Magda

Mal sehen

22.01.2010 | 10:48

Erhellende Diskussion mit dunklem Zuschauerraum

"Beherrscht Euch! Macht und Gegenmacht I"

Die Politik und die Stasi

Freitags-Salon gestern im Ballhaus Ost

Wenn man den Namen Kerstin Kaiser (DIE LINKE) bei Wikipedia eingibt – eröffnete Jakob Augstein gestern das Gespräch mit der Politikerin aus Brandenburg - wird als erster wesentlicher Punkt ihre Zusammenarbeit mit der Stasi aufgeführt. Ihr Umgang damit, aber auch die Frage, wie sie zu den erneuten Enthüllungen über die Stasi-Verstrickung von Mitgliedern der Linkspartei in Brandenburg stand, war gestern auf der Tagesordnung.Mich persönlich beschäftigte dabei die Frage, warum eine Person mit diesem Hintergrund, sich weiter politisch so intensiv engagiert, im Bewusstsein,  dass sie immer und immer wieder angreifbar ist, politischen Gegnern die Möglichkeit gibt, Sachfragen zu vermeiden und sie persönlich anzugreifen.

 Ihre Antworten dazu waren nachdenklich, aber am Ende verwies sie auf die umfangreiche Offenbarung ihrer Vergangenheit und auf die Tatsache, dass sie dennoch das Vertrauen ihrer Wähler gewonnen hat und sich ihnen verpflichtet fühlt. Sie hat ja auch in den Neunzigern alles aufgedeckt, sich aus der Bundespolitik zurückgezogen und von unten beginnend wieder einen Platz im Landtag erobert.

Dass die erneute Stasi-Debatte im Brandenburger Landtag logischerweise mit der Rot-Roten-Regierungsbildung zu tun hat, liegt auf der Hand. Kerstin Kaiser stellte auch noch mal klar, dass fünf der jetzt angeblich sieben neu aufgedeckten Fälle gar nicht „neu“ sind, sondern von den Medien noch einmal aufgegriffen wurden. Es bleibt aber dabei, dass es zwei bisher nicht offenbarte Stasi-Kontakte gab, die es leicht machten, die gesamte Art des Umgangs mit dem Thema im Brandenburger Landtag zu diskreditieren.

Sie hat vollkommen Recht, wenn sie den moralisierenden Umgang mit der Vergangenheit - dazu noch reduziert auf die Stasi-IM-Geschichte – als Hindernis für eine wirkliche politische Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte nennt.

Eine Debatte, die politisch so instrumentalisiert ist, kann nicht offen sein und wenig klären. Absolut zutreffend finde ich Kerstin Kaisers Anmerkung, dass die Kritik am Abbau demokratischer Rechte  in der Gegenwart mit dem Verweis auf die DDR-Vergangenheit abgewürgt wird. Jakob Augstein frage in dem Zusammenhang aber auch noch einmal nach, warum die Linkspartei die Verteidigung der Bürgerrechte nicht deutlicher zum Thema macht und traf, wie Kerstin Kaiser anmerkte einen "wunden Punkt".

Es war unendlich dunkel in dem Zuhörerraum, weshalb ich wenig mitgeschrieben habe. Aber die Diskussion war durchaus erhellend und spannend war es auch. Jakob Augstein, der sein Erstaunen über die persönlichen Verdrängungsleistungen einzelner Stasi-Enttarnter ausdrückte, fragte auch noch nach, ob solches Verhalten am Ende nicht genau den Polarisierern wie Hubertus Knabe in die Hände spielt. Da ist was dran.

 

Und nun, wie gewohnt, die Gesellschaftsnachrichten:

Es ist auch diesmal wieder ChristianBerlin zu verdanken, dass aus virtuellen Bekanntschaften ganz überraschende reale wurden.

Er hatte merdeister und Cassandra, die gemeinschaftlich aus dem fernen Nordrhein-Westfalen angereist waren, schon geortet und machte uns bekannt. Ohne ihn hätte ich die beiden nicht in dem voll gefüllten Saal ausgemacht, was ich sehr bedauert hätte.

Auch wieder zu Gast war der archinaut, mit dem ich mich lange unterhielt.

Jan Jasper war wieder da und diesmal auch Michael Angele, der mir einen Wein ausgab (oder habe ich ihn dazu gezwungen? weiß nicht mehr) Auf jeden Fall ist er ein lustiger Mensch, der meinen finsteren Anwurf, er habe sich ja so unbeliebt gemacht, fröhlich lächelnd entkräftete und sich dann mit merdeister unterhielt. Es muss nett gewesen sein, denn sein Lachen dröhnte mir ins Ohr. Die Wiedehopfin haben wir nicht gesehen. Vielleicht war sie trotzdem da.

