luggi

go raw now

08.01.2012 | 22:24

Weihwasser

Also, Wasser ist ja ganz wichtig. Grundsätzlich.

Nur scheint es irgendwie bedeutsam zu sein, mit welchem Wasser ein unbedarftes Lebewesen bespritzt wird. ?

Mal so gesehen, also aktuell, wirkt dieses Gehabe anti kwiert.

 
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Kommentare
GeroSteiner schrieb am 08.01.2012 um 23:19
Es gibt ja auch levitiertes Wasser. Das ist zwar modern, aber noch viel schlimmer, zumindest wenn man nicht mit Whisky verdünnt.
luggi schrieb am 09.01.2012 um 23:14
Tja, die Highländer verdünnen vornehm ... andere sind in einer Zwangssituation, sie sind auf Kartoffelbrandderivate angewiesen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 08.01.2012 um 23:42
Das kam so, weil den Jordan seinerzeit Wasser runterfloss. Ich kann es doch alles nicht ändern. Geht es um den geweihten Gegenstand oder die Weihe selbst?

Wenn man nicht dran glaubt, hat es eh keinen Wert. Ich sage das für den Fall, dass Sie planen, jemandem einen geweihten Ziegelstein an den Kopf zu werfen..
luggi schrieb am 09.01.2012 um 23:17
Och, man sollte Kommentare weihen können ... das wäre doch eine bessere Einnahmekwelle als geweihte Adobes.

Ach so, wo kann ich meine Idee patentieren lassen?
h.yuren schrieb am 09.01.2012 um 09:30
weih-schall-und-rauch, lieber luggi, ist selbstvergiftung durch feinstaub von kerzen und rauchschwenkern im haus der geisterbeschwörung.
mensch muss nur wissen, wovon die rede ist. weihworte, geweihe, oweia.
luggi schrieb am 09.01.2012 um 23:25
Als ich noch ein kleiner Jugendlicher war, da zog neben anderen Prozessionen auch eine Pfingstprozession an meiner Aufmerksamkeit vorbei. Gut. Die komischen Gehwänder würd' ich nicht einmal zu Fasching anziehen. Aber der Gestank von diesem komischen Ding, welches da vorsichtig herum geschlenkert wird ... verhinderte wahrscheinlich meinen vorzeitigen Einstieg in die Nikotinsucht.
Ansonsten ... weißt schon.
bertamberg schrieb am 09.01.2012 um 22:42
Weihwasser zu spritzen ist eine rituelle Handlung einer Ackerbauern- und Viehzuchtreligion, die aus dem regenarmen Nahen Osten stammt. Ein Symbol, sonst nichts. Lies mal nach, wie Jorge Semprun den Begriff heilig definiert, es war glaube ich in de.wikipedia.org/wiki/Die_gro%C3%9Fe_Reise_(Roman)
anläßlich eines Erlebnisses im KZ Buchenwald.

Und dass Wasser was außergewöhnliches sein kann, sollte Ihnen klar sein: Es gibt nicht viele Orte, wo eine Arteserquelle vorhanden ist. Rosenheim bei St. Leonhardt ist in der Hinsicht privilegiert.
luggi schrieb am 09.01.2012 um 23:35
Ähm, das Wasser aus der Originalkwelle in Leonhardtspfunzen schmeckt, nicht enteisent, genau so wie jedes andere nicht enteisente Kwellwasser.

