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Was ist los mit den Männern? Sie beklagen sich. Sie sind in der Krise. „Wann ist ein Mann ein Mann“ fragen sie mit Grönemeyers Tourette-Stimme und tun sich das an, was Frauen eigentlich hinter sich glaubten: Sie definieren sich biologistisch und wollen wieder männlicher werden. Was soll das eigentlich sein: „männlich“, frage nicht nur ich. Auch andere Zeitgenossen und -genossinnen, wenn sie nicht gerade einen der medialen Jammerartikel gelesen haben, fragen sich das. Waren wir alle nicht schon mal weiter?
„Arenen der Männlichkeit“ im
TU-Hauptgebäude
Wie auch immer: „Arenen der Männlichkeit“ heißt das Gesamtmotto der Ringvorlesung, die das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin in diesem Herbst anbietet. Und das ist sehr spannend, auch wenn nicht alles ganz neu zu sein scheint. Denn schon lange beschäftigt sich die Geschlechterforschung übergreifend auch mit Männerfragen. Und noch erstaunlicher: Männer lassen sich gern in langen Dossiers- zum Beispiel in der „Zeit“ erklären, wie „Jungs heute sind“ oder sie lassen sich Thesen über die männliche Natur aufschwatzen. Sie lassen mit sich das machen, was viele Frauen lange Zeit energisch zurückgewiesen haben für sich: Sie lassen sich normieren, zurichten auf einen Männlichkeitsbegriff auf eine männliche Identität, die es so gar nicht gibt.
Die Eröffnungsvorlesung von Prof. Dr. Mechthild Bereswill, Universität Kassel, beschäftigte sich denn auch mit der oben erwähnten Krise und forschte mit der Frage „Fragil oder stabil? nach „Männlichkeiten im gesellschaftlichen Krisendiskurs“
Verunsichert, orientierungslos und abgehängt fühlen sich die Männer, während sie Frauen als selbstgewiss und selbstbewusst erleben. Und sie wenden sich zurück zu einer Utopie von einer wilden Männlichkeit, die von Frauen nicht andauernd infrage gestellt wird.
So zumindest stellten sich Männer so in einer Sendung dar, auf die sich Mechhild Bereswill bezog und die sich ebenfalls den Grönemeyer-Titel „Wann ist ein Mann ein Mann“ zum Motto erwählt hat. Natürlich waren die Antworten differenziert, aber es kam doch heraus, dass mit einer Ausnahme, über Abwertung geklagt wird und der Geschlechterunterschied heftig herbeizitiert wird: „Männer bleiben Männer und Frauen bleiben Frauen“. Und da das alles so unsicher ist, müssen die Männer am Ende des Films als Indianer um ein Feuer tanzen, um sich männlich wieder einzukriegen.
Die Krise der Männlichkeit - eine subjektive Identitätskrise, den sich so rasant wandelnden Strukturen der Gesellschaft geschuldet? Eine Folge instabiler Souveränität, die ständig von Neuem demonstriert und verteidigt werden muss? Die Rede von der Krise der Männlichkeit, vielleicht auch eine rhetorische Waffe gegen feministische Definitionsmacht?
Dahinter – scheint es - steckt eine höchst anfechtbare schlichte Vorstellung, die meint, es gäbe einen stabilen Kern männlicher Identität, der von Frauen massiv bedroht würde. „Je fragiler das Selbstgefühl, desto stabiler werden die Vorstellungen von einer fest umrissenen Männlichkeit im Mann. Sie werden starr, die Männer, sie schotten sich ab und sie suchen Schuldige an dieser unheimlichen „Bedrohung männlicher Subjektwerdung“. Und das sind - natürlich - die Frauen.
In der sehr absoluten Form kommen dann Thesen ans Licht die feststellen: Ohne Vater sei der Junge der „totalitären Liebe“ einer omnipotenten Mutter ausgeliefert und könne niemals „authentisch“ zur Männlichkeit initiiert werden. (Walter Hollstein).
