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“Die Anwendung militärischer Kriegsgewalt bedeutet Leid und Zerstörung und bleibt unabhängig von ihren Zielen ein großes Übel. Eingesetzt wurde Militär bisher meist im Dienste staatlicher Macht- und Interessenpolitik. Militärfixierte Sicherheitspolitik geht einher mit permanenter Aufrüstung und enormer Ressourcenverschwendung auf Kosten sozialer und nachhaltiger Entwicklung. Militärisches Dominanzstreben fördert asymmetrische Reaktionen. Geschichtliche und aktuelle Erfahrungen mit Militär, Rüstung und Krieg begründen, warum wir jede Militärfixiertheit und militärgestützte Machtpolitik ablehnen. Zugleich ist Militär im Rahmen des Völkerrechts ein legitimes Organ staatlicher und globaler Sicherheitspolitik. Im Rahmen des UN-Systems kann Militär in sehr unterschiedlicher Weise eingesetzt werden: bei Rüstungskontrolle und Vertrauensbildung, zur Krisenprävention und Friedenskonsolidierung, bei Zwangsmaßnahmen vom Embargo bis zu kriegerischer Gewalt. Friedensbewahrende Einsätze waren immer wieder unverzichtbar, um militärische
Gewalt einzudämmen, zu verhüten und damit die ersten Voraussetzungen für Friedensprozesse zu schaffen.” (Grundsatzprogramm von Bündnis 90/Die Grünen, S. 161)
Am Wochenende war ich im Rahmen meiner Arbeit für den Lehrstuhl Politische Theorie an der Durchführung des Kongresses “Offiziersausbildung für das 21. Jahrhundert” beteiligt. Veranstaltet von der Clausewitzgesellschaft und der Humboldt-Universität zu Berlin befassten sich etwa 130 Männer zwei Tage lang mit der Frage, welche Herausforderungen die Kriege des 21. Jahrhunderts an die Ausbildung von Offizieren stellen. In Retrospektive an Carl von Clausewitz, der in Vom Kriege beschrieb, was gute Kriegsführung bedeutet, und in Betrachtung der Geschichte der Militärausbildung in Deutschland, sollte eine Vision entworfen werden, wie Nato und Bundeswehr auf neue Herausforderungen, zum Beispiel in Afghanistan oder in den schweren Konflikten in Afrika, vorbereiten.

Professor Herfried Münkler, der mit seinem Buch Die Neuen Kriege (Video der Bundeszentrale für Politische Bildung) beschrieben hat, was genau das Neue und Gefährliche an den Kriegen des 21. Jahrhunderts sind, diskutierte mit diesen – hauptsächlich älteren – Männern, es wurden Vorträge von Wissenschaftlern und von Kommandeuren gehalten, und von wissenschaftlichen Kommandeuren und Generälen. Die wenigen Frauen im Publikum waren größtenteils mitgereiste Gattinnen. Nur vereinzelt mischte sich auch einmal eine Frau in die Diskussion ein. Für jemanden wie mich war die Sache zwar überaus spannend, weil ich Einblicke in eine mir sonst fremde Welt bekam, aber ich fragte mich auch, was das für eine moderne Zukunft sein soll, wenn Frauen beim Militär nach wie vor so selten sind.
Ehrlich, was diese Sache angeht, müssen wir echt mal aus den Puschen kommen. Wolf-Dieter Löser, Generaloberst vom Nato Defence College war so mutig, in seiner Vision der neuen Soldat_innen eine Frau zu wählen, die diese Vision verkörperte. Und jetzt kommt’s: Keiner der alten Herren monierte das! Man will uns kluge, junge Frauen gerne dort! Aber wollen wird das denn auch?
Frauen sind friedlich. Frauen an der Waffe? – Nur für ganz hartgesottene Mannweiber denkbar, oder? Krieg? ihhh bäh! Mal ehrlich: Wir drücken uns vor dieser Herausforderung. Während wir Role Models in Hülle und Fülle entwerfen, in die Chefetagen drängen und in die Parlamente, obwohl die Hälfte der Macht in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für uns eine selbstverständliche Forderung ist, drücken wir uns vor einem Engagement im Militär. Warum? Wegen der Kinder? Aber wollen wir nicht, dass Männer und Frauen in Bezug auf die Kinder gleichgestellt werden? Wegen des Pazifismus? Aber müssen wir nicht dafür Verantwortung übernehmen, dass die Krisen in der Welt, die Neuen Kriege, bei denen Vergewaltigungen von Zivilisten-Frauen durch die Kriegsparteien an der Tagesordnung sind, dass diese Konflikte gelöst werden? Dass sie auch in unserem Sinne gelöst werden? Geht das nicht uns alle an?
Eine ganze Reihe Frauen wird seid einigen Jahren als “Alphamädchen” gehandelt und wir sind selbstbewusst, klug, gut gebildet und scheuen uns nicht vor Herausforderungen. Oder doch?
Natürlich ist es eine rein persönliche Entscheidung, welchen Lebensweg jede von uns geht. Genauso persönlich, wie die Entscheidung zwischen Männern und Frauen, wer in der Babyzeit zu Hause bleibt. Doch wenn eine ganze Masse sich auf eine bestimmte Art und Weise verhält und dieses Verhalten unter der Zielsetzung von Gleichstellung ein politisches Problem wird, dann sollten wir uns vielleicht doch einmal ganz ernsthaft selbst fragen, ob wir uns eine Karriere beim Militär nicht doch vorstellen können.
Dieser Text von Katrin Rönicke ist auch auf dem Blog maedchenmannschaft.net erschienen.
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Solange sich auch Frauen von Systemapologeten wie Herrfried Münkler bequatschen lassen und sich solch bescheuerte Fragen stellen wie "ob wir Hervorhebung ut) uns eine Karriere beim Militär nicht doch vorstellen können", wird es weder mit der Frauenbewegung, noch mit einer neuen Gesellschaft was werden.
Kleinen Frage, nicht ganz am Rande: Wenn Sie Münkler schon nicht durchschauen und Clausewitz undiskutiert als Referenzpunkt nennen, dann möchte ich mal wissen, was Sie in Ihrem Politikstudium gelernt haben. Offensichtlich jedenfalls nicht, dass von Clausewitz seine politischen Thesen zum Krieg im Geiste vorbürgerlicher Herrschaft, unter Anerkennung also eines willkürlichen Herrscherwillens, der nicht in Frage zu stellen ist, schrieb. Sehr modern, gerade für moderne Frauen, sollte das nicht klingen. |
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aha.
nun hat er's uns aber wieder gesagt: so wird das nichts. wie kommst du auf bequatschen, Uwe? und wie sollen fragen beantwortet werden, wenn sie noch nicht mal gestellt werden dürfen? zumal ständig irgendwelche knödels ankommen und mit genau derartigen vorhalten (ihr laßt euch verteidigen, ihr wollt euch die finger nicht schmutzig machen...) alle anderen anstrengungen zur herstellung von gleichberechtigung madig machen. |
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So gut wie Du, liebeb Rahab, kann ich das mindestens :-)
Außerdem: Seit wann läßt Du Dich von "Männchen" wie Münkler bequatschen oder von "Knödels" annmachen? Von welchen Knödels? Ernsthaft: Notwehr ist was anderes wie "Gleichberechtigung zum Krieg führen"! Letzt ruft mich meinen Frau zum Tee! Bis später lg ut |
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noch mal: aha
um die frage, wie antworten gefunden werden sollen, wenn fragen nicht gestellt werden dürfen, hast du dich herumgemogelt. allerdings nicht sehr elegant. frag mal deine frau beim tee, was die davon hält! |
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Mal abgesehen davon, dass ich bevor ich verweigerte durchaus "gedient" habe, sind meine Frau und ich uns in Bezug auf Kriegsdienst völlig einig.
Auch von daher betrachte ich die Frage von Mädchenmnnschaft als schon beantwortet, und sie "braucht" daher ernsthaft nicht mehr gestellt werden. Um "dürfen" geht es hier überhaupt nicht. "Dürfen" tut "jeder" "alles". Nur mindestens drüber nachdenken, wird ja wohl erlaubt sein?! Ist manchmal besser so, wenn`s geht. |
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ist ja schön, dass du dir diese frage schon vor hundert jahren gestellt und beantwortet hast und dass deine frau das auch so sieht
aber und das kann durchaus auch daran liegen, dass ich ab und zu nicht nur mit ollen knackers sondern auch mit jungen knackigen töchtern zu tun habe diese fragen werden ihnen gestellt! weshalb auch meine töchter eine eigene antwort mitsamt begründung finden müssen. außerdem wollen wir mal nicht die augen davor verschließen, dass seit dem vergangenen jahrhundert frauen hier und da auch kämpfen, mit der waffe in der hand und dem finger am abzug. und als provokation wird dies auch gern mal in den raum geworfen, nämlich: solange ihr nicht genauso wie wir zum bund müßt kann es sowieso keine echte gleichberechtigung geben - und deshalb braucht es die anderswo auch nicht zu geben. hatten wir auch hier schon in diesem theater.... das ist das eine. das andere ist, dass so ein oller militär natürlich gern mal mit der vision der soldatin spielt. im zeitalter von drohnen hat das ja nicht mehr den unmittelbaren geruch von zerfetzten leibern und vergewaltigten frauen als kriegsbeute, sondern da kann das doch ganz sexy rüberkommen. wie in der axe-werbung, zu der ich mal nen blog gemacht habe. was das alles aber mit dem studium von frau Rönicke zu tun hat, bleibt mir unerfindlich. es sei denn, du (oder auch koslowski weiter unten) warst ihr lehrer. dann allerdings wäre zu fragen, was sie eigentlich gelernt hat und von wem! |
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Liebeb Rahab,
nun ging es mir ja gar nicht darum "die Frage(n)" für jemanden, einen Frau auch nicht, zu beantworten, sondern darauf hinzuweisen, dass diese Frage(n) durch aus schon beantwortet worden sind, mensch sie also nicht unbedingt als brandneu stellen müsste. Was Du mir da so an idologischem geschwätz als auftretendes Phänomen bürgerlicher Herrschaftslegitimation vorführst, werde ich nicht und habe ich nicht mir je zu egen machen, gemacht haben. Was den akademischen Lernstand von Frau Rönicke anbelangt, hatte/habe ich allerdings eine Frage, soweit der Rekurs auf Clausewitz nicht nur Imponiergehabe oder Unterwerfung unter "männliche Theorie" war, sondern argumentativen Charakters im demokrathiethoeretischen Bezug sein sollte. Eine zweite Meinung dazu von Koslowski, so er überhaupt wollte, wäre sicher interessant, die Diskussion sollte in diesem fall aber ich mit Frau Rönicke führen, so Sie dazu bereit wäre. Dabei wäre natürlich open house P.S.: Und wenn Du mir mit Obsoletheit von Argumenten mit besonderem Hinweis auf das vergangenen Jahrhundert kommst, da hätte ich es schon konkreter, wenn ich das ernst nehmen soll. Warum Frauen qualitativ andere Gründe haben sollten sich vom bürgerlichen Militarismus nicht einwickeln zu lassen als Männer, bleibt mir ein Rätsel. Wenn die Geschlechterdiskussion nur dazu führt, dass der Fortschritt behindert wird, dann ist an der Diskussion was faul. Aber auch dafür brauchte ich Details und nicht nur den abstrakten Verweis auf den kleinen oder größeren Unterschied. (Du merkst: Mit der Schwarzer ist bei mir kein Blumentopf zu gewinnen). |
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schrieb am
21.10.2010 um 23:19
Huh, Rahab out sich als Amazone! Nö, nö, bin da ganz mit dabei, abenteuerlustige Frauen sind nicht so langweilig.
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Uwe,
ich habe kein wort verstanden was kommst du mir mit alice? du behauptest, die geschlechterdiskussion führe dazu, dass frauen die falschen fragen stellen - dagegen verwahre ich mich. mit dem satz, den du gern als bürgerliches geschwätz abtun darfst: es gibt keine dummen fragen, sondern nur dumme antworten. deine antwort war nicht mal dumm, sondern garkeine. null, wie so schön auf französisch gesagt wird. du ignoriest nämlich eines: mit dir wird solch eine diskussion als mann geführt, mit Katrin (oder mir) als frau. also sehe ich vielleicht das problem von herrschaftsausübung, wie es in deiner nicht-antwort zutage tritt, klarer als du. |
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Alphamädchen sollten sich lieber um Apfelmännchen kümmern, um in Fraktalwolken zu leben statt in Kriegswolken zu sterben.
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Wäre Militär nicht Militär und würde ich Kriege definitiv nicht unter 'Herausforderungen' fassen oder als Mittel, um etwas 'auch in unserem Sinne' lösbar begreifen, wäre ich nicht sicher, daß sich 'neue Kriege, bei denen Vergewaltigungen von Zivilisten-Frauen durch die Kriegsparteien an der Tagesordnung sind', garantiert nicht durch noch mehr Krieg lösen lassen, wäre ich nicht auch der Ansicht, daß für's Töten ausgebildete Frauen für mich keineswegs erstrebenswerte 'Role Models' sind, wäre das alles nicht der Fall, dann hätten Sie recht @Katrin Rönicke. So aber finde ich, daß 'wir' nicht jeden menschenverachtenden Irrweg mitmachen müssen.
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Wenn es gut ist, Kriege im Irak und in Afghanistan zu führen, damit die Mädchen dort zur Schule gehen können, dann ist es auch gut, dass unsere Alphamädchen an der Seite unserer Alphamännchen in die „Neuen Kriege“ ziehen, damit in denen „Vergewaltigungen von Zivilisten-Frauen durch die Kriegsparteien“ nicht mehr „an der Tagesordnung sind.“
Ich finde die Frage von Uwe Theel nach dem Zustand der Frauenbewegung und der Qualität des Politikstudiums von Frau Rönicke völlig berechtigt. |
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was ich allerdings doof finde, ist, dass ich das video zu dem münkler nicht gucken kann - ich hätte schon gern einen eindruck davon, womit der so die leute besoffen redet.
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Frauen wären in einer modernen Gegenwart nicht beim Militär, Männer auch nicht.
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„Doch wenn eine ganze Masse sich auf eine bestimmte Art und Weise verhält und dieses Verhalten unter der Zielsetzung von Gleichstellung ein politisches Problem wird, dann sollten wir uns vielleicht doch einmal ganz ernsthaft selbst fragen, ob wir uns eine Karriere beim Militär nicht doch vorstellen können.“
Wenn sich Frau Rönicke auf BESTIMMTE Art und Weise „verhalten“ WILL und mit den bestimmenden (vorausgesetzten) Interessen und DEREN Zwecke in „unserer“ verordneten Lebenswelt sturzzufrieden und einverstanden zu sein scheint, wäre es auch nur konsequent und logisch, wenn sie dann bei der dann ja wohl geteilten (administrativen wie subalternen) kriegerischen Zerstörung von feindlichen Ländern und Menschen ausgerechnet die fehlende Geschlechterparität beklagt und einfordert. Das wäre zwar komplett plemplem aber eine völlig GERECHTE und konstruktive „Forderung“. Das Frauen beim staatlich beauftragten Töten, Foltern und Zerstören ihren Mann stehen, müssen sie nicht mehr unter Beweis stellen – die Bewerkstelligung einer zünftigen Massenvergewaltigung bekommen Sie sicherlich auch gebacken (allerdings wohl mit externen Hilfsmitteln, wie es die uniformierten Damen in Lagern wie Abu Ghraib bevorzugt praktizierten). |
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ich empfehle jeden mal die art und weise der diskussion bei der mädchenmannschaft mit den hieisigen postings zu vergleichen. da geht/ging es zwar auch hoch her, doch mit wesentlicher stärkerer durchsatzrate an argumenten und erheblich weniger polemik.
mfg mh |
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Lieber mh,
ich diskutier(t)e hier. Was den argumentativen Gehalt des Textes von Mädchenmannschaft - liegt da die Betonung eigentlichje auf "mannschaft"? - betrifft, so geht der gegen Null. Sollte die Besatzung dort diskussionswillig und fähig sein, dann könnte sie ja hier mal z.B. nur auf meinen Impuls "Clausewitz" eingehen, und nicht nur renomiergehaben mit Therieverblendungen und dann schweigen. |
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Meine liebe Rahab,
beiß mich für "meine" aber wenn auf der von Dir angegebnenen Seite eine Katrin nur sagen kann: "die lektüre von Carl von Clausewitz sollte möglich sein, ohne gleich in den “Geruch” von Nationalismus geraten zu müssen. Clausewitz hat zu einer völlig anderen Zeit gelebt und geschrieben, als wir heute und so muss er behandelt werden: kontextualistisch, historisch-reflektorisch. Das heißt nicht, dass man nichts dabei lernen kann, wenn man ihn liest. ", dann besteheh ich daruf, dass ich in meiner these "dass von Clausewitz seine politischen Thesen zum Krieg im Geiste vorbürgerlicher Herrschaft, unter Anerkennung also eines willkürlichen Herrscherwillens, der nicht in Frage zu stellen ist, schrieb", geanu den "zeitbezug" nannte, der Clauseitz obsolet macht und der ihn nur noch ideologiekritisch betrachten läßt, für den gebildetetn Leser, die gebildete Leserin ungleich substantieller war, als Katrin mit ihrem platten und nicht vertrauenerweckenden "man wird doch wohl noch sagen dürfen". Rahab, ich versteheh nicht, dass Dir nicht auffältt, dass Mädchenmannschaft "mannschaft", "mannschaft", "mannschaft"hier, um in Deiner Sprache zu sprechen, nur "männlich" argumentiert. Bloß weil eine Frau schreibt, ist das nicht feministisch im Sinne der Befreiung der Frau von männlicher Herrschaft. Ansonsten erscheint es mir nach zugegebenermaßen nicht vollständigem Lesen des "mädchenmannschft.net"-Blogs, dass selbst dort die kritik an diesem Text, der nur einer Hochglanzbroschüre der BW entsprungen sein kann, überwiegt. Wenn nicht ist der Schadenschon total (georg Kreisler) |
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was soll das heißen: wenn nicht der schaden schon total?
das läuft dann wieder darauf hinaus, dass bestimmte fragen nicht gestellt werden dürfen oder das bestimmte leute sie nicht stellen dürfen, weil sie auf einer plattform schreiben, die 'mannschaft' im namen hat oder ...? ich habe versucht dir zu zeigen, dass solche fragen nicht nur als fragen gestellt werden, sondern sogar als argument dafür herhalten müssen, dass gleichberechtigung erst dann erreicht sei, wenn ein vollständiger rollenwechsel stattgefunden habe, und zwar inklusive 'und dann geht ihr auch zum militär' - und solange das nicht so sei, sollten frauen gefälligst zufrieden sein mit dem was ihnen bereits zugestanden wurde. von mir aus darf Katrin deshalb die fragen so stellen wie sie möchte und wie sie es getan hat - ich gehe nicht davon aus, dass sie damit ausgeschlossen hat, die frage mit nein zu beantworten. |
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@ Rahab schrieb am 21.10.2010 um 20:56
was soll das heißen: wenn nicht der schaden schon total? Kennst Des net?: Der General von Georg Kreisler Der Vater ist Vertreter und ein ehrenwerter Mann, die Mutter eine Dame, wie man selten finden kann. Der Sohn hätt drum nach Wissen und Gewissen ein anständiges Jingel werden müssen. Doch Gottes Wege sind einmal verworren und diskret: Obwohl der Sohn studierte auf der Universität, hat er - wer hätte damals das gedacht? - den Eltern nichts wie Schimpf und Schande eingebracht. Sie schleichen durch die Stadt und schauen niemand ins Gesicht, der mißgeratne Sohn ist nämlich - wissen Sie's noch nicht? Der arme Mensch ist General, es ist wahrhaftig ein Skandal. Er hätte wirklich - und dafür wird er noch brennen! - auf seine Mutter etwas Rücksicht nehmen können! Er geht umher und tut sich groß mit einem Streifen auf der Hos'! Die Mutter weint, die Augen blind; Er spielt Soldat, als wär er noch ein kleines Kind... Macht Leuten Angst und schreit Krawall, damit man merken soll: Er ist ein General. Sie haben noch drei Töchter, und die machen ihnen Ehr. Die erste ist verheiratet, ich glaub, mit ei'm Chauffeur. Die zweite ist sogar mit einem Doktor, der wird sie einmal heiraten - so sogt er. Die dritte ist noch ledig, und sie läßt sich etwas Zeit. Man sagt: Sie wird es schwer haben, weil - sie kennt zu viele Leut. Doch muß man dabei einräumen dem Kind, daß es zumindest bei der Sache gut verdient. Und nur der eine Sohn hat sich so fürchterlich verirrt; für ihn ist es nur wichtig, daß man schön im Takt marschiert: Links-zwo-drei-vier-fünf, Links-zwo-drei-vier-fünf... Nu ja, er ist ein General, da ist der Schaden schon total. Er näht sich Borten an den Rock und kleine Sterne, und wenn die andern salutiern, daß hat er gerne. Er schläft des Nachts in einem Zelt, und wenn er träumt, ist er ein Held. Dann wacht er auf und kriegt an Zorn: statt einem Wecker kommt ein Goj mit einem Horn! Na sag'n Sie selbst: Ist das normal? Aus dem wird nie etwas, der bleibt ein General! zum Anhören: www.youtube.com/watch?v=vdxuEbA6-rU Zur Sache: Erklär mir erstmal wo ich gesagt hätte bestimmte Fragen dürften nicht gestellt werden? Das ist genau die Formulierung die die Anti-PC-Leute wie einen Monstranz vor sich her tragen. Langsam platzt mir der Kragen. Ich wiederhols nochmal: Die Frage, ob "wir (= Mädchenmannschft) uns eine Karriere beim Militär nicht doch vorstellen können" darf natürlich gestellt werden. Sie wird aber nur von Leuten gestellt, ie entweder nicht begreifen können, dass die Antwort schon gegeben worden ist, oder, die nicht wollen, dasss diese Antwort gültig sei, oder von Feministinnen, die Ihren eigenen Kampf nicht begriffen haben. Wenn Du der Meinung bist, auch Frauen "müßte" der Generalsrang "zugestanden" werden, dann laß Ihn der "Mannschaft" mal "zugestehen". Das ist Befreiung. Ich glaub ich spinne ansonsten lies bitte, was thinktankgirl am 21.10.2010 um 21:24 schrieb |
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sitz ich hier grad auf der affenschaukel?
den Kreisler kenn ich aber was unterstellst du damit der mädchenmannschaft? das war meine frage und die hast du noch nicht beantwortet denn du tust weiter so, als sei mit der geschriebenen frage auch schon die antwort geschrieben - und ja, das hatten wir auch hier schon mal und das findet andernorts immer noch statt. also: wie begründe ich, warum karriere beim militär auch nichts anderes befördert als die bereits heute bestehende gleichheit im verrecken. und das vielleicht auch ohne Clausewitz resp. Münkler gelesen und kontextuell (und tralala) eingeordnet und für obsolet erklärt zu haben. ganz abstrakt: ist die logik des krieges zu widerlegen ohne sich auf sie einzulassen? |
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"ist die logik des krieges zu widerlegen ohne sich auf sie einzulassen?"
Einspruch. Es gibt keine Logik des Krieges. Es gibt auch keine Logik des Tötens. Krieg ist zivilisierte Triebabfuhr die auf gelogenen Voraussetzungen und gelogenen Ergebnissen beruht. Wahrheit und Anständigkeit sind das Erste, was im Krieg stirbt. Manchmal sterben sie schon vor dem Krieg. |
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gut.
dann erkläre ich in zukunft jedem, der mir mit militär und so ankommt, er solle sich um seine triebe kümmern und mich damit verschonen. und wenn der das nicht will, dann erkläre ich ihn für unanständig und verlogen! in wohlgesetzten worten, versteht sich |
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@uwe: du hättest auch ienfach nur der selbstreflexion frönen können statt mich nun auch noch in einem fort zu bestätigen.
mfg mh gute nacht |
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@ mh am 22.10.2010 um 13:28 Uhr zur "guten Nacht"????
Lieber mh, beides (Selbstreflexion und Dich bestätigen) tue ich doch bei Gelegenheit gleich gerne :-). Einen schönen Tag wünscht ut |
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Mir sträuben sich die Haare, wenn ich so was lese:
"In Retrospektive an Carl von Clausewitz, der in Vom Kriege beschrieb, was gute Kriegsführung bedeutet, und in Betrachtung der Geschichte der Militärausbildung in Deutschland, sollte eine Vision entworfen werden, wie Nato und Bundeswehr auf neue Herausforderungen, zum Beispiel in Afghanistan oder in den schweren Konflikten in Afrika, vorbereiten." Da wird über Visionen, neue Herausforderungen, neue Kriege geschrieben, als ob es sich um Sonntagsspaziergänge handeln würde. Krieg ist Krieg! Die Zivilbevölkerung wird getötet, verletzt, verstümmelt, traumatisiert, vertrieben... Soldaten werden getötet, verletzt, verstümmelt, traumatisiert.... Wir hatten doch erst vor unserer Haustüre einen netten kleinen Krieg auf dem Balkan. Hat das nicht gereicht? Muss Deutschland, nachdem es vor 71 Jahren einen Krieg mit 50 Millionen Toten angezettelt hatte, sich neuen Herausforderungen stellen? Was hat das mit Femminismus zu tun? Ich habe keine Zweifel daran, daß Frauen genauso gut kämpfen können wie Männer. Frauen haben dasselbe Aggressionspotential wie Männer. Aber meine Vorstellung von Gleichstellung ist, daß weder Männer noch Frauen in den Krieg ziehen müssen. |
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Aber meine Vorstellung von Gleichstellung ist, daß weder Männer noch Frauen in den Krieg ziehen müssen.Sehr schön, diese Vorstellung teile ich. Was aber machen wir bis dahin? |
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Nicht solche Diskussionen führen, wie sie Rahab und die Mädchenmannschaft gerade zu führen versuchen.
Mann, eh. |
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@ j-ap
"Was aber machen wir bis dahin?" Den Männern ihre Spielzeuge wegnehmen. Keine Flugzeuge, keine Raketen, keine Minen, keine Panzer, keine Bomben, keine Gewehre, keine Granaten, kein Giftgas, keine Milzbrandbazillen, kein Raketenabwehrschirm, keine Laserwaffen, keine Hochgeschwindigkeitsmunition, keine U-Boote, keine Torpedos, keine... Gut, das wird natürlich schnell langweilig, wenn nicht gerade Fußball-Bundesliga läuft. Wer gerne im Dreck robben will, kann doch auch einen Survival-Kurs belegen, da darf man sogar mal überfahrenen Hasen oder Igel essen. |
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Weshalb denn nicht, Herr Theel?
Der Clausewitz, ja. — Das war übrigens auch näherungsweise die Zeit, in der das aufkam, daß die Frauen nicht zum Militär müssendürfen. Grund: Frauen waren juristische Männerderivate, also nur halbe Bürger. Und wer kein Bürger, der auch kein Bürger in Uniform. |
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Ich als Krüppel wurde ja sowieso nicht mal zur Bundeswehr eingezogen und hätte es daher auf private Kosten nachholen müssen, was man da so den lieben langen Tag lang macht: Rauchen, saufen, huren, spuren.
Als Staatsabschaffer habe ich aber keinerlei Einwände gegen ein Ende dieses Wahnsinns. |
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@Gero
klingt gut, sag ich auch immer und füge manchmal noch hinzu: am besten fünf jahre hausarrest für alle aber: was mach ich, wenn die männer sich die spielzeuge nicht wegnehmen lassen wollen? sie alle erschießen? |
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@Rahab
Das genau ist das Dilemma. Welche Niedertracht bist du bereit zu tun, um die Niedertracht zu bekämpfen? Das ist das Dilemma unserer Gesellschaft, unserer ganzen Zivilisation. |
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j-ap schrieb am 21.10.2010 um 21:42 Aber meine Vorstellung von Gleichstellung ist, daß weder Männer noch Frauen in den Krieg ziehen müssen. Sehr schön, diese Vorstellung teile ich. Was aber machen wir bis dahin? In den 60/70igern gab es mal ein gutes Rezept: Make Love not War |
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@Gero
so, das ist das dilemma. na, dann hilf der Katrin doch mal elegant raus! und zwar so, dass sie nicht alle männer zu tode lieben muß |
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Schöne Idee, thinktankgirl.
Nur leider bin ich als Homo per Abstraktion ausgeschlossen von den naturalisierten Freuden der ach so emanzipierten Patriarchatsbekämpferinnen, weshalb ich über die in der Regel nicht weniger laut lache als über die Patriarchen und ihre vested interests. |
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"und zwar so, dass sie nicht alle männer zu tode lieben muß"
Da bin ich fast sprachlos. Vielleicht: Don't walk on the grass, smoke it! |
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das, j-ap
ist ja eine selten verdruckste ausrede! |
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Rahab schrieb am 21.10.2010 um 22:14 aber: was mach ich, wenn die männer sich die spielzeuge nicht wegnehmen lassen wollen? sie alle erschießen? Lysistrata |
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aha, Gero
haschischplätzchen für die generalität? ich fürchte, die verlangen nach stärkerer dröhnung |
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kenn ich, ttg
nur: j-ap schrieb ja, so was züge bei ihm nicht |
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@j-ap
SCNR: Äh, sind Homos asexuell? |
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"ich fürchte, die verlangen nach stärkerer dröhnung"
Rahab, da gibt's nur eins: Bier mit Strohhalm dazu + Brechwurz. Dauerkotzen ist eine schöne Ablenkung. |
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@rahab
wg. jap und dem olln Griechenland fällt mir ein, daß in Sparta? homosexuelle Liebesverhältnisse unter den Hopliten zwecks Stärkung der Kampfmoral gerne gesehen wurden. Und waren nicht auch Achilles und Hektor ein Liebespaar? Oder war es eine andere Kombination? So gut kenn ich Homer auch nicht. |
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stärkung der kampfmoral?
ich dachte ja, es ginge eher um schwächung, ttg. also: du willst j-ap lustknaben zuführen um ihn vom rumballern abzuhalten? oder wir probieren's mit Geros rezept! |
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"So gut kenn ich Homer auch nicht."
