Magda

Mal sehen

31.01.2010 | 13:11

Burka-Verbot? – Völlig falscher Ansatz

Grundsätzlich halte ich mich – was die Burka betrifft - politisch unkorrekt an den Kabarettisten Georg Schramm, der mal so vor sich hin fragte, was das für merkwürdige Leute sein müssen, die ihre Frauen in Müllsäcke stecken. So, das hätten wir jetzt geklärt. Ich bin trotzdem nicht für ein ein Burka-Verbot, weil das die Debatte über Sinn und Unsinn dieses Kleidungsstücks völlig unterminiert.

Davon abgesehen ist ein Burka-Verbot völlig unökonomisch.

Warum?

Es gibt zu wenige Übertretungen. Das ist doch eine bußgeldmäßig völlig unsinnige Verordnung. Der Staat nimmt überhaupt keine Gelder ein. Da stehen Burka-Verbotsübertretungs-Kontrolleure hundert Jahre in der Nähe des nächsten Minaretts herum, bis da endlich eine schnöde und dreiste Übertreterin des Gesetzes um die Ecke gestolpert kommt. Gestolpert sage ich deshalb, weil ein freundlicher Blogger aus Syrien kürzlich daraufhin gewiesen hat, wie sehr eingeschränkt die Sehmöglichkeiten von Frauen mit Ganzkörper- und Gesichtsbedeckung im Straßenverkehr sind. Und, wenn man die zur Kasse bittet, dann kommen unglaublich lange Rechtsstreitigkeiten. Also Burka-Verbot ist Murks.

Viel mehr Sinn aber macht ein Burka-Gebot

Für einen bestimmten Personenkreis wäre das ein nützliches Teil. Damit könnte man manchen Leuten sogar einen Gefallen tun, die ohne entsprechende Kleiderordnung viel zu ungehemmt an der eigenen Selbstentlarvung arbeiten.

Beispiele:

Ein Burka-Gebot wäre ein probates Mittel für

Günther Oettinger: Hinter einer Burka vorgemurmelt, wäre dessen Englisch völlig plausibel und würde niemanden verwundern.

Oder auch für

Ronald Pofalla: Auch bei ihm würde eine Burka erklären, warum dieser Politiker nie die Kartoffel aus dem Mund nimmt wenn er spricht. Über die Inhalte würde das natürlich nicht hinwegtrösten, aber wenigstens über den teigigen Ton.

Oder auch für

Dieter Bohlen: Hier könnte eine Burka die coolen Sprüche ein wenig mildern und sie als das entlarven, was sie – ohne blödes Grinsen sind – nämlich von Gagschreibern generierte Plattheiten. Man könnte besser hinhören und damit schneller abschalten.

Damit Gender-Gerechtigkeit herrscht, wäre für

Angela Merkel eine Burka auch nicht so übel, denn auch sie hat – abgesehen von dem plausibel gewordenen dumpfen Gemurmel - manches zu verstecken.

Generell wäre ein Burka-Gebot wäre auch gut für Leute, die aus der Politik in die Wirtschaft wechseln, da sieht man dann wenigstens, dass die was zu verbergen haben. Man könnte sie  – nach dem ersten Sündenfall – die „Bangemann-Burka“ nennen.

Ich sage Euch und was das für Übertretungs-Busgelder gäbe.

Außerdem wären auch virtuelle Burka-Gebote empfehlenswert.

Zum Beispiel für Leute mit Mehrfachnicks. Das Original könnte mit normalem Avatar oder Bild oder was weiß ich, erscheinen. Alle anderen noch herumstolpernden Nicks könnte man mit einem Burka-Symbol ausstatten. Das wäre sehr nützlich.

Es würde auch hier - entgegen der sonstigen Bestimmung dieses Teils - zur Kenntlichmachung und Offenbarung beitragen. Das passt doch. Man weiß dann, dass da was drunter ist und dass es das schon gibt.