Im Kindergarten sind
zuviele Frauen unterwegs
Das Elend pflanzt sich im Kindergarten fort. Auch dort sind zu viele Frauen unterwegs. Deshalb muss man die Kinderbetreuung endlich aufwerten und muss mehr Männer in den Kindergarten lassen. Es ist eine ziemlich perfide Ironie, das Ganze unter dem Label: Aufwertung dieser Arbeit, zu verkaufen, als sei sie unter Frauen nichts wert.
Dass männliche Identität nur durch Männer in die Jungen kommen. kann, gehört zu den Ideen, die zu hinterfragen wären. Denn auch zur Konstituierung von Männlichkeit gehört immer der Blick auf beide Geschlechter. Es ist in dem Zusammenhang völlig unsinnig Jungen gegen Mädchen auszuspielen, auch wenn es durchaus wünschenswert ist, dass mehr Männer sich in der Kinderbetreuung betätigen.
Wilde Männlichkeit -als Angebot zur
Kompensation für„Abgehängte“
Die schlüssigsten Erklärungen finden sich am Ende doch wieder bei den bekannten gesellschaftlichen Entwicklungen. Und da ist eigentlich so eine festgefügte Männlichkeit gar nicht zu konstatieren. Im Gegenteil. Die wilde Männlichkeit – sie ist ein Kompensationsmodell für die Abgehängten. Je abgehängter umso konservativer das Geschlechterbild. Männliche Gewalt ist auch nichts anderes als ein rigider Rückgriff auf eine Männlichkeit, die gar keine Betätigung, kein Ziel hat, sondern allerhöchstens etwas von einem Appell an die Gesellschaft in sich trägt.
Das männliche Ernährermodell des gut ausgebildeten, bodenständigen Facharbeiters ist schon lange zutiefst aufgeweicht. Aus dem Facharbeiter wurde der Leiharbeiter in prekärer Beschäftigung. Verunsichert, was die Zukunft betrifft und ohnehin immer seltener der alleinige Ernährer. Diese Prekarisierung verhindert männliche Emanzipation.
Dagegen wird hegemoniale Männlichkeit (Conell) gerade neu konfiguriert. Und die stellt die alte zutiefst infrage. Es ist die Konstruktion der transnationalen Managermännlichkeit, risikobewusst, fähig mit Unsicherheiten umzugehen und sich dabei an die Spitze zu setzen.
Der Global Player gegen
den ausgemusterten Facharbeiter
So stehen zwei männliche Bilder einander gegenüberDer „Global Player“ gegen den ausgemusterten Facharbeiter. Die „ernsten Spiele des Wettbewerbs“, die Pierre Bourdieu in seinem Aufsatz über die „männliche Herrschaft„,vermerkt , werden zu einem Dauerzustand. Und die Rolle der Frauen bleibt nicht länger die der sanften Zuschauerin oder des „schmeichelnden Spiegels, der dem Mann das vergrößerte Bild seiner selbst zurückwirft“ (Virginia Woolf). Nein, sie sind mit auf dem Wettbewerbsfeld, geraume Zeit schon. Und das kränkte schon lange und ist jetzt – da die allgemeine gesellschaftliche Krise, die alle verspüren - an die Subjekte delegiert wird, die ihnen Autonomie suggeriert, wenn sie sie bewältigen, virulent. Vor allem, da sie medial massiv abgehandelt wird.
Und in diesem Klima macht sich eine Ministerin stark für Männer – das wird diese freuen, aber es sichert vor allem ihr männliche Stärke als Unterstützung wogegen auch immer.
Ein Gesundheitsbericht widmet sich männlichen Krankheitsrisiken, denn Jetzt sind die Männer dran . Das tut so, als kämpften nicht die Frauen seit Jahrzehnten um die geschlechterspezifische Aufschlüsselung von Erkrankungen. Und so weiter und so weiter. Der Subtext lautet: Es ist unbedingt aufzuholen gegenüber den Frauen, denn die sind ungerechterweise weit voraus, so die allgemein transportierte Botschaft.
Frauen waren schon immer
"Minenhunde" bei Umbrüchen
Warum sind die Frauen voraus? Weil sie das ganze Elend der Prekarisierung ihrer Arbeit, der Unsicherheit in der Zukunft und Unwägbarkeiten des rasanten globalen Wandel schon seit Jahren kennen und den ersten Schrecken hinter sich haben. Schon immer waren Frauen die „Minenhunde“ solcher Entwicklungen und sind dadurch besser angepasst und gefeit gegen zuviel Identitätszweifel. Oder nicht?