Kostprobe? [Meeting Aliens] Please don't eat me! I have a wife and kids. Eat them! (Homer Simpson) |
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Es ist schön, daß sich hier alle so herzlich um mein erotisches Wohlergehen sorgen.
Grund zur Veranlassung besteht übrigens nicht, wenn ich das mal am Rande bemerken darf. |
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schrieb am
22.10.2010 um 01:07
Warum sollte sich jemand Sorgen um Ihr erotisches Wohlergehen machen, lieber j-ap?
Sie lesen doch diese pornographische Literatur des Fin de siècle...mythenumrankt und Ihnen mit konspirativem Timbre empfohlen...in Englisch.... MfG Ihre Leif |
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Ja eben, Leif Miles, eben.
Ein derart durchgeistigter Mensch wie ich, der quasi kurz vor der Transzendenz steht, braucht weder Lustknaben noch die Hopliten von den Trachinischen Felsen, um auf Touren zu kommen. Wobei Teleny or The Reverse of the Medal ja nur zweihundert Seiten hat, mit denen man beunruhigend schnell durch ist. Auch blöd. Wußten Sie übrigens, daß man wahlweise »auf Englisch« oder »in English« lesen kann, aber ganz bestimmt nicht »in Englisch«, es sei denn, man meint das Unterrichtsfach? Schwamm drüber! |
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Sehr gute Nennung:) Einer der besten Folgen überhaupt!
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schrieb am
22.10.2010 um 02:07
@j-ap. "Wußten Sie übrigens, daß man wahlweise »auf Englisch« oder »in English« lesen kann, aber ganz bestimmt nicht »in Englisch«, es sei denn, man meint das Unterrichtsfach? Schwamm drüber!"
Sie Adlerauge, Sie! Jetzt haben Sie auch noch meinen Migrationshintergrund aufgedeckt...;-))). Wußten Sie übrigens, dass für den Sex die Phantasie das Wichtigste ist? Insofern, denke ich, muß sich keine/r Sorgen machen. Aber, wie Sie schon sagten: Schwamm drüber...;-) |
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:) Ich stell mir auch gerade das Vergnügen vor, frisch verliebt durch Kugelgewitter zu rennen, dem geliebten Kameraden Deckung gebend, Herzrasen, Panik, Romantik pur...
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gut j-ap
dann werd ich erst mal nix veranlassen, wenn kein grund dazu besteht |
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Wegen Liebe in Troja und so:
Das Paar war Achilles und Patroklos. Hektor war hetero und mit Andromache liiert. |
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hm-ja
Hektor ist das ja nicht so gut bekommen und Patroklos die liebe auch nicht, wenn ich's recht bedenke so. und wenn wir das dann mal in doing-gender umdenken, dann gibt hat sie nur noch die wahl zwischen pest und cholera, wenn frau anfängt, frau general zu werden |
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'gibt' beim lesen bitte überlesen
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@ Rahab schrieb am 22.10.2010 um 09:36
"... dann hat sie (Patroklos?; ut) nur noch die wahl zwischen pest und cholera, wenn frau anfängt, frau general zu werden" Guten Moregen liebe Rahab, sagte ich doch schon (wenn "sie" o. doch "alle Menschen" meint), warum dann die ganze Aufregung gestern? lg ut |
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@ut
mich hat die herabsetzung von Katrin geärgert so ein bißchen wie: so blöd kann auch nur ne frau fragen... und an diesem ärger hat sich heute noch nichts geändert! ach ja, zu deiner klammer-frage: wenn du das 'sie' auf das subjekt, nämlich frau, beziehst, dann hast du's |
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@ Rahab am 22.10.2010 um 14:19
Liebeb Rahab, falls es dich beruhigen kann: Dass der Urheber des Blogtextes eine Frau ist, hat mich am allerwenigsten befeuert den Inhalt des Textes zu kritisieren, jedem Mann wäre ich mit genau denselben Sätzen begenet. Ich argumentierte ad rem. Ich denke nicht, dass Clausewitz akademisch zu verstehen eine geschlechtspezifische Frage implizieren sollte, die in ihrer Diskussion, dann auch noch ad personam gewendet werden müßte. P.S.: zu meiner Klammerfrage: in deinem Satz "Patroklos die liebe auch nicht, wenn ich's recht bedenke" ist das (grammatische) Subjekt "ich", also referiertest Du auf Dich selbst. Gleichzeitig schriebst Du mit dem "sie" dem Patroklos das (mindestens grammatische) Femininum zu, womit man ja durchaus spielen könnte. Da war dann der Bezug des "sie" in Deinem Nachsatz "... dann hat sie nur noch die wahl zwischen pest und cholera ..." nicht mehr eindeutig. Aber vielleicht bist Du ja Patroklos ;-) lg ut |
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etwas verspätet
aber weil's spaß macht stelle ich fest: du bist in semitischen sprachen nicht bewandert und kannst grammatik nur in latinisierter form is nich schlimm, geht ja den meisten so... also: wenn ich es (die ilias) recht bedenke, bekam dem patroklos die liebe (zu achill) nicht, denn er wurde erschlagen, weil er in dessen rüstung kämpfte (unter anderem) dann kam ein absatz und dann was neues, oder auch eine das vorige aufnehmende weiterführung, nämlich "so. und wenn wir das dann mal in doing-gender umdenken, dann hat sie nur noch die wahl zwischen pest und cholera, wenn frau anfängt, frau general zu werden" das kann ich ab 'dann' auch ganz ordentlich in latinisierte/germanisierte form umstellen und dann stünde da: "wenn frau anfängt, frau general zu werden, dann hat sie nur noch die wahl zwischen pest und cholera" was am doing-gender liegt doing-gender bedeutet nämlich nicht, alle zu verweiblichen, sondern soziale rollen, die als männliche und/oder weibliche verstanden werden, herzustellen auf akademisch liest sich das so: "Die Formel 'doing gender' soll zum Ausdruck bringen, dass Geschlechterdifferenzen und -identitäten erst in der sozialen Interaktion, also im alltäglichen Miteinander, vollzogen und realisiert werden (können). Darauf hatten 1987 die Ethnologin Candace West und ihr Kollege Don Zimmermann hingewiesen, die davon ausgehen, dass 'gender' ein Produkt ist. Die geschlechtliche Identität und Rolle wird also durch ein situationsgerechtes Verhalten und Handeln erworben und ausgeübt - und zwar nicht ein für alle Mal, sondern sie wird in jeder Situation, in der Menschen zum Handeln gezwungen sind, aufs Neue aktualisiert (vgl.Kotthoff, was heißt doing gender?, 2003) schreibt Claudia Opitz-Belakhal in 'Geschlechtergeschichte', Campus 2010, einer sehr nützlichen einführung in die entwicklung der methodologien der geschlechtergeschichte diese definition von doing gender ist auch nicht der allerletzte schrei - da wurde dran weitergearbeitet - aber weil das büchlein auf meinem schreibtisch liegt, hab ich's einfach mal als quelle benutzt auf dass du ein bißchen besser verstehen kannst, worauf ich alles bezug nehme, wenn ich das eine oder andere schreibe ich setze halt nicht den Clausewitz als 'gewußt' voraus, sondern anderes, das auch nicht wesentlich kürzer - wenn nicht sogar länger - in dieser welt gedacht und aufgeschrieben und umgesetzt etc wird |
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ps: wenn ich auf mich selbst referiere, dann schreibe ich das als 'ich' auch hin
ansonsten muß ich nicht auf mich selbst referieren, da ich ja weiß, dass ICH schreibe |
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Frauen zum Militär.
Sterben für's Heimatland? Fundiert klingender Schwachsinn ist das. Solange wir uns venunftbegabt nennen, solange ignorieren wir das uns innewohnende biologische Programm, solange ignorieren wir, dass unsere Verhaltensweisen sich nur rudimentär von denen unserer nächsten biologischen Artverwandten unterscheiden. Die Vernunft hört bei Männern dann auf, wenn eine Frau Fortpflanzungsbiologische Offerten macht. Männer waren, sind und werden auch in Zukunft "schwanzgesteuert" sein. An diesem Fakt kommt kein noch so "Vernünftiger" vorbei. Das biologische Programm der Frauen ist so strukturiert, dass deren Nachkommen optimale Überlebensvoraussetzungen haben. Das hat alles nichts, aber auch rein gar nichts mit Vernunft zu tun, bestimmt aber den größten Teil unserer Verhaltensmuster. Sperr einen Mann und eine Frau in einen Raum und wenn sie ihn einmal anschaut, fängt er nach wenigen Sekunden an, zu gockeln. Unbewusst. Kommt ein zweiter Mann dazu, drehen beide auf. Revierkampf en miniature. Und jetzt geht's mit den klugen Frauen zum Militär? Weil Angriff und Verteidigung sowie das Töten von Menschen - was sprachlich mittlerweile zum Kollateralschaden diminuiert wird - zu den Tätigkeitsfeldern moderner Frauen gehört? Kanonenfutter für die Generälin? Minenräumerin? Sprengfallenopferin? Für's Vaterland gefallen? Wenn es wenigstens das Mutterland wäre. Dort haben kluge Frauen überhaupt nichts, und kluge Männer auch nichts verloren. Für's Militär reicht das Rückgrat zum Marschieren. Gehirn stört, denn militärische Intelligenz ist ein Widerspruch in sich. Da sind Frauen a priori schon mal völlig falsch! |
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schrieb am
22.10.2010 um 00:16
@ Gero nun lass doch auch mal Frauen Erfahrungen machen, das legt sich schon wieder. Die ersten 30 km mit 30 kg am Rücken sind die schwersten, helfen aber Hollywood von Wirklichkeit zu unterscheiden.
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Angenehme 30 kg? Wirklich? Hossa.
Damit würde ich (52kg) es immerhin bis zum nächsten Taxistand schaffen. |
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schrieb am
22.10.2010 um 09:30
@ Emma, notfalls kannst Du ja die Level IV Weste auch stehen lassen, dann geht's schneller, so oder so...
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nu mal langsam...
wenn's um lasten schleppen geht... aber das ist nicht der punkt sondern der punkt ist, ob ich-frau zur gleichen werde, indem ich eine militarisierte männlichkeit annehme |
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Krieg kann nicht veredelt werden, nur weil jetzt auch Frauen darin zu Ehren oder zu Schaden kommen dürfen.
Menschliche Weiterentwicklung sollte zum Ziel haben, Krieg abzuschaffen. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr ärgert mich der Artikel. Ich denke dabei an Landminen in Afghanistan, an die Krankenhäuser von Emergency, an Kunduz. |
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Stimmt. Die Wut über diesen verbrämten Kokolores kommt erst langsam.
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@ rahab & j-ap
Liebe Leute, ich habe jetzt hier bestimmt nicht dei Zauberformel zur Hand, wie ich den HERRschendEN der Welt ihr "Spielzeug wegnehmen kann" und kriegerischer Gewalt "als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" ein Ende bereiten kann. Mit Formulierungen wie "sie alle erschießen?" kommen wir sicher aber schon gar nicht weiter. Die Frage "Ist Krieg ein legitimes Mittel der Politik?" ist tatsächlich mindestens seit Clausewitz schon eine politische, eine machtpolitische Frage. Allerdings ist es heute, wie damals keine diese Frage beantwortende auch nur Hilfsfrage, ob Frauen dann auch wie Männer dieselbe Rolle beim geben dieser Antwort spielen sollen, besonders, wenn die Frage durch die sie stellenden ziemlich deutlich ein "ja" fordert, denn Frauen würden ja wohl nicht demokratisch illegitime Politik verwirklichen wollen, oder? Clausewitz konnte seine These behaupten, da er dem Fürsten das Recht zusprach unmittelbar und autonom entscheiden zu können, nur Gott verntwortlich zu sein, wenn auch bei Todesgefahr, wenn er scheiterte. Das ist Feudalismus. Selbst bürgerliche Demokratie ist aber nicht verwirklicht, wenn Frauen jetzt dasselbe Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen wollen, dass in der UN-Satzung, ja schon seit Briand-Kellogg als Mittel der Politik geächtet ist. Wenn die Weltsicherheit und Weltfrieden im Sinne der UN-Charta bedroht sind, dann sind sie allenfalls mit Polizeimitteln und Polizeirecht zu schützen und schon gar nicht in Alleingängen von Nationalstaaten mit mehr oder weniger fitten und vielgeschlechtlichen Armeen, dennn andere mehr oder weniger blind folgen. Also bitte politische Argumente, keine ideologischen und auch keine partikular motivierten. Oder sollte ich sagen: Keine bornierten Argumente und seinen sie auch angeblich feministische? |
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"Die Frage "Ist Krieg ein legitimes Mittel der Politik?" ist tatsächlich mindestens seit Clausewitz schon eine politische, eine machtpolitische Frage."
Diese Art Frage ist schon eine Frechheit. Eine rhetorische Niedertracht. Schlagen Sie immer noch Ihre Frau? Trinken Sie immer noch heimlich? |
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Lieber GeroSteiner,
natürlich ist die Frage von einem aufgeklärten Standpunkt aus (moralisch) eine Frechheit. Aber es geht hier nicht um Moral, sondern um Politik: Solange z.B. einen Frau diese Frage aus irgendwelchen, selbst "feministischen" Gründen mit "Ja" beantwortet ist dies demokratietheoretisch, also GESAMTgesellschaftlich nicht haltbar. Aller Rest folgt dann nur, bedingt aber nicht. |
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aua aua!
die frau, das GESAMTgesellschaft nicht haltbare wesen ich geh jetzt mal Lots töchter... |
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Lieber Herr Theel,
"Aber es geht hier nicht um Moral, sondern um Politik" Genau DAS muss aber immer zusammen. Es gibt Moral ohne Politik, aber es gibt keine Politik ohne Moral. Ich drehe es mal um: "Ist Politik legitim ohne Moral?" |
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Moin Uwe,
sehr richtig und griffig, finde ich, gerad zum Thema Clausewitz. "Ob wir uns ...beim Militär nicht doch vorstellen könnten",ts. Wie die Autorin fragt, ist zum Heulen, so blamabel. Die generelle Frage jedoch, ob nun verstärkt weibliches Kanonenfutter für Deutschland gebraucht wird, ist sonderschön aktuell: Weil Deutschland in Krisenzeiten sein Militär mal wieder generös aufmobbst und selbstverständlich auch mit Soldatinnen auf seinen Reklameoberflächen auf die Jagd nach frischem Fleisch für die Bundeswehr geht. ..ob wir auch "gleich im Verrecken"(Danke, Rahab) sein wollen steht ja schon lange fest. Ist es "uns" ja nun seit Jahren schon "erlaubt", dies zu tun, wenn gewünscht; und das ist das Problem, das ich mit diesem Beitrag habe - das Ganze klingt, als stünde die "Gleichstellung" in der Bundeswehr erst bevor, als gäbe es nicht schon reichlich und m.E.n. genügend Weibsbilder, die sich, völlig unbedrängt vom persönlichen Schicksal, moralisch in der Lage sehen, andere Menschen gegebenenfalls mit Projektilen zu zerfleischen - Eben ein Job wie "jeder andere Job in ehemaligen "Männerdomänen" halt; völlig unbeleckt von der Wirklichkeit, wird hier negiert, daß schon lange feststeht, daß "wir" extreme Abartigkeiten genauso gut "können", wenn wir gerne wollen. Aber bei der naiven Herangehensweise steht zu befürchten, daß die Autorin wohl offensichtlich noch nie dem Gedanken nachgespürt hat, ob sie überhaupt selber höchstpersönlich "könnte". Ob "sie" sich etwa realistisch in einem zig-Kilo schweren Anzug ballernd durchs Gelände flitzen sieht, umhechelt von Kollegen, auch vom Feind potentiell sexuell begehrt, von Regelbeschwerden gehemmt, überall liegen zerfetzte Leiber, zersprengte Glieder: Kathrin und auch "ich" und alle Frauen, die ich kenne, würden wohl sofort nach Hause fahren. Wenn "wir könnten". (Heisst es wirklich Soldatinnen? Klingt wie Sultaninen.) Besten Gruss in die Nacht - Emma |
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@ GeroSteiner schrieb am 21.10.2010 um 23:52
"Ist Politik legitim ohne Moral?" ich glaube, wir sind uns ziemlich einig. TomGard hat im Blog www.freitag.de/community/blogs/j-ap/ethik-und-autonomie einmal, für mich schlüssig, formuliert: "... wenn sich ein Individuum seiner Gesellschaft gegenüberstellt, die er sich als einen chaotischen Phasenraum vorstellt, und an diesem Verhältnis bemißt , was es vermag und nicht vermag, dann ist in solcher Berechnung die Annahme des gesellschaftlich Ge- und Verbotenen, zumindest in Gestalt der gegen es, dies Individuum, persönlich durchsetzbaren Ge- und Verbote enthalten. Was bleibt, ist das Erlaubte. Eben das Erlaubte ist Gegenstand des moralischen Bewußtseins und auf der Grundlage der Moral - die ich, nebenbei, für ein reinrassig historisches Produkt halte - wird "Ethik" zur Reflexion des Umgangs der Individuen mit dem Erlaubten, nämlich einer im allerschlechtesten Sinne "dialektischen" Erfindung und Besprechung von Tugenden und Untugenden. Ohne hier TomGards Schlußfolgerung im letzten Satz diskutieren zu müssen, kann er aber belegen, dass, wenn Politik in einem ethischen Diskurs "besprochen" wird, dann natürlich letztlich diskutiert wird, wie moralisch, d.h. erlaubt diese Politik sei. Nur dann kann sie von den Beteiligten als legitim (im Unterschied zu legal) anerkannt werden. Dass Moral, Ethik, Politik tatsächlich zutiefst historisch sind, belegt mein früheres Argument, dass für den feudalen Herrscher es eben erlaubt, also moralisch vertretbar war den Krieg zu wählen, wie aufgrund seiner Unüberprüfbarkeit er "gleich gültig" auch den Frieden wählen konnte, politisch/moralisch war dies dort "gleichgültig". Für die moderne Demokratie, die den Krieg geächtet hat ist diese "Lösung" historisch nicht mehr möglich. |
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@ Rahab am 21.10.2010 um 23:45
Liebe Rahab, mann/frau kann zwar der Meinung sein, lieber einen Freund, eine freundin verlieren, als ein bon mot auslassen, aber so bon ist Deine Verdrehung meiner Worte "Solange z.B. einen Frau diese Frage aus irgendwelchen, selbst "feministischen" Gründen mit "Ja" beantwortet ist dies demokratietheoretisch, also GESAMTgesellschaftlich nicht haltbar" in "die frau, das GESAMTgesellschaft nicht haltbare wesen" dann doch nicht. Sie ist tatsächlich "aua, aua!", es sei denn die Frau sei nur eine Entscheidung, wobei dann "nur noch" zu klären wäre, ob ihrerselbst oder eine des Mannes. Beides habe ich aber weder behauptet, noch bestritten. Guts Nächtle |
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Liebe Herr Theel,
mir scheint's, als hätten Sie Clausewitz schlicht mißverstanden. Denn Clauseqitz — seine Rezeption ist wieder etwas anderes — genau darauf bestanden, daß die Politik dem Kriege logisch wie praktisch vorangeht und über seinen Beginn, seine Dauer, seine Ziele und Zwecke jederzeit bestimmen kann. Dergleichen hat überhaupt rein gar nichts mit Feudalismus zu tun. Selbstredend ist es aus heutiger Sicht höchst problematisch, wenn ein Theoretiker den Krieg als eine unter mehreren Möglichkeiten ansieht, Politik zu machen. Aber verglichen mit den Usancen bis dahin war das schlicht: ein Fortschritt. Denn mit dem postulierten Primat der Politik verbunden ist auch eine ideelle Einhegung der Kriegführung, es konnte nämlich bei Clausewitz eben genau niemand, auch kein Fürst mehr kommen, und eigenmächtig (und ohne dezidierte Zwecke und Ziele anzugeben) Krieg führen, wie ihm eben gerade der Sinn stand. Gleichwohl ist das Schnee von gestern, und auch die Autorin dieses Artikels hat den Clausewitz nicht verstanden, sonst hätte sie ihn nicht in dem Zusammenhang gebraucht. Daß die bewaffnete Auseinandersetzung auf großer wie kleiner Skala als Mittel zu einem politischen Zweck abzuschaffen wäre, darüber sind wir uns hier einig. Bei der Beantwortung der Frage, die hier gestellt wurde, führt uns dieses Bekenntnis aber kein Stück weiter, denn solange eben noch kein Zustand erreicht ist, in dem der bewaffnete Konflikt als Möglichkeitsform endgültig ausgeschlossen wurde [*], bleibt selbst die bürgerliche Gesellschaft hinter ihren eigenen Ansprüchen — zu denen Nichtdiskriminierung aufgrund des Geschlechts und also Rechtsgleichheit gehört, so problematisch sie schon ideell auch sein mag — weit zurück, wenn sie nur eine Hälfte der Menschheit, nämlich die männliche, zum »Dienst« an der Waffe und das heißt: zum Sterben fürs Ganze requiriert. Und da hilft uns auch kein noch so wohlfeiler Hinweis darauf, daß doch das pflichtschuldige Sterben bitteschön alsbald aufzuhören habe. — *) Ich erlaube mir übrigens, hier zu notieren, daß gegenüber faschistischen Regimen der kategorische Pazifismus nichts anderes als Appeasement bedeutet. |
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Lieber J-ap
ganz so einfach scheint es nicht: Oranier schrieb einmal in einem anderen Blog: Im Mittelalter herrschte die Vorstellung vom “gerechten”, also religiös-moralisch begründeten Krieges als einig legitimem vor, eine Vorstellung, die zu solchen Auswüchsen wie den Kreuzzügen führte und im Desaster des 30-jährigen Krieges mündete. Nach dessen Ende wurde im Westfälischen Frieden die moralische Begründung von Kriegen verpönt, von an galt Kriegführung ganz “wertfrei” als legitimes Mittel der Durchsetzung der Interessen souveräner Staaten - “Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln” (Clausewitz). Dann stellt sich die Frage, wie frei ist der Feldherr (Die Regierung) zu entscheiden, ob der Krieg oder der Frieden das politische Mittel der Wahl sei. Für Clausewitz war die Regierung in dieser Entscheidung frei. es gab keinen i.o.a. Sinne moralischen,d.h. politischen Grund der den Krieg grundsätzlich ausgeschlossen hätte (er war "erlaubt"). Der feudale Herrscher konnte dies willkürlich und unhinterfragbar tun, da er für seine Entscheidung niemandem rechenschaftspflichtig war, eine (bürgerliche) Regierung nach 1789 war in diesem Sinne politisch nicht mehr frei, aber immer noch nicht illegitim, wenn Sie den Krieg (mit Clausewitz) "politisch begründet" wählte. Erst Briand-Kellogg änderte dies grundsätzlich völkerechtlich. Wenn die faschistische Agression das moderne Verbot des Krieges ignoriert, besteht selbstverständlich ein Verteidigungsrecht der zivilisierten Welt. Dass heute noch das Verteidungsrecht für den Angriffskrieg politisch mißbraucht wird, begründet den Krieg immer noch nicht wieder als politische Mittel der freien Wahl. Die Aufladung dieser Problematik mit der Frauenfrage ist politisch unsinnig, weil auch die Frauen keinen politischen Anspruch haben, den Krieg zu wählen, auch nicht dann, wenn die Männer sich nicht daran hielten. |
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Lieber Herr Theel,
wenn Sie mir vom Feudalismus berichten, dann ist mir das immer etwas zu ungenau. Der Alte Fritz, ja, der war relativ frei darin, zu beschließen, wann gegen wen auszuschreiten wäre. Wir reden hier vom Absolutismus. Aber haben Sie sich mal angesehen, was die römisch-deutschen Karls, Ludwigs und Maxens für Klimmzüge unternehmen mußten, um ein Aufgebot für die nächste Reichsheerfahrt auf die Beine zu bekommen? Frei war da nicht viel, Herr Theel, da mußten schon ein paar handfeste Konzessionen herausspringen für die großen und kleinen Herren, damit die ihre Vasallen hergaben, und oft genug fuhr der Haufen auch schnell genug wieder auseinander, wenn etwa beim teilnehmenden Welfenprinzen daheim die Burg brannte — imperium und Kreuzzugsgelöbnis hin oder her. Aus dem vormaligen Kriegshandwerk wurde mit der Aufklärung eben die Kriegswissenschaft — deshalb »wertfrei«, wie oranier das schrieb, deshalb die Fragen nach Zweck und Mittel, also nach rationalen Gründen, und nicht mehr salus und deus. Man kann das lächerlich finden, aber es war gegenüber dem, was voraufging, ein Fortschritt, und Sie reiten mir da etwas zu roughshod darüber hinweg. Auf die steile These, daß die Gleichberechtigung zum Mordhandwerk schon die nächste sich in Griffreichweite befindliche Stufe der Emanzipation sein soll, muß man erst einmal kommen, das ist richtig. Aber betrachten Sie die Sache einmal e contrario: Welche Begründung läßt sich dafür finden, eben doch und an allen anderen (und teilweise erst noch zu verwirklichenden) Gleichheitsnormen vorbei einen grundsätzlichen Unterschied zu machen zwischen den Geschlechtern? |
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@ j-ap schrieb am 22.10.2010 um 03:14
Lieber Herr Allenstey-Puch, ja, leider, der Blog ist nicht wirklich der Ort für das zisilierende Florett, das ich in aktiver zeit focht. Die "Realpolitik", die Sie richtig einflochten, ließ ich aus dieser Blog-Not weg (herrlich wäre es, zu diskutieren, welche Folgen für die Beurteilung die Differenzierung zwischen Feudalismus und Absolutismus für das Argument hätte, und was das "Objekt" Napoleon für Clausewitz hier folgen ließe). Es ging mir in meiner Arguentationsfigur aber allein um die - und sei sie auch nur ideologisch behauptete, aber dem - dann auch "verkehrten" Wesen - je eigene Legitimationsfigur von Herrschaft, die der Entscheidung für oder gegen Krieg zugrunde gelegt "sein sollte", wenn man den eigenen Anspruch ernst nähme. Ansonsten wäre zu dem Bloganlaß kurz und knapp nur zu sagen: "Na, dann: Alphamaedchen to the front"! lg ut |
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War nicht genau die UN an der Obstruktion der verschiedenen Interessen der Einzelstaaten bei den Konflikten in z.B. Bosnien, Ruwanda Somalia gescheitert?
Ich finde auch das die Frauenquote beim Militär durchgesetzt werden sollte! Das wäre ein erfreulicher Betrag zur Gleichberechtigung! Soldatinen werden bestimmt viel erfolgreicher mit einem afghanischen Widerständler, einem kriminellen Janjaweed oder einem somalischen Piraten klar kommen als Soldaten. Ein sehr erhellender Beitrag... |
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"Amerika, du hast es besser",
um mal den alten Goethe zu kommentieren. Ich konnte leider den hochgeistigen ausführungen in den Kommentaren nich immer folgen. Möchte aber mit meinem geringen Vertsabd bemerken, dass es in allen Staaten dieser Welt eine Armee gibt. Und warum Frauen nicht hier dabei sein sollten, weis ich armer Narr nicht. Relativ weit in der Gleichberechtigung innerhalb der militärischen Führungsstrukturen sind hierbei die USA. |
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Wie auch die Amerikaner sowieso in Punkto Gleichberechtigung ganz weit vorne stehen, weiss jeder.
Denn den Amerikanern ist jedes Menschlein recht, ob Männchen oder Weibchen ist mittlerweile lax: Es zählt jeder, der potentiell gern einen Oberschenkel oder gleich beide fürs Vaterland opfert. Und die hocherhitzten giftigen Cola Zero Dosen gabs immerhin Gratis dazu. Home, Johnny "come" home. |
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veranstaltungstipp für Katrin und Uwe
www.gwi-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=8362&returnurl=/navigation/materialien-aufsaetze-792.html |
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Ok, Mädchenmannschaft, Sie stellen eine einfache Frage : "... dann sollten wir uns vielleicht doch einmal ganz ernsthaft selbst fragen, ob wir uns eine Karriere beim Militär nicht doch vorstellen können."
