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Schröder hätte es getan

Positionen | 14.08.2009 | 07:00 Jakob Augstein
portrait
14.08.2009 | 16:47 M.Macx
Was mir bei dieser Positionierung zu kurz kommt ist eine anständige Rückzugstrategie. Und zu der gehört als erstes ein bedingungsloses Asyl für all diejenigen in Afghanistan, die sich seit Beginn des '9/11-Protektorats' weit aus dem Fenster gelehnt haben. Ich erinnere nur an den Rückzug Frankreichs aus Algerien 1962, dem ein Blutbad an den 'Kollaborateuren' folgte. Genau das muss zentraler Bestandteil linker Positionierung zu Afghanistan werden - jenseits vom Wahlkampfgeheul. Dass der Westen sich auch praktisch zum Scheitern seiner militärpolitschzivilen Hickhack-Strategie wird bekennen müssen, ist nur eine Frage der Zeit.

Politikarena

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M.Macx 16.08.2009 | 18:42

Wenn eine soziale Demokratie eine Zukunft haben soll, ist die Frauenquote für Aufsichtsräte sicherlich ein guter Anfang. Eine solche Quote hat aber nur die Chance auf Durchsetzung wenn sie von einer politischen Bewegung getragen wird, die sich insgesamt eine Demokratisierung der Wirtschaft auf ihre Fahnen schreibt.

Eine solche Bewegung ist dringend erforderlich. Denn die Guttenberg-Affäre zur Privatisierung der Gesetzgebung (www.freitag.de/politik/0933-guttenberg-outsourcing-finanzkrise) wirft nicht allein ein Schlaglicht auf einen umgekehrten Trend: weg von der sozialen Demokratie zurück zur Eigentümerdemokratie.

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M.Macx 16.08.2009 | 18:42

Wenn eine soziale Demokratie eine Zukunft haben soll, ist die Frauenquote für Aufsichtsräte sicherlich ein guter Anfang. Eine solche Quote hat aber nur die Chance auf Durchsetzung wenn sie von einer politischen Bewegung getragen wird, die sich insgesamt eine Demokratisierung der Wirtschaft auf ihre Fahnen schreibt.

Eine solche Bewegung ist dringend erforderlich. Denn die Guttenberg-Affäre zur Privatisierung der Gesetzgebung (www.freitag.de/politik/0933-guttenberg-outsourcing-finanzkrise) wirft nicht allein ein Schlaglicht auf einen umgekehrten Trend: weg von der sozialen Demokratie zurück zur Eigentümerdemokratie.

M.Macx 19.08.2009 | 08:47

Guten Morgen!

Diese 'Internet-Liberalen', keine Zeit mehr zur gründlichen Lektüre von Argumenten? Hartz IV ist ein Instrument, mit dem staatlicher Zwang ausgeübt wird.

Nein, auf ihr Niveau lasse ich mich nicht ein. Obwohl es an Gräueltaten im Namen eines politischen Liberalismus, dem Sie in einer speziellen Abmischung zugetan scheinen, in Geschichte & Gegenwart nicht mangelt, Herr Legastheniker.

M.Macx 16.08.2009 | 18:42

Wenn eine soziale Demokratie eine Zukunft haben soll, ist die Frauenquote für Aufsichtsräte sicherlich ein guter Anfang. Eine solche Quote hat aber nur die Chance auf Durchsetzung wenn sie von einer politischen Bewegung getragen wird, die sich insgesamt eine Demokratisierung der Wirtschaft auf ihre Fahnen schreibt.

Eine solche Bewegung ist dringend erforderlich. Denn die Guttenberg-Affäre zur Privatisierung der Gesetzgebung (www.freitag.de/politik/0933-guttenberg-outsourcing-finanzkrise) wirft nicht allein ein Schlaglicht auf einen umgekehrten Trend: weg von der sozialen Demokratie zurück zur Eigentümerdemokratie.

M.Macx 17.08.2009 | 17:36

Da drängt sich mir wiederum die Gegenfrage auf, von welchem Gelände Sie sprechen, auf dem es keinen "Zwang gegenüber irgendjemandem" gibt?

Fangen wir doch bei den Top-Managerinnen an, um die es hier geht. Warum üben ihre männlichen Kollegen Zwang gegen sie aus, indem sie ihnen die Aufstiegschancen in die Aufsichtsräte systematisch verstellen? Von den Zwängen, die Alleinerziehende auf Hartz IV ausgesetzt sind, möchte ich an dieser Stelle erst gar nicht ausführlicher sprechen ...

M.Macx 16.08.2009 | 18:42

Wenn eine soziale Demokratie eine Zukunft haben soll, ist die Frauenquote für Aufsichtsräte sicherlich ein guter Anfang. Eine solche Quote hat aber nur die Chance auf Durchsetzung wenn sie von einer politischen Bewegung getragen wird, die sich insgesamt eine Demokratisierung der Wirtschaft auf ihre Fahnen schreibt.

Eine solche Bewegung ist dringend erforderlich. Denn die Guttenberg-Affäre zur Privatisierung der Gesetzgebung (www.freitag.de/politik/0933-guttenberg-outsourcing-finanzkrise) wirft nicht allein ein Schlaglicht auf einen umgekehrten Trend: weg von der sozialen Demokratie zurück zur Eigentümerdemokratie.

M.Macx 16.08.2009 | 19:42

Unter der Voraussetzung, dass eine gesellschaftliche Mehrheit diese Frauenquote für richtig und wichtig erachtet, ist sie demokratisch legitimiert. Deshalb der Verweis auf eine Bewegung. Auch wenn dann mal Zwang ggü. einer kleinen gesellschaftlichen Gruppe ausgeübt wird, die das traditionell nicht gewohnt ist.

Die Guttenberggeschichte habe ich nur aus Aktualitätsgründen als Bsp. für nicht-demokratische Wirtschaftseinflüsse auf Politik gewählt. Dafür kann man auch beliebige andere Bsp. anführen, in denen Geld zur politischen Einflussnahme eingesetzt wird. Wenn man so will statt des "One Man, one Vote"-Märchens, die "Follow the Money"-Mechanik von Demokratie in bürgerlichen Gesellschaften.

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