Glaubt es mir, es ist so. Die Aggressivität entschwindet, wenn man sich näher kennen lernt. Was war denn noch? Ach ja, auch noch nettes, langes Gespräch mit Christian über allerlei, nicht zuletzt das Chorprojekt. Immer mal wieder taucht ja in meinem Gemüt die Frage auf: „Ist das jetzt Ehrfurcht vor dem Alter oder flirtet der mit mir?“ Wahrscheinlich beides, ich bin ja auch ein netter Mensch, wie hoffentlich weitere Zeugen bestätigen können. Er jedenfalls ist er mir sehr sympathisch.  Er hat mich dann – Heldentat in kalter Winternacht – nach Hause gefahren. Ich hoffe, er ist von Pankow-Heinersdorf heil wieder in Moabit gelandet.

 Christian und ich haben versucht, die weitgereisten Community-Mitglieder dem Jakob Augstein vorzustellen, aber es war einfach zu voll und zu viele Gäste, um die er sich gekümmert hat. Ein Händedruck aber ist wohl erfolgt.

War ein schöner Abend. Jedenfalls, ganz „unbeherrscht“.

 
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Kommentare
h.yuren schrieb am 22.01.2010 um 11:59
danke, liebe magda, für deinen tippfrischen bericht. so hab ich doch wenigstens die quintessenz des treffs aus deiner sicht. hoffe, dass noch ein paar weitere teilnehmer/innen ihre eindrücke präsentieren. mein interesse an so einer veranstaltung ist durchaus vorhanden, nicht aber meine reiselust über 1000 km.

das thema stasi wäre doch erst vollständig behandelt, wenn die leutchen vom verfassungsschutz auch mit von der partie wären. verstrickte überall.
wenn es so finster war im saal, wurde wahrscheinlich weniger gestrickt.
Magda schrieb am 22.01.2010 um 12:22
1000 km - ich denke, Du wohnst bei Münster, ist das so weit?

Ich bin auch der Meinung, dass die Offenlegungen sehr einseitig sind. Strickende Verstrickte, herrlich.
merdeister schrieb am 22.01.2010 um 13:37
1000 km, lächerlich.

Helder wir hätten uns gut im Zug unterhalten können. Vielleicht beim nächsten mal...
Michael Angele schrieb am 22.01.2010 um 12:03
Liebe Magda,
ich war komplett betrunken und erinnere mich nur noch bruchstückartig. Aber haften blieb mir, dass Sie und merdeister auch sehr angenehme und lustige Menschen sind. Schön. Diese Sympathien im wirklichen Leben dürfen aber nicht dazu führen, dass wir hier im virtuellen den Biss verlieren, oder?
MA
Magda schrieb am 22.01.2010 um 12:20
"ich war komplett betrunken und erinnere mich nur noch bruchstückartig. Aber haften blieb mir, dass Sie und merdeister auch sehr angenehme und lustige Menschen sind."

Nimm von mir
diesen Walzer
und nimm diesen Biss

(deutsche Übersetzung eines Leonard Cohen Titels)

Was, Herr Angele, wollen Sie damit sagen?
Sie haben sich uns angenehm und lustig gesoffen?
Wollen Sie das sagen?
Wie finde ich das denn: Ohne Brille gar nicht.
Welcher Biss, überhaupt. Ich habe leider einen kompletten Überbiss, was mir schon immer...Nee, das war jetzt nich....

Wir haben uns geduzt, ich will Ihnen diese Wahrheit nicht ersparen, Herr Angele. So ein furchtbarer Mensch sind Sie. Sie machen sich ja mit jedem...gemein....tss

Genug, ich hau ab jetzt.
Jan Jasper Kosok schrieb am 22.01.2010 um 15:56
Magda sagte, ich wäre ein runder Mensch. "Alles an dir ist so rund." Das werde ich nicht vergessen. Kurz nach der 30 sozusagen die Höchststrafe. ;)

LG JJK

PS Spaß hat's gemacht, ein paar wieder zu sehen und ein paar neue (Cassie und Merde) kennen zu lernen.
Magda schrieb am 22.01.2010 um 16:57
Ach Jan Jasper, Du hast was Rundes an Dir, einfach vom Typ her.
Du bist ja nicht rund von der Statur, sondern groß. Auch Christian hat sowas Rundes, wenig Streitbares. Eine Mitte eben.