Dazu gibt es nur eine Antwort: Nicht fragen, sondern einfach machen! Werden Sie General oder sonstwas dort. Allein schon die Formulierung (einmal ernsthaft ... nicht doch ... könnten) zeigt allerdings, daß Sie selbst keine Chance haben, den Marschallstab dort zu erwerben. Wer so rumeiert, gewinnt nicht einmal einen Blumentopf. Engbrille, Ellenbogen, bicycle-Gebahren, Beinsteller-Fähigkeiten usw. müssen Sie schon mitbringen - oder hoffen Sie etwa auf Quoten? |
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Auch hier dann mal wieder mein Buchtipp:
Frauen und Krieg von Martin van Creveld Kurzbeschreibung |
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und hier die rezensionen dazu:
hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2003-3-006.pdf hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/ZG-2002-103 s'gibt natürlich noch mehr ..... |
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ich referier mal ein bisschen Astrid Albrecht-Heide (‚Die Waffen schweigen, doch das ist kein Frieden’ in: Scheherzade. Stimmen von Frauen gegen die Logik des Krieges, hgg. Von Eva Quistorp und Barbara Bussfeld, sammlung luchterhand 1992)
„Die Waffen schweigen, doch das ist kein Frieden. Es bleibt die Gewaltordnung, die den Golfkrieg ermöglicht hat. Als die Waffen eine unbeschreibliche Zerstörung anrichteten, hatte die Friedensforschung Saison wie nie zuvor. Das war pervers; denn nun hat sie im wesentlichen wieder Ruhe.“ „Wenn es um Waffen, Krieg und Tod geht, hören offensichtlich alle freundlichen und subtilen Gesten auf. Dies gilt auch für die Ultimaten (…) Sie sind ein dialogloser Dominanzgestus und zwingen den anderen an die Wand.“ Und dann fragt sie: „Ist der Frieden ein qualitativer Sprung aus unserer Kultur heraus, ist er deren Durchbrechung, oder müssen wir uns mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass er letzten Endes die Konsequenz einer friedensunfähigen Dominanz- und Gewaltstruktur ist?“ Zum zweck der beantwortung wendet sie sich den folgenden historischen aspekten zu: 1. herausbildung des modernen nationalstaates 2. entwicklung des männlichen staatlichen gewaltmonopols 3. ‚produktion des disziplinierten menschen/mannes’, einschließlich der radikalsten form im militär 4. der gesellschaftliche ort des friedens/der friedlichkeit 5. wie kann ein prozess der ‚konversion’ eingeleitet werden bzw. könnte er aussehen ad 1. der moderne nationalstaat ist friedensfeindlich. Militarismus und moderner nationalstaat gehören historisch-systematisch zusammen. Grenze (territorial) nach außen wie nach innen (nationale identiät) wird über potentielle gewalt gesichert. Militär als agentur ‚nationaler sicherheit’ –> jeder bürger wird zum soldaten. ad 2. gewaltmonopol und alltagsgewalt gehören zusammen. Staatliches gewaltmonopol hat doppelcharakter: von männlichem herrschaftsaffekt bestimmt, ist logische trennung zwischen männlicher alltagsgewalt und institutionalisierter gewalt dennoch nicht möglich. Moderner nationalstaat ist also gewaltordnung, welche die kolonialisierende unterdrückung anderer einschließt. Andere sind: natur, nicht-weiße, frau. In die gewaltmonopolisierung geht die alltägliche patriarchale gewalt gegen frauen wie gegen ‚minderheiten’ ein – ablesbar an männerbündischer struktur von militär. Im frieden wird diese alltägliche gewalt durch besitzverhältnisse ‚geordnet’, im krieg gilt die kollektive logik ebendieser besitzverhältnisse Ad 3. ‚disziplinierung’ als gewaltproduktion „’der Mann’ musste sich selbst zurichten oder zurichten lassen, um ‚handlungsfähig’, energisch, dyanmisch, durchsetzungsfähig, hart, erfolgreich usw. zu werden“ bedeutet: systematische destruktion von menschen/männern zu teilen der militärischen „Männlichkeitsmaschine“, also ent-individualisierung, als psychosozialer tod erlebt, schwäche wird in „Verweiblichungsangst“ umgedeutet, führt zu phallischer logik (im sinne von erobern und unterwerfen und in militärischer ästhetik -> das sich erhebende kanonenrohr – heutzutage angereichert um die den düsenjäger einwinkende lotsin aus der axe-werbung) ad 4. der frieden ist nach unten abgedrängt – also zu den frauen, in die familie. Frauen als das friedliche geschlecht=männliche fantasie (vergleichbar: der edle wilde, das unschuldige kind, der ausschweifende pöbel – auch alles ‚unten’) bedeutet, dass frieden weiblich kodiert ist, damit zugleich als schwach, irrational – dieser vorgang nennt sich projektive delegation und führt dazu, dass ‚der weiße Mann’ sich friedensunfähig gemacht hat ad 5. gesellschaftliche konversion als konsequenz „eine friedensfähige Vernetzung geht von unten aus und nicht von den katastrophenträchtigen ‚old boy’s networks’.“ --- so. und nun könnten wir uns der idee transversaler politik zuwenden |
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schrieb am
22.10.2010 um 13:41
Niemand ist "friedensfähig". Niemand, Niemals, Nirgends.
Entweder gibt es einen Herrscher, der kontrolliert und zurichtet, damit "gewaltsam befriedet". Oder es gibt keinen, wodurch jeder, der zu einem Knüppel greift, sich zum Herrscher seiner unmittelbaren Umgebung aufschwingen kann. Geherrscht, also Gewalt ausgeübt, wird immer, sobald Interessen nicht konvergieren. |
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ach
wo ist das denn niedergelegt? |
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schrieb am
22.10.2010 um 14:04
Gewalt (ganz abstrakt als Vorgehen definiert, welches anderen den eigenen Willen aufzwingt) bringt Vorteile, solange bis jemand mit einem größeren Knüppel kommt.
Da gilt es eher zu fragen, wo denn niedergelegt sei, dass mensch auf die Erlangung dieser Vorteile verzichten würde. |
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ich will immer noch wissen, wo das steht!
schließlich ist so ganz abstrakt gesehen auch den acker umpflügen gewalt und soll auch vorteile bringen also? über welche art sozialer beziehungen reden wir? |
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Ich habe mir diesen Thread und den auf der Mädchenmannschaft-Site durchgelesen. Ich kann mich kürzer fassen, weil hier besonders dame.von.welt und thinktankgirl, dort besonders nadine, nicole, r4gni, foo und nyx schon vieles geschrieben haben, was auch meine Positionen und Gedanken zum Themenkreis sind.
Ich habe eine antimilitaristische Einstellung. Der Blog-Artikel liest sich mir wie eine Frauen-Rekrutierungsschrift und der Auszug aus dem Grünen-Programm wie ein Oxymoron. Für mich deutlich enttäuschend. Ich bin überhaupt enttäuscht davon, dass sich immer mehr Feministinnen und Grüne in den Sog des westlich-kapitalistischen Militarismus begeben. Gestern habe ich auf Arte die Doku-Sendung 'Taxi zur Hölle' gesehen (auf die auch jener Freitags-Artikel hingewiesen hat). Das sollte jedes "Alphamädchen" und jedes "Alphamännchen" anschauen. Da sieht man die Quintessenz dessen, wozu das Militär und der Krieg Soldaten - Frauen wie Männer - letztendlich macht: er entmenschlicht sie. Für Afghanistan verweise ich die militär-bejahenden Feministinnen und Grünen auf Malalai Joya, und zitiere aus dem Büchlein (Stand: 30. Mai 2008) Der Linken 'Den Krieg beenden - Frieden für Afghanistan', S. 19: "Malalai Joya ist die wichtigste Ansprechpartnerin der Linksfraktion in Afghanistan / Malalai Joya ist die bekannteste Politikerin Afghanistans. Sie kämpft für die Rechte der afghanischen Frauen und gegen die Macht von Islamisten und Warlords. Dafür erhielt sie von den Wählerinnen und Wählern der westafghanischen Provinz Farah bei den Parlamentswahlen 2005 ein überzeugendes Mandat. Den Einsatz ausländischer Armeen in ihrem Land lehnt Malalai Joya ab. Mit deutlichen Worten kritisiert sie die Politik der afghanischen Regierung und der internationalen Gemeinschaft: »Die westlichen Medien sprechen von Demokratie und der Befreiung Afghanistans, stattdessen sind die USA und ihre Verbündeten damit beschäftigt, unser verwundetes Land in ein Land der Kriegsherren, der Verbrecher und der Drogenbarone zu verwandeln. Immer wieder weist sie darauf hin, dass sich die soziale Situation der Frauen in Afghanistan durch die internationale Intervention nicht verbessert hat: ..." |
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Wegen Grüne etc.:
War es nicht unter einer rot-grünen Regierung, daß D seine militärische Unschuld verloren hatte und in Jugoslawien außerhalb des Verteidungsprinzips aktiv wurde. Katrin Rönicke ist Grüne wie sie auf der Webseite der Mädchenmannschaft erklärt. Und wenn sie schreibt: In Retrospektive an Carl von Clausewitz, der in Vom Kriege beschrieb, was gute Kriegsführung bedeutet, und in Betrachtung der Geschichte der Militärausbildung in Deutschland, sollte eine Vision entworfen werden, wie Nato und Bundeswehr auf neue Herausforderungen, zum Beispiel in Afghanistan oder in den schweren Konflikten in Afrika, vorbereiten. Und wenn sie "Vom Kriege" ausgehend, eine Vision entwickelt sehen will, um die Bundeswehr vorzubereiten, wird sie damit wahrscheinlich auf folgendes meinen: Jeder Krieg hat nach Clausewitz einen Zweck, der im Wesentlichen darin bestehe, „dem Gegner unseren Willen aufzuzwingen”. Der genaue Zweck wird von der Politik bestimmt. [...] Aus dieser Zweck-Ziel-Mittel-Achse ergibt sich auch die Bedeutung des bekanntesten Zitates Clausewitz’: „Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik unter Einbeziehung anderer Mittel” (Vom Kriege I, 1, 24). Gemeint ist damit, dass das Militär der Politik stets untergeordnet ist. Die Politik bestimmt demnach durch den Zweck die Anwendung von militärischer Gewalt, also von Krieg, als Mittel zur Lösung eines Konflikts. Der Krieg ist so der Politik immer untergeordnet. Krieg dient dazu, anderen seinen Willen aufzuzwingen, ist ein Mittel zur Lösung eines Konfliktes und die Fortsetzung der Politik. Was passiert im Irak und in Afghanistan? Den Ländern wird der Willen der "Achse des Guten" aufgezwungen, die Politik (und die Wirtschaft) setzen ihre Interessen mit Hilfe des Krieges durch. |
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ttg,
ich meine, dieser teil "In Retrospektive an Carl von Clausewitz, der in Vom Kriege beschrieb, was gute Kriegsführung bedeutet, und in Betrachtung der Geschichte der Militärausbildung in Deutschland, sollte eine Vision entworfen werden, wie Nato und Bundeswehr auf neue Herausforderungen, zum Beispiel in Afghanistan oder in den schweren Konflikten in Afrika, vorbereiten." ist nicht das, was Katrin denkt, meint, glaubt, sondern schlicht und ergreifend das, was laut programm der kongress vermitteln sollte. wobei dann der hit des kongresses der ur-alt-soldat war, der fand, dass frauen bei diesen neuen herausforderungen auch mitmachen können sollen dürfen müssten. weil: und da ist Katrin vielleicht nicht drauf gekommen ja auch die frauen zu diesem staatsbürger in uniform herangezogen werden sollen, wenigstens ein bißchen, damit sie schön loyal bleiben. und natürlich verkauft der das als gleichberechtigung und emanzipation und selbst-bestimmt den feind vernichten |
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stimmt, es war die Beschreibung des Programmes. Mein Fehler!
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So jetzt ist mir gerade klar geworden, warum ich Rönicke mit Clausewitzs Denken zusammen gebracht habe: ich hatte nämlich gestern und heute ihre Posts auf der Webseite der Mädchenmannschaft gelesen und daraus ein Crossover-Projekt gemacht.
die lektüre von Carl von Clausewitz sollte möglich sein, ohne gleich in den “Geruch” von Nationalismus geraten zu müssen. Clausewitz hat zu einer völlig anderen Zeit gelebt und geschrieben, als wir heute und so muss er behandelt werden: kontextualistisch, historisch-reflektorisch. Das heißt nicht, dass man nichts dabei lernen kann, wenn man ihn liest. Deshalb mein Gedankensprung, was sie aus Clausewitz lernen will und ob dazu auch die Gewalt zählt, zur Durchsetzung eines politischen Interesses. |
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und?
zählt gewalt dazu? träumt sie jetzt vom feldfraustab im tornister? |
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@ thinktankgirl am 22.10.2010 um 15:33
Ich kann da auch nichts finden, was dieses Crossover verbieten könnte, oder wo Du den "Gedanken" bei "Maedchenmannschaft" falsch verstanden hättest, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Clausewitz als Argument zu nehmen die Anti-PC-Keule zu schwingen "Man müsse doch wohl noch sagen könnnen, ohne ...." - so "Maedchenmannschaft" - ist schon entlarvend genug. Wenn dann noch gesagt wird, dass man von Clausewitz immer noch lernen könne, dann ist die Katze aus dem Sack. (Die Argumente dazu sind hier im Thread an vielen Stellen, auch bei Dir nachlesbar) mfg ut |
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statt auf die mädchenmannschaft einzuprügeln fände ich es ja angemessener, Münkler von forschung und vor allem lehre freizustellen
soll er nen bonsai-garten anlegen gehen oder so! |
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@rahab
Es geht mir nur um Rönicke, nicht um die Mädchenmannschaft, zudem bekommt sie dort auch ziemlichen Gegenwind. |
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Moin ttg:)
Zum Glück.Und es weht sie dort schon fast weg, Dank einiger von Dir bereits erwähnten Damen.:) Ihre unglückselige Argumentation kommt auch erst dort richtig zu Tage. Was hier aus dem Artikel lugte, war nur eine ungeschickte neoliberale Anbiederung vor dem Hintergrund eines hochaktuellen Themenfeldes: Was können müssen sollten Frauen alles tun, um den Männern in ihrer Sache restlos dienlich zu sein, um auch noch an den absurdesten Zielsetzungen im Zuge ihrer beschissenen "Alpha- und Beta-Menschen-Ideologie"" teilzuhaben. (Was und wieviel könnten wir dazu beitragen, daß diese Ungerechtigkeiten und Verstümmelungen von Leibern und Seelen auch weiterhin reibungslos und evtl. sogar noch glänzender vonstattengeht? Ist es so recht, Herr General?) Grüße - Emme |
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Liebeb Rahab,
1) Katrin Rönicke erklärt auf maedchenmannschaft.net, dass Sie nicht in deren Namen schriebe, sondern nur Ihre Meinung vorstellte. Hier firmiert sie unter dem Nick "Maedchenmannschft" gibt keine lei Antworten auf hier gestellte Fragen, stellt also keinen Bezug zur FC her, distanziert sich aber auch nicht von ihrem Kollektiv, auf dessen seite sie aber verlinkt. - Wenn ich zwei Baustellen aufmache, muß ich auch beide bedienen. 2) Katrin Rönnicke schreibt auf Maedchenmannschaft.net: "Ich habe mich schon recht eingehend mit der Beschreibung der “Neuen Kriege” in Münklers Buch beschäftigt und kann dies nur anraten – will man diese Debatte, wie von mir verlangt, nicht völlig unreflektiert, uniformiert, sondern auf der Basis eines Verständnisses von der Komplexität der Herausforderungen führen. Und gerade WEIL ich mich damit beschäftigt habe, was in dieser Welt an der Peripherie der Wohlstands-Staaten passiert, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass hier Verantwortung übernommen werden muss. Aber von wem?" Das heißt, zwischen Sie und Münkler passt kein Blatt. Haben wir jetzt ein Gärtnerpaar im Bonsai-Garten? |
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aha,
knigge-verstoß (ist das wie beim abseits?) ich finde ja allmählich, es geht um etwas ganz anderes namlich darum, dass Katrin mit ihrer abschließenden frage "Doch wenn eine ganze Masse sich auf eine bestimmte Art und Weise verhält und dieses Verhalten unter der Zielsetzung von Gleichstellung ein politisches Problem wird, dann sollten wir uns vielleicht doch einmal ganz ernsthaft selbst fragen, ob wir uns eine Karriere beim Militär nicht doch vorstellen können." den finger in nicht nur eine, sondern gleich mehrere wunden gelegt hat. 1. die friedensbewegung hat versagt 2. die frauenfriedensbewegung wird nicht ernst genommen 3. die persönlich ausgeübte mannhafte gewissensentscheidung der wehrdienstverweigerung hat versagt also: wenn sich dadurch, dass von außen waffenstützpunkte umarmt werden, nichts ändert außer dass j-ap sich zu so was extra-elaboriertem wie dem satz "von den naturalisierten Freuden der ach so emanzipierten Patriarchatsbekämpferinnen" hinreißen läßt .... dann könnte es ja wirkungsvoller sein, den laden von innen her zu umarmen? wär ja, bevor es verworfen wird, zumindest mal zu denken, oder? und - karriere dürfen frauen doch noch machen? oder ist das mittlerweile auch schob bäh-bäh? |
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Amazonen an die Waffen! Im ernst und zur ursprünglichen Frage zurück- auch wenn ich, wie wohl jeder andere, einigermassen vernünftig denkende Mensch auch, gegen Krieg in jeder Form bin: Ja, Frauen an der Waffe haben keinen an der Waffel!
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Wenn wir uns die Realität betrachten, dann ist dieser Diskurs schon heute Schnee von gestern.
Denn die Bundeswehr wird unter der Ägide von zu Guttenberg — darin ist er ein später Nachfahre von Scharnhorst und Gneisenau — auf eine neue Grundlage gestellt: eine Berufsarmee aus Freiwilligen, die nach Lage der Dinge auf Zwangsrekruten, sprich: Sklaven, verzichtet, in freilicher Absehnung des Geschlechts. Hardthöha locuta, causa finita. |
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so einfach ist das nicht
heute erreichte mich eine einladung hierzu www.soziale-innovation.de/ und da nun militär ein unternehmen ist .... |
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@j-ap
Richtig. Es geht nicht um den Gleichstellungs-Firlefanz. Es geht um eine schicke Berufsarmee in der nachmalige Krüppel, entschuldigen Sie recht herzlich die Wortwahl, wahrscheinlich auch automatisch verwaltungstechnisch "aufsteigen". Da dürfen die Herren Generäle nicht wählerisch sein. Und heißen auch Frauen warm "willkommen", siehe USA. Dann gibt es zukünftig unter ihnen auch keine weinerlichen Ausreißer mehr und die deutsche Armee ist wieder auf der alten Zielgeraden: Für die ausgemachte neoliberale Sache soll auch der deutsche Söldner kämpfen. Bis das Blut spritzt. Bis der Sack platzt. Oder die Zehen abfrieren. Neben amerikanischem muss auch deutscher Humus Erdöl-Land düngen, da muss man zwischen männlichem und weiblichem Humus nun nicht mehr groß unterscheiden. Causa finita? Für wen? Für Sie? Ach so. |
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Meine causa ist dann finita, wenn die Bundeswehr abgeschafft ist.
Bis dahin versuche ich mir zu erklären, weshalb die Volksrepublik China, Nordkorea oder auch Eritrea die Wehrpflicht für Frauen selbstverständlich praktizieren, obwohl sie keinen Erdöldünger brauchen. |
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die wollen eben zugriff auf alle und jede, wie ja Israel auch
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Ahja. Und die Amerikaner dann nicht, oder wie?
Daß der erstklassige weiße Arier-Oberschenkel einfach zu kostbar ist, um ihn für ein paar lausige Iraner hinzuhalten, die halt mal ein paar Nächte im Darkroom zubringen müssen (bevor man sie dann aufhängt), darüber sind die europäischen Antiimps und die Pazifisten sich schon länger einig. |
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@ j-ap schrieb am 22.10.2010 um 17:35
"Bis dahin versuche ich mir zu erklären, weshalb die Volksrepublik China, Nordkorea oder auch Eritrea die Wehrpflicht für Frauen selbstverständlich praktizieren, obwohl sie keinen Erdöldünger brauchen. Nicht ernshaft, gell? Anhang: www.freitag.de/community/blogs/maedchenmannschaft/alphamaedchen-an-die-front#comment-182170 |
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hä? heute ente mißraten?
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Natürlich nicht ernsthaft, Herr Theel. Aber dieser Mangel an Ernstlichkeit hängt mit der absurden These zusammen, daß es mal wieder um No German blood for Big Oil gehe.
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die falschen pilze erwischt, j-ap?
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@ Rahab schrieb am 22.10.2010 um 18:19
hä? heute ente mißraten? Sei bis frühestens morgen getröstet mit: 1. Petrus 4,7: „Es ist aber nahe gekommen das Ende<7b> aller Dinge.“ |
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Bei Rahab dreht sich wie immer alles um die Peristaltik.
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ich hätte auch sagen können: manche wilden haben mit gleichberechtigung weniger ein problem als viele europäer nach der aufklärung
im übrigen meinte ich die peristaltik im kopf, ja! |
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@ j-ap am 22.10.2010 um 18:22
schon verstanden, aber immer noch zusehr einzelne Werte im Blick ;-) |
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schrieb am
22.10.2010 um 18:54
<7b> verstehe isch nicht.
sonst aber alles. ;-) |
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manche europäer nach aufklärung plagt ganz offenkundig die befürchtung, sie müßten vor ner generalin strammstehen, die aus den falschen politischen gründen generalin geworden ist
und das ... das wäre ja nun das allergrößte unglück! |
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@ anne klatsche schrieb am 22.10.2010 um 18:54
<7b> verstehe isch nicht. <7b> ist tatsächlich ein verunglücktes html-Formatierungs-Tag und hätte mit "/" statt"7" den Fettdruck im Kommentar beendet. sonst aber alles. ;-) Das glaube ich aufgrund dieser ausdrucksstarken Formulierung sofort. Sie kommen aus BaWü? |
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Ochja, die berühmten Wilden mal wieder, aus denen nichts anderes als die europäische Projektion die »edlen« solchen machte.
Wahrscheinlich tischen Sie mir alsbald auch noch den Raub der Sabinerinnen auf, gegen den das rituelle Auffressen der Filialgeneration geschlagener Feinde, die in manchen Teilen Afrikas und Lateinamerikas bis ins 19. Jahrhundert hinein üblich war, ja wohl ein lupenrein emanzipativer Akt gewesen sein soll, weil die Abscheu darüber europäischer Androzentrismus sei, der mit seinem Zollstock in fremden Weltgegenden messen will. |
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j-ap
Sie springen zuverlässiger an als ein not-strom-aggregat |
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Dafür ziehen Sie schneller als Scott Glenn in »Silverado«.
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@j-ap
Erinnern Sie sich? Wir hatten schon einmal so ein unappetitliches "Malheur". "erstklassig weiße Arier..zu kostbar".. blabla.."lausige Iraner im Darkroom" schwaller schwaller.. Ich habe Ihnen bereits bescheinigt, keinen Humor zu besitzen. Brauchen Sie einen weiteren Durchschlag für den Veterinär? Lesen Sie alles halt nochmal "langsam" durch. Und danach packen Sie Ihre Sachen, wir treffen uns mit 10.000 Freunden, Bekannten und Alliierten, bitte auch recht vielen Frauen Bescheid sagen, am Züricher Flughafen; von da gehts direkt an die Elfenbeinküste und als Trockenübung befreien wir über das Wochenende erstmal die Kindergartenkinder, die die Kakaobohnen für unsere Discount-Schokoladen ernten. Dann, ab Montag, kommen nochmal 70.000 ehemalige Kommilitonen mit der essentiellen Hardware im Gepäck nach Abuja und wir befreien bis zum 31. Oktober als erste Herausforderung und kleine Etappe Nigeria. Ich hoffe, Sie hatten schon mal eine Schußwaffe in der Hand, denn mit der Ihnen genehmen "Arbeitsteilung" ist es dort "nicht getan". Ja? Na denn: Peng. |
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Ne. Ihre Causa ist einzig das Sich-Rundum-Pudel- Wohlfühlen. Und die ist erst finita, wenn Sie selbst Humus sind.
Aber bis dahin erklären Sie sich die Welt noch ein Weilchen mit mühsam angelesenem Larifari, präsentieren schmandige Lebensart oder ekle Poesie. Sie sind ja noch "jung". |
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Mein lieber Schwan, jetzt haben Sie's mir aber richtig gegeben, Emma! Wie Sie genau wissen, wer vor wem befreit werden muß, wie mühelos und souverän Sie den Spagat vom Öl zur Kakaobohne vollführen um dreiviertel vier Uhr morgens — wow, ich bin beeindruckt!
Ist das eigentlich eine Admiralsuniform, die Sie da tragen? Würde insofern passen, als Ihr Niveau schneller sinkt als die Bismarck im Nordatlantikwasser. |
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wie treffend, j-ap
und dass Sie dafür zeit finden, wo Sie doch so viel damit um die ohren haben, die nächste schwule waffen-stützpunkt-umarmungs-aktion vorzubereiten bewundernswert! echt! gab's zum frühstück fisch-brötchen? |
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Liegt's am Vollmond, liebe Rahab, oder halluzinieren Sie in Eigenregie?
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kein fisch-brötchen?
na dann wird es wohl ein anderer toter fisch gewesen sein.... |
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Ach.Für Sie reichts auch noch im Halb-Koma, j-ap.
Selbst frisch erwacht fließt bei Ihnen nur abgestandenes Brackwasser aus dem Kopf: "Lieber Schwan..dreiviertel vier..Spagat..Admiralsuniform,..wow(!), Nordatlantikwasser(?)" Da haben Sie sich ja mal wieder verrenkt. Für Ihre Grüße aus der salzigen Gruft. Gähn. |
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So wie Sie beide gerade Adornos F-Skala nach oben abreißen, sollten Sie wirklich darüber nachdenken, in den Admiralstab zu wechseln:
Ladies Admiral of the Blue, Varix Squadron. |
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change?
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Och ja, ..ist ja guuuut,..ganz ruhig. Tut gleich nicht mehr weh...
Weil Sie nichts können, müssen Sie jetzt im Müll wühlen. Wie gesagt, es bringt nichts, sich wahllos Müll in den Kopf zu lesen, wenn man nicht ein klitzekleines bißchen Transfer zu leisten im Stande ist. Und den Berkeley-Müll nehmen Sie besser zurück. Ts, "Adorno" F-Skala. NOCHMAL LESEN! Und dann: Adorno-Awareness Rating For Each Gender!. |
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War schon fast vergessen, warum die Achse des Guten in den Irak einmarschieren musste und daß die britische Politik, um das Mittel Krieg einzusetzen können, zuerst die Realität ein bißchen zurechtrückte. Die Aufdeckung dieser Machenschaften endete mit dem Selbstmord des UNO-Biowaffenspezialisten David Kelly. Immerhin ist es jetzt amtlich, daß es ein Freitod war.
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Und dann hätten wir auch noch dies im angebot, ohne es personalisieren zu wollen
„gweberbv schrieb am 22.10.2010 um 13:41 Niemand ist "friedensfähig". Niemand, Niemals, Nirgends. Entweder gibt es einen Herrscher, der kontrolliert und zurichtet, damit "gewaltsam befriedet". Oder es gibt keinen, wodurch jeder, der zu einem Knüppel greift, sich zum Herrscher seiner unmittelbaren Umgebung aufschwingen kann. Geherrscht, also Gewalt ausgeübt, wird immer, sobald Interessen nicht konvergieren.“ Und „gweberbv schrieb am 22.10.2010 um 14:04 Gewalt (ganz abstrakt als Vorgehen definiert, welches anderen den eigenen Willen aufzwingt) bringt Vorteile, solange bis jemand mit einem größeren Knüppel kommt. Da gilt es eher zu fragen, wo denn niedergelegt sei, dass mensch auf die Erlangung dieser Vorteile verzichten würde.“ . |
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schrieb am
22.10.2010 um 17:38
"Doch wenn eine ganze Masse sich auf eine bestimmte Art und Weise verhält und dieses Verhalten unter der Zielsetzung von Gleichstellung ein politisches Problem wird, dann sollten wir uns vielleicht doch einmal ganz ernsthaft selbst fragen, ob wir uns eine Karriere beim Militär nicht doch vorstellen können."