 

 
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Kommentare
Hermanitou schrieb am 31.01.2010 um 13:19
Die Burka sofort runterreißen müsste man allerdings den dunklen Vorhaben der gelb/schwarzen Koalition, die derzeit so "menschlich und sozial" daherkommt und die ihre wirklichen "Wohltaten" wohl erst nach der NRW-Wahl entschleiern werden.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 31.01.2010 um 13:21
Klasse Idee, Magda.

Auch das mit den Burkas für Leute mit Mehrfach-Nick.

Meinste denn, dass Harry Kovalcek sonne Burka stehen würde?

:)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 31.01.2010 um 13:25
burka
Alien59 schrieb am 31.01.2010 um 13:24
Schramm ist frauenfeindlich. Er betrachtet die Frau als Objekt, das keinen eigenen Willen hat. Schade, dass du das beklatschst.
Ebenso wie die Sehbehinderung des syrischen bloggers - meinen diesbezüglichen Kommentar lässt du auch hier unbeantwortet, übernimmst einfach seine - ebenfalls nicht gerade frauenfreundliche - Sichtweise.
Der Rest ist zwar sicher "witzisch" - aber ebenfalls auf Kosten einer Minderheit, die sich für den weiteren Druck und die Lächerlichmachung bedankt.
Magda schrieb am 31.01.2010 um 14:24
Liebe Alien59 - das ist mir völlig klar, dass Du da eine andere Meinung hast. Meine Meinung bleibt: Dass die Burka frauenfeindlich ist. Was ist das für eine Gesellschaft, in der die Frauen in dieser Weise als "Ware" gekennzeichnet sind? Denn das ist wohl der Ursprung und eine unglaubliche Angst vor Frauen.

Mal ein bisschen ausgeholt: Weißt Du was diese Burka für Hauterkrankungen bei Frauen erzeugt? Weißt Du das? Und wie sehr sie die Frauen behindert? Das interessiert Dich aber nicht. Du musst sie ja auch nicht tragen. Weißt Du, wie sich Frauen darunter fühlen, die dazu gezwungen sind?
Außerdem meine Liebe, ich habe kein Burka-Verbot verlangt. Aber das Recht, deren Problematik zu benennen.

"Der Rest ist zwar sicher "witzisch" - aber ebenfalls auf Kosten einer Minderheit, die sich für den weiteren Druck und die Lächerlichmachung bedankt."

Woher weißt Du das? Bist Du die Sprecherin der Burka-Verteidigerinnen weltweit. Haben die Dich angerufen oder was?
Alien59 schrieb am 01.02.2010 um 06:10
Kennst du überhaupt eine Frau, die "Burka" - was ja wohl meist Niqab sein wird - trägt? Schon mal mit einer gesprochen?

Du machst es dir einfach mit der Abwehr meiner Einwände. Sind ja auch nur die einer Muslima, was weiß die denn schon.
DU und deinesgleichen, ihr wisst genau, was wir denken, fühlen und zu wollen haben. DAS ist Entmündigung, Paternalismus, Kolonialismus.

Und was Schramm sagt, bedeutet, er geht davon aus, Frauen würden "in Säcke gesteckt" - er spricht ihnen also eigenen Willen, eigenes Denken auch ab. Du klatschst, findest das toll.

Nein, so nicht.
archinaut schrieb am 01.02.2010 um 02:32
Der gordische Knoten ist nix dagegen -
Du hast den Burka-Knoten gelöst!

Lass Dich nicht erwischen
denkt archie
Rahab schrieb am 01.02.2010 um 08:22
was ist das für eine gesellschaft, in der frauen als ware gekennzeichnet sind? was unterscheidet die gesellschaft, die ihre waren lieber verhüllt anpreist, von der, welche sie lieber unverhüllt präsentiert? nix!
Deaktivierter Nutzer schrieb am 01.02.2010 um 08:47
@ Rahab

Wenn die Frau als Ware gekennzeichnet ist, wie du schreibst, dann ist es wohl wirklich egal, ob Burka oder nicht.