Und, sind sie denn überhaupt in anderem so weit voraus. Nicht ganz. Noch immer gibt’s Probleme in bestimmten Jobs. Gerade hat die CSU mühsam doch noch eine Quote beschlossen. Und die Frauen sind sehr ins biologisch-weibliche gedriftet? Die berichteten Debatten auf dem Barcamp Was wollen wir eigentlich sprechen eine deutliche Sprache. Der Schönheitsterror und die auf „Weiblichkeit“ gebrachten Geschlechterdebatten lassen zweifeln, ob überhaupt eine Krise der Männlichkeit angesagt ist, vielleicht eher eine Krise der geschlechtlichen Zugehörigkeiten, der Identitäten überhaupt. Was zwischen den Geschlechtern läuft, läuft eigentlich überall in der Gesellschaft. Verunsicherung wohin das Auge blickt. Die Rede von der Krise „des“ Mannes, so die Grundthese der Journalistin Ines Kappert, ist somit auch als Ersatz für eine damit scheinbar obsolet gewordene Gesellschaftskritik zu verstehen.
Lesestoff
Rolf Pohl: Krise der Männlichkeit
Michael Meuser - Zur kollektiven Konstruktion hegemonialer Männlichkeit
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ich bin ja der meinung, dass männer einmal im monat 5 stunden durch den schlamm stampfen oder 20 runden um die stadt laufen sollten, dann kämen solche verlust- fragen gar nicht/ weniger auf, biologisch ist der mann auf bewegung getrimmt, nur leider kam die evolution der menschheit nicht hinterher, und jetzt haben wir das dilemma; was natürlich nicht heißen soll, dass nur das einen mann= menschen ausmacht, dazu gehört auch eine persönlichkeit; sich diese zuzulegen und sich damit sicher zu fühlen macht dann wohl den anderen anteil aus. in einer sendung zu dem thema hat die moderatorin den klugen satz gesagt, dass es bislang reichte ein mann zu sein, um als gut befunden zu werden, nun kam der feminismus und fordert auch charakter, da ist was dran. mfg
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"(...) Kern männlicher Identität, der von Frauen massiv bedroht würde ..."
Nicht nur von Frauen fühlen sich manche Männer "bedroht", sondern auch von offen schwulen Männern. Wenn ich, als schwuler Mann, immer 'mal wieder Angst- oder Ablehnungsreaktionen von heterosexuellen Männern erlebte, dann ... waren es regelmäßig Männer, deren "Männlichkeit" offenbar "auf tönernen Füßen" stand. Heterosexuelle Männer, die sich ihrer selbst sicher waren, gingen dagegen in der Regel souverän und interessiert mit mir um, fühlten sich kaum "bedroht" oder belästigt und waren gelegentlich sogar geschmeichelt, wenn sie sich (nicht nur von Frauen, sondern auch) von schwulen Männern begehrt sahen. Brad Pitt (heterosexueller) Hollywood-Schauspieler und "Sex-Idol" sprach das in einem Interview aus: "Er fühle sich geschmeichelt, wenn er auch von schwulen Männern attraktiv gefunden werde" (Brad Pitt ist eben souverän und selbstsicher und so war es für ihn auch "selbstverständlich" eine größere Summe für die Unterstützer der Homo-Ehe in Kalifornien zu spenden). Männer, entkrampft Euch, dann seid Ihr viel "männlicher" und dann müsst Ihr Frauen nicht "klein machen", um selbst "größer" zu wirken. |
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liebe magda,
ich weiß, dass es dir ernst ist. doch ich als von im kern erschütterten vorgesetzten betroffene kann dem nur mit humor begegnen, um nicht ungerecht zu werden. und denke an eine glosse aus meinem lokalblatt anlässlich des weltmännertages, die nicht ablenken will von der ungleichbehandlung von männern: "Die fängt im meist Männer-freien, mithin Vorbild-armen Kindergartenalltag an und endet durchschnittlich fünf Jahre eher als die Ungleichbehandlung der Frau." männer dürften nicht länger abgeschoben werden in "Problemzonen wie Eckkneipen, Chefetagen und Fitnessstudios". wenn anne will den steinmeier im ernst darauf anspricht, dass er abgenommen habe (nach der nierenspende), dann ist das die banalisierung einer entscheidung (und tat), die emotional wahrgenommen wird. was ja als weiblich gilt. auch ich sehe die "krise des mannes" als ablenkung von entscheidungen (und taten) von männern, die weniger mit ihrer männlichkeit zu tun haben (ob nun als aktion oder reaktion) als mit den zwängen und möglichkeiten, in deren licht sie gefällt wurden. und in deren schatten das geschrei nun groß ist. |
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Danke für die Kommentarmeldungen.