Zumal sich dieses Verhalten beileibe nicht nur auf den militärischen Bereich beschränkt. Aber wohltuend, dass an dieser Stelle mal nicht von "Gläsernen Decken" die Rede ist. Seit 1989 sind sämtliche Positionen und Aufgaben in der schwedischen Armee für Frauen zugänglich, auch ein Kampfeinsatz an der Front. Im Jahr 2007 waren 5 % der schwedischen Soldaten im Auslandseinsatz oder im Bereitschaftsdienst Frauen. Der Aufruf zur Spießbürgerinnenlichkeit verhallt im Gleichstellungsmusterland also schon geraume Zeit mehr oder weniger ungehört. Warum sollte es hierzulande anders sein? |
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Nachdem ich des langen und breiten versucht habe auf die tatsächliche oder auch nur scheinbare Argumentationsbasis des Rönicke-Textes einzugegehn, die anderen Kommentare auch mitverfolgt habe, stehe ich einigermaßen fassungslos vor der Tatsache, dass hier unverdrossen eine Feminismusgespensterdebatte des vorigen, bis vorvorherigen Jahrhunderts geführt wird, anstatt schlicht zu bemerken, dass die Prodiktivität einer modernen Berufsarmee des 21 Jahrhundert es erlaubt den Produktionsfaktor Frau unter dessen üblicher Restdiskriminierung in den Produktionsprozess einzubauen undd trotzdem konkurrenzfähig bleibt. Die leichte Gefährdung der Produktqualität im Augenblick
s. dazu den dort angefeindeten beitrag von Marcel sagt am 21. Oktober 2010 um 17:51in maedchenmannschaft.net/alphamaedchen-an-die-front/#comment-32732 wird hingenommen, weil sie bei weiter steigender Produktivität durch Rationalisierung und Technisierung (High-Tech-Krieg statt man/woman power) kompensiert werden wird und politisch schon jetzt Kapital daraus geschlagen werden kann (zu Guttenberg beliebtester Politiker Deutschlands - Frauen mögen ihn). Merkel - noch `ne Frau - sei Dank. Nochmal: Oh, Mann! |
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sag ich schon die ganze zeit: mann Uwe! komm von deinem hohen roß runter!
erklär mir lieber mal, was der unterschied zwischen karriere (na ja) beim militär und teil der heimatfront sein soll dass dir die unschuld verloren geht? |
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@ Rahab schrieb am 22.10.2010 um 18:22
sag ich schon die ganze zeit: mann Uwe! komm von deinem hohen roß runter! Prima liebe Rahab, dann reiten wir ja dasselbe Pferd. Man nennt das Reitbeteiligung; ein eigenens Pferd kann ich mir nicht leisten :-). Nun, der "Große Unterschied": Ich glaube, wir wissen beide, was Menschenvernichtung im industriellen Maßstab ist und was "normale" kapitalistische Verwertung ist, obwohl auch da tatsächlich die Grenzen zu verschwimmen scheinen, wenn man z.B. Afrika anschaut. Also: Produktionssphären mit der Lizenz zum Menschentöten, sollten schon besonders behandelt werden. |
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lieber Uwe,
ich habe nicht die absicht, dich in meinem stall einzustellen vor allem nicht, da ich deinen "Grooe Unterschied" nicht sehe/verstehe deshalb noch mal meine frage: was ist der unterschied zwischen militär und heimatfront? dass die einen das gefühl erwerben dürfen, ne besondere lizenz erworben zu haben, während ihnen die anderen dienstverpflichtet die drohnen zusammenbauen? |
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Liebeb Rahab,
das Uunwichtigere vorweg: "Reitbeteiligung" heißt jemand reitet das Pferd das einem anderen gehört, dafür zahlt er etwas an den besitzer, der dadurch sein Pferd auch bewegt bekommt, wenn er keinen Zeit hat. Pferde möchten gernen jeden tag sich bewegen, auch unter dem reiter. Dazu braucht niemand jemanden in seinem Stall einstellen. Reiterliche Einstellung reicht :-) Deine Frage würde ich Dir gerne beantworten , wenn ich sie verstünde: Militär (=Fronteinsatz der Armee) isr klar. Was aber soll Heimatfront sein: Armeeeinsatz im Innern ist bei uns bisher noch lt. GG verboten. Was Du dann anstelle dessen meintest, müsste mehr sein als das, was ich sagte (= wirtschaftlicher Prozess der Reproduktion unter kapitalistischen Bedingungen), da ich nicht davon ausgehe, dass Du einen Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen das eigenen Staatsvolk im Auge hast. - Was also meinst Du da? |
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Ich drehe und wende es wie ich will, aber in diesen 1035 Zeichen/145 Worten habe ich keinen Sinn herauslesen koennen.
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@ Lea am 22.10.2010 um 22:06
«... Hier konnte niemand sonst etwas verstehen, denn dieser Text war nur für Rahab bestimmt. ....» (frei nach Franz Kafka) |
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was ja für die intersubjektive verständlichkeit des textes spricht - ne, Uwe!
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@ Rahabam 23.10.2010 um 08:35 und
@ Lea am 22.10.2010 um 22:06 Liebeb Rahab, falls es noch etwas anderes als "intersubjektive" Verständlichkeit gibt und Du das nicht mit "exklusiver", weil z.B. nur auf Intimität beruhender Verständlichkeit verwechselt hast. Im Übrigen, wenn sich lea nur die Mühe macht den einen Post (145 Worte - auf Satzebene, der eigentlichen Verstehensebene, hat sie gar nicht mehr gezählt!!!) zu lesen und nicht die vier bis sechs anderen von mir in diesem Thread - von denen j-aps und Dir, die den Gesamtzusammenhang bilden, gar nicht zu reden, die da voranliefen, dann liegt das "Verständnisproblem" wohl eher bei Lea in einem Verstehensproblem größerer Zusammenhänge, dabei auch deren mediale Gestalt berücksichtigend, als in der Art meiner Diktion oder unterstellter Gedankenleere. Jetzt noch mal für Dich: Meine Blogargument war die Zurückweisung höherwertigeren Gründen - die Mann und Frau, bei aller Frauendiskriminierung gleich betreffen - eines hier nur scheinbar feministischen Arguments zur Beförderung der Gleichstellung der Frau gegenüber dem Mann im Falle des Kriegsdienstes aus. Wenn Du mir auf der einen Seite Recht gibst, dass wir es hier selbstverständlich mit einem weiteren Fall von Subsumtion unter das Kapital zu tun haben, dann brauchen wir noch lange nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten und nach dem staatslegitimierten, ja industriellen und systematischen Tötungsrecht für Frauen rufen, um deren Gleichstellung im zivilisierten Leben - ich meinen nicht nur "ziviles" Leben, das im zivilisierten eingeschlossen ist - durchzusetzen. Spätestens nach Auschwitz sollte das wohl klar sein. Ruanda z.B. läßt grüßen! Schließlich: Die Bundeswehr-Hochglanzbroschüren-Marketing-Sprache des Rönicke-Textes ist entlarvend, ihr Tenor - mit Münkler als "Vater" - unzweideutig und die Selbstnamensgebung "Maedchenmannschaft" schlicht traurig. - Sprache, in der Tat, ist verräterisch. |
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ja, wir haben es hier mit einem weiteren fall von subsumption unter zu tun
und zwar so, dass frauen sowieso schon unter-subsumiert sind, und zwar nicht zu knapp und deshalb - etwas weiter oben hab ich es bereits geschrieben, also setz ich es noch mal hier rein: ich finde ja allmählich, es geht um etwas ganz anderes namlich darum, dass Katrin mit ihrer abschließenden frage "Doch wenn eine ganze Masse sich auf eine bestimmte Art und Weise verhält und dieses Verhalten unter der Zielsetzung von Gleichstellung ein politisches Problem wird, dann sollten wir uns vielleicht doch einmal ganz ernsthaft selbst fragen, ob wir uns eine Karriere beim Militär nicht doch vorstellen können." den finger in nicht nur eine, sondern gleich mehrere wunden gelegt hat. 1. die friedensbewegung hat versagt 2. die frauenfriedensbewegung wird nicht ernst genommen 3. die persönlich ausgeübte mannhafte gewissensentscheidung der wehrdienstverweigerung hat versagt also: wenn sich dadurch, dass von außen waffenstützpunkte umarmt werden, nichts ändert außer dass j-ap sich zu so was extra-elaboriertem wie dem satz "von den naturalisierten Freuden der ach so emanzipierten Patriarchatsbekämpferinnen" hinreißen läßt .... dann könnte es ja wirkungsvoller sein, den laden von innen her zu umarmen? wär ja, bevor es verworfen wird, zumindest mal zu denken, oder? und - karriere dürfen frauen doch noch machen? oder ist das mittlerweile auch schon bäh-bäh? ein 4. hab ich vergessen, deshalb hier nachgeholt: die kapitalismuskritik hat versagt und alles andere, bis hin zur trauer über den namen mädchenmannschaft will ich jetzt mal überlesen haben |
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Liebe Rahab,
ich habe die Bundeswehr "freiwillig", d.h. als Zeitsoldat zwei Jahre lang von "innen umarmt", bevor ich dann verweigerte. Ich habe mir allenfalls selbst Druckstellen geholt. Angetreten war ich damals übrigens mit 19 Jahren in dem Glauben, den Du hier für die Mädchenmannschaft reklamierst: Damals hieß das "Staatsbürger in Uniform" und solte das rezept sein aus der Tradition der Wehrmacht herauszutreten. Ich weiß nicht, wie erfolgreich man da in Isreal ist. Überzeugen kannst Du mich so nicht. Ich weiß wovon ich rede. Wenn Du glaubst, dass die Frauenbewegung alle vier von Dir benannten Versagen, was ja offensichtlich dann auch nur an den Männern dieser welt liegt. Wo waren denn dann die Frauen, die mitgemacht haben? Nicht an der Seite der Männer, wie umgekehrt? how silly can you get Deine implizite Unterstellung scheint zu sein - ich frage! - dass Männer auf der ganzen Linie versagt haben??? Wie ist dann das gleichzeitige Versagen der Frauen zu erklären, oder sind daran auch noch nur die Männer Schuld? Solche Diskussionen führten ins Gedankennirwana. Empirisch historische und kategorial einwandfreie Analyse und Kritik führt weiter. ideologiegestütze, abstrakte "Schuld(?)"zuweisungen der Art, wie Du das hier tust sind m.E. kontraproduktiv. |
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ich weise keine schuld zu
ich stelle ein paar dinge fest darunter, dass die "Empirisch historische und kategorial einwandfreie Analyse und Kritik" so viel weiter nicht geführt zu haben scheint, denn Münkler mit seinen assymetrischen kriegen macht ja offensichtlich mehr eindruck und kriege finden statt und das nicht zu knapp wo 'die frauen' waren und sind? abgesehen davon, dass sie dabei sind, ob sie wollen oder nicht, und wenn sie wollen, auch richtig dabei sind sollen sie - so lese ich die veranstaltung hier - doch nicht dabei sein, besser keine ahnung von nix haben und auch nicht haben wollen, allenfalls so wie ungefähr seit Berta v.Suttner waschkörbe!weise briefe schreiben .... aber bitte nicht mitreden wollen sondern weiter die kleine private tankstelle gegen die nekrophilie abgeben anders gefragt: weil du die erfahrung gemacht hast, dass dieser apparat mächtiger ist als du, möchtest du jetzt frauen diese üble erfahrung ersparen? oder verhindern, dass sie sich vielleicht erfolgreicher widersetzen können? |
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Liebeb Rahab,
kannst Du Dir eigentlich nur vorstellen, dass Männer als solche nur paternalistisch gegenüber Frauen denken? Vergiß es! Du berufst Dich hier auf eine Folie meinetwegen gescheiterte Frauenbewegung von sagen wir gut 160 Jahren. Und Du tust dies unter Negation derer (Teil)Erfolge und unter dem Diktum, dass DER MANN dabei nicht hilfreich gewesen ist, ist und sein wird. Danke schön! Solidarität sollte es nicht nur unter "ArbeitERn" oder sonstigen "ERn" geben können. Die Frage nachdem "WO DIR FRAUEN DENN WAREN?" hast Du selbst provoziert, sie war auf meiner Seite rhetorisch gemeint. Da brauchst Du mich nicht zu belehren, mehr vielleicht Du Dich selbst. Schließlich: Wenn Münkler apologetisch und afirmativ, die Beschreibung von dem fürs große Publikum und dessen ideologische Vernebelung inklusive die, der Mädchenmannschaft, liefert, was die Herrschenden längst praktizieren, mir das als Erfolg zu verkaufen, nachdem die "massenhafte" (lies mal die Zahlen nach für den zeitraum als es noch halbwegs Wehrdienstgerechtigkeit gab!) - Kriegsdienstverweigerung versagt habe, ist nun von mir nicht ernst zu nehmen. |
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ich kann mir ne menge vorstellen, Uwe
sogar solidarische männer solche, die mit etwas solidarisch sind, was nicht sie selbst als der solidarität wert und bedürftig definiert haben ja, das kann ich durchaus und ich freu mir jedes mal nen bein aus, wenn ich auf solch einen (gern auch mehrere) treffe ja! ich hätte die frage provoziert? - nein! du fühltest dich bemüßigt, sie so zu stellen, auf dass ich das gefühl bekäme, noch der belehrung zu bedürfen (oder so - keine lust, das zu vertiefen, denn du willst hier sicher nicht auf die couch, weshalb ich dich mit meinen spontanen einfällen nicht weiter belästigen will) den letzten absatz versteh ich mal wieder nicht! könntest du ihn etwas 'entfalten'? |
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"dann liegt das "Verständnisproblem" wohl eher bei Lea in einem Verstehensproblem größerer Zusammenhänge, dabei auch deren mediale Gestalt berücksichtigend, als in der Art meiner Diktion oder unterstellter Gedankenleere."
Bin ich Bewohnerin von Yankistan, bin ich automatisch leer im Kopf. Si si, comprendo, muy bien. Un abrazo para tu cojones. |
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@ Lea schrieb am 31.10.2010 um 15:44
Un abrazo para tu cojones Dir juckt wohl nicht nur das Fell? |
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Wer nicht wünscht, dass die Armee für großstrategische wirtschaftliche Interessen einer kleinen Minderheit eingesetzt wird, sollte sich ihr nicht anschließen. Weder Frau noch Mann.
Die Frauen in den Wild-West-Filmen, die ihre kleine Farm mit ihrer Flinte erfolgreich verteidigten, fand ich immer klasse. |
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und wie verhält es sich mit klein-strategischen wirtschaftlichen interessen?
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Na, auch für den Zweck wirst du doch hoffentlich deine Flinte nicht aus dem Schrank holen oder der Armee beitreten.
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Auf maedchenmannschaft.net/alphamaedchen-an-die-front/#comments baten die Betreiberinnen gerade eben “auf Geschlechterkampf-Rhetorik verzichten”. Innerhalb dieses Blogs schon ein Schenkelklopfer.
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Dort steht: maedchenmannschaft.net/alphamaedchen-an-die-front/#comment-32786
Katrin sagt: 23. Oktober 2010 um 22:15 Liebe Leute, Da sich die Diskussion in den vergangenen Tagen als moderationsintensiv herausgestellt hat, schließen wir die Kommentare für den Rest des Wochenendes bis Montag früh, um uns allen eine kurze Ruhepause zu gönnen. Bis dahin Katrin Es wurde auf Netiquette verwiesen - meiner meinung nach zu Unrecht, da es in tat und wahrheit um eine andere Meinung ging. Es handelt sich dort also um einen fall von missbracu mit dem Missbrauch, indem mit dem Verweis auf netiquette die Trollkeule geschwungen wurde, was heissen will, ein Kommentator wurde las Troll diffamier, weil er eine den macherinnen dort nicht genehmen position vertrat. Sowohl dort als auch hier wird betreffend US Armee argumentiert, ohne die Fakten zu kennen. Ein Beispiel des eurozentristischenselektiven Wahrnehmungssyndroms |
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Sehr lustiger Blogbeitrag. Vielen Dank dafür!
"Ehrlich, was diese Sache angeht, müssen wir echt mal aus den Puschen kommen. Man will uns kluge, junge Frauen gerne dort! Aber wollen wird das denn auch? Aber müssen wir nicht dafür Verantwortung übernehmen, dass die Krisen in der Welt, die Neuen Kriege, bei denen Vergewaltigungen von Zivilisten-Frauen durch die Kriegsparteien an der Tagesordnung sind, dass diese Konflikte gelöst werden? Dass sie auch in unserem Sinne gelöst werden? Eine ganze Reihe Frauen wird seid einigen Jahren als “Alphamädchen” gehandelt und wir sind selbstbewusst, klug, gut gebildet und scheuen uns nicht vor Herausforderungen. Oder doch?" Also dürfen wir wohl davon ausgehen, dass Katrin Rönicke, klug und gebildet, wie sie ist, sich bald freiwillig zum Bund meldet. Schließlich rechnet sie sich doch fortwährend dem dauernd beschworenen Kollektiv der "Alphamädchen" zu. Dort setzt sie sich dann für Gender-Mainstreaming ein. Und sorgt dafür, dass bei künftigen Vergewaltigungen von "Zivilisten-Frauen" die Belange der Alphamädchen ausreichend berücksichtigt werden. Ganz ehrlich: Mit Alphatierchen habe ich es nicht so. Aber diese Art von Alphamädchen hier finde ich noch widerlicher als Alphamännchen. Die armen kleinen "Mädchen" (sic!), die sich gegenseitig betüteln und nach außen die Opferrolle verteidigen müssen, damit sie - ganz individuell - so schnell wie möglich Karriere machen können. Wo, ist im Zweifel egal. Ihr Sendungsbewusstsein kennt keine Grenzen. Selbst beim Militär wird es künftig total menschlich bzw. fraulich zugehen, wenn dort erst mal die klugen Alphamädchen das Sagen haben. So wie es in von Frauen geführten Unternehmen und Staaten ja längst zu besichtigen ist. |
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sehr interessante stellungnahme!
im zweifel hat der stellungs-nehmer 'verweigert', weil er ja 'gewissen' hat und dann geguckt, wo er die ruhigste kugel schieben kann oder wie das heißt vielleicht war er aber auch heilfroh, dass seine kurzsichtigkeit ihn nicht mal mehr als funker tauglich machte, so dass er um die frage von 'gewissen' oder nicht herumkam dass bei dieser gewissen lage des gewissens ein beta-männchen alphamädchen noch widerlicher findet als alphamännchen wundert mich überhaupt nicht! |
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schrieb am
23.10.2010 um 16:27
Interessante Reaktion. Wenn man keine Argumente hat, am besten persönlich werden und ins Blaue hinein spekulieren ...
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stimmt.
wenn MANN keine argumente hat.... und gender für ein anderes wort für frau hält... und warum soll Katrin beim bund nicht karriere machen? (gesetzt den fall, sie wollte das) |
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schrieb am
23.10.2010 um 16:49
Ich dachte, Frauen einfach so beim Vornamen zu nennen, sei paternalistisch. Aber davon ab ... Die Katrin kann meinetwegen gerne Karriere beim Bund machen. Auch wenn ich eher den Eindruck habe, dass sie mit "wir" die anderen "Alphamädchen" meint. Die Katrin dagegen wird mit ihrem Wischiwaschi-Gelaber sicher dereinst bei den Grünen ganz groß rauskommen.
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@ Rahab schrieb am 23.10.2010 um 16:32
und warum soll Katrin beim bund nicht karriere machen? (gesetzt den fall, sie wollte das) Klar würde Katrin können, nur würden dann z.B. Georg Kreisler (s.o.) und der einschlägige Tucholsky nicht weniger wahr. Im Übrigen, noch was sprachliches: "Karriere", nicht unbedingt das Wort meiner Wahl in diesem Zusammenhang, es sei denn es sollte aussagen, dass man sich in der eigenen Karre in den Dreck führe. |
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ich kann bekanntlich nicht pater... sondern nur mater...
zum rest, dD, schweig ich mal aus höflichkeit @Uwe also wegen Kreisler und Tucholsky soll sie nicht? |
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schrieb am
23.10.2010 um 17:17
Quod licet mater, non licet pater.
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ge-nau, dD
also: weshalb soll Katrin nun nicht beim bund karriere machen? |
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Rahab says: also wegen Kreisler und Tucholsky soll sie nicht?
Liebe rahab, bevor ich mich jetzt gleich zur Geburtstagsfeier bei einem alten freund aufmache, Kurze Antwort: Wer bin ich, dass ich Katrin R. sagen sollte/könnte/wollte, was SIE tun "sollte"? Ich würde genau den Fehler machen, von dem Du mir aber nur unterstellst, das ich ihn machte: "Paternalismus". Bleib Du mal bei Deinem eingestandenen "Maternalismus". Wenn Ihr dann gesiegt habt, wird`s mir gut gehen, weil ich dann so behandelt werde, wie ihr wünschtet, dass wir euch schon immer beghandelt hätten. Falls ich dann in den Krieg ziehen "müssen sollte", weil die Große Mutter es befiehlt - so geht`s beim Militär -, würde ich trotzdem - weiblich irrational - erweigern! Was ich davon halte, das allgemeine Recht auf Teilnahme und Durchführung von Kriegen auf den weiblichen Teil der Bevölkerung insgesamt auszudehnen, habe ich hier klar gemacht. Wie meine persönliche Praxis da aussah, aussiieht, erzählt. - Wer lesen kann, der lese! Falls Katrin mich das persönlich fragte, würde ich ihr wohl keine irgendjemanden hier besonders überraschende persönliche Antwort geben, besonders wenig überraschend, wenn Sie mir Münkler als geistigen "Vater" (sic!) ihrer Entscheidung anführte. Wer da wohl die "Mutter" war? |
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Uwe
das sind fragen, die töchter stellen können und wenn ich meiner Hanna/Liese mal eben nen Kreisler vorsingen würde, dann ... die 'mutter' von Münkler? war nen vater! |
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schrieb am
23.10.2010 um 17:44
derDonnerstag schrieb am 23.10.2010 um 16:49
... Die Katrin kann meinetwegen gerne Karriere beim Bund machen. |
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dann tu dir erst noch mal den gefallen, und lies den kommentar korrektur!
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Ich bin sicher, die eine oder andere ausgefallene Präposition oder Endung einzusetzen, bezugslos Stehengebliebenes wegzustreichen, das schafftst Du, ohne, dass ich hier den Thread mit Wiederholungen zustopfen müsste. Lass uns auf der Inhaltsebenen bleiben, bitte!
Einzelrückfragen unbenommen .-) |
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Uwe, das ist riskant
was ist, wenn ich das falsche streiche oder einsätze? |
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Dit würd ick merk´n
ick kenn mir aas .-) |
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Zur Diskussionspraxis auf mädchenmannschaft.net:
Nadine sagt: 23. Oktober 2010 um 12:03 @PetraK & Smith Bitte auf Mutmaßungen, Pauschalaussagen und Geschlechterkampf-Rhetorik verzichten und am Thema bleiben! Danke. Smith sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.* 23. Oktober 2010 um 12:29 @Nadine Mutmaßungen? 5% der schwedischen Soldaten im Auslandseinsatz oder im Bereitschaftsdienst sind Frauen und dass, obwohl ihnen alle Positionen innerhalb der Truppe seit 21 Jahren offen stehen. Dies ist keine Mutmaßung, sondern banale Realität. Warum ist das so? Wenn diese Fakten nicht zum Thema gehören, welche sind es dann? Also bitte, ich warte auf eine diskussionswürdige Antwort – ohne unbelegte Behauptungen. ... Smith sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.* 23. Oktober 2010 um 14:03 @thomas www.gonorrea.ch/pic/abu_ghraib_england.jpg *heißt bei mä.ma.schaft: Kommentar gelöscht Mädchens, was versprecht ihr euch eigentlich vom Ausblenden/Löschen unliebsamer Wahrheiten? Wie? Lustgewinn? Okay, dafür habe ich vollstes Verständnis. Aber dann schreibt das auch in euren Blogheader. |
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was ist dein problem, smith?
dass frauen das auch können? wundert mich! behauptest du doch sonst auch immer mal gern oder findest du, sie sollten nur privat männer verhauen dürfen? |
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schrieb am
23.10.2010 um 15:38
Frauen können das auch besser muss es heißen, gnädige Frau.
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schön, dass wir uns mal einig sind!
-> frauen können sowieso alles besser |
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schrieb am
23.10.2010 um 15:59
nicht ganz einig:
Frauen wissen alles besser. |
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es ist hoffnungslos mit dir, smith
du lernst es einfach nicht! |
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Moin,
Sie werden restriktiert, aber mh darf dort rumquakkeln..interessant..ich gucks mir nochmal kurz an... Generell gilt es dort nicht, scheint es mir, durch lakonische Minimal-Bild-Kommentare seinen Senf dazuzugeben. Wat hatten Sie denn dort so losgetreten?:) |
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schrieb am
23.10.2010 um 16:54
Achje Emma, wenn`s nur das "lakonische" Bildchen wär. Mehr war der Diversity-Kommentar von "Thomas" m.E. nicht wert. Nein, hatte doch noch einen weiteren gelöschten Kommentar kopiert (siehe oben) der sich hierauf bezog:
Smith sagt: 23. Oktober 2010 um 11:04 Na schön, Nadine, dann stell ich die Frage eben nochmal anders: Jetzt mal konstruktiv bzw. dekonstruierend: Was können wir noch tun, um die selbst im Gleichstellungsmusterland Schweden verbreiteten, überkommenen Rollenmuster einer ganzen Masse (Frauen), die sich auf eine bestimmte Art und Weise verhält, aufzubrechen? Quelle zu schwedische Soldatinnen: de.wikipedia.org/wiki/Frauen_im_Milit%C3%A4r Und keinerlei Antwort erhalten. Stattdessen weitere Löschungen, u.a. dieses Kommentars: Smith sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung. 23. Oktober 2010 um 13:43 Petra, diese Antwort erschließt sich wohl nur dem RealistIn. Es wird deutlich, dass das konsequente Ignorieren des Verhaltens einer “ganzen Masse” zum Verhalten dieser “Masse” dazu gehört, wenn es darum geht den Opferstatus für selbige “Masse” aufrecht zu erhalten. usw. |
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@ Rahab schrieb am 23.10.2010 um 15:12
2. die frauenfriedensbewegung wird nicht ernst genommen Wie "ernst", liebe Rahab, glaubst Du, hat mich die Bundeswehr genommen, als ich zwei Jahre lang "professinell" versuchte in ihren Reihen "Staatsbürger in Uniform" zu sein. - Ein bisschen weniger Wehleidigkeit könnte helfen! 3. die persönlich ausgeübte mannhafte gewissensentscheidung der wehrdienstverweigerung hat versagt Ach, ja, und der massenhafte Eintritt von Frauen in die BESTEHENDE Bundeswehr würde das gewünschte Ergebnis bringen? Wie denn das? Da möchte ich mal konkrete Konzepte und Szenarien hören!! |
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wehleidigkeit?
Uwe, jetzt reicht's! wird die frauenfriedensbewegung-friedenesfrauenbewegung ernst genommen? wo? von wem? von dir etwa! also - nüchterne feststellung: wird nicht ernst genommen -> geht so also nicht -> muß frau (mann) sich was anderes einfallen lassen oder ist einfach zugucken die alternative? in der hoffnung, dass sich alle armeen dieser welt irgendwann so grandios gegenseitig und miteinander totsiegen, dass keine eine mehr da ist und: wie erfolgreich war die wehrdienstverweigerung aus gewissensgründen? so wahnsinnig erfolgreich dass der von und zu sie einfach abschafft und ne berufsarmee projektiert aber das nun nicht etwa, weil es keine soldaten mehr gegeben hätte! sondern weil der aufwand nicht lohnt! die paar pappnasen of all three+x sexes kriegt er auch ohne das zusammen. übers konkrete muß ich erst noch nachdenken.... |
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ok, liebeb Rahab,
a) wenn`s keine "Wehleidigkeit" ist, ist es dann nur blanke Wut - auch nicht sehr viel besser - oder was isses dann? b) Wenn DU die (Frauen)Friedensbewegung hier aus dem Handgelenk heraus als für gescheitert erklärst - so wie Frau Merkel "Multikulti" - , dann nehme ICH "die Frauen nicht ernst"????? - Sag einmal: Nennst Du das Diskussion? Ich komm da nicht mehr mit! c) wie erfolgreich war die wehrdienstverweigerung aus gewissensgründen? Das ist eine BRD-Geschichte von nunmehr rund 60 Jahren. Diese danach zu beurteilen, dass die Kapitalentwicklung sie JETZT objektiv "überflüssig", d.h. politisch endgültig wirkungslos macht ist politisches Abenteuerertum Deinerseits d) Auf`s "Konkrete" warte ich gerne lg ut. |
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a) nüchternheit
b) nüchternheit c) sag ich doch! auf d) wirst du etwas warten müssen |
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@ Nachtrag: Uwe Theel am 23.10.2010 um 16:30
ad Wirkungslosigkeit des GG-Rechtes auf Kriegdienstverweigerung. Würdest Du Deinen eigenes Argument auch auf die heutige Wirkungsslosigkeit des einst wirklich GG-garantierten Rechtes auf Asylgewährung ausdehnen - unter besonderer Berücksichtigung des Anteils der Frauen dabei, des der Männer vielleicht auch? |
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Uwe,
ich versuche jetzt ganz leise zu sprechen das fragst du ausgerechnet mich? gut also: wie es aussieht, sind grundrechte wirkungslos. bis auf eines, das allerdings nicht für jedermensch |
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Liebe Rahab,
und genau, weil wir uns da eben immer schon ziemlich einig waren, hat sich mir sehr schnell erschlossen, dass Katrin R. hier auf dem Holzweg ist und ich war überrascht, wie Du damit umgegangen bist. Da man mit Dir aber tatsächlich, entgegen anderslautenden Gerüchten letztlich vernünftig reden kann, habe ich den Diskurs mit Dir aufgenommen. (Mir fällt das auch manchmal schwer :-)) lg ut |
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mir auch, Uwe, mir auch!
was ist daran so überraschend? ich kann im gespräch mit meinen wirklich lebenden töchtern/deren freundinnen (und freunden) nicht einfach auf "der feminismus sagt: das geht nicht" rekurrieren! außerdem - auch das wollen wir mal nicht vergessen - es gibt genug gelegenheiten, da werden frauen bei allem, was mit militär zu tun hat, jegliche kompetenzen abgesprochen ... ich hatte da mal einen am wickel, der meinte, dass die frau staatsanwältin aus frankfurt/oder die ermittlung gegen den/die soldaten, welche/r an einem check-point eine halbe familie erschossen hatte/n, nicht führen könnte, weil sie ja keine kampferfahrung habe du siehst - das thema reicht ein wenig weiter ins wirklich wirkliche leben hinein |
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liebe Rahab
shalom - ich hoffe ich kann das an dieser stelle so sagen - , aber jetzt muss ich los. uwe |
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Liebe Community,
ich habe die Diskussion jetzt erst nachlesen können. Bei meinem ersten Blick hier rein, am nächsten Morgen nach meiner Veröffentlichung des Textes, waren es bereits so viele Kommentare, dass ich sie definitiv weder alle lesen, geschweige denn beantworten konnte. Ich habe rahab zu danken, die hier wacker meine Position verteidigte, so wie einigen anderen, THX und MH zum Beispiel, die nicht sofort eine Salve Verachtung losgeschossen haben, sondern sich ernsthaft mit dem Hauptgedanken des Textes befassten. Da es bereits in unserem Blog sehr viel hin und her ging, erspare ich mir die Wiederholung der Argumente und Kommentare, die ich dort schrieb. Da ich aber meine Kolleginnen im Blog unbedingt respektvoll vor Verurteilungen bewahren will und muss: der Artikel hat, so muss ich zugeben, eine zu reißerische Überschrift und ist zu sehr auf Provokation gestrickt. Deswegen werde ich mich nicht über die Reaktionen beschweren. Innerhalb der Redaktion der Mädchenmannschaft gibt es zum Inhalt überwiegend Widerspruch, so weit ich dazu eine Rückmeldung erhalten habe. Zum Thema Clausewitz wurde hier einiges gesagt. Ich will nur unterstreichen, dass ich mit Deutschnationalismus nichts am Hut habe und dass ich mich deswegen weit es geht nachträglich davon distanzieren möchte, eine Clausewitz-Anhängerin zu sein. Das ist in diesem Artikel missverständlich ausgedrückt. Mein Fehler. Ich bleibe aber in der Sache bei meiner Position, dass es Frauen sehr wohl etwas angeht, was außen- und Sicherheitspolitisch in der Welt passiert. Ein Kommentar in meinem Blog meinte, das reiche doch, es auf der rein politischen Ebene zu tun. Diesen Gedanke würde ich gerne weiterspinnen, in seiner Konsequenz zu Ende denken: Heißt das, Frauen sollen zwar als Außenministerinnen oder als Verteidigungsministerinnen politisch entscheiden, was passiert, aber die Hände schmutzig machen vor Ort - nein das bitte nicht? Oder was heißt das? In der Welt, in der wir momentan leben - eine OHNE Kriege wünsche ich mir auch, keine Frage; wie sollen Frauen da in solche Fragen eingebunden werden? Bei der Tagung 28.10. bin ich übrigens auch als Gast, danke Rahab fürs verlinken. Ich hoffe, dass dort eine offene Diskussion ohne Scheuklappen geführt werden kann. Alle Bemerkungen in Bezug auf Herfried Münkler lasse ich unkommentiert, da ich sie ehrlich gesagt einfach nur kindisch und unsachlich finde. |
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Haben Sie die Doku 'Taxi zur Hölle' gesehen? Ihre Meinung dazu interessiert mich.
