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Danke für den Beitrag! Ich habe heute morgen geflucht, als ich einen längeren Text zum Amoklauf gebloggt habe. Wegen notwendiger Hintergrundinformationen wurden es 2 Teile. Die Verselbständigung der Zeilenumbrüche ist echt eine Zumutung. Ich habe mindestens 30 x neu gespeichert! Außerdem: Ein Blog der keine Zitat-Formatierung hat - gibt es das noch sonst wo?
Es ist genau wie du sagst: Durch die Open Source Anwendungen fließen die Inhalte durch die entsprechende Technik kreativ ins Netz. Man kann sich auf die Qualität konzentrieren. Vor 10 Jahren musste ich html mitsamt dem Inhalt in den Editor tippen. Dazu war ich heute morgen beim Freitag wieder gezwungen. Wie kann denn so was sein? Open Source ist doch frei zugänglich. Warum baut man keinen der gängigen WYSIWYG-Editoren ein, wie bei Wordpress, Joomla etc.? |
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Gut nehmen wir die freitag.de Mängel zuerst ... Oh, hübsche Liste :)
- Verselbständigung der Zeilenumbrüche Ja, lange nicht mehr so gekotzt. - mindestens 30 x neu gespeichert Ich nur zweimal :) - Ein Blog, der keine Zitat-Formatierung hat (Arghh, DAS Blog und komm mir nicht mit dem Duden) Fand ich vorhin auch ausgesprochen hübsch gelöst. Quasi eingebauter Contentklau bei freitag.de. - Warum baut man keinen der gängigen WYSIWYG-Editoren ein Das verwendete CMS Plone hat da wohl Problemchen. Da muss man dem Lastenheftverfasser den Hintern versohlen. Und der Agentur für die beschissene Umsetzung und Kundenberatung. Mir wäre es ja sogar völlig schnuppe, WENN MAN DENN nur das Mistviech ausschalten könnte. Ich habe im Firefox mindestens zwei HTML Editoren drin. Brauche die allerdings nicht. Ich sage das deswegen mal wieder so deutlich, weil es bis jetzt nichts genutzt hat und weil, viel wichtiger, der Editor DIE Schnittstelle mit der Community ist. Über das merkwürdige Kommentarhandling weine ich ja nur noch desillusioniert vor mich hin. Wer das verbrochen hat, der gehört gevierteilt. Ein echter virtueller Amokauslöser. Jedenfalls ist diese Community Marke Eigenbau nur für Masochisten geeignet, aber darauf wollte ich im Kern eigentlich gar nicht hinaus, aber irgendwie ist das komisch; auf die Ankündigung des Artikels kam außer "@m1 Ich habe vergangene Woche mein !Freitag -Abo gekündigt." keine weitere Reaktion mehr. Vielleicht sind alle offline oder einfach desillusioniert? Community? Identi.ca: "der Freitag vor etwa 4t via web" Vor vier Tagen die letzte Meldung? Eine Ewigkeit. Twitter ist lebendiger: "derfreitag vor etwa 9h via web" Bei identi.ca macht @derfreitag sich völlig unnötig Feinde, weil identi.ca per OpenSource Softwarebasis Laconica Meldungen einfach zu Twitter rüber pusten kann. Man lässt eine Zielgruppe technisch unnötig völlig im Regen stehen. Das ist dämlich. |
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Lieber m 1, liebe Hannelore,
eine erste Anleitung zum Editor gibt es hinter diesem Link. Diese Anleitung kann aber nur eine Übergangslösung sein. Wir wissen um die Benutzerunfreundlichkeit des Editors und suchen gemeinsam mit den Programmierern eine Lösung, die wir für nutzbar halten und sich gut in den Freitag einpflegen lässt. Bei all Ihrer Kritik bedenken Sie bitte immer, dass der Freitag als kleines Medium mit kleinem Budget und kleinem Team arbeitet. Daher ist identi.ca vielleicht auch weniger gut gepflegt als twitter. Das werden wir versuchen auszugleichen. Wir streuen ja nun nicht nur über die Anwendungen Informationen, sondern lesen auch aktiv mit. Das kostet bei twitter Zeit, bei identi.ca auch. Für Journalisten passiert derzeit bei Twitter z.B. mehr. Es braucht also über all Kritiker wie Sie, um andere Medien auch bei identi.ca aktiv werden zu lassen. Wir schauen aber gerne in die identi.ca-Group und haben von dort Anregungen aufgenommen. Bitte haben Sie ber Verständnis, dass sich nicht alles ad hoc umsetzen lässt. Viele Grüße Tessa |
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Re. Editor: Die Programmierer sollen den abschaltbar machen! Es wird doch wohl ein ganz normales Kommentarformular geben?
Re. Microblogging: Tessa, ich weiß ja nicht wie ihr das praktisch handhabt, aber ihr solltet genau deswegen das Verteilen und Empfangen der Microblogging Beiträge so effektiv wie möglich gestalten. 'Via web' ist wohl definitiv die unpraktischste Methode. Ich will euch bestimmt nicht reinreden, wie ihr euren Arbeitsalltag gestalten sollt, aber Dein Satz "Für Journalisten passiert derzeit bei Twitter z.B. mehr" passt leider zu gut zu dem verlinkten Artikel und zu meinen Kommentaren und wirkt leider recht hilflos, wenn man die anderen Millionen bei Facebook, XING, identi.ca, bleeper.de, FriendFeed u.s.w. betrachtet, die dummerweise auch alle eure Community darstellen. |
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Auch die Nutzung von twitter, identi.ca und Co. wird optimiert werden. Bedenken Sie bitte einfach, dass der Umgang hier mit Social Media für viele neu ist und dementsprechend Stück für Stück Einzug in den Redaktionsalltag erhält. Wie Sie vielleicht wissen trennen wir nicht zwischen Online und Print, und neben dem Entdecken dessen, was diese Seite anbietet und "außen herum" möglich ist, wird hier jeder Woche eine Zeitung gemacht und freitag.de zusätzlich redaktionell bestückt. Haben Sie daher einfach ein bißchen Geduld.
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über die Formulierung "Jedenfalls ist diese Community Marke Eigenbau nur für Masochisten geeignet..." mußte ich dann doch auch mal lachen, denn nach ersten, Hoffnung versprechenden Verbesserungen ist im Wesentlichen nicht viel Sichtbares optimiert worden (was hinter den Kulissen passiert, weiß ich ja nicht)
das Kommentieren mit Minitext im Editor hat nach wie vor ein Augenkrebsrisiko, Ladezeiten sehr launisch ... und der Editor, tja, da wurde schon alles zu gesagt ... so gesehen wundert es mich nicht, daß sich einige ehemals sehr aktive Mitglieder zurückgezogen haben oder abwarten, sehr schade dies alles ... :-( |
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Hinter den Kulissen wird an verschiedenen Fronten gearbeitet: Neben der Community ist das zum einen der redaktionelle Auftritt und die dahinter liegende Technik, die Performane als oberste Priorität sowie ein zusätzliches Projekt, das in wenigen Wochen gelauncht wird. Die überarbeitete Version des Editors ist für Ende des Monats fest eingeplant.
Viele Grüße Tessa |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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