Kommt natürlich sehr aufs Selbstbild an - wenn Du dich mehr so "drahtig" siehst, ist es nicht so gut. :-))

Ich merke, ich bin sowas von harmoniebedürftig. Ich werde überhaupt nie mehr mit jemandem ...naja bis morgen hält das an.
archinaut schrieb am 23.01.2010 um 01:25
Ob ich betrunken war,
weiss ich nicht so genau....

habe aber die undeutliche Erinnerung,
zwei Angeles gesehen zu haben.....!
Axel Henrici schrieb am 26.01.2010 um 16:02
dos Angeles?
Janusz Biene schrieb am 22.01.2010 um 12:11
Danke für den Bericht Magda. Das hört sich nach einem runden Abend an - inhaltlich wie sozial. Vielleicht lässt sich ja irgendwann ein Sonderbus von Frankfurt nach Berlin einrichten... dann komm ich auch mal vorbei.
merdeister schrieb am 22.01.2010 um 13:45
Leider muss ich Magda in fast allem Recht geben. Michael auch. Was das mit meinem Biss macht?

"Das müssen wir beobachten."

Ein schöner Abend. Grüße an alle, die ich kennenlernen durfte.

Warum "Leider"? Nun schimpft es sich nicht mehr so leicht, blöd.
archinaut schrieb am 23.01.2010 um 01:28
Leider haben wir uns nicht unterhalten,
die Zeit verging so schnell......
müssen wir uns dann jetzt beissen?

Ich hoffe nicht:-))
merdeister schrieb am 23.01.2010 um 09:29
Grrrrrrrr!!!

Bestimmt beim nächsten mal...
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.01.2010 um 14:22
Tief im Osten

So machte ich mich denn auf, dem Ruf des Freitags zu folgen, und begab mich durch den frostigen Abend in Richtung Ostzone. Das Thema interessierte mich, und obwohl mich die Location ein wenig schreckte, weckte sie auch Erinnerungen an ähnliche Gebäude im damals noch ruppigen Hannover Linden. Eigentlich ist es auch ganz charmant, zu wissen, dass es ok ist, in alten Sachen zu erscheinen.

Die Veranstaltung selbst fand ich recht spannend, wobei ich mir mehr Fragen und weniger Monolog erhofft hatte. So blieb denn auch die Frage, die mir die ganze Zeit durch den Kopf ging, unbeantwortet: Was geschieht mit einem Menschen, der denunziatorisch handelt und was lernt er daraus für sich und sein weiteres Vorgehen? Darüber hinaus hinterließ Frau Kaiser bei mir einen souverän professionellen Eindruck, den sie gekonnt menschelnd verkaufte. Dabei muss ich allerdings zugeben, dass ich ihre politische Arbeit noch nicht beurteilen kann, da Brandenburg aus meiner Perspektive auf der anderen Seite des Erdballs liegt. Auch hier wäre ein wenig mehr Information sicher hilfreich gewesen. Was ich als irritierend empfand, war die anfängliche Aussage, die DDR wäre ein irgendwie nicht ganz demokratischer Staat gewesen und die SED eine Art Avantgarde. Hier wurde zwar später gerade gerückt, sonderbar muteten derartige Äußerungen dennoch an.

Was die Fragen des Publikums betrifft, die eher aus Statements bestanden, hätte wohl ein wenig mehr Übersetzung nicht geschadet - entweder wegen der spürbaren Nervosität in den Wortmeldungen oder wegen der selbstverliebt anmutenden Endlossätze, die erst nach geraumer Zeit mit einem Fragezeichen endeten. Aber seis drum - auch das gehört dazu.

Insgesamt war die Veranstaltung zumindest aus meiner Sicht gelungen und das Gespräch war im Grundsatz aufschlussreich. Ich denke, es lohnt sich für Interessierte, den Freitags-Salon zu besuchen, was sicher auch am eher intimen Ambiente liegt, das übliche Podiums-Grenzen gar nicht erst aufkommen lässt. Auch für die, die an dem Community-Geschehen interessiert waren, hat sich der Abend ja scheinbar als positiv herausgestellt.

Ich war dann aber schnell wieder weg, da ich mir durch persönliche Kontakte meine Streitlust nicht versauen lassen möchte.

PS: Zum Glück blieb die Diskussion auch arbeitsunfallfrei, wobei ich zwischenzeitlich schon befürchtete, Herr Augstein würde sich mit seinem Stift verletzen.
mh schrieb am 22.01.2010 um 14:52
"Darüber hinaus hinterließ Frau Kaiser bei mir einen souverän professionellen Eindruck, den sie gekonnt menschelnd verkaufte."

der satz irritiert mich im gesamttext. die bewertung ist ja eher gewogen .. doch der satz sagt mE mehr aus, dass die frau einem höchstmaß an anpassung unterliegt. sie ist einfach kompatibel und dazu höchstprofessionell.

d.h., handeln entspringt nicht aus der einsicht heraus sondern vielmehr aus der simplen überlegung. das macht sie dann für mich wiederum komplett unglaubwürdig.. denn sie handelt nicht im sinn der sache. solche leute führen keine änderungen herbei, sie manifestieren den status quo.

mfg
mh
Magda schrieb am 22.01.2010 um 14:59
"Ich war dann aber schnell wieder weg, da ich mir durch persönliche Kontakte meine Streitlust nicht versauen lassen möchte."