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@ Katrin Rönicke schrieb am 23.10.2010 um 21:58
Danke Dass Sie sich hier gemeldet haben. Ich versuche Ihre Gedanken mit denen zu verknüpfen, die ich in diesem Thread zu Ihrem Text entwickelte: a) Ich hatte Ihnen keinen "Deutschnationalismus" o.ä. vorgeworfen, weil Sie Clausewitz einführten, sondern gefragt, wie Sie seine Legitimation des Krieges mit moderner Demokratietheorie und deren Ächtung des Krieges in Einklang bringen wollen, während Clausewitz immer noch "funktionierte". b) Womit belegten Sie textlichr, dass die "Maedchenmannschaft" "unrespektvoll verurteilt" worden wäre? c) Schließlich wüßte ich, wie genau Sie Münklers Thesen für sich zum Tragen bringen und was hier im Thread gegen ihn in "kindischer und unsachlicher" Weise vorgebracht worden wäre. Mir ist Münkler jedenfalls bisher noch nicht bekannt geworden mit (theoretischen) Aussagen, die ich als fortschrittlich, frauenbewegt schon gar nicht, einordnen könnte,. d) Natürlich dürfen Sie fragen "wie sollen Frauen da in solche Fragen eingebunden werden?", allerdings erwartete ich auch eigene Ideen von ihnen ausgeführt und nicht nur den Namen Herfried Münkler als eigenen Antwortversuch, wenn nicht einmal dessen Postion "in eigenen Worten" formuliert werden kann. |
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'die Hände schmutzig machen vor Ort' - bedeutet das für Sie tatsächlich vorrangig Teilnahme am Militär, an Kriegen, inklusive der Aufgabe von Eigenverantwortlichkeit als Befehlsempfänger in einer militärischen Hierarchie? Das qualifiziert dann erst zur Außen-, Wirtschafts-, Verteidigungsministerin?
Ich weiß auch nicht, ob Sie jemals in einem (Post-/Bürger-) Kriegsgebiet waren, ich kann Ihnen versichern, daß es nach Kriegen hinreichend und sehr langandauernde Gelegenheiten zum 'Hände schmutzig machen' gibt, sprich: das Aufwischen des Bluts dauert länger als dessen Verspritzen, der Aufbau länger als die Zerstörung, damit ist auch nicht nur der architektonische, sondern vor allem der Wiederaufbau zerstörter Zivilgesellschaften gemeint. Zumal für Wiederaufbau aller Art sehr viel weniger Geld ausgegeben und darauf weit weniger mediale Aufmerksamkeit gerichtet wird als auf Krieg. Zum Thema gehört zwingend auch die Rüstung als Wirtschaftsfaktor in Deutschland, schließlich sind wir an 3.Stelle der Waffenexporte weltweit, partizipieren also auch auf diese Weise an Krieg und Menschenrechtsverletzungen und zwar jede/r hier. Mich würde auch interessieren, auf welche Weise Sie sich bei Ihrer grundsätzlichen Befürwortung von Militär, damit auch den sich je nach politischer Großwetterlage veränderlichen Aufgaben der BW von der reinen Verteidigungsarmee zur 'Verteidigung unserer Freiheit, (vielmehr unserer Wirtschaftsinteressen) am z.B. Hindukusch' eine Welt OHNE Kriege wünschen - das erscheint mir selbst als Wunsch als ein Lippenbekenntnis. Vielleicht verstehe ich Sie aber auch miß. Ich würde mir von Ihnen soviel Respekt vor den Ihrem mißverständlichen Artikel widersprechenden Kommentaren wünschen, daß Sie Ihre Position wenigstens nachträglich möglichst unmißverständlich darlegen, bevor Sie von 'sofort eine Salve Verachtung losgeschossen' sprechen, die Kommentare zu Ihrem Artikel aber nicht mal alle lesen. Ihren Kommentar vom 23.10.2010 um 21:58 finde ich, außer Ihrer Abgrenzung zu Clausewitz und zum Deutschnationalismus, sehr wenig erhellend. Bitte befreien Sie mich also von etwaigen 'Scheuklappen'. Ich kann Ihren Artikel nämlich auch so lesen, daß Ihnen Ihre Frauenrechte den Menschenrechten dazu erklärter Kriegsgegner übergeordnet erscheinen, was ich von einem sicheren Schreibtischstuhl aus für keine für mich auch nur irgendwie vertretbare Position hielte. |
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Sehr schön. Danke Dame von Welt.
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Ich kann mich nur den Kommentaren von Dame und Uwe anschliessen.
Leider geht Rönicke in keiner Weise auf die Kritik ein, die sich gegen Krieg im Allgemeinen wendet. Sie umschifft das Problem, in dem sie daraus eine "Salve der Verachtung" macht, womit die Kritik diskreditiert wird. Saubere Lösung! Aber hier offenbart sich auch die Oberflächlichkeit ihrer Gedankengänge: sie erkennt nicht die Zusammenhänge von Militär, Krieg, Herrschaft, Gewalt und Dominanz, die sich gegen Menschen richten. Es wäre schön gewesen, wenn sie ihre Vorstellungen mit den Vorkommnissen in Afghanistan und Irak abgeglichen hätte, wie es hier angeregt wurde. Leider konnte sie nicht alle Kommentare lesen, jedoch die zustimmenden Kommentaren werden dankend erwähnt. Und wenn sich Rönicke wirklich mal die Hände schmutzig machen will, dann empfehle ich, daß Blut in den Operationssälen von Emergency aufzuwischen.. Centro chirurgico "Tiziano Terzani" di Lashkar-gah . Seit September 2004 sind ca. 60.000 Menschen behandelt worden, davon 12.500 chirugische Eingriffe. Auf der vorhergehende Seite steht, daß 60% der stationären Patienten (10.600) wegen Verletzungen herrührend von Bomben, Landminen und Kugeln eingeliefert wurden. Davon ist über ein Drittel unter 14 Jahre alt. Wer hier in die Diskussion Münkler einbringt, der dann kritisiert wird und darauf nur antworten kann, daß diese unsachlich und kindisch sei, ohne Gegenargumente aufzufahren, ist vielleicht beim Militär ganz gut aufgehoben, aber mit feministischen Positionen hat das nichts zu tun. |
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"Liebe Leute,
Da sich die Diskussion in den vergangenen Tagen als moderationsintensiv herausgestellt hat, schließen wir die Kommentare für den Rest des Wochenendes bis Montag früh, um uns allen eine kurze Ruhepause zu gönnen. Bis dahin Katrin" maedchenmannschaft.net/alphamaedchen-an-die-front/ Das ist ja nicht weiter tragisch, Frau Rönnicke. Inzwischen kann ja hier beim freitag unmoderiert weiter gepostet werden - auch zu anderen vom "Verhalten der Masse" betroffenen, bspw. wirtschaftlichen Bereichen wie der Informatik, dem Schwermaschinenbau etc. denen es an ausreichend Fachkräften mangelt und deshalb nicht auf euch kluge, junge Frauen verzichten kann! Schreiben Sie einfach einen Hinweis ans Ende Ihres Threads auf maedchenmannschaft.net, verlinken Sie hierher and enjoy the wohlverdiente silence. Wenn Sie sich dann soweit von den Mühen der Moderation erholt haben, kann ja vielleicht doch noch die folgende "moderierte" Frage von Seiten der mm beantwortet werden: "Mutmaßungen? 5% der schwedischen Soldaten im Auslandseinsatz oder im Bereitschaftsdienst sind Frauen und dass, obwohl ihnen alle Positionen innerhalb der Truppe seit 21 Jahren offen stehen. Dies ist keine Mutmaßung, sondern banale Realität. Warum ist das so? Wenn diese Fakten nicht zum Thema gehören, welche sind es dann? Also bitte, ich warte auf eine diskussionswürdige Antwort – ohne unbelegte Behauptungen." |
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weil, um die letzte frage zu beantworten, smith
eben doch nicht jede den marschallsstab in der tornisterin hat was an etlichem liegen mag, nicht zuletzt daran, dass das militär, die versammelte männlichkeit, sich schwer damit tut, das 'versprengte weibliche' als gleich anzuerkennen - und deshalb soldatinnen aller waffengattungen lieber nicht zu den weiterführenden und noch weiter führenden lehrgängen abkommandiert vielleicht hat es auch was damit zu tun, dass die schwedische generalität nicht vergessen hat, dass schwedische frauen seit ihrem bestehen teil der friedensfrauenbewegung waren und vielleicht mögen sie dieses www.kvinnatillkvinna.se/en nicht so besonders und fürchten deshalb, jede, die mehr will, wolle eigentlich das militär abschaffen, zumindest aber total umkrempeln und anders einsetzen und und und und außerdem habe ich mal gehört, dass nicht jeder mann, der zum militär geht, general wird manch einer macht einfach nur den führerschein und wird nach beendigung seines schütze-arsch-lebens lkw-fahrer! weshalb sich mir auch im hinblick auf die berufsarmee, die sich ja ihre spezln ganz anders aussuchen kann die frage stellt ob es nicht an der zeit wäre, vielleicht, so etwas wie eine armed peace-keeping women's force aufzubauen?! |
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schrieb am
24.10.2010 um 10:27
Die "versprengte Weiblichkeit" nach den gemachten Erfahrungen innerhalb der israelischen Armee länger als gleich anzuerkennen, hätte das Auslöschen des Staates Israel zur Folge gehabt.
Für manch eine/n sicher wünschenswert, gell rahab? de.wikipedia.org/wiki/Frauen_im_Milit%C3%A4r Und die Behauptung, dass die Friedensbewegung ausschließlich aus Frauen besteht bzw. alle (schwedischen) Frauen Teil ihrer sind und und und, ist wieder irgendwie schön rahabesk. |
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smith,
ach wenn du doch lesen könntest! |
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schrieb am
24.10.2010 um 12:35
Kann ich.
"Die Beteiligung an Kampfeinsätzen, die durch ein Gerichtsurteil aus dem Jahre 1994 erst wieder ermöglicht wurde, bleibt dagegen freiwillig." Warum nur? "Noch immer seien 85 Prozent aller Soldatinnen mit Sekretärinnenarbeiten beschäftigt – so viele Sekretärinnen brauche aber nicht einmal eine Armee. Doch weil es nun einmal eine allgemeine Wehrpflicht für Frauen gebe, müssten die Rekrutinnen auch irgendwie beschäftigt werden. Oberstleutnant Liora Rubinstein, eine Frauenbeauftragte der Armee, drückt das etwas diplomatischer aus: „Prinzipiell stehen heute alle Einheiten auch Frauen offen.“ Dass Frauen nicht in allen Einheiten vertreten seien, habe praktische Gründe oder sei ganz einfach ihre Entscheidung. „Wer in Kampfeinheiten dienen will, muss sich länger verpflichten. Das wollen viele Frauen nicht.“ Anzeige Auch die praktischen Gründe sind einleuchtend. So zeigen Studien, dass die meisten Frauen das Minimalgewicht der Ausrüstung für Kampfsoldaten von 50 Kilogramm einfach nicht tragen können. Auch haben selbst durchtrainierte Frauen Schwierigkeiten, Gepäckmärsche von mehr als 20 Kilometern durchzustehen. Zum Training gehören aber Märsche der doppelten Länge. Der Militärhistoriker Martin van Creveld kam in einer umfangreichen Untersuchung gar zu dem Schluss, der Einsatz von Frauen an der Front sei „geradezu kriminell“. Schon das Verletzungsrisiko liege unverhältnismäßig höher als bei Männern, weil Frauen mehr als doppelt so anfällig für Knochenbrüche seien. Im Durchschnitt verfügten Frauen über nicht mehr als 59 Prozent der Oberkörperstärke von Männern und seien für Kampfhandlungen einfach physisch nicht so gut aufgestellt. Hinzu kommen schlechte Erfahrungen, die die Armee im Unabhängigkeitskrieg 1948 mit dem Einsatz weiblicher Kämpfer gemacht hat." So litt die Kampfesmoral der Truppe deutlich stärker, wenn weibliche Soldatinnen im Kampf fielen. Außerdem zögerten die gegnerischen arabischen Truppen länger, sich gegenüber Soldatinnen zu ergeben – auch wenn deren Überlegenheit außer Zweifel stand. Seit 1950 waren Frauen daher in Kampfeinheiten und als Pilotinnen nicht zugelassen. Erst 1994 begann diese Regelung aufzuweichen, als eine junge Frau namens Alice Miller gerichtlich durchsetzte, zum Pilotenkurs der Luftwaffe zugelassen zu werden. www.welt.de/politik/article2207152/Von_wegen_hart_Israel_und_seine_Soldatinnen.html |
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du bist genial, smith!
du hast den stein der weisen gefunden und die frage, wie kriege zu vermeiden seien, gelöst: es werden nur noch die rekrutiert, die physisch überhaupt nicht gut aufgestellt sind! und nach möglichkeit überhaupt keine männer - nicht, dass die schwächlichen frauen auf die idee kämen, die retten zu wollen... und natürlich ganz hoch-technisch-versprachlichte manuals, so dass die schwächlichen frauen vor lauter unschlüssigkeit es gleich ganz bleiben lassen, nach dem die drohne steuernden knopf zu suchen... mir fiele da bestimmt noch mehr ein, aber damit will ich's mal gut sein lassen, die richtung habe ich ja gewiesen und wenn es dann dank durchgeschwächter armeen keine kriege mehr gibt, könnte auch kein einziger mehr verloren werden! was das an geld und kraft und nerven und blutkonserven sparen würde! und ....männer müßten sich keinen kopf mehr um die frage machen, ob frauen wirklich friedlich sind oder einfach nur zu schwach, unfriedlich zu sein, sondern könnten einfach friedlich vor sich hin fußballspielen |
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Moin Smith!
Nun, die körperlichen Gegebenheiten sind wie sie sind. Auf dem Schlachtfeld, wie gesagt, sehe ich auch viele Hemmnisse. Aber für die zukünftige, immer stärker hoch-technologisierte, ferngesteuerte Kriegsführung gelten andere Maßstäbe. Deshalb ist die GENERELLE Fragestellung des Blogs, wie gesagt, hochaktuell und sinnvoll, um die geopolitischen Begehrlichkeiten und kriegerischen Ambitionen der westlichen Wertegemeinschaft neu zu beleuchten. Und die moralische Einbindung der weiblichen Bevölkerung war bereits in der Vergangenheit günstig für die allgemeine Akzeptanz bzw. kritische Wahrnehmung, wie u.a. in Israel. Oder Nord- und Zentralafrika. Oder denken Sie an die russischen, blutjungen Kampfpilotinnen im 2. Weltkrieg, eine "Erfolgsgeschichte" im kollektiven Gedächnis. |
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schrieb am
24.10.2010 um 16:55
Nochmal Oberstleutnantin Liora Rubinstein, Frauenbeauftragte der israelischen Armee:
„Wer in Kampfeinheiten dienen will, muss sich länger verpflichten. Das wollen viele Frauen nicht.“ Und gerade hoch-technologisierte, ferngesteuerte Kriegsführung erfordert es, sich länger zu verpflichten. Hochtechnisierung her und hin, wie mehrfach gesagt Emma, Schweden hat bereits vor über 20 Jahren auf feministische Klagen hin sämtliche Positionen innerhalb seiner Armee Frauen zugänglich gemacht. Mit dem Ergebnis, dass gerade mal 5% im Jahre 2007 der an Auslandseinsätzen beteiligten schwedischen Soldaten Frauen waren. Warum sollte das "Verhalten der Masse" (Frauen) hierzulande anders ausfallen, wenn die Rahmenbedingungen die gleichen sind? Ich stimme Ihnen und Frau Rönnicke zu, wenn Sie eine stärkere moralische Inpflichtnahme von Frauen fordern. Momentan beschränken sich ja bspw. "Grünen" Frauen darauf Militär auszusenden auch wenn es keine geschlechterparitätische Doppelspitze hat. Das passt dann irgendwie schon so. Da gibt`s auch keine dahingehenden Forderungen der Kynast und Co. Ich kann meine Frage also nur wiederholen: Was können wir noch tun, um die selbst im Gleichstellungsmusterland Schweden verbreiteten, überkommenen Rollenmuster einer ganzen Masse (Frauen), die sich auf eine bestimmte Art und Weise verhält, aufzubrechen? |
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Nun, Herr Smith,
nicht viel. Meine ganz persönliche Haltung orientiert sich an meinen Möglichkeiten. Mal abgesehen von meinem Standart " Stell Dir vor, es ist Krieg usw., jetzt mal: Ich weiss: Ich wäre nicht im Stande für etwas zu kämpfen, mein und anderer Leib und Leben zu riskieren, wenn ich weiss, es dient keiner Sache an die ich glaube, salopp gesagt. Und deshalb fordere ich es auch von niemanden anderem. Gäbe es, angenommen, einfach mal Science Fiction, eine schlagkräftige Armee, selbstverständlich international bestückt, die moralisch einwandfrei ihre Einsätze argumentierte, die losgelöst von ökonomischen Begehrlichkeiten agierte und richtiggehende Befreigungskämpfe für die jeweilige Bevölkerung, in deren Sinne, führte UND darüber hinaus auch noch Front-Positionen für so halbe Portionen wie mich hätte (deshalb: hochtechnologisiert, Turbo-Hoover-Mopeds, Star Wars-Lichtschwerter o.ä. oder: ich hab den Film nicht gesehen, aber so ein fliegenden Drachen wie in "Avatar" würds auch schon machen)..ja, dann, dann könnte sogar ich mir vorstellen, darüber zu diskutieren, daß Frauen und Männer dort paritätisch Verantwortung im Kampfanzug übernehmen. Denken Sie an sehr dringend benötigte Einsätze in Zentral -Afrika. Sie wissen schon. Sehr sehr unüberschaubar, schwierig. Dschungel, hinter jedem Busch ein Waffenhändler. Kindersoldaten. Sehr brutale erwachsene Gegner. Viele Minen und Plantagen die befreit sein wollen. Dann erst die Küste, mit all den Raubfischern aus Europa, den Schmuggel mit sämtlichen Ressourcen, u.a. BASF sei Dank, schwerstbewaffnet. Das heisst Arbeit. Aber, man würde es gedankt kriegen, das steht fest. Und das reizt Frauen. Aber ansonsten: Verwaltungstechnisch beschäftigt in einem neoliberal inspiriertem Militärapparat rumzugammeln, daß läge weder mir noch den meisten Schwedinnen, offensichtlich. Amerikanerinnen sind allerdings scheints ungebildeter, fühlloser und vor allem: Viel ärmer als Schwedinnen. Oder Deutsche. Und wie Sie sagen, die körperliche Befähigung zum Kämpfen im Feld müssen wir bei den jetztigen technischen Möglichkeiten nicht bequackeln. Die sich allerdings noch verändern werden, deshalb kann man schon mal drüber schnacken. Sicher ist: Es liegt einigermaßen gebildeten Frauen nicht sonderlich viel daran, darüber "nachzudenken" beruflich die Hacken gegeneinanderzuschlagen, sich anbrüllen zu lassen und 150 Liegestütz zu können, damit sie am Ende eines i.d.R. mehrjährigen Einsatzes traumatisiert, vergiftet, verkrüppelt oder irre mit ansehen dürfen, wie das "befreite" Land ( meist eh schon ausgelutschter ehemaliger Kolonialbesitz von irgendwem) hinter ihnen 20 Jahre zurückgeworfen in einen noch unlebenswerteren, noch schlimmeren Zustand versinkt. Wie oben schon dutzendfach formuliert: Weder Männer noch Frauen aus der westlichen Wertegemeinschaft sollten zu so etwas bereit sein, generell nicht, nein. |
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schrieb am
25.10.2010 um 07:35
"Amerikanerinnen sind allerdings scheints ungebildeter, fühlloser und vor allem: Viel ärmer als Schwedinnen.
Oder Deutsche." Ja sicher. Weil eben jene deutschen ach so gebildeten und gefühlvollen Frauen wie Kynast, Merkel ... es bekanntlich lieber vorziehen, einen "neoliberal inspirierten Militärapparat" loszuschicken und die Drecksarbeit am Hindukusch machen zu lassen. Hauptsache die Damen sind gleichberechtigt. |
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Mensch, jetzt werden Sie aber langsam maulig, Herr Smith.
Ich zielte mit den Schwedinnen/Deutsche usw. auf die Relevanz des Bildungssystems bezüglich der Haltung von bewaffneten Einsätzen an dem Ende der Welt, wo seit Jahrzehnten eine penetrante politische und ökonomische westliche Intervention zu verzeichnen ist, resp. kolonialistischen seit bald Jahrhunderten. Was hättens denn gern? So lange nicht gleiche viele weiblichen Arschgeigen im Nahen Osten die Zivilbevölkerung verwesen, sollen keine weiblichen Politiker IRGENDWAS entscheiden? Ja? Ist es nun das? Nur wer im Fall der benötigten Fälle 50 km mit einem Rasenmäher auf dem Rücken marschieren kann, darf außenpolitische Dummbratz-Entscheidungen fällen? Wat ist dann mit Schäuble oder Joschka Fischer? Die hätten nicht mal 1989 zusammen eine Waschmaschine in den 1. Stock tragen können. Worauf wollen Sie hinaus? Ich dachte, wir wollten eingehender realistische Rahmenbedingungen bzw. Perspektiven erörtern. Abgesehen davon: Meine dezidierte Einstellung gegenüber der Autorin hier, dürfen sie weiter oben ausführlich begutachten, sie schmissen mich mit ihr zusammen in einen Topf, da fehlt noch ein gutes Ende zu einer richtigen Einschätzung. Und bitte: Ich mache mir hier die Mühe, darzulegen, auf ihre Einwände einzugehen und Sie sind einfach nur beleidigt. Drecksarbeit? Was am Hindukusch passiert ist schwerstkriminell, undemokratisch, öbszön. Dafür, nochmal, sollte sich die Bundeswehr nicht hergeben, ihre Mann- und Frauschaft dort versehren zu lassen. DAS ist mein Punkt. Was ist Ihrer? |
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schrieb am
26.10.2010 um 00:06
"Was am Hindukusch passiert ist schwerstkriminell, undemokratisch, öbszön."
Genau, deshalb haben`s doch unsere Grünen Damen nach allen hier gebräuchlichen demokratischen Regeln die BW-Jungens und auch ein paar -Mädels dort antreten lassen. Die westliche Staatengemeinschaft darf dem Blutvergießen und was noch viel schlimmer ist, der Unterdrückung der Frauen in A. nicht untätig zusehen usw. Schon vergessen? M.E. machen Sie es sich mit Ihrem Punkt etwas gar zu leicht. Die Grünen waren bzgl. Realpolitik und durch Regierungsverantwortung nicht in so einer bequemen Situation wie Privatperson Emma vorm heimatlichen Monitor – egal ob nun mit oder ohne Uniform. Denn plötzlich ließ sich die Attitüde der ewig besserwissenden, pazifistischen Gutmenschen - zumal `ne Menge naturgemäß friedfertiger Frauen - so gar nicht mehr aufrecht erhalten. Das ist der Punkt. Immerhin haben die Grünen mit 36% den höchsten Frauenanteil. Die restlichen Parteien dümpeln zwischen 20 und 30%. Zu gebildet, gefühlvoll und finanziell sorgenlos? Und damit wären wir bei den realistischen Rahmenbedingungen bzw. Perspektiven im Hinblick auf die Zukunft der gesamten Menschheit und nicht nur die der Frau - sei sie nun Differenzfeministin, Alphamädchen oder schwangere Kampfpilotin. Es wäre in der Tat wünschenswert, wenn Frauen nicht nur wirtschaftspolitische als auch geopolitische Alternativen einklagen, sondern in stärkerem Maße auch brauchbare Vorschläge hierfür erbringen. Was schlagen Sie - mal abgesehen von überkommenen Männerkram wie Lichtschwerter und Turbo-Hoover-Mopeds - also vor, Emma? |
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"Die westliche Staatengemeinschaft darf dem Blutvergießen und was noch viel schlimmer ist, der Unterdrückung der Frauen in A. nicht untätig zusehen usw.
Schon vergessen?" Nichts da, Herr Smith, das war schon dazumal nicht meine Forderung, sicher nicht..Wir hatten am Hindukusch nichts verloren, sagte ich doch schon mehrfach, absolut nichts im Nahen Osten, genauso wenig wie die USA und Großbritannien. Und genug ernstzunehmende Politiker, weiss Gott, haben das nach 9/11 sehr ähnlich gesehen. Aber die waren nicht in der Mehrheit. Sie erinnern sich? 9/11? Nur deshalb hat man Deutschland in die Pflicht genommen, zuerst nur finanziell, dann recht zügig auch die militärische Allimentation amerikanischer Begehrlichkeiten, dank Rot-Grün und später Schwarz-Rot durften Bekannte von mir sich insgesamt 3 Jahre die Heino-Schlager ihrer Zeltkameraden anhören und jede Woche einmal von der Mannschaft berichten lassen, daß US-Helikopter nachts(!) tonnenweise Waffen und Munition über feindlichem Talibangebiet(!!) abwarfen. Vor 2001 hat sich keine Sau in Europa darüber Gedanken gemacht, wie es den Frauen in Afghanistan oder dem Irak so geht. Und weiterhin ist es dem Durchschnittseuropäer letztlich scheissegal. Allen Menschen in Afgahnistan, den Frauen und Kindern sowieso, geht es SCHLECHTER als vor dem Auftritt westlichen Militärs, Herr Smith, wussten Sie das? Dafür interessiert sich NIEMAND. Das es nichts und wieder nichts gebracht hat, dort einen militärischen Apparat hinzuschicken, Leute verrecken zu lassen, Milliarden zum Fenster rauszuschmeissen. Alles was sich verbessert hat, ist die Infrastruktur des Opium- und Haschisch-Handels. Sie fordern von mir, daß ich das Rad neu erfinde? Wie soll das gehen? Zum Einstieg vieleicht mal 1 Milliarde Dollar in kleinen Scheinen abwerfen, damit sich wenigstens ein paar Menschen dort anständige Bein- und Armprothesen leisten können, vom Rest evtl. ein paar anständige Strassen, Brunnen und ein Dutzend Spielplätze ? Oder wenigstens international aufgebrachte Mikro-Kredite an afghanische Frauen, im wirklich großen Stil, an alle, die noch eine Schaufel halten können?? Das schlage ich vor. Und was sagt Ihre Hausapotheke, Herr Smith? |
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schrieb am
27.10.2010 um 08:28
Ah, surprise, Geld will die Frau sehen.
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ach Smith,
dass du keinen politischen verstand hast, wußte ich schon immer aber mußt du es so deutlich sagen? is ja echt peinlich! was denkst du denn, worum es in kriegen geht? darum, dass männchen sich weibchen erobern? |
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schrieb am
27.10.2010 um 10:55
Ach rahab,
dass du nur das deutlich raushören willst, was auch recht und schlecht ins Schema F passt, ist beileibe nichts Neues. Was denkst du wohl, aus welchen Quellen dieser unser Staat mit seinem aufgeblähtem Verwaltungsapparat mehrheitlich finanziert wird? Von Ackerbau betreibenden, friedliebenden deutschen Müttern im Manufactum-Kostüm? Oder doch eher von Großkonzernen, deren ethisch/moralische Reputation eher zweifelhaft ist. Daran partiziert Männchen als auch Weibchen. Genau aus dem Grund wurde mal ein nicht kleiner Teil dieser Welt und die Menschen darin eingemauert und mit allerhand Waffen bestückt, denn "Der Friede muss bewaffnet sein". Eine Meinung, der sich bekanntermaßen nun auch Feministin Rönnicke anschließt und konstatiert, dass hierzulande das "Verhalten der Masse" (Frauen) diesbzgl. arg zu wünschen übrig lässt. Und? Nu? |
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ich wußte auch schon immer, dass du ein ? von einem ! nicht unterscheiden kannst.
vielleicht mal zur augenärztin? |
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schrieb am
27.10.2010 um 11:22
Na sicher, eins ist somit einmal mehr klar wie Pulverdampf: dass du die Weisheit mit Schaufeln gefressen hast, rahab. Das Maul ist ja groß genug.