Ich kann eigentlich zu dem Thema nicht viel sagen, hab mich zuwenig damit beschäftigt.
Habe nur festgestellt, dass es Frauen gibt, die diese Art der Kleidung und auch die Kopfbedeckung g e r n tragen, eine hat mir mal gezeigt, wie aufwändig es ist, das Kopftuch, samt Untertuch, Stirnband etc. ordentlich zu binden. Das hat was. Sowas wie "sich vorbereiten für den Tag" mit Disziplin und etwas Strenge.
Als ich mal in einem orientalischen Land zu Gast war, fiel mir auf, dass man merkwürdig angesehen wurde, wenn man zuviel Haut zeigte, auch Männer in kurzen Hosen zum Beispiel.
Da hatte ich für einige Zeit den Anflug von Verständnis dafür, sich in Stoffe schützend zu verhüllen.
Als Kind habe ich das auch manchmal gerne gemacht, mich in eine große Stoffdecke eingehüllt und fühlte mich dann sicher und geborgen.

Wenn Frauen allerdings dazu g e z w u n g e n werden, ist das natürlich eine andere Sache.

Aber da müssten sie selber was zu sagen, und darüber allein entscheiden.

Oder haben sie uns um Hilfe gebeten?
Rahab schrieb am 01.02.2010 um 09:05
Feli,
mir ist auch hierzulande manchmal danach, mich schützend zu verhüllen. wie ich andererseits auch der meinung bin, dass der nachbar selbst dran schuld ist, wenn ihm nicht gefällt, was er in/durch mein fenster glotzend in meiner wohnung erblickt - soll er halt den blick abwenden!

das ist das eine. das andere ist, dass die idee, hierzulande burkas, abajas, tschadors, niqabs, hidjabs jeglicher art von staats- oder marktverfassungs wegen zu verbieten/aus der öffentlichkeit zu verbannen, frauen in jedem fall entmenscht. das verbot unterwirft sie nur einer anderen warenlogik. waren bleiben sie.

mit menschenrechten und deren durchsetzung/ermöglichung/schutz/achtung hat das nix zu tun.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 01.02.2010 um 09:17
Ich stimme dir zu, das Verbot einer bestimmten Kleidung ist idiotisch.

Die Frau (oder der Mann) können sich ihre Kleidung doch frei auswählen und selbst darüber entscheiden.

Zumindest seit Mutti die Sachen morgens nicht mehr raussucht und vorschreibt.

Mir wurde im Ausland auch noch nichts aufgezwungen.
In einem hinduistischen Tempel ziehe ich selbstverständlich die Schuhe aus und in einer Moschee verhülle ich gern die Schulter.

In einer Synagoge war ich noch nie, aber wenn ich da eine Mütze aufsetzen müsste, würd ichs entweder machen oder draußen bleiben.

Eigentlich nicht wirklich problematisch.
Magda schrieb am 01.02.2010 um 10:44
@ Alien59 "Und was Schramm sagt, bedeutet, er geht davon aus, Frauen würden "in Säcke gesteckt" - er spricht ihnen also eigenen Willen, eigenes Denken auch ab. Du klatschst, findest das toll. "

Nee, ich finde das nicht toll, aber ich stelle die gleichen Fragen wie er. Wenn Frauen sich unbeeinflusst von so hilfreichen "Schwestern" wie Du, entscheiden könnten, ob sie eine Burka tragen wollen oder nicht, dann würden sie ganz sicher anders entscheiden. Einen eigenen Willen haben die Frauen ganz sicher, aber auch eine ihnen - im wahrsten Sinne des Wortes - übergestülpte Tradition, die sie natürlich befolgen.

So nicht. Nee wirklich.

Was die Scherze auf Kosten der Frauen betrifft, so kann ich da nur lachen. In Deutschland werden Nonnen auch mal scherzhaft als Pinguine oder so betitelt. Tja und wat nu? Das müssen die halt auch aushalten. Oder sind sie so unmündig, dass sie nicht mal über sich selbst lachen können.