Feigling.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.01.2010 um 15:04
Nun - ganz so negativ war der Satz nicht gemeint. Allerdings sehe ich in einem Politiker auch immer einen Karrieremenschen, was aber auch per se erst einmal nicht weiter tragisch ist. Sie ging eben sehr souverän mit dem Abend um und eben darum sehr professionell, was ich von einem Volksvertreter ja auch erwarte. Ob sich dahinter nun das Grauen verbirgt, vermag ich nicht zu sagen, gehe aber auch nicht davon aus. Und ja - ich unterstelle da schon einen Anpassungsprozess, wie ich ihn auch unserer Kanzlerin unterstelle. Das selbst ist ja noch nicht illegitim, sofern wirklich eine Entwicklung statt fand und nicht nur ein karrierezentrierter Wandel in der Darstellung.

"d.h., handeln entspringt nicht aus der einsicht heraus sondern vielmehr aus der simplen überlegung. das macht sie dann für mich wiederum komplett unglaubwürdig.. denn sie handelt nicht im sinn der sache. solche leute führen keine änderungen herbei, sie manifestieren den status quo."

Und eben genau diese Frage wurde mir nicht beantwortet. Das ist der Punkt. Ich lasse mir auch mein Misstrauen nicht mit der Ablenkung in Richtung des BND/Verfassungsschutz und der Verflechtung nehmen - das sind durchsichtige Mannöver, auf die man nur herein fällt, wenn man unbedingt das Gute im Menschen sehen will.

Oder anders herum: Wenn Frau Kaiser wirklich eine Wandlung durch gemacht hat und aus ihrem Verhalte gelernt hat, ist es legitim, dass sie heute politisch arbeitet, sich wählen lässt und aktiv ist. Ist das nicht der Fall, würde ich auch hier den Karrieregedanken im Vordergrund sehen und die Person hätte - zumindest aus meiner Sicht - jede Legitimation verloren, weil ich davon ausgehen müsste, dass sie wieder so handeln oder ein entsprechendes Handeln anderer unterstützen würde.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.01.2010 um 15:06
"Feigling."

@Magda:

Nicht feige sondern desinteressiert an Communitygehabe.
merdeister schrieb am 22.01.2010 um 15:11
Das hätte aber offenbar kein Problem gegeben:

"Du bist auch trotz persönlichem Kontakt streitlustig, aber das schätze ich ja so an Dir."

Aber ich bin ganz froh. Bleibt einer mehr zum streiten :-p
mh schrieb am 22.01.2010 um 15:18
nunja, merkel ist ein neutrum sondergleichen. die wäre genauso im iran in der regierung wie sie es hier ist. bei der habe ich mich schon lange entschieden. :)

bei der anderen werden wir es hoffentlich nicht erfahren müssen. es spricht nur nicht für sie und auch nicht für den salon, wenn die kernfrage unbeantwortet blieb.

mfg
mh
merdeister schrieb am 22.01.2010 um 15:28
Ein Teil der Ursache ist sicher bei JA zu suchen. Er gab Frau Kaiser sehr viel Raum um zu antworten. Unterbrochen hat er sie selten. Die Fragen schienen vorbereitet zu sein, ich hatte selten das Gefühl, dass auf das Gesagt nochmal eingegangen wurde. Ich habe allerdings auch wenig Erfahrung mit solchen Veranstaltungen und war ein wenig z.T. beschäftigt :-p
Was allerdings sehr auffällig war, war die Körpersprache. JA hing im Sessel, als sei es sein Wohnzimmer, Frau Kaiser saß sehr aufrecht und lehnte sich, so ich mich recht erinnere selten an.
JA Körpersprache und Fragestil sorgte auf der einen Seite für eine sehr entspannte Atmosphäre. Auf der anderen Seite fehlten dann die Nachfragen, worunter der Inhalt ein wenig litt.
merdeister schrieb am 22.01.2010 um 15:30
"Man kann sich übrigens ganz sachlich streiten und trotzdem gern haben."

Kann man nicht. NICHT! NICHT! NICHT!

Nie!
Magda schrieb am 22.01.2010 um 15:34
Ja klar, da stehen "Wir" drüber. Das kenne ich schon. Das sind aber die, die ann am schnellsten beleidigt sind. usw. usw.

:-))
mh schrieb am 22.01.2010 um 15:35
sie lehnte sich nicht an?

mfg
mh jetzt wirds ja interessant
Magda schrieb am 22.01.2010 um 15:37
"Kann man nicht. NICHT! NICHT! NICHT!"

Ist leider so. Ich kann es auch nicht. Und ich bin schon eine Weile länger auf der...naja

Man lächelt dann vielleicht verkrampft und so und flucht in sich hinein.