@ ejamie - Na, es gibt auch Männer ,die nicht auf Bewegung getrimmt sind. @ SexPower- "Nicht nur von Frauen fühlen sich manche Männer "bedroht", sondern auch von offen schwulen Männern. " Das glaube ich. Nicht ohne Grund ist ja die Homophobie wieder mehr im Kommen. @ kay.kloetzer - Ach kay, mir gings ja eigentlich mehr darum, die Diskurse, die so wissenschaftlich im Schwange sind, ein bisschen zusammenzufassen und zu illustrieren. Nichts ist so einfach und glatt. Es gibt Zuspitzungen usw. Aber - ich zum Beispiel kannte Bourdieus Aufsatz über die "männliche Herrschaft" nicht. Conells Begriff von der hegemonialen Männlichkeit schon, aber nicht die Debatten darum usw. Ich wiederhole das, weil ich einfach nur mal allerlei Bildungsgut möglichst anschaulich transportieren wollte und nicht Gewissheiten verbreiten. |
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schrieb am
06.11.2010 um 09:28
hallo magda, ich meinte von natur aus von vor 2000 jahren waren sie das, mussten sie das, mit dem schnellen fortschritt ist das heute nicht mehr vereinbar, da müssen sich die männer in büros oder bei telefonaten beweisen, um den adrenalinspiegel in laune zu halten, so meinte ich das. der drang zu körperlicher bewegung ist in uns allen, vor allem in uns männern, er wird nur manchmal falsch interpretiert (diplomatisch ausgedrückt), hirsche jagen und mammuts erlegen ist ja nicht mehr.
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schrieb am
06.11.2010 um 09:30
in DEN männern, nicht in UNS männern. mfg
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"der drang zu körperlicher bewegung ist in uns allen, vor allem in uns männern, "
Also ich finde der Drang zu körperlicher Bewegung ist in allen Menschen ob Männer oder Frauen. Frauen mussten in allen Zeiten ja auch andauernd herumrennen und machen und tun. Das ist eine These, die mir nicht so recht einleuchten will. |
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schrieb am
07.11.2010 um 08:18
na gut, dann versuche ich es erneut, ganz biologisch, ich kann nicht anders, damals zu höhlenzeiten mussten männer am tage mehr laufen als frauen, hatten wegen der jagd einen anderen adrenalinspiegel etc., das ist noch in uns drin, egal wie neu unser auto oder wie flach unser bildschirm ist. und das kanalisiert sich manchmal etwas seltsam. mfg
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Das Problem der Männer mit der Männlichkeit und ihrem eigenen Rollenverständnis ist doch, daß sie eine Bild der Männerrolle glauben folgen zu sollen, das seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten, nicht mehr mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
Als durch die Industrialisierung die männlichen Muskelkraft nicht mehr gebraucht wurde, haben 'wir' uns aufs Ingenieurwesen gestürzt. Technischer Verstand findet sich bei Frauen allerdings mindestens genauso wie bei Männern. Wir Männer haben den Frauen somit nichts mehr voraus. Daher müssen sich manche von uns in besonders atavisitische Rollenmuster finden. Komisch eigentlich. Oder eher tragisch. Wie ändern? Kleine Jungs und kleine Mädchen fangen ja schon damit an, sich mit ihren "passenden" Geschlechtervorbildern zu identifizieren. |
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schrieb am
06.11.2010 um 09:36
das scheint mir dann ein hausgemachtes problem, dass männer meinen jemanden voraus sein zu müssen, damit schaden sie sich selbst, oder? kinder kriegen ist zwar unser ding, aber häuser bauen das der männer, ist ne gute ergänzung finde ich. ich stelle mir das auch ungeheuer anstrengend vor, immer in konkurrenz zu denken. und ganz plakativ hab ich derweilen den eindruck, dass der den frauen zugeschobene geschlechtsorganneid eigentlich den neid der männer aufs kinderkriegen vertuschen soll. so viel neid, das führt zu nichts und macht nur gelb.