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Jo.
Einfach mal an die, Surprise: 3 Milliarden Euro denken PRO JAHR, die der Einsatz der BW in Afghanistan, mit eingeschlossen die gestiegenen finanziellen Verantwortlichkeiten Deutschlands bezüglich des Nato-Haushaltes, so jährlich(!) kostet. Smith, ein schönes Sümmchen. Ist Ihnen das politisch 3 Milliarden pro Jahr wert, daß wir die Verhältnisse dort weiter verwesen? Gut, die USA haben sicher beriets 3 Billionen bei diesem 2. Besuch im Irak gelassen, die Folgekosten ihrer zerschundenen Manschaft sind nicht abzusehen, man hört allenthalben von dem schlechten physischen und psychischen Zustand der Heimgekehrten, um die 1000 Ehemaligen versuchen sich pro Monat das Leben zu nehmen, 18.000 sind ein für alle Mal arbeitsunfähig, 7,2 Millionen Dollar rechnen die US-Army als "volkswirtschaftlichen Schaden" für jeden gefallenen US-Soldaten usw.. Und jetzt kommen Sie, Smith, und eumeln hier rum, ich wolle nur wieder Geld? Das bißchen Regress ist nicht drin? Kommen Sie, geben Sie schon Ihre Kredit-Karte her. Ich bin Freitag abend wieder zurück. |
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Was in Teufels Namen ist Manufactum? Warum wird hier eigentlich am laufenden Meter von diesem Dingens gesabbelt?
Ich gugel das kurz. |
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Smith, Sie sind nicht nur Maskulist, sondern auch stolz drauf.
Bon. (Und ich dachte zuerst wirklich , Sie wollten sich mit mir "unterhalten.:/) Bin doch erst Mitte nächsten Monats zurück- ich schau noch kurz im Shop für Jedi-Zubehör vorbei. Ich hoffe Ihre Kredit-Karte ist reichlich gedeckt. |
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schrieb am
27.10.2010 um 17:37
Sie machen mir wirklich Spass, Emma.
Wie wollen Sie denn sicherstellen, dass die Kredite tatsächlich da ankommen, wo Sie und im übrigen auch ich sie gerne sehen, und nicht am Ende Terrorismus oder ähnlichen Unbill finanzieren? Lichterkette? Gebete? Andere Wange hinhalten war schon vor über 2000 Jahren ein heißer Tipp. Hat sich irgendwie nicht durchsetzen können. Sorget euch aber darum nicht, Erlöserin Emma in Uniform naht und weiß wie`s geht. |
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schrieb am
27.10.2010 um 17:53
"Smith, Sie sind nicht nur Maskulist, sondern auch stolz drauf.
.... (Und ich dachte zuerst wirklich, Sie wollten sich mit mir "unterhalten.:/)" Maskulist oder nicht, bzgl. Feministinnenunterhaltung bin ich bereits qua Geschlecht disqualifiziert. Woher haben Sie ihre Uniform, Emma? Bangladesh? China? |
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Also sowas, Smith:)
Meine Uniform? Von Alderaan, OF-4 der Marine natürlich,..aber ich dachte, Sie hätten das bereits zugeordnet. Passt Ihnen Maskulist nicht? Oder warum sind Sie jetzt schon wieder beleidigt?:) Bedenken Sie bitte, daß Sie für das "F-Schema" belohnt werden mussten. Hält schon den nächsten Trostpflaster bereit - Emma |
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Sie haben übrigens jetzt die Gelegenheit, eigene konstruktive Tips zu offenbaren.
Nur zu. Keine Scheu. Nennen Sie doch mal einzwei, aus Ihrer Perspektive realisierbare Strategien. gespannte Grüße |
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schrieb am
27.10.2010 um 21:07
Das war zu erwarten, dass Sie so gar keine Idee haben wie eine Kreditvergabe ohne "robustes Mandat" garantiert werden soll.
Belohnung für das F-Schema? Mit derlei Kram wenden Sie sich mal besser an rahab. |
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Bitte stehen Sie bequem.
Das ist hier kein Wettbewerb. Wie unterhalten uns nur. "Belohnung" etc,..war scherzhaft. Und spannen Sie mich nicht unnötig weiter auf die Folter. Legen Sie doch endlich dar, wie Ihre geschätzten Meinung nach solch ein robustes Mandat erarbeitet werden könnete. |
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schrieb am
28.10.2010 um 07:15
Sehen Sie, dass ist das Problem mit besserwissenden Gutmenschen Ihres Schlages. Wenn`s konkret werden soll, wird rumgeeiert
Hab ich hier behauptet zu wissen was das Beste für alle Beteiligten ist, oder Sie, Emma in Uniform? Also, wenn Sie die Frage nach der effektiven Absicherung einer Kreditvergabe nicht beantworten können oder wollen, betrachte ich die Unterhaltung - oder was auch immer das sein sollte - für beendet. Schönes Wochenende |
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Sehen Sie, dass ist das Problem mit frustrierten Eiferern Ihres Schlages. Wenn es konkret werden soll, wird sich in ein "schönes Wochenende" verkrochen.
Aber vorher werden noch verträumt Eier geschaukelt: Mit gatschigen Fingern blättern Sie über Studien zur körperlichen Eignung von Frauen für den Militärdienst, um nach einer sonore Verneinung dessen den Schluß zu ziehen, Frauen dürften demnach, konsequenterweise, auch keine anderen exekutiven oder legislativen Entscheidungen treffen. ( Siehe: "Hauptsache die Damen sind gleichberechtigt"(!)) Hallo! Aufwachen! Sie sind hier nicht in Ihrem Privat-Proseminar, wo Sie "Wissen" abfragen, wie es Ihnen genehm ist... Sie kennen selbst keine Antwort auf Ihre Frage nach soliden Mandaten und verabschieden sich deshalb jetzt auch so dramatisch wie plötzlich. Sehr überzeugend, Smith. "Hab ich hier behauptet zu wissen, was das Beste für alle Beteiligten ist, oder Sie, Emma in Uniform?" Ich habe so etwas nicht behauptet, zeigen Sie mir "wo" Sie das gelesen haben wollen. Und jetzt, Smith, fliehen Sie mal tunlichst in Ihr verlängertes "schönes Wochenende" und hassen dort recht inniglich Differenz- was auch immer das sein soll -femministen gähnt zum Abschied herzlich -Emma Rothschild |
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Ein Alphamädchen stellt sich die Frage, ob militärische Karriere oder nicht, erst gar nicht; denn sonst wäre es kein Alphamädchen.
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schrieb am
27.10.2010 um 18:51
Stimmt: Deshalb bin ich auch sowas wie ne Beta-Version!
Und datz hatz dafür über 3hundert commtz ... |
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....den einzig positiven Aspekt für Frauen an den Waffen erkenne ich darin: ............. der Feind steht sich Auge in Auge gegenüber....und verliebt sich. Ende des aktuellen Konfliktes...Fortsetzung auf anderen Ebenen:-)
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Könnte mir auch nur irgendjemand von den "Pro-Alphamädchen-Theoretikerinnen" einmal erklären, inwieweit und auf welche Weise die Vergabe der Lizenz zum Töten für den weiblichen Teil der BRD-Menscheit dem (Welt)Frieden dienen sollte:
Welche Anzahl von Frauen, wird von diesen Theoretikerinnen auf welchen Posten in der Armee mit welchen NEUEN Vollmachten versehen gesehen, dass dem Krieg ein Ende gesetzt würde. Ich bitte endlich mal praktisch zu werden. Das männliche "vorbild" sollte genug Folie dafür abgeben. Ansonsten betrachte ich den ganzen Aufwand von Mädchenmannschaft als aufgeblasenen, hohle Propaganda von falsch verstandenem Feminismus, bzw. besser falsch verstandener Emanzipation der Frau. Nur dann würde sich die Frage "ob wir uns eine Karriere beim Militär nicht doch vorstellen können" für "Alphamädchen" stellen. Dass alle Frauen, die sich nicht als solche begreifen, hier von Frauen diskrimiert werden, scheint auch niemanden von diesen potentiellen Kriegerinnen aufgefallen zu sein. Soviel zu "schwesterlicher Solidarität. Wenn Katrin Rönicke jetzt Ihre ursprüngliche Frage ""ob wir uns eine Karriere beim Militär nicht doch vorstellen können" in einen schwammige Formulierung "wie sollen Frauen da in solche Fragen eingebunden werden?" und sich zu der völlig verdrehten Argumentation versteigt, diese Frage ableiten zu können glauben aus dem folgenden Gedankengang: "Ich bleibe aber in der Sache bei meiner Position, dass es Frauen sehr wohl etwas angeht, was außen- und Sicherheitspolitisch in der Welt passiert. Ein Kommentar in meinem Blog meinte, das reiche doch, es auf der rein politischen Ebene zu tun. Diesen Gedanke würde ich gerne weiterspinnen, in seiner Konsequenz zu Ende denken: Heißt das, Frauen sollen zwar als Außenministerinnen oder als Verteidigungsministerinnen politisch entscheiden, was passiert, aber die Hände schmutzig machen vor Ort - nein das bitte nicht? Oder was heißt das?" dabei nicht merkend,, dass sich die Politikerin die Hände genauso schmutzig machen würde, wie die Soldatin "vort Ort", wenn sie tötete. Frau Rönicke holt sich also bei einem toten Argument einer vermeintlichen Kritik an Ihrer Position, die Legitimation für das eigenen Pseudoargument. Vor allen Dingen begreifen die "Alphamädchen" nicht, dass die Frage nach Krieg und Frieden keinen ist, die von der Hälfte der menschheit, den Frauen, auf kriegerische Weise nicht gelöst werden kann. Oder habe ich hier irgendwo überlesen, wie Frauen dass auf Männerweise fraulich täten? Und nochmal zur Sprache: "Mädchen" sin minderjährige Frauen, so wie Knaben minderjährige Männer sind. MANN schickt Männer in den krieg nicht Knaben. Iroisch gefragt: Könnten auch Alphaknaben zusammen mit Alphamädchen den Weltfrieden retten? Ersnsthaft: Wie kommt Frau Rönicke dazu sich auf einen Apologeten des Systems wie einen Professor Münkler ohne Renomé zu berufen, wenn Sie Wolfgang Borchert kennen sollte: Dann gibt es nur eins! Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen - sondern Stahlhelm und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Granaten füllen und Zielfernrohre für Scharfschützengewehre montieren, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Besitzer der Fabrik. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst statt Puder und Kakao Schiesspulver verkaufen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie Dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Dichter in deiner Stube. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Liebeslieder, du sollst Hasslieder singen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Arzt am Krankenbett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst die Männer kriegstauglich schreiben, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst den Mord segnen und den Krieg heilig sprechen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Kapitän auf dem Dampfer. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keinen Weizen mehr fahren - sondern Kanonen und Panzer, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Pilot auf dem Flugfeld. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Bomben und Phosphor über die Städte tragen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Schneider auf deinem Bett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Uniformen zuschneiden, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Richter im Talar. Wenn sie dir morgen befehlen, Du sollst zum Kriegsgericht gehen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Mann auf dem Bahnhof. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst das Signal zur Abfahrt geben für den Munitionszug und für den Truppentransporter, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Mann auf dem Dorf und Mann in der Stadt. Wenn sie morgen kommen und dir den Gestellungsbefehl bringen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du am Hoangho und am Missisippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo - Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr sollt Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur eins: Sagt NEIN! Mütter, sagt NEIN! Denn wenn ihr nicht NEIN sagt, wenn IHR nicht nein sagt, Mütter, dann: dann: In den lärmenden dampfdunstigen Hafenstädten werden die grossen Schiffe stöhnend verstummen und wie titanische Mammutkadaver wasserleichig träge gegen die toten vereinsamten Kaimauern schwanken, algen-, tang- und muschelüberwest, den früher so schimmernden dröhnenden Leib, friedhöflich fischfaulig duftend, mürbe, siech, gestorben - die Strassenbahnen werden wie sinnlose glanzlose glasäugige Käfige blöde verbeult und abgeblättert neben den verwirrten Stahlskeletten der Drähte und Gleise liegen, hinter morschen dachdurchlöcherten Schuppen, in verlorenen kraterzerrissenen Strassen - eine schlammgraue dickbreiige bleierne Stille wird sich heranwälzen, gefrässig, wachsend, wird anwachsen in den Schulen und Universitäten und Schauspielhäusern, auf Sport- und Kinderspielplätzen, grausig und gierig unaufhaltsam - der sonnige saftige Wein wird an den verfallenen Hängen verfaulen, der Reis wird in der verdorrten Erde vertrocknen, die Kartoffel wird auf den brachliegenden Äckern erfrieren und die Kühe werden ihre totsteifen Beine wie umgekippte Melkschemel in den Himmel strecken - in den Instituten werden die genialen Erfindungen der grossen Ärzte sauer werden, verrotten, pilzig verschimmeln - in den Küchen, Kammern und Kellern, in den Kühlhäusern und Speichern werden die letzten Säcke Mehl, die letzten Gläser Erdbeeren, Kürbis und Kirschsaft verkommen - das Brot unter den umgestürzten Tischen und auf zersplitterten Tellern wird grün werden und die ausgelaufene Butter wird stinken wie Schmierseife, das Korn auf den Feldern wird neben verrosteten Pflügen hingesunken sein wie ein erschlagenes Heer und die qualmenden Ziegelschornsteine, die Essen und die Schlote der stampfenden Fabriken werden, vom ewigen Gras zugedeckt, zerbröckeln - zerbröckeln - zerbröckeln - dann wird der letzte Mensch, mit zerfetzten Gedärmen und verpesteter Lunge, antwortlos und einsam unter der giftig glühenden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, einsam zwischen den unübersehbaren Massengräbern und den kalten Götzen der gigantischen betonklotzigen verödeten Städte, der letzte Mensch, dürr, wahnsinnig, lästernd, klagend - und seinefurchtbare Klage: WARUM? wird ungehört in der Steppe verrinnen, durch die geborstenen Ruinen wehen, versickern im Schutt der Kirchen, gegen Hochbunker klatschen, in Blutlachen fallen, ungehört, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch - all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute nacht schon, vielleicht heute nacht, wenn -- wenn -- wenn ihr nicht NEIN sagt. Wolfgang Borchert, 1947 Quelle: Borchert, Wolfgang: Das Gesamtwerk. Reinbek: Rowohlt 1986, S. 318 ff. |
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mir kommt's so vor, als tätest du grad fidelisieren oder so
also: nachdem du nun die mädchenmannschaft, die alphamädchen und Katrin Rönicke erschossen hast - könntest du wieder sachlich werden? und vielleicht mal selber nen praktischen vorschlag machen statt in der literaturkiste zu kramen? |
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@ Rahab schrieb am 24.10.2010 um 14:00
Liebeb Rahab: Du hast jetzt mindestens über`s Ziel hiausgeschossen: Nicht ich habe fidelisiert, denn die fidelsche "Prüfungsfrage mit nur einer Lösung" wurde ursprünglich von Frau Rönicke gestellt, wenn SIE, ohne selbst wirklich zu argumentieren von ANDEREN wissen will: "Wie hält`st Du`s mit der Frauengleichberechtigung?" und dies ausgerechnet am "Recht zum Töten der Männer" festmacht. Da darf ich wohl zurückfragen, was das "praktisch" heißen soll und mich nicht mit abstrakter Rabulistik nur abspeisen lassen. Ich bin dabei an keiner Stelle "unsachlich" geworden, ansonsten bäte ich um Textbelege. Im Gegenteil, ich habe auf die Sache, i.e. die Abschaffung des Krieges, hin argumentiert, während Mädchenmannschaft nur mit einer abstrakten Forderung nach "Gleichberechtigung" zum Töten auftrat und diese Frage dann auch noch zur Beantwortung durch andere vortrug, offensichtlich von vorneherein wissend, dass jede Nein-Antwort als "unsachlich" zurückgewiesen werden würde. Die Münkler`sche Begründung für eine JA-Antwort steht zwar im Hintergrund, wurde aber von den Autorinnen nicht akademisch verteidigt. Nicht einmal mein in der Sache formuliertes demokratietheoretisches Argument (in Folge de Clausewitz-Pseudoarguments) wurde hier aufgegriffen. Da stehen noch Hausaufgaben offen, bevor die offensichtlich nur scheinbar Befragten so angegangen werden könnten, wie ich es gerade wurde. Ganz ernsthaft Bitte ich Dich, Deine unsägliche Formulierung "nachdem du nun die mädchenmannschaft, die alphamädchen und Katrin Rönicke erschossen hast" zurückzunehmen. |
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Korrektur:
Um Mißverständnissen vorzubeugen, statt ""Recht zum Töten der Männer" " muß es natürlich klarer heißen: "Recht der Männer zum Töten " |
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Nachtrag:
Zu Deiner ganz oberschlauen Frage: "vielleicht mal selber nen praktischen vorschlag machen statt in der literaturkiste zu kramen?" kann ich Dir nur sagen,, dass Borchert wohl keineswegs nur `ne olle "Literaturkiste" darstellt, und ich wiederhole mich da, Frau Rönicke zuerst gefragt ist ihren ansatz, der bisher nur der dem gewöhnlichen Leser vergorgenbleibende Ansatz Münkler, d.h. der Ansatz zu Guttenberg, d.h. der Nato-Ansatz, d.h. der US-Ansatz ist, zu begründen und nicht nur in einer Frage verschleiert abstrakt zu behaupten, Frauengleichberechtigung zum Kriege könnte die Lösung sein, wozu Rönicke offensichtlich tendiert: Man betrachte nur das gewählte Photo zum Text. |
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lieber Uwe
solange du "Pro-Alphamädchen-Theoretikerinnen" ansprichst, die dir irgendwas erklären, aufhellen, widerlegen und so weiter und so forts sollen solange darf ich mich "erschossen" fühlen und wen ich mir dann als womöglich gemeinte noch dazudenke mit ansonsten - und auch deshalb fühle ich mich "erschossen" verengst du einer frage unzulässigerweise, denn in deiner verengung steht sie nicht da! du kannst deine verengung hinein - aber nicht zwingend herauslesen! das hat meinerseits vielleicht etwas mit dem zu tun, was "schwesterliche" solidarität auch ist, nämlich sich auf die suche nach dem sachlichen zu machen, ohne den umweg übers anprangern zu nehmen im übrigen, scheint mir, bist auch du noch in einem irrtum befangen, denn ist es MANN, welcher andere in krieg schickt, mit krieg überzieht? ich weiß, es gibt - auch feministische - stimmen, welche kapitalismus in allen formen und farben für ein ausschließlich männliches unternehmen halten ich halte das für etwas, was sich prima vista nahelegt aber dennoch überprüft gehört kurzum: nein, ich habe erstmal nichts zurückzunehmen denn du meinst ja, allen und jeder dein verständnis von dem, was alle und jede unter gleichberechtigung verstünde, überbraten zu dürfen |
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Liebe Rahab,
ich bekenne mich zu meiner Kritik, diese aber als "Erschießung" zu qualifizieren, das nehme ich nicht hin und nicht an, das hast Du als zutiefst unsachlich zurückzunehmen, besonders da Du dies im Namen von Maedchenmannschaft und nicht als persönliches Gefühl - worüber man reden könnte - sondern als "Argument" eingeführt hast, das nur persönlich genommen werden kann. Eine Formulierung "Pro-Alphamädchen-Theoretikerinnen" ist in keiner Weise pejorativ, da sie nur den Namen aufnimmt, den die Angesprochenen sich selbst gegeben haben und die von mir nur näher qualifiziert wurden, als die Befürorterinnen einer Theorie - um Münkler unverdient diese Ehre widerfahren zu lassen - die die JA-Antwort unterstützte. Dass "MANN" diese Erde inzwischen mit (mancher) FRAU im Verein mit Krieg überzieht, darin sind wir uns schon lange einig, unklar bleibt allerdings, warum FRAU dann in dieser Hinsicht von Maedchenmannschaft als nicht gleichberechtigt anerkannt wird -(es geht ja wohl um Qualität und nicht Quantität)- in dieser Funktion noch gestärkt werden soll, aufdaß dann das Gegenteil geschähe. Bevor dieses Argument nicht entfaltet ist, kannst Du nicht erwarten, dass ich Gegenvorschläge machte. Die bestehende Antikriegs- und Antiimperialismus- und Antimilitarismusbewegung ist da längst praktisch dran. Du erklärst diese für gescheitert, ohne selbst zu sagen, wie der bisher unbekannte Vorschlag von Maedchenmannschaft da anders ausgehen würde. |
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Rahab an Uwe Theel: "und vielleicht mal selber nen praktischen vorschlag machen
statt in der literaturkiste zu kramen?" Borcherts Text passt. Er war Opfer des Krieges. Er musste alle Grausamkeiten des Menschenschlachtens selbst durchleiden. Nicht wie die Mädchenmannschaft, die sich in abstrakter und begieriger Form über Karrieren im Kriegshandwerk etwa beim Latte Macchiato unterhält und dann einen Text mit einem Bild zum Besten gibt, auf dem eine lächelnd posierende Kriegshandwerkerdame mit Sonnenbrille vor einem Militärflugzeug der Nachfolgeorganisation der Wehrmacht zu sehen ist. Borchert hätte sich sicher mit Grausen abgewendet. |
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mann mann mann
soll jede frau vor allem, was sie schreibt, nicht nur erklären dass sie gegen antisemtismus undsoweiter sondern auch, dass sie auch weiterhin jedes ihr erreichbare waffendepot undsoweiter umarmen wird undsoweiter bevor sie irgendwas anderes schreibt und sei es, zu versuchen, aus einem grottenschlecht geschriebenen artikel die ein, zwei, drei entscheidenden fragen rauszupuhlen ohne! und da besteh ich drauf! den umweg über anprangern und eckestellen und absprechenvonwasauchimmersein zu nehmen? ich weiß ja auch nicht, woher ich das hab, aber ... in aller regel unterstell ich leuten eher das bessere als das üblere so auch bei Katrin Rönicke, alphamädchen und mädchenmannschaft - ohne mich über alpha und mann aufzuspulen bis ich ausseh wie ein lege artis zubereiteter radi ja - ich habe für gescheitert erklärt. oder sieht das nach ner erfolgsgeschichte aus? |
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du kriegst die tür nicht zu!
der 8-termann auch noch! wahrscheinlich bei ner tasse grünen tees geschrieben, dritter aufguß darf ich noch mal an meinen blog zur axe-werbung erinnern? was kam da, außer von Magda? der tenor, ich sollt mich doch nicht über sexistische werbung echauffieren! sähe doch nett aus! so viel dazu! |
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@ Rahab schrieb am 24.10.2010 um 15:33
mann mann mann Frau, Frau, Frau, wer hätte hier in fidelscher Manie, nicht Manier, "Bekenntnisse" irgendeiner gefordert, ich bestimmt nicht, da eher schon die Blogautrin. Ich habe nach einer wisenschaftlich seriösen Legitimation des Münklerschen Ansatzes, der "Mutter" (???) aller geäußerten Gedanken durch Rönicke, gefragt. Das ist legitim und üblich, wenn jemand sich darauf bezieht. Einen Text in seinen angeführten Grundlagen der Kritik zu unterwerfen, ist nicht das "herauspuhlen von Stellen", noch dazu, wo es solche gar nicht gab, ich jedenfalls auf keine Bezug nahm. Es stellt kein Anprangern von Autoren da, wenn man Sie beim Wort nimmt. Niemand hat die Maedchenmannschaft gezwungen "Alphamädchen" zu sein oder sich "Mann"schaft zu nennen. Aber auch hier sei sie beim Wort genommen. Das Schweigen der Aurinnen hier im Blog, das Abblocken im eigenen Blog dabei ist bemerkenswert. Schließlich: Wenn etwas bis eute nicht vom (end)gültigen Erfolg gekrönt ist, heißt dies logisch nicht , daß "eine Gestalt des Lebens alt geworden" ist, und Du "Eule" uns hier die letzte Weisheit,, das Scheitern so ohne weiteres verkünden könntest. So dunkel ist die Nacht noch nicht und der Kampf geht weiter. |
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schrieb am
27.10.2010 um 19:43
Einwände gegen Borchert und Borchertzitierungen sind ohne Sinn.