Furchtbar, aber man kann sich ja nicht immer haun. Lieber abhaun, das geht.
merdeister schrieb am 22.01.2010 um 15:53
@mh
"sie lehnte sich nicht an?

mfg
mh jetzt wirds ja interessant"

ich war gerade dabei eine Antwort zu formulieren, bin mir aber gerade nicht sicher, wie ernst du das meinst...
mh schrieb am 22.01.2010 um 15:55
ich meine das ernst.

mfg
mh
merdeister schrieb am 22.01.2010 um 16:01
"sie lehnte sich nicht an?"

Vielleicht sollte ich so formulieren:

Wenn ich an den gestrigen Abend zurück denke, sehe ich vor meinem inneren Auge Frau Kaiser aufrecht in Ihrem Sessel sitzen. Ohne Kontakt zur Rückenlehne.
Was nicht heißt, dass sie sich nie angelehnt hätte. Doch das Bild was in meinem Kopf blieb ist wie sie mit dem Mikro in der Hand leicht nach vorne gebeugt spricht.
Im krassen Gegensatz dazu JA, der in seinem Sessel mehr lag als saß.

Aber es gab ja mehr Augen dort.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.01.2010 um 16:28
Mir ist das zu viel Interpretation.

Ich glaube, die Antwort ist viel einfacher. Frau Kaiser waren die verranzten Sitzmöbel vermutlich einfach zu dreckig.
Jan Jasper Kosok schrieb am 22.01.2010 um 16:31
Glaub ich nicht. Im Zwiegespräch wirkte sie ziemlich locker. Etepetete war da nicht.
mh schrieb am 22.01.2010 um 16:39
klingt nachm kontrollfreak.^^

mfg
mh
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.01.2010 um 16:43
@JJK: Ich meinte das scherzhaft - ehrlich.
Jan Jasper Kosok schrieb am 22.01.2010 um 16:52
@wildcard voll in ordnung. meine leitung ist heute mindestens so lang wie die von herrn angele.

ich fand aber, dass man schon den eindruck gewinnen konnte, frau kaiser sei doch sehr um (verbale) kontrolle bemüht. das hätte man durchaus auch auf ihre sitzhaltung oder sesselvorlieben weiterspinnen können. wie geschehen.

tatsächlich wirkte sie danach (überraschend) sehr locker und erzählte etwas von nicht funktionierenden computern, die zur ihrem "amüsemeng" beigetragen hätten.
Jakob Augstein schrieb am 22.01.2010 um 21:16
Lieber merdeister,
ja, das ist ein interessanter Punkt.
Darüber habe ich auch nachgedacht: Hätte ich mehr unterbrechen sollen? Also etwas mehr Geschwindigkeit in das Gespräch bringen müssen? Ich wollte Kerstin Kaiser unbedingt ausreden lassen, damit nicht die Atmosphäre des "Heißen Stuhls" entsteht.Das ist beidem Stasi-Thema ja eine Gefahr. Und ich finde auch, dass grundsätzlich das hektische Talkshow-Gerede sehr anstrengend und unergiebig ist. Aber andererseits darf man als Moderator auch nicht die Zügel aus der Hand geben und den Gast ohne Ende monologisieren lassen.

Hm. Ich habe da vielleicht die Balance nicht richtig getroffen.

Grundsätzlich hat es mir gut gefallen, nur einen Menschen als Gesprächspartner zu haben und keine Gruppe. Es ist inniger, stiller, konzentrierter. Man muss nur höllisch aufpassen, dass es nicht langweilig wird ...

(Die Fragen waren nicht vorgeschrieben. Es gab aber einen vorgeplanten dramaturgischen Faden, der von Thema zu Thema führte. Das hat auch ganz gut hingehauen, finde ich.)

Ihr JA
archinaut schrieb am 23.01.2010 um 01:33
Die Balance fand ich gut getroffen,
der Gast/die Gäste spielen die Hauptrolle,
nicht die/der ModeratoIn...
merdeister schrieb am 23.01.2010 um 09:30
"Kann man nicht. NICHT! NICHT! NICHT!

Nie!"

Es fehlte wohl ein ;-)
merdeister schrieb am 23.01.2010 um 19:57
Ich stand neben Herrn Grassmann, Alphatiere ziehen mich an. Ich stand, weil ich Angst um den Rest des Publikums hatte, der Freitag muss mittelfristig neue Altersgruppen ansprechen.
poor on ruhr schrieb am 22.01.2010 um 15:22
Liebe Magda,

herzlichen Dank für den Insiderin-Bericht.

Tschüß

por
Jakob Augstein schrieb am 22.01.2010 um 21:23
Liebe Magda,
vielen Dank für diesen Bericht.
Es freut mich auch, dass Sie den Punkt mit den Bürgerrechten aufgegriffen haben. Der ist mir nämlich wirklich wichtig gewesen.