Ich wäre heilfroh, wenn die hier diesen Scheiß Kalk aus diesem Toilettenspülwasser filtern könnten, bevor er die teuren BRITTA-Filter erreicht.
bertamberg schrieb am 10.01.2012 um 09:11
Lieber Luggi,
mit Blick auf die nördlichen Kalkalpen zu leben hat seinen Preis. Der Kalk im Wasser gehört dazu.
luggi schrieb am 12.01.2012 um 00:41
@ bert am Berg

kannst du mal definieren, wo, an Hand der nachfolgenden Karte, die nördlichen Kalkalpen südlich des Nordpols enden?
de.wikipedia.org/wiki/Wasserh%C3%A4rte
bertamberg schrieb am 12.01.2012 um 21:23
@ luggi schrieb am 12.01.2012 um 00:41

Kalkstein ist ein wüstes Gemisch unterschiedlichster Herkunft. Man könnte sagen, promiskuitiv entstanden, genealogisch schwer zu orten und immer wieder aufgelöst und weggeschwemmt - Kalk mag keine Grenzen!
Vgl.
de.wikipedia.org/wiki/Kalkstein
besonders das Bild
de.wikipedia.org/wiki/Sinter
zeigt die Verteilungs- und Ablagerungstendenz.

Da wo Kalk ist, ist oft auch Öl. Vielleicht ist unter der Hochries ein Lager größer als bei den Saudis.
luggi schrieb am 12.01.2012 um 21:32
Öl unter der Hochries? Klingelt interessant. Aber ich muss sicher gehen ... ich warte, bis der Entenwirt ausreichend fettige Reste in's Erdreich verbracht hat.
bertamberg schrieb am 12.01.2012 um 22:02
@ luggi schrieb am 12.01.2012 um 21:32

Schöpft der jetzt das Sonnenöl aus dem Simssee?
bertamberg schrieb am 12.01.2012 um 22:03
@ luggi schrieb am 12.01.2012 um 21:32

Schöpft der jetzt das Sonnenöl aus dem Simsee?
luggi schrieb am 12.01.2012 um 22:27
Intellenteenten meiden das Gebiet rund um den Entenwirt auf dem Samerberg ... im Diameter von 0815 Werst.
Schachnerin schrieb am 12.01.2012 um 23:06
Erdgas soll unter dem Langbürgner See vorkommen. Die RAG Austria wollte Probebohrungen durchführen. Die meint es kämen 300 Millionen Kubikmeter Gas unter dem Naturschutzgebiet vor. Sie werden für die Energiewende gebraucht.

www.chiemgau-online.de/portal/lokales/trostberg-traunreut_Versprechen-und-Freibier-zogen-nicht-_arid,1810177.html

Der CSU Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner hat die Petition gegen die Bohrungen unterzeichnet.
klausstoettner.de/index.php?option=com_content&view=article&id=78:erdgasbohrung-rag-austria-petition-landtag-bayern&catid=1&Itemid=100063
luggi schrieb am 12.01.2012 um 23:23
@ Schachnerin
Das kenn' ich durch unsere uninformierende Gazetten in Oberbayern noch nicht.
Ich kenne nur etwas im Zusammenhang mit Probebohrungen wegen Toilettenspülwasser mit Trinkwasserkwalität. Würde mich aber nicht wundern, wenn statt staatlich geförderter Trinkwasserbohrungen ein Hoffnungsfeld für Erdgas ... ja, wie formuliert man solch eine mögliche Schweinerei?
Vielleicht sollte man völlig umdenken und die positiven Eigenschaften von Erdgas gegenüber Wasser propagieren. Würde die Taufe auch einfacher und kostengünstiger gestalten. Wasser war damals - Erdgas ist heute ... und in Zukunft.
luggi schrieb am 12.01.2012 um 23:25
da fehlt ein en, ich find's nicht
Schachnerin schrieb am 12.01.2012 um 23:37
lieber luggi,
ich bin durch einen Leserbrief in der Süddeutschen daraufgekommen.
Im ovb ist auch etwas gestanden.
www.ovb-online.de/nachrichten/bayern-lby/erfolg-fuer-gegner-gasbohrung-lby-1511691.html

Nach dem Bergrecht ist für die Genehmigung das Bergamt München zuständig. Die Gemeinde hat nichts zu sagen.
www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=24473

www.gegen-gasbohren.de/2011/12/01/erdgasbohrung-der-rag-austria-am-langbuergner-see-ruht/

gradraus.de/grdrswp/?p=6176
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