M.Macx

pop, science & politics

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Ein Wort an die Herrn „Kommunisten“

13.06.2010 | 12:57 Robert Zion
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18.06.2010 | 16:42 M.Macx
Hallo Robert Zion, warum dieses Schreiben ohne Adresse? Da ich weiß, dass du in NRW unterwegs bist, liegt natürlich "Die Linke" nah - zumal ihr jetzt in der Minderheitsregierung auf diese angewiesen sein werdet. Seltsam bleibt der Text auch ohne diese Ausflüchte. Warum den Begriff des Kommunismus den Alt-DKPisten oder anderen KP-TraditionalistInnen in oder meinetwegen auch außerhalb besagter Partei überlassen? Denn Kommunismus und überholtes Denken (hier: in formierten Massen) über Emanzipation sind definitiv ein Widerspruch in sich. Kommunismus ist bleibt die historisch je denkbare(n) Form(en) der Assoziation freier Individuen. Diese Formen etwa in Anschluss an Antonio Gramsci, Peter Weiss oder eben auch Negri aufzuspüren statt sich in dramatischen Abgrenzungsgesten von den Hegel-Opas zu ergehen, halte ich für lohnenswerter. Solidarische Grüße, Manni
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Schröder hätte es getan

Positionen | 14.08.2009 | 07:00 Jakob Augstein
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14.08.2009 | 16:47 M.Macx
Was mir bei dieser Positionierung zu kurz kommt ist eine anständige Rückzugstrategie. Und zu der gehört als erstes ein bedingungsloses Asyl für all diejenigen in Afghanistan, die sich seit Beginn des '9/11-Protektorats' weit aus dem Fenster gelehnt haben. Ich erinnere nur an den Rückzug Frankreichs aus Algerien 1962, dem ein Blutbad an den 'Kollaborateuren' folgte. Genau das muss zentraler Bestandteil linker Positionierung zu Afghanistan werden - jenseits vom Wahlkampfgeheul. Dass der Westen sich auch praktisch zum Scheitern seiner militärpolitschzivilen Hickhack-Strategie wird bekennen müssen, ist nur eine Frage der Zeit.
M.Macx
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