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@ anne klatsche schrieb am 27.10.2010 um 19:43
Einwände gegen Borchert und Borchertzitierungen sind ohne Sinn. Geht es vielleicht noch etwas sinnfreier, genauer ignoranter? |
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Uwe Theel am 24.10.2010 um 13:52
„Wie kommt Frau Rönicke dazu sich auf einen Apologeten des Systems wie einen Professor Münkler… zu berufen…“ Weil Frau Rönicke Apologetin „des Systems“ IST – wie zig Millionen Männlein wie Weiblein auch. Und mit welchen Verrücktheiten gerechtigkeitsmoralischen Raisonnierens diese zig Millionen Menschen praktisch und willentlich (theoretisch) DAFÜR sind, genauso bedient sich Frau Rönicke - eigentlich unübersehbar - ausschließlich der Formen methodischer Anti-Kritik mit dem Resultat purer Affirmation und geistiger Unterwerfung: noch vor den Willen, die eigenen Bedürfnisse in ein kritisches Verhältnis zu den (aktuellen) HERRSCHENDEN Interessen zu setzen, um den eigenen „Zukurzkommen“ auf den Grund zu gehen und sich zu erklären, erfolgt schon der Kniefall vor der (unverstandenen) herrschaftlichen Welt und ihren aktuellen institutionellen Abteilungen, um dann IN IHNEN diese armseligen Gerechtigkeitsfragen aufzumachen, anstatt AN IHNEN DIE GRÜNDE UND ZWECKE für all die aufstoßenden Gemeinheiten zu ermitteln (weiter oben hatte ich diese Vermutung kurz erwogen. Phineas Freek schrieb am 21.10.2010 um 18:51 ). Der Zynismus eines solchen affirmativen „Prüfverfahrens“ ist grenzenlos. Nach dieser Logik wäre selbstverständlich auch die Einforderung der geschlechtlichen Gleichberechtigung bei der administrative wie subalternen „Bewirtschaftung“ eines Vernichtungslagers, inklusive die Einhaltung der Geschlechterparität auf Seiten der Vernichteten ein Meilenstein auf dem Weg der Emanzipation. Wo ist der Eimer. |
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@ Phineas Freek am 24.10.2010 um 16:42
An dieser (späten) Stelle m Thread kann ich das unwidersprochen stehen lassen. Als Einstieg wäre es mir - wahrscheinlich aus "pädagogisch-kommunikatorischen" Gründen - zu stark gewesen. |
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ok Phineas
das war die ableitung von ganz oben ist auch sehr schön (ehrlich) aber angenommen, meine eine tochter käme auf die idee, militärseelsorgerin zu werden, dann müßte ich mir wohl eine etwas weniger ‚steile’ begründung für meine widerrede einfallen lassen denn die deine täte sie mir einfach mit 'aber genau das will ich doch ändern!' beiseitewischen also fangen wir vielleicht besser mal bei dem an, was third-wave-feminismus genannt wird und von ganz vielen viel viel lieber gemocht wird als die sog. beton-feministinnen die würden eher so argumentieren (wie auch bei der mädchenmannschaft als erster kommentar zu lesen): asabm.blogsport.de/2009/02/10/redebeitrag-ak-antisexismus/ oder so anfangen, wie meiner weiter obigen darstellung von Astrid Albrecht-Heide zu entnehmen um dann den Münkler auseinanderzunehmen und - die welt ist klein! - einen zum beispiel Ulrich Schneckener, den cassandra (bitte nicht übelnehmen!) im blog www.freitag.de/community/blogs/freiheitsliebender/alle-terroristen-sind-muslime---der-islam-als-religion-der-gewalt so referiert hat: "Das sehe ich anders. Dazu einmal kurz (ehem. oder lang.) eine andere Unterscheidung von "Arten" des Terrors, ich paraphrasiere Ulrich Schneckener (in "Friedensbedrohung Terrorismus", LIT Verlag 2005), durchsetzt zuweilen mit meiner eigenen Meinung. Der zeichnet folgendes Bild: erstens gibt es die Unterscheidung von religiösem und weltlichem Terrorismus. Der säkuläre Terrorismus hat irgendeine ideologische Grundlage, die aber im Jetzt legitimierbar sein muss (Separatismus, anti-imperial, etc). Daraus folgt, dass v.a. Repräsentanten der gegnerischen Gruppierung ins Ziel geraten (Politiker, Konzerne). Damit bleibt die Gefahr für den Otto-Normalbürger relativ überschaubar, schließlich will man sich ja auch nicht mögliche Unterstützer vergrätzen. Daraus lässt sich ableiten, warum säkulärer Terror, obwohl quantitativ öfter, weniger Schrecken auslöst. Religiös motivierter Terrorismus braucht keine Legitimation im Jetzt, er braucht also auch weniger bis gar keine Rücksicht nehmen. Das weitet das Gefahrenpotential zumindest gefühlt für den Otto-Normalbürger aus. Weiter: Separatistisch motivierter Terrorismus ist zumeist nationaler Art (eta, ira, raf). Hier geht es um die Veränderung der nationalen Ordnung, Anschläge meist innerhalb der Landesgrenzen. Das kann sich auch ändern, das ganze wird international, wie bspw. bei den olympischen Spielen 1972, aber auch hier haben wir es noch primär mit der Frage um einen bestimmten Staat zu tun (oder zweien, Israel - Palästina). Das ist alles etwas komplett anderes als der sog. transnationale Terrorismus. Was kümmert uns hier die ETA? Sind wir in Madrid? (Um es mal provokativ auszudrücken.) Transnationaler Terrorismus ist "entterritorialisiert", seine Grundlage sind Netzwerke und große Basisorientierung. Man ist weitgehend unabhängig von der Spitze. D.h., wenn Bin Laden tot ist, ist Al Quaida nicht am Ende. Netzwerke in unterschiedlichen Ländern, die zusammenhalten und sich nicht irgendwann abspalten sollen, brauchen ein gemeinsames, bindendes Element. Al Quaidas Zielgruppe sind alle Muslime. Daraus folgt, dass man mehr Interessenten hat, als wenn man Leute mit einer rein politischen oder nationalistischen Motivation anspricht. Der Islam ist eine Weltreligion und aus welchem Grund auch immer: Gewaltbereite gibt es überall. Bei sehr gläubigen Menschen kann man zudem eher davon ausgehen, dass sie das Jenseits höher gewichten als das Diesseits --> größeres Zerstörungspotential. Nur kurz als Zwischeneinwurf, nicht, dass mich jemand missversteht: ich ziehe nicht den Umkehrschluss, dass alle Muslime Terroristen sind. Wir haben nun ein internationales Netzwerk, also keine Fixierung auf ein bestimmtes Territorium, wie bspw. bei Separatisten. Was ist dann also das Ziel? Ayman al-Zawahiri, ein Vertrauter Bin Ladens, ließ einmal verlauten, es sei notwendig "ein Maximum an Toten zu produzieren, da dies die einzige Sprache sei, die der Westen verstehe" (Schneckener). Der Westen - könnten wir alle sein. Wie macht man einer so großen Zielgruppe Angst? Natürlich durch die Medien. Al Quaida ist medienfixiert. Die lieben natürlich Osamas Videobotschaften, klar, aber das Zusammenspiel dieser beiden ist zumindest von einer Seite Strategie. Dass das dann alles wieder der Regierung gut in den Kram passt, ist eine andere Seite, die ich ausdrücklich nicht bestreiten will. Aber es ist ganz einfach auch das Ziel des transnationalen Terrorismus, größer und gefährlicher zu wirken, als es die ETA jemals beabsichtigt hat. Der Islam (wie auch das Christentum sich eignen würde) als Basis eignet sich leider, leider sehr gut zur Märtyrer-Motivation - wobei man dann wieder diskutieren könnte, inwiefern solche Menschen tatsächlich noch als Muslime zu betrachten sind. Wenn ich es richtig verstanden habe, soll sich der große und wichtige Dschihad auf die eigene Person richten; dann erst kommt der kleine zur Verteidigung des Islams nach außen." der third-wave-feminismus versucht, sich in diesem 'gewirr' der Münklers und Schneckeners dieser welt zurechtzufinden. und außerdem das zu tun, was erreicht scheint, nämlich gleichberechtigung im berufsleben zu leben. und auch weiter auszubauen. Da kann die idee, hier und da und sei es bei der bundeswehr karriere zu machen, schon mal ganz verlockend sein. Womöglich (oder zumal) dann, wenn die alternative die ist/scheint, von einem abhängig zu sein, der genau diese karriere macht. So. und wenn wir das so richtig kapiert haben, dann können wir uns der frage zuwenden, ob oder doch nicht pazifist_innen im militär den krieg abschaffen könnten. |
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@rahab
So. und wenn wir das so richtig kapiert haben, dann können wir uns der frage zuwenden, ob oder doch nicht pazifist_innen im militär den krieg abschaffen könnten. Ich glaube, daß das nicht möglich ist. Um im Militär Karriere zu machen, braucht es eine bestimmte Mentalität, die vermutlich den Pazifisten abgeht. Das ist ähnlich unmöglich, wie heute als ehrlicher Mensch in der Politik Karriere machen zu wollen, um Entscheidungsträger zu werden. |
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ich halte es auch nicht für möglich
nur tät mir dann meine kluge tochter sagen: ja, aber ... wenn du es nicht machst, dann entscheiden wieder andere über dich |
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@ Rahab am 24.10.2010 um 17:52
Liebe Rahab, mit Texten wie diesem, Deiem o.a. kann ich was anfangen: Wie ich sehe bist du in der Problematik eng dem verhaftet was "Krieg dem" oder "Krieg des Terrorismus" genannt wird. Mit Deiner differenzierten Definition des Terrorismus stimme ich grundsätzlich überein. Allerdings folgt selbst aus der realen Bedrohung durch Terrorismus keine Rechtfertigung des Krieges als Mittel der Politik, selbst wenn wir annehmen, der Terrorismus arbeite "kriegsmäßig", da er z.B. genau zur (ideologischen) Rechtfertigung desselben von Seiten der etablierten Nationalstaaten bei Gelegenheit erst initiert und unterhalten wird. Der Nationalstaat, oder "die Nato" schaffen sich den "Kriegsgegner" selber - was wäre daran so neu? Wenn Du aber selber zu der richtigen Erkenntnis gelangst, dass die Entscheidung in bestehende nationalstaatliche Armeeen einzutreten, bedeutet, dass frau/man sich von einem abhängig machte, der genau diese Karriere (schon) macht, dann kann dies wohl keine "Verlockung" darstellen, in die Armee einzutreten, wenn man sie abschaffen will. Die Frage, ob Pazifisten in der Armee wirkungsvoll sind, ist längst beantwortet, wenn sie für Pazifistinnen, gestellt wird, wäre die Antwort nicht anders. Schließlich: Es geht um die Praxis des Antimilitarismus nicht sosehr um Pazifismus der klassischen Art. Beide aber würden obsolet, wenn der ewige Friede da wäre. |
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Uwe
kann es sein, dass du übersehen hast, dass ich Cassandra zitiert habe? ich fand das allerdings ganz passend, weil ja manche meinen, 'terror' mit 'krieg' ... und auch meinen, sie wollten beides nicht haben eine darstellung, wem oder was ich (also die, welche sich Rahab genannt hat) verhaftet bin, ist dies jedoch nicht. und die definition von terror ist auch nicht meine, sondern die von Schneckener aus dem mund/der feder von Cassandra ich teile die eher nicht, by the way und was - für meine kluge tochter - ist der unterschied zwischen antimilitarismus und pazifismus und das dann auch noch auf feministisch, wenn ich bitten darf |
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@ Rahab schrieb am 24.10.2010 um 18:35
"kann es sein, dass du übersehen hast, dass ich Cassandra zitiert habe? ja rahab, habe ich insofern, als dass ich nicht mitgekriegt habe, dass Du Dir das Referrierte nicht zu eigen machtest. Diese Idee "Da kann die idee, hier und da und sei es bei der bundeswehr karriere zu machen, schon mal ganz verlockend sein. Womöglich (oder zumal) dann, wenn die alternative die ist/scheint, von einem abhängig zu sein, der genau diese karriere macht.", aber war Doch deinen Gedanke, und den würde ich in jedem Fall im Sinne meiner o.a. Einlassung kommentieren, da sier struktureller, nicht historischer Natur ist. Den Unterschied von Pazifismus und Militarismus: Der Pazifist würde nicht schießen, der Antimiltarist im Verteidigungsfalle schon. Und nocheinmal wiederholt Es gibt einen verfassungsmässigen Unterschied zwischen polizeilicher und militätischer Gewalt. Das Völkerrecht tendiert eigentlich zum Polizeirecht. Das wäre historisch schon ein Gewinn für den Gewinn des Friedens. P.S.: Jetzt bin ich erst mal weg zu Hans Scheibner ins Kabarett. lg ut |
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@ thinktankgirl schrieb am 24.10.2010 um 18:04
>>>Ich glaube, daß das nicht möglich ist. Um im Militär Karriere zu machen, braucht es eine bestimmte Mentalität, die vermutlich den Pazifisten abgeht<<< Man kann als Pazifist in der Armee keine Karriere machen. Dem Pazifisten kommt beim Bedienen eines wirklichen Waffensystems das Kotzen, selbst dann wenn er die Bedienung nur übt. Es geht nicht. Selbst die vermittelte Form, also man tritt in eine Armee ein, um den "Frieden" zu schützen, ist illusionär. Die Tätigkeit an modernen Waffensystemen ist an eine hohe Professionalität gekoppelt. Früher oder später muss man sich mit der Frage, wenn nicht gar mit einer Gefechtssituation auseinandersetzen, die da lautet: Ich oder der andere. Dabei ist es völlig egal, ob ich oder der andere Mann oder Frau ist. Selbst wenn ich noch Zeit habe nachzudenken. Sollte meine Entscheidung eine andere sein, als der mir erteilte Befehl, erwartet mich das Militärgericht und im Gefecht die standrechtliche Erschießung. Oder hat da jemand Fragen, wie eine Armee funktioniert? Moderne Armeen kennen die Situation des vermittelt tötenden Angestellten. Wenn das dann noch mit der komfortablen Situation gekoppelt ist, dass die Gefahr für das Leben des mittötenden Armee-Angestellten nicht größer ist als die Teilnahme am Straßenverkehr, dann können Scheinwelten des gerechten Krieges entstehen. Aus einer solchen Scheinwelt scheint Frau Rönicke zu berichten. |
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schrieb am
24.10.2010 um 20:04
Rahab schrieb am 24.10.2010 um 17:52
"angenommen, meine eine tochter käme auf die idee, militärseelsorgerin zu werden, dann müßte ich mir wohl eine etwas weniger ‚steile’ begründung für meine widerrede einfallen lassen denn die deine täte sie mir einfach mit 'aber genau das will ich doch ändern!' beiseitewischen" Würde DeineTochter, Rahab, das "Meine" beiseitewischen (also ignorieren), würden allenfalls schlechte "Arbeitsplatzbedingungen" und miese "Karrierechancen" als konstruktive und affirmative "Widerrede" eine Chance erhalten... |
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da bin ich nicht so sicher!
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@ Rahab schrieb am 24.10.2010 um 20:22
>>>da bin ich nicht so sicher!<<< Dann könnte sie sich noch mit mir unterhalten und ich könnte ihr eine interessante Geschichte von Illusion und Realität in der Armee erzählen. Nichts kann man da ändern! |
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ich meinte damit, dass dann nur noch schlechte arbeitsplatzbedingungen und miese karrierechancen als widerrede blieben
aber danke für dein angebot! bis jetzt ist sie auf diese meschuggene idee noch nicht gekommen das war mal angenommen dass.... allerdings hab ich ab und zu damit zu tun, dass meine töchter finden, ich sei feministisch/politisch viel zu streng drauf... na ja, bisher konnten wir das immer noch klären... |
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schrieb am
24.10.2010 um 21:32
>>Man kann als Pazifist in der Armee keine Karriere machen. Dem Pazifisten kommt beim Bedienen eines wirklichen Waffensystems das Kotzen, selbst dann wenn er die Bedienung nur übt. Es geht nicht.<<
Im Klartext: Die natürliche Hemmung, Artgenossen zu töten, muss beim Krieger blockiert sein. Eine pyschische Krankheit, die auch von Amokläufern bekannt ist, die von Herrschern zwecks Eigennutz zur "Normalität" erklärt wurde und von Kriegspoeten zum "edlen Handwerk" verklärt wird. |
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@ claudia schrieb am 24.10.2010 um 21:32
>>>Eine pyschische Krankheit, die auch von Amokläufern bekannt ist, die von Herrschern zwecks Eigennutz zur "Normalität" erklärt wurde und von Kriegspoeten zum "edlen Handwerk" verklärt wird.<<< Als Haltung ist Ihre Formulierung für mich akzeptabel, als Analyse nicht. In Wehrpflichtarmeen kommen zumeist "gesunde" Menschen, die dann aber im Gefecht "Artgenossen" töten. Genauso sind Berufssoldaten in der Regel gesunde Menschen mit Haltungen zu ihrem Beruf, die durchaus nachvollziehbar sind (Schützen, Verteidigen, Aufopferung,..). Es ist keine Krankheit, sondern eine gesellschaftlich akzeptierte und gewollte Zurichtung, oder eben Abrichtung. Ihre Analyse ist dann insofern problematisch, weil eine Krankheit individuell therapiert werden kann, eine gesellschaftliche Zurichtung bedarf anderer Medikation, um sie zu heilen. Die beim Militär verwendeten sozialpsychologischen Methoden heißen wie eh und je: Drill, Brechung des Willens, Abstumpfung. Aber in modernen Armeen erklärt das die Komplexität der Zurichtung von intelligenten diplomierten Tötungsingenieuren nicht mehr. Diese müssen selbständig, intelligent, eigeninitiativ Entscheidungen treffen und das können bloß gedrillte Männer oder Frauen nicht. Hier ist dann auch der Ansatzpunkt, warum Frauen den militärischen Beruf ohne Schwierigkeiten ausüben können. Während dereinst Anforderungen an bloße Körperkraft, Verrohung und Brutalität eine eher männliche Vorauswahl trafen, sind die jetzigen Anforderungen: Intelligenz, Abstraktion, Selbstdarstellung, Professionalität, Angestelltendasein für Frauen eine Selbstverständlichkeit wie in jedem anderen Beruf und so wählbar. Die Distanzierung von dem durch Krieg produzierten Leid schaffen Frauen genauso wie ihre männlichen Kollegen mit diversen mentalen Trainingsmethoden. Die Tatsache, dass Frauen in westlichen Ländern Soldatinnen werden können sagt mehr über den Charakter westlicher Kriegführung als über die Frauen aus. Das nicht zu erkennen und zum Gegenstand des Artikels zu machen ist Ursache für Rönickes platte Betrachtungen und einige bizarre feministische Einwürfe in der anschließenden Diskussion. Selbstverständlich werden Frauen als Soldatinnen dann gleichberechtigt gekillt. Ziel erreicht? |
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@ Rapanui am 24.10.2010 um 22:34
Danke für diesen Text, den ich wie alle Deine übrigen hier im Thread mit meiner Argumentation kongruent sehe. (*****) |
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schrieb am
28.10.2010 um 11:10
@Rapuni
>>Ziel erreicht?<< ja klar. Es darf ja nicht um die Frage gehen, wie die Menschheit ihre Lebensqualität verbessern kann. Sondern darum, dass Herrschen und Dienen perpetuiert werden. Wer nicht weit oben in der Hierarche sitzt, soll gerne auch sein/ihr Leben aufs Spiel setzen lassen, denn gemessen an den Bedürfnissen der besitzenden Familien ist das nicht sehr wertvoll. >>In Wehrpflichtarmeen kommen zumeist "gesunde" Menschen, die dann aber im Gefecht "Artgenossen" töten. Genauso sind Berufssoldaten in der Regel gesunde Menschen mit Haltungen zu ihrem Beruf, die durchaus nachvollziehbar sind (Schützen, Verteidigen, Aufopferung,..).<< Den Begriff „Krankheit“ hatte ich provativ verwendet, zugegeben. Aber die Fr age, ob in einem gesunden Körper zwangsläufig ein gesunder Geist wohnen muss, ist seit sie gestellt wurde, noch nicht beantwortet. Gewalt kann pathologisch untersucht werden. Und man kann zu dem Schluss kommen, dass sie immer auf einer Störung namens „Konsensunfähigkeit“ beruht. Nehmen wir mal Afghanistan. Die „Mudschaheddin“ sind nicht auf den Bäumen gewachsen. Es waren ein paar Fanatiker, die von USA und Europa zu „Freiheitskämpfern“ hochstilisiert mit Geschützen ausgerüstet wurden, um die Regierung zu bekämpfen. Sodass die Regierung sich gezwungen sah, den Beistandspakt mit der Sowjetunion zu aktivieren, den noch der König abgeschlossen hatte. War das gesund oder nicht eher pervers? Als die Sowjetunion zusammenbrach, wurden die diversen „Freiheitskämpfer“ zu dem, was sie zuvor auch waren: Räuberbanden. Nun war es die „Ordnungsmacht Taliban“, zu zu den Lieben&Guten erklärt wurde. Leider aber schlossen sie einen Pipelinevertrag mit der falschen Ölfirma ab, deswegen wurden die gleichen Taliban flugs zu Bösen erklärt. Heute möchte man gerne ein Vasallenregime einrichten, das „unser Lithium am Hindukusch“ zum Discountpreis überlässt. Gewalttäter formulieren immer Ausreden. Wenn man nur mal die „Argumente“ von 1980 bis heute betrachtet, dann ist das dermassen inkonstistent, dass es kaum als „geistig gesund“ gesehen kann. Gesund ist das Ganze nur, weil Habsucht & Machtgeilheit nicht pathologisch untersucht werden dürfen, sondern par orde du mufti für „normal&gesund“ erklärt werden. --- Zum Begriff "Wehrpflicht": Eine Wehrpflicht wäre ja gut, denn wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt. Das hat aber nichts mit Kriegsdienst zu tun, eher im Gegenteil... |
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@ Claudia
Hallo Claudia, ich schätze Ihre engagierten und pointierten Texte und wir haben da in der Haltung wahrscheinlich keine wesentlichen Unterschiede. Wir müssten uns wahrscheinlich erst einmal an der "Kategorie" "Krankheit" abarbeiten - sie verwenden den Begriff in einem anderen Subkonmetatext als ich. Ihre Verwendung des Begriffes "Wehrpflicht" merke ich mir. Dank für das schöne Wort. |
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Nochmals ein Link zu Gino Strada, Mitbegründer von Emergency, in einem Interview von 2001 mit dem Spiegel:
SPIEGEL ONLINE: Für wie glaubwürdig halten Sie Aussagen amerikanischer und britischer Militärs, man werde keine zivilen Ziele in Afghanistan bombardieren? Strada: Die Statistiken sind in dieser Beziehung eindeutig: 90 Prozent aller Kriegsopfer weltweit sind Zivilisten. Und doch gibt es keinen Politiker auf diese Welt, der das zugeben würde. Dieser Krieg wird nicht anders sein als alle anderen schmutzigen Kriege dieser Welt. SPIEGEL ONLINE: Was bedeutet ein weiterer Krieg für die afghanische Bevölkerung? Strada: Dieses Land ist vollkommen verwüstet, es wurde buchstäblich massakriert. Sie sehen hier überall Menschen auf Krücken und mit fehlenden Gliedmaßen herumlaufen. Noch heute sind im afghanischen Erdreich zehn Millionen Minen vergraben - bei geschätzten 20 Millionen Menschen kommt auf jeden zweiten eine Mine. Afghanistan hat fast ein Vierteljahrhundert Krieg hinter sich, grausame Auseinandersetzungen, die unter dem allgemeinen Desinteresse der Weltgemeinschaft stattfanden. Wenn sich jemand interessiert zeigte, dann lediglich, um einen weiteren Konflikt anzustiften. Ich glaube, die Afghanen sind eines der Völker, die auf diesem Planeten am meisten gelitten haben. |
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ttg
ich erinnere aus dieser zeit den spruch vieler männer zu meiner ablehnenden haltung: aber du mußt doch dafür sein, dass die frauen von der burka befreit werden! das nennt sich "embedded feminism". |
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Es wird auf einem Detail von ein, zwei Mikroarmeen herumgeritten und unterschlagen, dass die groesste Armee der Welt (US) die Gleichstellung von Maennern und Frauen mit Einschraenkungen in einigen Bereichen, wo sich mit dem Einsatz von Frauen taktische Risiken ergaben, vollzogen hat.
Diese Einschraenkungen gibt es aber auch bei maennern. Ganz einfach, weil nicht jedes Truppenmitglied fuer jede Einsatzart geeignet ist. Ich verweise da etwa auf die psychologische Belastbarkeit und langen U-Boot-Einsaetzen. Es ist ein raffiniert verstecktes Einbringen des biologistischen Argumentes, das sachlich nicht zutrifft. ich kenne persoenlich einige freundinnen, die bei den US Marines sind. Was hier wegen mangelnder Staerke des Oberkoerpers und so geschwafelt wird, stimmt einfach nicht. Das kenne ich aus eigener Erfahrung - hautnah and she was gorgeous btw. |
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Ich habe irgendwo mal gelesen, finde allerdings die Quelle nicht mehr, daß Frauen länger als Männer mit Verletzungen durch den Dschungel robben können. Sprich: Sie sind zäher. Kann man vielleicht auch dadurch biologistisch erklären, daß Frauen einfach ihre Brut durchbringen mussten, selbst wenn sie verletzt waren.
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schrieb am
24.10.2010 um 22:19
Schau an, so gleicht die Biologie die mangelnde Oberkörperstärke mithin Verletzungsanfälligkeit dann wieder aus. Wie praktisch.
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schrieb am
24.10.2010 um 22:43
Zumal infolge ein zwei Tage Kommentare im Thread löschen, erst mal 24 Stunden denselben dicht machen und verschnaufen, auf geradezu animalische Zähigkeit schließen lässt.
maedchenmannschaft.net/alphamaedchen-an-die-front/ |
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@ Lea
>>>Das kenne ich aus eigener Erfahrung - hautnah and she was gorgeous btw.<<< Wobei is she denn gorgeous? Killing? Drilling? Pilling? Ich verstehe nicht so recht, worauf Sie hinauswollen. Zur Zeit meine ich, dass Sie meinen, eine Gleichberechtigung beim Militär sei so etwas wie der feministische Endsieg. Wir haben es geschafft?! |
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You're such an idiot. you confuse anti discrimination, what feminism really is about, with your ideological crap.
besides, why don't you in ermany take care of your own defense instead of relying on us? |
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You're such an idiot. you confuse anti discrimination, what feminism really is about, with your ideological crap.
besides, why don't you in Germany take care of your own defense instead of relying on us? |
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@ Lea
мудак? |
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дрочила
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@ Lea
>>>мудак?<<< Ich frage an, ob Sie mich als "Mistkerl" bezeichnen würden, nachdem Sie mich schon als "Idioten" titulierten. >>>дрочила<<< Könnten Sie das bitte übersetzen und sich dann bei mir entschuldigen? |
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In der Vergangenheit beschränkten sich "Grünen" Frauen darauf Militär auszusenden, auch ohne dass es eine geschlechterparitätische Doppelspitze durch alle leitenden Dienstgrade hat. Berufsarmee oder nicht, da gab und gibt es auch bis heute keine dahingehenden 40% Forderungen der frauenbewegten Kynast & Co und auch nicht von Frau Rönnicke – nein, das passt dann irgendwie schon so.
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Mal ehrlich, thinktankgirl: Hat Sie die »Erkenntnis«, daß es beim Militär und beim Kriegmachen vorrangig ums Sterben geht und dies grause Handwerk nicht gerade die Zierde des Menschengeschlechts anzieht, wirklich vom Hocker gerissen?
Unabhängig davon, ob nun Drogengangs in Amerika oder Hisbollah-Milizen im Iran ihr »Geschäft« lernen? |
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schrieb am
24.10.2010 um 23:03
getrennt vereint: durch leben die geburt vom tod.
getrennt vom lebenschreiben, meistens: die erkenntnis. |
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@ j-ap schrieb am 24.10.2010 um 22:57
>>>>Mal ehrlich, thinktankgirl: Hat Sie die »Erkenntnis«, daß es beim Militär und beim Kriegmachen vorrangig ums Sterben geht und dies grause Handwerk nicht gerade die Zierde des Menschengeschlechts anzieht, wirklich vom Hocker gerissen?<<<< Nach dem Lesen des Artikels von Frau Rönicke spürte auch ich so einen, gänzlich unintellektuellen, Trieb diesen Zusammenhang grundsätzlich darzustellen. Sehen Sie sich doch einmal das Foto im Artikel mit der jungen sonnenbebrillten Frau vor der Killermaschine an. Dieser Frau würde das Lesen des Linkes auf ihrem Lebensweg viel gutes tun. So dämlich wie die grinst, kann man doch gar nicht sein - offensichtlich aber doch. |
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und was will uns dichter j-ap mit diesem
"Unabhängig davon, ob nun Drogengangs in Amerika oder Hisbollah-Milizen im Iran ihr »Geschäft« lernen?" sagen, außer dass es ein, zwei ausnahmefälle gäbe, in denen frauen zumindest in der propaganda-abteilung doch zugelassen wären? |
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auch was zawa angeht, also the israeli defence forces, wäre j-ap sicher bereit, seine position noch mal zu überdenken
denn da geht es doch um die verteidigung eines kosmopolitischen staates und da dürfen frauen schon mitmachen müssen |
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(Rahab schrieb am 25.10.2010 um 04:27)
Daß die alte linksdeutsche Krankheit, dort zu differenzieren, wo's grundsätzlich wird, dafür zum Ausgleich da auf dem Prinzip herumzureiten, wo Differenzierung Not täte, offenbar immer noch nicht therapiert wurde. |
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heut wieder im arzt-kittelchen unterwegs, j-ap?
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Wen hatten Sie erwartet? Den Exorzisten vom Dienst? Der könnte Ihnen immerhin, abrakada-rahab-ra, die Redemption verschaffen.
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wie? Sie halten auch exorzisten-papiere? von vatikan-bank?
potz-blitz aber auch! |
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Klar, aber: short.
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wirft ab, wa? vor allem, wo waffen im spiel?
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Ich stamme von Normannen ab. Wenn keine Waffen im Spiel sind, ist's uninteressant.
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verstehe. da muss mann andere heiden raushalten. vor allem als sonst nicht kriegsverwendungsfähiger
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»Ach, Effi, wie du nur sprichst. Weißt du, daß du eine kleine Kokette bist?« (Beschweren Sie sich bedarfsfalls bei Fontane!)
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j-ap schrieb am 24.10.2010 um 22:57 Mal ehrlich, thinktankgirl: Hat Sie die »Erkenntnis«, daß es beim Militär und beim Kriegmachen vorrangig ums Sterben geht und dies grause Handwerk nicht gerade die Zierde des Menschengeschlechts anzieht, wirklich vom Hocker gerissen? Mal ehrlich j-ap, nur auf diese Schlussfolgerung zu kommen, ist ein bißchen wenig bei dem sonst ihroseits zur Schau getragenem intellektuellen Gewese. N'est-ce pas? |
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immer noch kokett:
ob das so wirklich stimmt, dass es beim militär und kriegmachen (ach was ein schönes wort!) vorrangig ums sterben geht? wenn das so wäre, dann täte sich das ja nicht rechnen. oder? |
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@ Rahab am 25.10.2010 um 11:31
Wo Ketterie zum Zynismus zu werden droht: wenn das so wäre, dann täte sich das ja nicht rechnen. oder? Du weißt es ganz genau, Rahab, daß es sich rechnet, mindestens solange, bis zum "finalen" Schlag ausgeholt wird. Memento Kubrick! Im Augenblick übrigens, sind Du, Mädchenmannschaft zu Guttenberg u.a. dabei, die Frauen der BRD mit "einzurechnen" so wie die USA und Israel es schon haben. Und: Hat sich irgendetwas in Deinem Sinne geändert, außert, daß die Frauien dabei sind, mittöten, mitsterben? |
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Koketterie
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ich? weiß garnichts!
und über koketterie unterhalt dich mit j-ap der mit dir clausewitzt, die börse fest im blick und griechenland hat um frontex gebeten weil nun die aus afghanistan und afrika über die türkei kommen statt im mittelmeer zu versaufen na so was aber auch! |
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@ Rahab schrieb am 25.10.2010 um 12:22
"frontex" Na dann mal German girls to the front! Nothing new at the western, eastern, southern, northern fronts. |
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Hey, hey J-ap,
Wissen Sie - Sie haben mich wiederholt als Faschist bezeichnet, und jetzt heulen Sie in einem anderen, recht wundersam manischen Blog von FC-Verjagten über Ihr Leid? Tatsächlich? Greinen dort, lästern, statt hier zu verlautbaren, wo der Schuh drückt? So buchstabiert man Feigheit vor dem Feind, j-ap, genauso. Aber, stimmt ja, Sie haben ja sehr probate Gründe, an Kampfeinsätzen jeglicher Art nicht teilnehmen zu müssen. Die übrigens niemanden interessieren, denn: Sexuelle Neigungen, ethnische Abstammungen und körperliche Versehrtheit gehören in solcher lakonischer Darbietung nicht hierher. Können Sie folgen? Wieso bloggen Sie eigentlich nicht ausschließlich in in jenem blog? Wo Sie sich dort doch wahrhaft "pudelwohl" fühlen. Wo alle so herzlich und fair miteinander umgehen. Und Sie Ihre müden Augen entspannen können. Greetings from hell to heck - Emma Rothschild |
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Nicht Waffen. AFFEN!!
hahaha |
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seid nett zu ttg. sie ist verhext
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hibou schrieb am 25.10.2010 um 18:59 seid nett zu ttg. sie ist verhext Bei aktuten Anfällen von Aberglauben hilft entweder ein Exorzist oder die Psychiatrie. |
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Liebe Emma Rothschild,
weder weine noch greine ich, und daß ich Sie — gar wiederholt! — als Faschist bezeichnet hätte, das haben Sie sich gerade eben zusammengelogen. Was ich tat war, Ihren Kommentar 'dort' zu verlinken, nebst Resümee. Daß Ihr eigener Kommentar Ihnen so peinlich ist, daß Sie hier nun mit vorlautem Krach am liebsten alles niederdröhnen würden, was sich auf ihn bezieht, kann ich vollauf verstehen. — Bei der Wahrheit sollten Sie aber trotzdem bleiben. Wo der »Schuh drückt«, habe ich Ihnen gegenüber nämlich tatsächlich schon mehrfach erwähnt, woraufhin Sie regelmäßig pampig oder ausfällig wurden. Wo ich mich »pudelwohl« fühle und wo nicht, das überlassen Sie getrost mir; die Beurteilung, was wen wo warum wie sehr interessiert, am besten den jeweiligen Lesern und nicht Ihrem aufgeblasenen Ego. So jedenfalls wird das mit der Satisfaktionsfähigkeit nichts, Frau Rothschild. Mit freundlichen Empfehlungen Ihr Josef Allensteyn-Puch |
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Lieber J-ap,
Leiden Sie unter Amnesie? Denn die "F-Skala" hat wer nach Ihren Worten nach oben hin abgerissen?? Und nebenan nochmal präzisiert, welche Eigenschaften im Einzelnen mich dazu bestimmen, auf Adornos verwelkter F-Skala top of the line zu sein? Oder wissen Sie nicht für was das "F" in der F-Skala steht? Das F steht für Faschist. (Oder haben Sie das nicht gewusst, Sie Guter, Sie?) Und somit: Haben Sie mich als Faschist bezeichnet. Übrigens nicht nur mich. Warum ist Ihnen das denn jetzt so peinlich? Versteh ich nicht. Sie sind doch sonst so "frei". Und pampig sind nur Sie. Weil Sie, wie gesagt, keinen Funken Humor besitzen, machen Sie sich ganz ganz steif, wie ein Säugling, bevor er Abwinde erzeugt und kommen mir mit der F-Skala. Ziemlich "ausfällig" ist Ihnen da was "entglitten", was? Und was Sie dort zum "Link" dazugeschrieben haben.. ist: Gelogen. Ich bezeichne nirgends das militärische Gebaren der folternder US-Soldaten als allgemein amerikanisch. Fidelches Pudelwohl-Club als Blasebalg für Ihr Ego - Glückwunsch. Und das mir irgendein Kommentar Ihnen gegenüber "peinlich" wäre, davon dürfen Sie nachts träumen. Und Satisfaktion wird es für Sie stets nur in diesem hysterischen Pipi-Gaga-Blog geben, wo Sie sich von der paranoiden Anti-Freitag-Häkel-Gruppe trösten lassen müssen. Mit noch freundlicheren Empfehlungen Ihre Emma Rothschild |
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schrieb am
27.10.2010 um 19:44
"auf Adornos verwelkter F-Skala"
tummelt sich´s und´s ist ein Getummel |
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Sicher, leute im ddr 2.0 nostaligeblog haben eine umfassende ahnung von mexiko, der texanisch-mexikanischen grenze und was da ablaueft.
clean up the crap in your own country before you start pointing fingers somewhere else. |
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@ Lea
>>>clean up the crap in your own country before you start pointing fingers somewhere else<<< Halten Sie uns einfach nicht immer Ihren nationalen Fressnapf unter unsere Finger, dann zeigen wir auch nicht darauf. Ich hatte Sie oben schon einmal gefragt, was Sie eigentlich sagen wollen. Sie schreien hier rum und ich weiß nicht worum es Ihnen geht. "Sie sind ok, ich bin ok!" Das wissen wir doch schon alles, jetzt mal "Butter bei die Fische"! |
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Nun, es wimmelt häufig auf halb-kompostierten Theorien, Skalen und Schemen nur so vor Fäulniskulturen; einige davon beherrschen über das instinktive Gebärden hinaus durchaus auch feinere Nuancen der Sprache: Per Trommelschlägen und Rauchzeichen läßt sich schließlich auch "fast alles" sagen.