@ rahab - was ist das für eine gesellschaft, in der frauen als ware gekennzeichnet sind? was unterscheidet die gesellschaft, die ihre waren lieber verhüllt anpreist, von der, welche sie lieber unverhüllt präsentiert? nix!

Na, das passt doch, dann ist doch ein Burka-Gebot für die, die besonders billig oder auch käuflich sind, eine prima Sache.

"das ist das eine. das andere ist, dass die idee, hierzulande burkas, abajas, tschadors, niqabs, hidjabs jeglicher art von staats- oder marktverfassungs wegen zu verbieten/aus der öffentlichkeit zu verbannen, frauen in jedem fall entmenscht. das verbot unterwirft sie nur einer anderen warenlogik. waren bleiben sie. "

Na, dann braucht man auch gar nichts ändern auf der Welt, man braucht, die, welche vielleicht das alles ablegen wollen, auch nicht zu ermutigen, denn - was haben sie davon - sie wechseln nur in eine andere Warenkategorie. Punkt, Klasse. Bis sie restlos aus der Warenwelt verschwunden sind, also tot, braucht man gar nichts zu tun.
Und - huhu - ich bin auch nicht für Verbote. Ein für allemal, aber dafür, dass man mal satirisch die Burka einsetzen darf. Und damit sein Unbehagen ausdrücken.

"mit menschenrechten und deren durchsetzung/ermöglichung/schutz/achtung hat das nix zu tun."
Nee, damit hat Dein Beitrag nichts zu tun. Immer nur mit Denkkonstruktionen.

@ archinaut - Der gordische Burka-Knoten. Herrlich. Aber, Du musst deshalb keine verliehen kriegen.

Gruß an alle
hibou schrieb am 01.02.2010 um 11:19
also diese frage gehört zu den wenigen, zu denen ich eine antwort nicht (mehr) weiss. als erwachsener aendere ich selbstverstaendlich ansonsten meine meinung nicht mehr :-) auch nicht in diskussionen mit anderen.
früher - in europa - war ich na klar entschieden gegen verbote (von kopftüchern, von minaretten). jetzt aber würde ich fast denken, es sollte sie geben?? habt ihr ne ahnung, mit welchem sozialen (maennlichen) druck die frauen hier (im "orient") unters kopftuch gezwaengt werden? da würde eine gesetzliche regelung guttun. bin gespannt, was ihr dazu meint :-)
Rahab schrieb am 01.02.2010 um 11:32
dazu meine ich:
dort (im orient) gehören erst mal alle männer (also jungs ab dem ersten nächtlichen samenerguss oder so)entwaffnet, und zwar komplett. außerdem gehört ihnen für mindestens 30 jahre eine kollektive ausgangssperre verhängt.
so lange, denke ich, werden sie brauchen, bis sie herausgefunden haben, wie sie sich möglichst wenig störend in der öffentlichkeit bewegen können.
derweil machen frauen gesetze. für schwere körperliche arbeiten können sie ja gastarbeiter aus dem okzident anheuern. die wollten doch immer schon gern unverschleierte frauen gucken.

wenn ich das nicht zur satire erkläre, werde ich hier gesteinigt. virtuell, versteht sich. werde zu "schwester" erklärt oder zu irgendwas schlimm-femi-faschistischen (wie das im einzelnen lautet, hab ich mir nicht gemerkt).

aber ich erkläre es nicht zur satire!
Alien59 schrieb am 01.02.2010 um 12:07
@Magda:"Nee, ich finde das nicht toll, aber ich stelle die gleichen Fragen wie er. Wenn Frauen sich unbeeinflusst von so hilfreichen "Schwestern" wie Du, entscheiden könnten, ob sie eine Burka tragen wollen oder nicht, dann würden sie ganz sicher anders entscheiden. Einen eigenen Willen haben die Frauen ganz sicher, aber auch eine ihnen - im wahrsten Sinne des Wortes - übergestülpte Tradition, die sie natürlich befolgen."