Denn da hat die Linkspartei meiner Meinung nach wirklich ein Defizit. Es ist, als ersetze der Kampf für soziale Gerechtigkeit die Notwendigkeit, sich für weitere Bürgerrechte einzusetzen.
Ich glaube, eine moderne Linke muss für sozialen Ausgleich und individuelle Freiheitsrechte gleichermaßen eintreten. Vor allem die Rechte des Einzelnen gegenüber dem Staat. Es ist eine der größten Katastrophen der Linken, dass sie das Wort "Freiheit" an die Liberalen und Neoliberalen verloren haben.

Und was die Stasi angeht: Ich habe es an dem Abend ja deutlich gemacht - mich erschüttert am meisten der Fall des Abgeordneten Hoffmann, der nach der Enthüllung gesagt hat: "Ich war nicht IM Schwalbe. Das ist mir gar nicht bewusst." Ich halte es für absolut vorstellbar, dass er da eine subjektive Wahrheit gesagt hat. Wenn die unbewältigte Vergangenheit so tief in einem vergraben ist, dass sie unerreichbar geworden ist, dann können die Akten wie die eines Fremden wirken ... Das ist eine sehr schlimme Geschichte. Persönlich und politisch.

Liebe Grüße,
Ihr JA
Magda schrieb am 22.01.2010 um 21:43
Lieber Herr Augstein,
"Ich halte es für absolut vorstellbar, dass er da eine subjektive Wahrheit gesagt hat. Wenn die unbewältigte Vergangenheit so tief in einem vergraben ist, dass sie unerreichbar geworden ist, dann können die Akten wie die eines Fremden wirken ... Das ist eine sehr schlimme Geschichte. Persönlich und politisch."

Ich persönlich glaube daran nur in Ausnahmefällen.

"Das Vergangene ist nicht tot es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd." schreibt Christa Wolf, Faulkner zitierend in ihren "Kindheitsmustern"..

Sie hatte ja ein ähnliches Problem. Ihre IM-Geschichte ging in den neunzigern durch die Medien rauf und runter. "Die ängstliche Margarete" hieß es im "Spiegel".

Bei ihr kann ich mir das gut vorstellen - es war so lange her und sie längst ganz woanders angekommen und zu anderen Einsichten gelangt. Da war das ein absoluter Schlag. Auch medial. Und hatte auch eine Funktion.

Ein Bürgerrechtler wie der Wolfgang Templin aber, der ebenfalls eine IM-Vergangenheit hat, wurde niemals dazu so angeschossen wie Christa Wolf. Das hängt mit seiner viel entschlosseneren Abkehr von der DDR zusammen.

Aber, das ist wirklich "ein weites Feld".

Gruß
Magda
MH277 schrieb am 22.01.2010 um 22:09
Herr Augstein, mich erschüttert persönlich am meisten, dass sie sich vor Kaisers Karren spannen lassen und auf den zum Sündenbock Auserkorenen auch noch einprügeln.

Hoffmann wurde wochenlang von der versammelten Presse gejagt, nach kurzer Zeit beteiligte sich die Partei auch daran - voran natürlich die Leute, die schlimmere IM-Geschichten und vor allem hohe Funktionen in der SED zu bieten hatten und diese allesamt nicht freiwillig offen gelegt haben.
Seine Äußerungen vor der Presse mögen in dieser Situation nicht ganz so aalglatt und eingeübt gewesen sein wie die von Kathrin Kaiser, aber das ist ja wohl nicht der wesentliche Punkt - oder?
Jakob Augstein schrieb am 23.01.2010 um 17:48
Liebe(r) MH227,
ich hoffe, ich habe nicht auf Hoffmann eingeprügelt. Das wäre jedenfalls nicht mein Ziel gewesen. Im Gegenteil. Ich habe mit dem Mann nie geredet. Ich finde dieses Stasi-Thema sehr, sehr kompliziert und es eignet sich gar nicht dafür, gleich loszuprügeln (bei manchen möchte man es nach genauer Kenntnis der Sachlage wohl gerne tun, aber erst dann!) Der Fall Hoffmann ist für mich nicht durchschaubar. Man müsste mit ihm reden. Ich würde das tun, wenn er will. Mein Interesse ist es, zu verstehen. Verurteilen machen andere viel besser. Das habe ich als Journalist immer so gehalten. Darum bin ich Reporter geworden und kein politischer Kommentator. Daran hat sich nie etwas geändert.
Was Kerstin Kaiser angeht - ja, ich ahne schon, was Sie meinen. Sie ist sehr professionell. Es kann einem der Verdacht kommen, ihre Offenheit sei eine kluge Taktik der Verschleierung. Ich weiß das nicht. Mein Eindruck ist ein anderer. Mein Gefühl sagt etwas anderes. Man kann sich täuschen.