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@ I.D.A. - "Kleine Jungs und kleine Mädchen fangen ja schon damit an, sich mit ihren "passenden" Geschlechtervorbildern zu identifizieren."
So ist es. Wenn ich denke, wie lange über diese Rollenklischees diskutiert wurde und wie verschärft sie jetzt eigentlich wieder akzeptiert werden, dann ist das schon ein Beleg, dass die ganze Entwicklung - nicht nur die für die Männer - irgendwie rückwärts geht. Das hat mir - nebenbei - auch in der Vorlesung gefehlt, dass der "Rückgriff" auf ein bestimmtes Bild von Weiblichkeit genau so vorhanden ist wie bei der Männlichkeit. Und die Frauen machen begeistert mit. Nicht alle, aber viele. |
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www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,727648,00.html
Hier rechnet Ministerin Schröder ordentlich mit dem Feminismus ab. Ich habe ja überhaupt nichts dagegen, dass die Alice Schwarzer mal eins diskursiv auf die Mütze kriegt, aber eine so schwache Gegnerin hat sie nicht verdient. Wenn es einen Beleg dafür braucht, dass ein konservatives Geschlechterbild sich mit dem Label "Männerförderung" tarnt, dann liefert ihn Frau Schröder. Ganz besonder schräg-logisch. Frauenquoten findet sie doof, weil sowas immer eine Kapitulation der Politik sei. Jungenförderung findetn sie wichtig, übersieht aber, dass auch das eine "Kapitulation der Politik" ist und was für eine. Auf Ganze gesehen: Es gibt sicherlich Männer, die da juchzen, aber eine solche Fürsprecherin - ich weiß nicht. |
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"Das tut so, als kämpften nicht die Frauen seit Jahrzehnten um die geschlechterspezifische Aufschlüsselung von Erkrankungen."
Seit genau einem Jahrzehnt liegt der vom bekanntlich immer sehr frauenbewegten sogenannten Familienministerium veröffentlichte Frauengesundheitsbericht vor. An einem Männergesundheitsbericht bestand hingegen im Ministerium mit Frauen an der Spitze bis Frau Schröder kam, keinerlei Interesse. Der nun endlich erschienene Männergesundheitsbericht kommt nicht aus dem Familienministerium und ist nur gegen ein Entgeld von 30 Euro zu haben. Der Frauengesundheitsbericht ist kostenlos. Insofern ist Kampf für "geschlechterspezifische Aufschlüsselung von Erkrankungen" wieder schön euphemistisch formuliert, werte Magda. Aus dem Begleittext des Berichts: "Ein Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern, ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen“, sagt ein spanisches Sprichwort. Und deutsche Männer haben wenig Zeit: Im Beruf stark eingespannt ernähren sie sich ungesund, rauchen, trinken zu viel Alkohol, halten von Vorsorgeuntersuchungen eher wenig und gehen nicht selten an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Das Klischee vom „starken Geschlecht“, das keine Anzeichen von Schwäche zeigen darf, lässt es weithin als männlich gelten, Raubbau an der eigenen Gesundheit zu treiben." Es ist dieses selbstinstrumentalisierende "Männer müssen hart sein", wie wir es von jeher kennen. Dieses sich in Dienst, stellen, funktionieren, materiell Sorge tragen bis zum umfallen, was Männer verinnerlicht haben und was ihnen von Kindesbeinen an mitgegeben wurde und immer noch wird. Sie wissen um das Desinteresse an Problemen die Männer haben und die sattsam bekannte Verächtlichmachung als "Jammerlappen", "Heulsusen" und "Schlappschwänze" so sie sich dem strukturellen Druck entziehen. www.freitag.de/alltag/1043-aus-dem-schatten?searchterm=robert+enke Der Eindruck entsteht, dass mit der Aufrechnung an tatsächlicher