Ah ja. Die Tradition wird ihnen übergestülpt, oder ich beeinflusse sie - aber DU weißt, wie sie sich entscheiden würden, wenn du sie beeinflussen würdest. Ist es nicht das, was dich am meisten ärgert, die Möglichkeit, dass sie deine Denkweise ablehnen könnten? Weil es dir so unverständlich ist? Ihr Wille ist dir doch völlig egal, hauptsache, sie tun, was du für richtig hältst - völlig unbeeinflusst, natürlich.
Magda schrieb am 01.02.2010 um 12:17
Hallo,
"Ah ja. Die Tradition wird ihnen übergestülpt, oder ich beeinflusse sie - aber DU weißt, wie sie sich entscheiden würden, wenn du sie beeinflussen würdest."

Man sagt, die Frauen, die - in der Zeit der Herrschaft von Barbrak Karmal lebten - haben die Burka mehrheitlich abgelegt. Es gab ganz sicher auch Frauen, die an der Tradition festhielten (oder ihre Männer), aber im wesentlichen warfen sie sie ab. Übrigens die Geschichte mit den Hautkrankheiten interessiert nun wieder Dich nicht. Ich habe das von einem Journalisten, der vor Ort war.

So - und ich bin noch immer nicht für ein Burka-Verbot. Aber ich finde sie furchtbar, diese Tradition.
Magda schrieb am 01.02.2010 um 12:22
"aber ich erkläre es nicht zur satire!"

Nee, es wäre schön, wenn Du es überhaupt erklärtest. Du machst immer einen auf Über- und Weitblick. Aber in der Nähe entzaubert sich das, gute rahab und zwar gewaltig.

Da läuft es unter bramarbassieren.
Rahab schrieb am 01.02.2010 um 13:13
das soll es auch, gute magda.
Magda schrieb am 01.02.2010 um 15:50
Dann ist es ja gut, gute rahab. :-))
Hermanitou schrieb am 01.02.2010 um 16:02
Was sich hinter den einschmeichlerischen Worten der Islamisten verbirgt, die vorgeben, der Schleier sei Ausdruck des Respekts, den man der Frau schuldet, ist der Wille und die Absicht, sie in einem Zustand der Subordination zu halten. Und im Namen dieses "Respekts" wird man morgen verlangen, daß Mädchen und Jungen getrennt zu unterrichten seien oder daß man den Mädchen eine Ausbildung verweigert unter dem Vorwand, dies verstoße gegen die Schamhaftigkeit. Diesselben Leute, die im Namen der individuellen Freiheit dafür plädieren, daß Mädchen in der Schule den Schleier tragen können, verlangen anderswo, daß alle muslimischen Frauen sich verschleiern und sie schrecken nicht davor zurück, diejenigen, die sich dem widersetzen, mit Terror und gewalt zu verfolgen.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 01.02.2010 um 21:30
liebe leute, liebe magda,

ich möchte hier etwas off topic fragen, mach ich mal:

warum verstecken/verhüllen viele muslimische frauen ihren körper und zum teil den großteil ihres gesichts, wobei der sichtbare teil dann sehr exakt, oft beton schön ist und sexy (die augen) geschminkt/betont werden? welche rolle spielen überhaupt die augen und der blick? ist das rebellion gegen tradition und/aber glauben, die noch bleibt? warum tragen z.B in köln kalk und mülheim viele mädchen und junge frauen kunstvoll hochgesteckte köpptücher über anscheinend hochsteckfrisuren, sind dabei körperbetont eng verhüllt und wackeln mit dem hintern? ich empfinde das oft als wiederspruch und mein onkel, der seit jahren integrativ tätig ist, bekommt meistens keine antwort oder einfach die, dass der grund ja egal seie oder die gefragten es nicht wissen, da es lediglich um's dazugehören und/oder abgrenzen ginge. hat es etwas damit zu tun, da sie 'zwischen den stühlen' stehen? und es versuchen, allen kulturen recht zu machen oder sind die schmickgründe andere?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 01.02.2010 um 21:32
widerspruch, alsi ohne "e". schminkgründe.
Magda schrieb am 01.02.2010 um 22:00
Ich denke mir, sie wollen in beiden Gesellschaften irgendwie ankommen, beiden gerecht werden. Die Tradition erfüllen und doch ihr eigenes Ding machen. Und, wenn sie geschickt sind, beziehen sie das Kopftuch da eben ein.
Manchmal sehen die Mädchen, wenn sie die Kopftücher so eng tragen, ziemlich entstellt aus. Andere merkwürdig gemischt, das stimmt schon. Wäre jetzt auch nicht mein Thema.