Ihr JA
Magda schrieb am 23.01.2010 um 19:04
Das ging zwar jetzt nicht an mich:
Aber ich denke, es ist einfach so, dass die Frau schon lange in der Politik ist, die ist einfach professionell. Und die berechnet natürlich ihren Auftritt, denke ich, deswegen muss sie nicht durchweg berechnend sein.
MH277 schrieb am 23.01.2010 um 19:46
Ich bezog mich auf Ihren Blogeintrag über mir. Genau wie sich meine Vermutung über das Auftreten von Frau Kaiser sich auf andere Auftritte von ihr bezog. Was Sie beim Salon dazu gesagt haben, weiß ich nicht, ich habe es nicht geschafft, zu kommen. Durch Ihre Äußerung da oben konnte dieser Eindruck aber durchaus entstehen.
Wie gesagt halte ich den Umgang der Brandenburger Linke-Spitze für nicht aufrichtig, weil hier einerseits Sündenböcke kreiert, andererseits SED-Funktionäre geschützt werden. Ehrliche Aufarbeitung sieht anders aus.
Danke für die Antwort, ich wäre als treuer Freitag-Leser und Gärtner-Fan wirklich erschüttert gewesen.
suziek schrieb am 23.01.2010 um 00:37
"aalglatt", genauso habe ich die Rede von Kerstin Kaiser auch empfunden. "Aalglatt und eingeübt", so kam sie mir vor, vielleicht zu unrecht, aber ich habe mich gewundert, dass ich immer wieder meine Aufmerksamkeit verloren habe, obwohl die Redende gar nicht so Uninteressantes von sich gab. Ansonsten fand ich es vom Prinzip her sehr gut, dass nicht so viele Zwischenfragen gestellt wurden und dass Raum für die Selbstdarstellung gegeben wurde. So lernt man die Leute doch am besten kennen. Gut wäre ein drittes Mikro gewesen. Die Fragen aus dem Publikum waren in den hintersten Reihen nicht zu verstehen.
archinaut schrieb am 23.01.2010 um 01:40
Liebe Magda,

vielen Dank für den schönen Bericht,
ich bin übrigens froh, dass Du noch wohlbehütet nach hause gefunden hast:-))

Zum nächsten FreitagSalon
leuchten schon die Schneeglöckchen
denkt archie
Wiedehopfin schrieb am 23.01.2010 um 08:15
Liebe Magda,

leider konnte ich nicht - wie geplant - zum Freitagssalon kommen, da man mir beruflich einen Termin aufs Auge gedrückt hat, zu dem ich übers Wochenende extra anreisen musste.

Durch deinen erhellenden Bericht kommt es mir aber fast so vor, als sei ich dabei gewesen.
Euch community Leut mal persönlich kennenzulernen, ist mir aber, das bedaure ich, entgangen.

Gruß aus Westfalen
W.
THX1138 schrieb am 23.01.2010 um 11:10
Der Ruf des Freitag? Wie bekomme ich den mit? Den würde ich auch gerne einmal "erhören". Und können nur geneigte Gäste diesen Ruf hören?

Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar!
ChristianBerlin schrieb am 23.01.2010 um 17:20
@THX1138

Zum Stichwort "erhören" habe ich eine sehr eigene Aufassung.

[Zitat Magda]„Ist das jetzt Ehrfurcht vor dem Alter oder flirtet der mit mir?“[/Zitatende]

Wenn Du Alter durch Dein eben wieder unter Beweis gestelltes Können ersetzt, ist das erste so richtig wie das zweite. Ein wenig männlicher Charme ist immer meine letzte Waffe, wenn mir nichts Intelligentes oder Bissiges mehr einfallen will - was ja in letzter Zeit - hier jedenfalls - eher selten und nur sporadisch der Fall war. Ich zehre im Moment eher von meinem Ruf als Freitagsblogger der ersten Stunde und bin als Kontaktbrücke leicht im Vorteil, weil andere inzwischen mein Gesicht aus mehreren Perspektiven kennen.

Apropos Gesicht: - @Magda - wie wir beide schon letztes Mal festgestellt haben, sind wieder ein paar auffallend gut aussehende Frauen dem Ruf des Freitag gefolgt, diesmal andere als beim letzten Mal. Wobei mir auffiel, dass die mit Abstand attraktivste von ihnen von dem mit Abstand betrunkensten Mann abgeschleppt wurde, und ich mich fragte, was so eine seit 1000 oder mehr Jahren einen in regelmäßigen Abständen immer wieder beeindruckende Beobachtung vor dem Hintergrund der hier geführten manchmal komplizierten Diskussionen über Geschlechterrollen bedeutet bzw. was diese Diskussionen vor dem Hintergrund dieser seit 1000 oder mehr Jahren unverändert wiederkehrenden simplen Beobachtung bedeuten.