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was noch so auf uns zukommt....
www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/nato-muss-zivile-aufgaben-uebernehmen/ |
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Langsam geht mir die Diskussion hier auf den Keks:
Könnte mir hier mal irgendjemand von den Mädchenmannschaftsympathisant(inn)en erklären, was konkret in seinen Folgen für lebende Menschen in welcher Weise emanzipatorisch und für die Sache kriegsverhindernd sein soll daran, dass das Personal in dieser Maschine der legalisierten Barbarei in der BRD - und davon reden wir!!! - um den deutschweiblichen Anteil der Weltbevölkerung erhöht wird? Im Augenblick erinnert mich die Diskussion von seiten Rahabs, - sie führt sie hier offensichtlich stellvertrend für die Mädchenmannschaft (der Dank wurde ja schon ausgesprochen) -, an eine Diskussion in der Vergangenheit, die ich einmal führte: Dort behaupteten durchaus keine Freunde oder Freundinenen von Frau Merkel, welchen Fortschritt in der Emanzipation(sbewegung) es für junge Frauen bedeute, dass sie in Angela Merkel jetzt ein Vorbild hätten, dafür, dass auch eine Frau Bundeskanzler werden könne. Mein Einwand, dass ein bestimmter Mensch als Vorbild für andere Menschen letzlich nur durch seine Person., personellen Verdienste als solches Erscheinen kann und nicht durch die Tatsache einer institutionellen Stellung, wurde abgeschmettert. Ich habe bis heute nie erfahren, ob oder inwieweit nichtemanzipierte Frauen sich aufgrund der bloßen Tatsache, dass Frau Merkel Kanzlerin ist, umfassend emazipiert hätten, noch, was an Frau Merkel eigentlich besonders emanzipatorisch vorbildlich sei. Liebe Rahab, ich warte immer noch auf die versprochenen Konkretionen. Dieses abstrake, grundsätzliche, undifferenzierte Emanzipationsgerede trägt nicht. Die Fragestellung von Katrin Rönicke drückt nur Hilflosigkeit, aber kein wirkliches Nachdenken aus. Was nicht an der Frage(stellung) selbst deutlich wird oder läge, sondern an der Nullbeteiligung von Ihr an der Diskussion hier deutlich und unabweisbar wird. |
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hab jetzt besseres zu tun
außerdem ist mir klargeworden, woher die schwierigkeiten mit den töchtern rühren die haben nicht nur mütter wie mir sondern auch lehrer wie dir kein wunder, dass da dann Katrins hilflosigkeit rauskommt und wie üblich dürfen dann .. genau! die frauen erklären, wo's lang geht |
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Na dann erklär mal liebe Rahab,
aber ich eigne mich nicht zum Märtyrer oder Watschenmann. Grüße an Deine schlaue Tochter (Ich habe auch so eine :-)) lg ut |
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Als eine Art Kontrapunkt zum obigen Blog-Artikel verweise ich auf den Mädchenmannschaft-Artikel samt Kommentar-Thread 'Im Namen der Freiheit: Neun Jahre Afghanistan-Krieg'.
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lieber Uwe,
du watschenmann wider willen als ob fürs abgewatsch-werden oder auch fürs kriegführen die eignung maßgeblich wäre! wäre dies das entscheidende kriterium, dann gäb's ja womöglich keine kriege mehr, weil mittlerweile auch schon der letzte begriffen hätte, dass mann etwas, was nicht zu anhaltendem erfolg führen kann, besser gleich sein läßt. oder? so scheint es jedoch nicht zu sein, denn es werden immer noch kriege geführt - und das, wie es aussieht nur, um den nächsten führen zu können wie ja auch 'frontex' nur das eine loch, jetzt mal das mittelmeer, zugestopft hat, um nun das nächste sichern können zu dürfen und das so lange, bis die lange östliche flanke wieder überrannt werden wird.... welchen schluß hast du eigentlich aus deinen diskussionen um die 'emanzipative' wirkung der deutschen kanzlerin gezogen? dass es besser wäre, das frauen-wahlrecht wieder zu streichen? weil: wenn die nicht merken, dass Merkel die falsche ist, sie stattdessen, weil positives role-model, für die richtige halten, dann könnten die immer öfter die falschen wählen - und dann wäre es doch besser, sie wählten gleich garnicht mehr? also: genauso wie das allgemeine wahlrecht für alle hat auch die teilnahme aller als bewaffnete an einrichtungen des waffenwesens tatsächlich eine gleichmachende wirkung, und zwar innerhalb wie auch außerhalb dieser einrichtungen. sagt die wissenschaftliche literatur dazu und erzählt uns auch die belletristik. diese gleichmachende wirkung, das erzählt uns die eine wie die andere literatur allerdings auch, hat allerdings eine beschränkte wirkung und kann sogar dazu führen, dass ganz hinterher alles noch schlimmer ist als vorher was bedeutet das? zuerst einmal, dass das argument, wehrpflicht/freiwillige teilnahme von frauen an militär befördere gleichstellung, nicht von vornherein verkehrt ist es ist was dran diese teilnahme bricht bestimmte verfestigte vergeschlechtlichte rollenvorstellungen auf, erweitert sie, mindert ihre zwänge ... außerdem befördert diese teilnahme an manchen stellen die herstellung von lohngleichheit, inner-militärisch sowieso, weil militär nicht nach geschlecht sondern nach funktion/rang entlohnt, und außer-militärisch dadurch, dass die zuarbeit/einbindung mancher wirtschaftszweige offensichtlicher wird, was zu einer entgeschlechtlichung der löhne führt/führen kann - wie auch dadurch, dass die einbeziehung von mehr frauen in militär mehr männer einfache 'lohnarbeiter' bleiben läßt, sich die frauen und männer-löhne im nicht-militärisch angebundenen sektor angleichen, denn es wäre zu teuer, nicht-militärische männer immer und insgesamt besser zu bezahlen als nicht-militärische frauen – was aber auch nicht immer so sein muß, sondern auch andere wirkungen zeitigen kann, wie z.b. die verdrängung von frauen aus der wirtschaft insgesamt… will sagen: es gibt keine zwangsläufigen auswirkungen geschlechterverhältnisse können ganz oder teilweise aufgebrochen werden geschlechterverhältnisse können zementiert werden geschlechterverhältnisse können als irgendwie neue anders, neu begründet/legitimiert werden weshalb auch die karriere von frauen in militärischen komplexen das eine und andere bewirken kann auch in der teilnahme an/innehabe von macht allerdings könnten wir alle auch wissen, dass die teilnahme (von frauen) an und innehabe von macht die politik nicht zwangsläufig weiblicher/friedlicher macht und kriege nicht durch die macht des geschlechts (sex&gender&begehren) ausgeschlossen werden was aus meiner sicht bedeutet, dass die macht des anderen geschlechts (wenn wir mal kurz annehmen, es gäbe tatsächlich nur zwei) auch nichts bedeutet, weder so noch so. weder wird dadurch politik friedlicher noch werden kriege dadurch ausgeschlossen, dass politik wie militär geschäft von männern sind und bleiben. allerdings halte ich es für schlechte politische diskussion, wenn die idee, die karriere von frauen im militär könnte etwas ändern, einfach abgewatscht wird das ist einfach nur die fortsetzung der alten schlechten politik/diskussion, mehr nicht! so. und nun könnten wir die ganze diskussion noch mal von vorne beginnen und uns vielleicht die frage vornehmen, ob wenn frauen an militärischen entscheidungen stärker/in größerer zahl als entscheidende beteiligt wären, die entscheidungen anders ausfallen würden. |
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und was hab ich da gefunden?
ha! forum.emma.de/showthread.php?5441-Wehrpflicht-Gleiche-Rechte-gleiche-Pflichten! Alice Schwarzer keine feministin? |
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@ Rahab
>>>>und uns vielleicht die frage vornehmen, ob wenn frauen an militärischen entscheidungen stärker/in größerer zahl als entscheidende beteiligt wären, die entscheidungen anders ausfallen würden<<<< Das können wir ganz kurz machen: Nein! Einfach das Foto der jungen Frau im oben stehenden Text vor der Tötungsmaschine (könnte ein Tornado sein) ansehen. Die beherrscht das Posen mit der sexy Waffe genauso gut wie ihre männlichen Kollegen. Lediglich auf der ästhetischen Ebene vermittelt das ein anderes Bild; eine Frau mit einer Waffe scheint etwas anderes zu sein, als ein Mann. Außer dieser Vorstellung, die im Vergleich mit der Wirkung der Waffe und den Gewaltverhältnissen in einer Armee, unerheblich ist, ist die Diskussion ermüdend. Feminismus ohne politischen Inhalt ist Partnermassage ohne Erotik. |
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sorry, Rapanui,
ich finde, dass wir das mit der antwort nicht so kurz machen können. zum einen arbeiten frauen in vielfacher weise für militär, das reicht von den unterhosen (klamotten) bis zu den unterhosen (sex). sowieso. und selbst dann, wenn hiesige frauen keine unterhosen für soldaten mehr nähen, weil die unterhosen-produktion nach südostasien ausgelagert wurde, dann arbeiten auch hiesige frauen militär immer noch oder sogar verstärkt in vielfacher weise militär zu, teilweise in para-militärischer weise (wenn ich an frontex denke, an den bundesgrenzschutz, die polizei). und zum anderen kommt es mir nachgerade komisch vor, wenn am deutschen anti-militaristischen feminismus die welt genesen soll, nur weil die diskussion zu einem speziellen punkt ausgesprochen unerotisch wäre - das täte ich dann unpolitisch nennen. schließlich geht es nicht nur um die gewaltverhältnisse in einer armee, sondern um die mit hilfe von armeen aufrechterhaltenen gewaltverhältnisse insgesamt. da müssen feministinnen sich schon ein bißchen mehr mühe bei der begründung des 'nein' geben! denn wie wir ja gesehen haben, reicht die umarmung von waffendepots für deren auflösung/abschaffung/verschrottung nicht aus. |
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Liebe Rahab,
mich kommt ganz grundsätzlich vermehrter Pickelwuchs an, wenn mir erklärt wird, wie 'wir' uns zu verhalten oder nicht zu verhalten haben. Dabei ist es mir einigermaßen egal, ob es sich um Alphamädchen, erwachsene Feministinnen 1., 2. oder 3. Welle, um 'autochthon deutsche' Leitkulturler, Staatsräson, Parteien, Vereine, Militär, wasauchimmer handelt. Ich arbeite weder bei Militär/Frontex/Polizei/BGS noch dem zu, würde jede/r das so halten, würden sich die in Artikel und Diskussion aufgeworfenen Fragen nicht in dieser Weise stellen. Entscheidungen dieser Art kann aber immer nur jede/r für sich treffen und es denkt auch jede/r für sich allein. Der Einfluß jedes/r Einzelnen ist begrenzt, mir scheint auch, daß die Zeiten des 'wir' sich mit dem Ende der -ismen einigermaßen überlebt haben. Es wäre schon sehr viel gewonnen, würde sich jede/r möglichst unabhängig von Meinungs- und Gesinnungshoheiten bewegen, sich seiner/ihrer Individualität und den damit verbundenen Freiheiten und Verpflichtungen bewußt. Ich kann mir keinen anderen und weniger mühsamen Weg zur Abschaffung von Gewaltverhältnissen vorstellen. |
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@ Rahab schrieb am 27.10.2010 um 09:13
>>>nur weil die diskussion zu einem speziellen punkt ausgesprochen unerotisch wäre - das täte ich dann unpolitisch nennen<<< Genau doch das meine ich, wenn ich schreibe "Feminismus ohne politischen Inhalt ist Partnermassage ohne Erotik". Vielleicht reden wir ja von unterschiedlichen Armeen. Wenn Frauen in eine Armee, wie die jetzige oder auch in die jetzt gerade zu reformierende eintreten, dann können die dort überhaupt nichts bewirken. Entweder sie ordnen sich dort unter oder sie werden wieder ausgesondert. Frauen, wie die auf dem Foto sind doch keine Feministinnen, das sind Angestellte, die einen Job erledigen. Meine Erfahrung ist, das Frauen in Führungspositionen von Unternehmen nicht wesentlich anders arbeiten, als ihre männlichen Kollegen. Warum auch - die Kriterien von Erfolg gelten für alle. Ich arbeite in einer Branche mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Frauen in Führungspositionen. Die gleichen Kriterien von Erfolg gelten auch in einer Armee, die Frauen werden sich in den relevanten Parametern letztlich genauso verhalten, wie die Männer. Wie ich oben schon beschrieben habe, sind Frauen mit der entsprechenden Ausbildung ohne Probleme in der Lage, einen Job bei der Armee auszuüben. Ohne eine Veränderung der politischen Verhältnisse werden Frauen, nur weil sie Frauen sind, in einer Armee gar nichts bewirken. Hier aber unterscheiden sich Frauen nicht von Männern. Ggf. - wenn auch nicht hier im Panell, wählen Frauen etwas mehr CSU, weil der Gutti so eine nette Frisur hat. |
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aha.
und weil das so ist "die Kriterien von Erfolg gelten für alle" verzichten frauen auf führungspositionen in allen branchen? deshalb bestehen sie darauf, in untergeordneten positionen zu arbeiten? weil dann wenigstens klar ist, dass sie 'nicht schuld' sind? und geänderte politische verhältnisse fielen vom himmel.... und alles war gut. |
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@ Rahab schrieb am 27.10.2010 um 10:20
Ich weise in meiner Argumentation lediglich nach, dass, so sich Frauen einfach in bestehende Verhältnisse einfügen, gar nichts mit den Verhältnissen passiert. Mein Beispiel soll zeigen, dass es, auch in einem beruflichen Umfeld, mit einem deutlich höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen, keine wesentlich anderen Verhältnisse gibt, als in Branchen mit einer Männerdominanz. Natürlich ist es besser, wenn Frauen gleichberechtigt zu Männern Positionen innehaben, Geld verdienen und Ideen umsetzen - als wenn sie benachteiligt werden, weil sie Frauen sind. Aber ob mich ein Chef oder eine Chefin feuert ist genauso egal, wie ob nun eine Pilotin einen Tanklastzug mit 120 Afghanen drumherum verglühen lässt oder ein Pilot. Es sind doch primär die Verhältnisse, die kritisiert werden und nicht das Geschlecht. Wieso soll es dann für eine Feministin, die ich immer als einen politisch denkenden Menschen verstanden habe, interessant sein über eine Tätigkeit beim Militär nachzuweisen, dass sie gleichberechtigt ist? So habe ich das Selbstbewusstsein dieser Frauen nicht verstanden, das wäre ja kindisch. Die Armee verstünde ich eher als eine genuin patriarchalische Organisationsform, mit stramm geregelten Machtverhältnissen. Wie soll denn das Verfügen über das Leben anderer Menschen, sowohl das des "Feindes" als auch das der "eigenen" Soldaten auch anders organisiert werden. Dieses Verfügen, dieses Herrschen ist doch mit dem Feminismus nicht vereinbar - das ist doch genau das Gegenteil. Was führen wir für eine sonderbare Diskussion? Rahab, diskutieren wir beide hier nicht über eine Angelegenheit, die Ihnen so klar ist wie mir? Ich bin etwas verwundert. Eine Begründung sehe ich noch immer in der schon oben formulierten Frage: Reden wir beide über unterschiedliche Armeen? Rein theoretisch könnten Sie ja von einer "gerechten" Armee sprechen, in der Frauen und Männer gleichberechtigt dem "ungerechten" Feind trotzen wollen. In dieser Logik können die Frauen natürlich verärgert sein, dass sie ihr Blut nicht gleichberechtigt für die Freiheit vergießen dürfen. Bizarr, oder? Ich rede über gut bezahlte Söldnerinnen, die blöd grinsend an der Killermaschine lehnen (s.o). |
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"Ich rede über gut bezahlte Söldnerinnen, die blöd grinsend an der Killermaschine lehnen (s.o)."
Schön.:) |
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@ Rahab schrieb am 26.10.2010 um 08:34
Liebe Ragab, ich war drei Tage in Berlin, mit ohne Zeit für Blog, daher jetzt erst die Antwort: welchen schluß hast du eigentlich aus deinen diskussionen um die 'emanzipative' wirkung der deutschen kanzlerin gezogen? dass es besser wäre, das frauen-wahlrecht wieder zu streichen? weil: wenn die nicht merken, dass Merkel die falsche ist, sie stattdessen, weil positives role-model, für die richtige halten, dann könnten die immer öfter die falschen wählen - und dann wäre es doch besser, sie wählten gleich garnicht mehr? Bitte, Bitte, sowas meinst Du doch nicht ernst? - Ich gehe da nicht drauf ein! also: genauso wie das allgemeine wahlrecht für alle hat auch die teilnahme aller als bewaffnete an einrichtungen des waffenwesens tatsächlich eine gleichmachende wirkung, Nochmal BITTE: Die "Große Gleichmachere" habe ich mir als Sozialist so nie vorgestellt. Vielmehr beobachte ich, daß der spätbürgerliche Staat genau die Gleichmacherei betreibt, die er dem Sozialismus/Kommunismus immer als dessen GROSSEN FEHLER fälschlich unterstellt hat - was nicht heißt, daß es in der sozialistisch-kommunistischen bewegung da nicht auch Irrtümer gegeben hätte. Was Du aber beschreibst, ist die "Gleichheit vor dem Großen Schnitter", wobei Du aber verkennst, daß dieser im Krieg nicht mehr im eigenen Auftrag kommt, sondern weil er von Menschen gerufen wird, wo sie anders könnten. Dein Gerede von der Angleichung der Löhne ist, mit Verlaub, Unsinn: Der Sodat bezieht einen Sold, keinen Lohn. Ersterer ist MACHTpolitisch festgesetzt, letzterer das Resultat von hoffentlich mindesten Lohnkämpfen (Klassenkampf); wir wissen um deren Quarakter, wie er heute, z.Zt. geführt wird, bzw. nicht geführt wird. Dass Du gleichzeitig tendenziell einer - wenn es ganz schief geht - faschistischen Kriegswirtschaft, bei der alle Gesetze und seien sie noch so irrational einer kapitalistischen Friedenswirtschaft aufgehoben sind, das Wort redest, scheinst Du nicht zu bemerken????!!!! Wenn wir uns darin allerdings könnten wir alle auch wissen, dass die teilnahme (von frauen) an und innehabe von macht die politik nicht zwangsläufig weiblicher/friedlicher macht und kriege nicht durch die macht des geschlechts (sex&gender&begehren) ausgeschlossen werden aber einig sind, dann sind alle Deine o.a. Beispiele unsinnig. Ich sehe nicht wie Du gleichzeitig den Geschlechterunterschied als in den behandelten Zusammenhängen als nicht wesentlich betrachten kannst, und dann glaubst ihn ausgerechnet im Falle des Kriegshandwerks wirksam werden lassen zu können glaubst. Ich versteh`s nicht. Deine letzte Frage: ob wenn frauen an militärischen entscheidungen stärker/in größerer zahl als entscheidende beteiligt wären, die entscheidungen anders ausfallen würden. habe ich, wenn sonst unveränderte gesellschaftliche Bedingungen herrschten und auch einer im Zweifel Lohnniveausenkung für alle auf das aktuelle Frauenniveau schon mit einem Nein beantwortet. Was sagst Du denn nu nach all dem Denken? lg ut |
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na du bist ja komisch, Uwe!
wenn ich dein unverständnis über das role-model merkel mal ganz logisch weiterdenke, dann verweigerst du dich? wieso? ich sage ja nicht, dass diese konsequenz gut wäre - aber es könnte eine konsequenz sein. so ähnlich verhält es sich mit der sold/lohngleichheit. die ich mir übrigens nicht ausgedacht habe - die ist empirisch nachweisbar, und zwar rund um den globus. wie auch empirisch nachweisbar ist, dass manche staaten dann, wenn ihnen die wehrpflichtigen jungs nicht mehr gefielen, lieber auf freiwillige mädchens setzen (die USA z.b.) daraus kannst du nun den schluß ziehen, dass staaten dazu neigen, eine faschistische kriegswirtschaft zu betreiben - aber nicht, dass ich dem das wort rede. ich habe empirische befunde wiedergegeben. mit denen ich mich genauso auseinandersetzen muß wie du (oder andere) auch. weil ich gerade bei empirischen befunden bin: Indien hat als friedenstruppe eine reines frauen-bataillon nach Liberia geschickt! u.a. auch zum zwecke der implementierung von un-resolution 1325. da guckste, wa? meine frage, ob sich durch teilnahme von frauen auf der entscheidungsebene etwas ändern würde, hat erst mal die voraussetzung, dass ich das wort frau nicht essentialisierend meine/benutze. und dann hat sie - und heute noch mehr als vor drei tagen - den hintergrund, dass ich mich nach dem sinn von resolution 1325 frage, wenn die immer erst hinterher ... also frage ich, wie sie denn vor dem konflikt implementiert werden kann. und in dem zusammenhang komme ich an militär und verteidigungshaushalt und un-sicherheitsrat und embargo gegen Iran etc nicht vorbei - ich muß zumindest drüber nachdenken, ob und ggf. wie so was 'geschlechtergerecht' und 'geschlechtersensibel' aussehen könnte schließlich: ich fürchte, du hast da was mißverstanden. wenn ich nämlich eine frage so wie oben formuliere, erwarte ich nicht, dass du sie mir beantwortest, und schon garnicht mit 'ja' oder 'nein' oder 'richtig' oder 'falsch' oder 'gut' oder 'böse' - sondern ich erwarte, dass du sie ergänzst, umformulierst, erweiterst, einkreist ... kurzum: drüber nachdenkst (denken als bewegung, nicht als ergebnis) weshalb ich nach all dem denken auch nur sage: ich denke weiter nach |
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@ Rahab am 28.10.2010 um 23:12
Liebe Rahab, Danke für die späte Antwort. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir hier, vielleicht nicht einmal aneinander vorbeireden, aber wahrscheinlich einen unterschiedlichen Punkt im Focus haben. Heute abend kriege ich das nicht mehr raus, der Tag war lang. Aber ich bleibe dran und versuche das noch mal auseinanderzufieseln. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass wir da wirklich auseinanderliegen. lg uwe |
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@ Uwe Theel @ Rahab
>>>Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass wir da wirklich auseinanderliegen.<<< Mir geht es genauso wie Uwe Theel. |
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dann ist ja fein
dann kriegen wir den rest ja vielleicht auch noch gebacken... |
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Beim Militär kann nichts verändert, werden es um eine hierarchische Organisation handelt.
de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rischer_Befehl Befehl und Gehorsam Das Prinzip von Befehl und Gehorsam stellt die tragende Säule des Militärs dar. Der Untergebene hat den Befehl des Vorgesetzten unverzüglich und vollständig auszuführen. Dabei ist er in der Wahl seiner Mittel frei, sofern diese nicht ausdrücklich befohlen werden. Ein Sonderfall des Befehls stellt das so genannte Kommando (z. B.: „Rechts um!“) dar: hier hat der Untergebene keinen Handlungsspielraum mehr. In der Bundeswehr kann der Verstoß gegen die Gehorsamspflicht (§ 11 Soldatengesetz) verschiedene Konsequenzen nach sich ziehen. Ein schuldhafter Verstoß hiergegen stellt ein Dienstvergehen dar, das mit einer Disziplinarmaßnahme (z. B. Verweis, Geldbuße, Arrest bis hin zu Beförderungsverbot, Degradierung oder Entfernung aus dem Dienstverhältnis) innerdienstlich geahndet werden kann, aber nicht muss. Bei leichten Verstößen kann auf die Tat mit einer Erzieherischen Maßnahme (EM) (z. B. Zurechtweisung, schriftliche Ausarbeitung oder Wiederholungsdienst) reagiert werden. In besonders schweren Fällen kann auch eine Wehrstraftat vorliegen. Verursacht die Missachtung der Gehorsamspflicht eine schwerwiegende Folge (Ungehorsam), oder wird der Gehorsam durch Wort und Tat verweigert (Gehorsamsverweigerung), kann die Tat auch mit Freiheitsstrafe geahndet werden. Wie soll in so einem System von innen etwas bewegt werden? Das können weder Frauen noch Männer, denn das Militär hat die Aufgabe Gewalt auszuüben - meist im Aussenverhältnis- und dazu werden Militärs (m+w) ausgebildet. Eine Veränderung des Militärs kann nur von aussen, auf politischem Wege kommen, auch weil das Militär normalerweise von den jeweiligen politischen Machthabern gesteuert wird, was Aufbau und Einsatz anbelangt. Verselbständigt sich die Armee und handelt ohne politisches Mandat, haben wir es mit einem Putsch zu tun. Die Bundeswehr wäre nicht in Afghanistan, wenn nicht zuvor die Politik entsprechend entschieden hätte. Die Armee ist (bis jetzt noch) Teil des Staatsappartes und keine eigenständige Organisation, wie zum Beispiel ein Industrieunternehmen, das privat auf eigene Verantwortung handelt. |
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Der erste Satz korrigiert:
Beim Militär kann nichts verändert werden, da es sich um eine hierarchische Organisation handelt. |
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wer sich ab morgen nicht bei Heinrich Böll über UN-resolution 1325 und friedenspolitische strategien schlau machen will, kann sich alternativ bei
www.bpb.de/files/RWMCPB.pdf mit "Gender, Glück und Krisenzeiten" beschäftigen |
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zur ergänzenden lektüre empfohlen
www.demokratiezentrum.org/fileadmin/media/pdf/sauer_staatundgeschlecht.pdf weitere papers lassen sich hier finden maedchenmannschaft.net/reader-zum-genderkongress-der-bundeszentrale-fur-politische-bildung/#comments |
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schrieb am
27.10.2010 um 12:57
Immerhin, sogar zwei drei Männer in der langen ReferentInnenliste der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema welche Rolle spielen Geschlecht bei politischen Umbrüchen. So ein Glück aber auch.
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Dem Miliztörz
ist nichtz tuz schwörtz Es geht nach den Gegebenheiten, nicht nach gutem Wollen & Wünschen. Militär ist Modell erster Aufklärung. Feindaufklärung. Verteidigung des Gehabten & Habenwollenden. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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