Darüber ging schon öfter mal hier die Rede. Ich habe dazu auch schon lang und breit was geschrieben.

Die Kopftuchgeschichte ist eine Sache für sich - eine Ganzkörperbedeckung oder gar eine Burka ist was anderes und die stört mich. Aber auch hier würde ich nicht für Verbote plädieren.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 01.02.2010 um 22:09
"Ich denke mir, sie wollen in beiden Gesellschaften irgendwie ankommen, beiden gerecht werden. Die Tradition erfüllen und doch ihr eigenes Ding machen. Und, wenn sie geschickt sind, beziehen sie das Kopftuch da eben ein." ja, und ich denke, genau das ist das problen, was integration als teil so schierig macht. aber hier bekommt man ja so oft eine auf den deckelm wennman nicht auf der metaebene diskutiert.
"Darüber ging schon öfter mal hier die Rede. Ich habe dazu auch schon lang und breit was geschrieben." wo? auch antworten/verweise anderer schreiber/antworter interessieren mich. ich kann nur zeitweise dabei sein und hier lesen/schreiben.
"Die Kopftuchgeschichte ist eine Sache für sich - eine Ganzkörperbedeckung oder gar eine Burka ist was anderes und die stört mich. Aber auch hier würde ich nicht für Verbote plädieren." ähh, magda? meinst du das als witz mit dieser wiederholung? das hast du doch oben geschrieben? oder denkst du wirklcih immer noch und immer wieder, andere seien blindd oder taub oder stumm? was soll dieser letzte absatz? stört es dich, dass ich dich persönlich anspreche oder deinen blog störe wengen der off-topic- frage?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 01.02.2010 um 22:13
"Und, wenn sie geschickt sind, beziehen sie das Kopftuch da eben ein." aha. schau dich mal in den straßen um. da ist nichts 'geschickt' sondern der regelfall in bestimmten gebieten. von wegen 'geschickt' eher offensichtlich und langweilig bis dorthinaus. und wehe, es wird gefragt.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 01.02.2010 um 22:16
"Darüber ging schon öfter mal hier die Rede. Ich habe dazu auch schon lang und breit was geschrieben." wo denn? kannst du links nennen? ich habe neben dem freitag noch andere hobbies un bekomme nicht alles mit, sry. und es geht nicht nur um deine aussagen dazu, sondern auch um die anderer. hatte ich mut 'liebe leute' udn 'off topic' bereits angedeutet.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 01.02.2010 um 23:24
ist auch egal. ich verhülle mich nun mal lieber in meine bettdecke bis morgen und erwarte keine antworten.
Rahab schrieb am 02.02.2010 um 09:14
bram-bramm bram-bramm
www.burkameetshautecouture.com/hm_deutsch.htm
auf dass die magdaeksen charaktermasken nicht auch noch pickel kriegen
Magda schrieb am 02.02.2010 um 10:26
Oh danke für diesen Blick auf die afghanischen Eliten Die haben auch ihren Zynismus, wie ich finde.

Auf dem Laufsteg ist das klasse - in der Hitze und Öde des Landes weniger.
Rahab schrieb am 02.02.2010 um 11:05
nu wüßte ich noch gern, wieso heutzutage die burkastoffe fürs gemeine weibervolk so mies sind, dass sie pickel verursachen.

ach ja - bram-bramm - die burka kehrte nicht erst mit den taliban zurück. wie das nun wieder kam?
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