Das Wasser steht immer noch in den überschwemmten Regionen Japans, man hat auch viel Erdreich verloren, welches mit dem Wasser wieder herausgeschwemmt worden ist.Man pumpt rund um die Uhr, um den Boden wieder sehen zu können, aber noch steht das Wass...>> mehr
Eine der wirkungsvollsten Argumentationen in Barack Obamas Kampagne wider John McCain war der dezente Hinweis, dass man nicht mit den Strategien von gestern die Welt von morgen gestalten könne.Obama, der Repräsentant einer neuen Generation, die unvor...>> mehr
Frau Herman hat es an jeglicher Pietät vermissen lassen.Das erstaunt bei einer sich so christlich gebenden Frau.Und doch auch wieder nicht, da sie sich ganz in der Tradition der amerikanischen Fernsehprediger in einem kulturellen Krieg wähnt.Auch der...>> mehr
Die Globalisierung ist eine grosse, alles gleichmachende Dampfwalze.Eigentlich sollte man annehmen, die mit Händen greifbare Nähe von derartig disparaten Lebenswelten, hätte selbst noch den chauvinistischsten belgischen Sportreporter sensi...>> mehr
Seit Mitte April gibt es wieder einen fiktionalen Abend auf Sat 1.Zwei Serien aus eigener Produktion setzen eine Tradition fort, welche Ihren letzten Höhepunkt mit der überaus erfolgreichen Serie Edel&Starck hatte.Unverkennbar aus demselben Hause...>> mehr
Nachdem geklärt wäre was Herr Fleischhauer alles nicht wirklich ist, scheint mir nur zu fehlen, was er vor allem nicht mehr sein möchte: ein Journalist.Wenn die klassische Wechselbeziehung zwischen Amerika und Europa noch gilt,dann gehört er doch nun eher in die neue Welle der punditry, die gerade herüberschwappt.Mit der Medienmacht des Spiegel im Kreuz kann er eine Medienpersönlichkeit entwickeln, die klar erkennbar ist und ähnlich wie Broder(der allerdings, von allen Werturteilen mal abgesehen, deutlich begabter ist) für eine Palette an spezifischen Themen gut ist, falls irgendwo noch ein Stuhl in einer Diskussionsrunde frei sein sollte. Eigentlich braucht es jetzt nur noch einen 24h Nachrichtenkanal, wo die Herrschaften dann ihre eigenen Shows bekommen. Der Journalist Fleischhauer fällt in seinen Artikeln schon länger durch eine Empathielosigkeit auf, die schaudern lässt.Egal um welches Thema es sich dreht, man kann sicher sein, wer sein Fett wegbekommt und für welche Zustände er grenzenloses Verständnis zeigen wird. Man hält sich nicht mehr mit irgendwelchen Abwägungen auf, man weiss von vornherein, dass das Ergebnis der "Recherche" immer die eigene Weltsicht bestätigt.Das ist natürlich sehr praktisch um Bücher zu verkaufen und als Marke immer erkennbar zu bleiben. Der weitere Weg scheint mir vorgezeichnet, wenn man sieht welchen Einfluss auf die öffentliche Diskussion diese selbst ernannten Aussenseiter(die natürlich egal von welcher Ecke immer eint, dass sie ein regelmässiges öffentliches Forum zur Verfügung haben, wo sie ihre "Randstellung" besingen können) mittlerweile haben. Eine win-win Situation für die jeweiligen Presseorgane, mit dem kleinen Problem kosmetischer Natur, dass man alle paar Wochen ein Mediengestöber auslöst, dass die seriös arbeitenden Kollegen der Herrschaften in mühseliger Faktenarbeit wieder ordnen müssen. Als hätte das Land nicht schon genug Schwierigkeiten im Kampf mit PR, Lobby und Boulevard, müssen nun unbedingt noch einzelne "Edelfedern" zum Zirkus beitragen, statt aufklärerisch zu wirken.
Das scheint mir recht treffend beobachtet.Allerdings würde ich sagen, dass der didaktische Überbau gerade wegen seiner Orientierung am Nutzen die Fantasie besonders einschränkt.Auch bei unterschiedlichen Formaten fällt auf, dass nur auf die eine Antwort hin gearbeitet wird.Bei den privaten Sendern ist dies oft mit product placement verbunden und es sind so Fragen aus dem Baukasten des Partysmalltalk.Bei den öffentlich Rechtlichen vielleicht sachorientierter, aber immer um ein Alltagsphänomen zu klären mit dem die lieben Kleinen sich im Bildungprotzen üben können.Diese Pseudonützlichkeit, die im wesentlichen Lernen fürs Berufs-und Privatleben nachspielen soll, macht aus der ganzen Angelegenheit etwas Neurotisches.
Also ich habe ein bisschen den Eindruck, dass die Öffentlichkeitsarbeit von wikileaks einfach sehr geschickt ein Bild von sich erzeugt und auch erzeugen soll, dass aus einer ganzen Reihe von popkulturellen Versatzstücken besteht, welche für die Zielgruppe passgenau sind. Das hat von allem ein bisschen was.Von Matrix bis zu den Datenengeln aus alpha centauri, die Gatekeeper einer neuen Weltsicht geben dem Numinosen endlich ein Gesicht.Sie haben das Wort Information "wirklich" verstanden, sind supranational und mysteriös.Das hat was von einer NGO, die so cool ist wie anonymous. Das ist doch ein wunderbares öffentliches Image, mit dem man viele Spenden im Internet akquirieren und die etablierten Medien ordentlich altmodisch aussehen lassen kann. Ich finde man sollte da bei einer poltischen Beurteilung vorsichtiger sein.Der Sinnüberschuss entsteht im eigenen Kopf und ist gewollt. Das Anliegen ist doch vollkommen in Ordnung.Wer hat denn bitte etwas gegen Informationen?Wie sie einzuordnen sind, bleibt doch dem Einzelnen überlassen.Alle übermässig positiven oder alarmistischen Stimmen scheinen mir interessegeleitet.
Ganz abgesehen von der auch damals völkerrechtlich verbrecherischen Vernichtung, den Verwüstungen Hundertausender Menschen- , Tier- und Pflanzenleben durch die Atombombenabwürfe auf Hisroshima und Nag...
@Joachim Petrick Die wirkliche Ironie ist hier, dass die Japaner ohnehin ständig auf ihre Verbrechen zurückgeworfen werden. Bei jeder politischen Initiative in der Region begegnet Ihnen das Misstrauen, das aus dieser Art der Vergangenheitsbewältigung resultiert.Also wenn diese Methode helfen würde, hätten sie sich schon aus Eigeninteresse mal bewegen müssen.Da wäre ich eher nicht ohne Hoffnung, dass Zeichen der Empathie Entwicklungen in Gang setzen können.Verzweifelt dürften ja nun eher die Opfer auf allen Seiten sein, die noch auf Zeichen der Reue zu Ihren Lebzeiten hoffen.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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