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Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

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Drama

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Kultur : Aktion „Allen antworten“

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oder „Overkill“ im Bundestag

Eine Bundestagsangestellte hat den kompletten Zusammenbruch des E-Mail-Systems des Bundestages bewirkt, weil sie – statt einer Kollegin eine Antwort zu senden – den Button „Allen antworten“ gedrückt hat.

„Alle“, das waren 4000 Mitglieder und Mitarbeiter des Bundestages, denen das Erscheinen eines wichtigen Handbuches angekündigt wurde. Die Mail, die alles in Gang setzte war ungefähr des Inhalts: „Bring uns auch welche mit“.

Das melden heute nicht nur die Süddeutsche Zeitung, sondern auch andere Medien:

Nicht genug dieses: Es fanden sich – wie immer – Geltungstriebtäter ein, die unbedingt erklären mussten, wie man eine E-Mail richtig postet das dann aber auch wieder mit dem Button „Allen antworten“ herumschickten. So ungefähr wird die Geschichte kolportiert. Sie ist wohl ein bisschen kleinteilig-komplizierter, aber das ist der springende Punkt.

Jedenfalls baten dann viele Adressaten - virtuell händeringend - aus dem Verteiler gestrichen zu werden.

Woran erinnert mich das bloß??? Achja. An den jüngsten E-Mail-Verkehr im Rahmen der Abstimmung eines Protokolls zu einem event, das anderswo nun schon lang und breit behandelt wurde.

Das mache ich nicht, weil ich finde, dass es Dinge gibt, die sind, wie sie sind.

Aber als ich heute früh diese Meldung beim dradio.kultur hörte, musste ich schallend lachen. Meine – durch komplizierte „Verzahnungssachen“ im echten Leben, vorgenommen auf einem entsprechenden Stuhl - stark gesunkene Laune hob sich flugs. Alle Schleiferei – sowohl die virtuelle als auch die reale ward vertrieben. #kürschnergate wurde der Vorgang jetzt gehashtagt bei Twitter.

Ich danke Kürschnergate.

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