der spd! ich stell mir die revolution ganz anders vor, nicht bloß in der rückwärtsrohmantischen republik hier, sondern global. es kommt ein power-psychiater und steckt alle machtkranken in die weiße zwangsjacke. punkt. danach lässt sich was einrichten, das keine revolution mehr braucht. |
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Es ist querfeldeinbloggend den Spuren Luggis folgend doch einfach: Wenn die von F.J.Degenhardt gestellte Frage:
"Wo ist das gelobte Land, das man so en passant, ganz leicht, und notfalls auch zu Fuß erreicht?" mit deutscher Gründlichkeit bentwortet worden ist, ohne dass die in Herden von Zischlern getriebenen Untertanen im Grießbrei steckengeblieben sind, werden wir eine revolutionäre Situation in Deutschland haben. Da bei einer Revolution aber mit noch geringerer Wahrscheinlichkeit das später rauskommt, was man erwartet als bei einem Riesterrente, kann es sein, dass wir uns gedulden müssen oder ackern wie Erich Mühsam (Nomen est omen), der in der Gerichtsverhandlung gesagt hat: "Ich bin die Revolution!" Die Frage, wie die Revolution ausschaut, müsste freilich dann vorher beantwortet werden, und die R. müsste anders ausschauen als Mühsam. ;-) |
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schrieb am
21.10.2011 um 06:05
>>wie Erich Mühsam (Nomen est omen), der in der Gerichtsverhandlung gesagt hat: "Ich bin die Revolution!" <<
Woher stammt denn dieses seltsame "Zitat"? Bekannt ist, dass Mühsam sich als "Kesselheizer der Revolution" bezeichnet hat. |
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@ claudia schrieb am 21.10.2011 um 06:05
Es gab Anfang der 20er Jahre eine Zeitschrift "Die rote Hand", in der dies berichtet und kommentiert wurde. Zitiert (leider ohne genaue Quellenangabe) in: Schattenhofer, Michael (Hg.): Revolution und Räteherrschaft in München. Aus der Stadtchronik 1918/1919. Neue Schriftenreihe des Stadtarchivs München Band Nr. 29. Albert Langen / Georg Müller Verlag München Wien 1968 |
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Lieber Luggi,
Wie wäre es mit: Wenn die Mitarbeiter des "derFreitag" denselben mit der Schlagzeile zu Generalstreik gemeinsam mit JA verteilen und Liz Mohn gemeinam mit Angela M. persönlich die allerletzten Auflagen der BILD-Gazette nicht mehr verteilen können, weil in Untersuchungshaft. Aber dies sind einfach nur Begleiterscheinungen ... glaub' ich mal. Allerbeste & Dank für die Anregung zum Träumen |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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