Ich bin gespannt, ob wir uns über die Konsequenz einig sind. Meine lautet: Schön, dass Menschen aus Fleisch und Blut gibt und nicht nur virtuelle Intellektuelle. :)
Magda schrieb am 23.01.2010 um 19:00
"Ein wenig männlicher Charme ist immer meine letzte Waffe, wenn mir nichts Intelligentes oder Bissiges mehr einfallen will - was ja in letzter Zeit - hier jedenfalls - eher selten und nur sporadisch der Fall war."

Kann ich nur bestätigen, Du kamst sehr charmant "rüber". :-))

Stimmt, es waren schöne Frauen da, auch die Kerstin Kaiser ist ja eine sehr attraktive Person.

"Wobei mir auffiel, dass die mit Abstand attraktivste von ihnen von dem mit Abstand betrunkensten Mann abgeschleppt wurde."

Oh, das hätte ich gern mitgekriegt. Sowas interessiert mich auch immer. Und über die - mal trivial ausgedrückte Frage - warum die nun gerade mit dem usw. habe ich auch schon oft nachgedacht. Frauen lieben manchmal ein bisschen die Verlotterten.

Und zur Konsequenz - auch d'accord. Ich bin auch für Fleisch und Blut
Wenns nicht zu Blutwurst wird. (kleiner Scherz):-))

Gruß an Dich

@ chrisamar - "Als Mann scheinen Sie etwas unbeholfener zu sein. Niemals erkundigt Mann sich bei einer Dame nicht nach einer anderen Dame."

Nee, er hat mir ja vorher gesagt, ich sei die schönste Frau im Saal, dann war das "abgehakt" und er hat sich den anderen gewidmet. Kurzerhand - bei mir durfte der das, wie man so schön sagt.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 23.01.2010 um 17:31
Lieber Christian Berlin,
an Ihnen mag ich Ihre Herzlichkeit und Ihr Engagement. Das ist so ein feiner Charakterzug. So etwas schätze ich sehr.

Als Mann scheinen Sie etwas unbeholfener zu sein.
Niemals erkundigt Mann sich bei einer Dame nicht nach einer anderen Dame.

Für nächste Mal:
Schreiten Sie zur Tat. Gehen Sie zum Pärchen & bieten Sie Ihre Hilfe an. Z.B.: "Brauchen Sie einen Arzt? Sollen ich einen Krankenwagen holen?"

Und schon entsteht eine innere Nähe zum Objekt der Wahl.

Mit freundlichem Gruss

Frau Chrisamar
ChristianBerlin schrieb am 24.01.2010 um 00:54
Danke für die Komplimente & den heißen Tipp für unbeholfene Männer und solche, die es werden wollen. Ich weise aber mal dezent auf einen Widerspruch hin:

Zur Herzlichkeit gehört elementar, anderen ihr Glück zu gönnen und sich mit ihnen freuen zu können, wie man umgekehrt mit Unglücklichen mitfühlt (Rö 12,15). Das (ernsthafte) Wildern in fremden Revieren will dazu nicht recht passen. Und macht nach allge/meinem Empfinden sowieso nur dann Sinn, wenn es dabei ums große Glück geht - alles andere ist eitel und ein Haschen nach Wind.

Dass dreiste Direktheit (wie im Beispiel) gut ankommt und "innere Nähe zum Objekt der Wahl" schafft, soll damit nicht bezweifelt werden. Wenn man(n) mehr nicht will, ist soviel Aufwand aber schon wieder zuviel. Solch Männlichkeitstheater kann mit dem Fluch der Attraktivität belastete Frauen macnhmal ganz schön annerven, weil sich bei denen fast jeder einbildet, es aufführen zu müssen. Gerade bei ihnen kann deshalb weniger mehr sein. Aber - wem sag ich das eigentlich?

LG Christian
Deaktivierter Nutzer schrieb am 24.01.2010 um 07:55
@ Christian Berlin
Tatsächlich. Sie sind ein Mann des Herzens.
Und charmant.
Vielen Dank!
Joachim Petrick schrieb am 26.01.2010 um 11:19
Liebe Magda,
vielen Dank für Deinen eingehenden Stimmungsbericht vom Freitags Salon.
Dazu siehe meinen Freitags Blog Beitrag:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/kerstin-kaiser-wetter-einmal-im-immer-im-oder-was-

Kerstin Kaiser Wetter, einmal IM, immer IM!, oder was?

Am Wochende habe ich mit meiner Frau die Vita von Kerstin Kaiser auf deren Homepage und bei Wikepeda studiert....

tschüss
JP
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