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Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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Kultur : Hintergrund einer Todesanzeige

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Der Soziologe Dr. Gerhard Amendt – kürzlich sehr monothematisch diskutierender . Teilnehmer der WZB-Debatte - hierund hier - ist in der Vergangenheit u.a. auch mit der Forderung aufgefallen, die „Frauenhäuser“ abzuschaffen. Sie seien Orte des Frauenhasses und manövrierten Frauen in die Opferrolle.

Er plädierte dafür, statt der Frauenhäuser lieber Familienhäuser einzurichten, weil Gewalt immer mit beiden Partnern zu tun habe. Das kann in manchen Fällen so sein, ändert aber nichts an der Notwendigkeit, zuerst einmal den von Gewalt Bedrohten und vor allem auch ihren Kindern eine Möglichkeit zum Schutz zu bieten.

Die Vermischung von Therapieangebot mit der Möglichkeit zu Rückzug und Schutz vor weiterer Gewalt, kann verhängnisvoll sein.

Dass Frauen oft mit einem eigenen Schuldgefühl auf erlebte Gewalt reagieren, ist bekannt. Dass Frauen selbst oft glauben, es sei besser, zum Partner zurückzukehren und mit ihm gemeinsam die erlittene Gewalt durchzuarbeiten, ist ebenfalls oft beschrieben.

Eine Todesanzeige macht dies deutlich.

https://lh5.googleusercontent.com/-kiK0YNuR48M/TgmNF9J4K8I/AAAAAAAACV8/Exa0wIIO1NU/s400/Todesanzeige2.jpg

Hier der Link zum entsprechenden Beitrag.

Tödliche Heimkehr

Dass Amendt mit seinen Theorien die Begleitmusik für Mittelkürzungen im Bereich der Frauenhaus-Finanzierung machte, ist ein Nebeneffekt, der nicht unerwähnt bleiben sollte.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.