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Die "Zehn Gründe, warum die Bahn diesen publizistischen Konflikt verlieren muss von Robin Meyer-Lucht sind fantastisch auf den Punkt gebracht. Es wäre wünschenswert, wenn dieses Beispiel endgültig statuiert, dass Blogger als legitimer Teil der öffentlichen Meinung nicht nur Abmahnungen zum Schweigen gebracht werden können. Diese zehn Gründe reichen der Bahn hoffentlich, um sich nicht weiter zu blamieren. Vielleicht legen sie aber auch Meyer-Luchts Papier ihrer PR-Stütze vor ("Pleon, fischerAppelt übernehmen Sie.). So können sie wenigstens die Agentur vorwurfsvoll anschauen, wenn das PR-Desaster weitere Kreise zieht.
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Sogar von Seiten der (grünen) Politik gibt es jetzt Unterstützung für Markus Beckedahl: Toni Hofreiter stellt das Dokument ebenfalls als Download bereit, Volker Beck hat eine mündliche Anfrage an die Bundesregierung gestellt.
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Im Umkehrschluss:
Wenn jetzt schon jeder den Streisand-Effekt kennen würde und abschätzen könnte, dann wäre die blogger-Öffentlichkeit wohl bisher auch lange nicht so effektiv als Kontrollinstanz. |
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"PR-Direktor bei der Deutschen Bahn ist auch kein Job, den man dieser Tage gerne hätte."? Nein, das ist ein Job, den ich seit vielen Jahren nicht gerne hätte. Die PR-Strategie der Bahn und ihres Vorstandschefs lautet seit Jahr und Tag: "Die anderen sind schuld! Die anderen sind schuld! Die anderen sind schuld!" Eine Aussage wie die des sich gerade in sein Amt einfindenden US-Präsidenten Obama "I screwed up" wird man bei der Bahn wohl erst höhren, wenn ein neuer Vostandschef ins Amt kommt. Wann immer das auch sein mag.
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Ausgabe 06/12
09.02.2012
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