Benachteiligung bzw. Offenlegung der männlichen "Dividende" ein ratloses Unbehagen in die frauenbewegten Kreise kommt. Ein Unbehagen, welches fragt: "Was ist los mit den Männern? Sie beklagen sich. Sie sind in der Krise." Denn so pauschal wie die fast rein weibliche Geschlechterforschung schon länger Männerfragen allzu schlicht zu beantworten pflegte, sollen sie nicht länger beantwortet werden? Wenn was in der Krise ist, dann doch hoffentlich die Schwarzersche Deutungshoheit auf Basis jenes radikalgeschlechtsfixierten Ismus und seiner nicht endenwollenden Bezichtigungen und Maßregelungen an die Adresse "der Männer". |
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"Der Eindruck entsteht, dass mit der Aufrechnung an tatsächlicher Benachteiligung bzw. Offenlegung der männlichen "Dividende" ein ratloses Unbehagen in die frauenbewegten Kreise kommt."
Eindrücke können täuschen. Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass es hier weitgehend um die Wiedergabe einer akademischen Veranstaltung - einer Ringvorlesung - ging. Sie können auch an den angebotenen Lesestoffen sehen, dass auch Männer mit ernstzunehmender Ausbildung und wissenschaftlicher Laufbahn zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen, wie Prof. Bereswill. Es geht nicht um irgendwelche frauenbewegten Kreise. Diese Art der Abwertung ist auch nur ein Ablenkungsmanöver. Und nicht immer auf Alice Schwarzer schimpfen, ich habe sie nicht ein einziges Mal erwähnt. Sie machen es sich unglaublich einfach, merken Sie das nicht? |
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schrieb am
06.11.2010 um 21:40
"Wenn es einen Beleg dafür braucht, dass ein konservatives Geschlechterbild sich mit dem Label "Männerförderung" tarnt, dann liefert ihn Frau Schröder."
Weil Sie an 6 Monaten Elternzeit für Väter festhält? Zudem, in dem Maße, wie Sie hier Quotensänften innerhalb eines profitorientierten Wettbewerbssystems mit gezielter Schlechterbenotung bei gleicher Leistung an feminisierten, staatlichen Schulen in Zusammenhang bringen, machen Sie es sich ebenso leicht, wie besagte frauenbewegte Kreise. Nein, die Wahl der Studienfächer sind Beleg für ein konservatives Geschlechterbild. Vielleicht richten Sie Ihre Vorwürfe bei der nächsten Ringvorlesung also besser an die Studentinnen des Fachbereiches Soziologie, Politologie, Germanistik, Kunstgeschichte, Erziehungswissenschaften, Psychologie und Sozialpädagogik. |
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schrieb am
06.11.2010 um 22:01
muss heißen: "der Fachbereiche Soziologie, Politologie ... und Sozialpädagogik."
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Liebe Magda, und jetzt sag´ ich auch noch ungefragt was hierzu, dem klassischen Frauenthema "Männer"...;)
Ist die Krise eine der Männlichkeit oder nicht doch die der allgemeinen Geschlechtlichkeit? Ist das Wiedererstarken konservativer Leitbilder nicht unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit? Aber das steht ja auch am Ende des Beitrags, und also hoffe ich, obschon Mann, trotzdem mich zu diesem Thema äußern zu dürfen und, wenn´s kein Unsinn ist, den ich verzapfe, auch gehört zu werden. Immerhin lese ich mich ja mit Freude und Interesse durch Frauenthemen und Artikel wie diesen. Auch weiterhin ein treuer Leser Deiner Beiträge, cf |
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Interessantes Thema. Gute Erklärungen. Da kann ich wieder nur lesen und lernen. Männer könne ja auch ziemlich verschieden und sein genau wie bei den Frauen. Vielleicht sollte der Begriff des Menschen wieder mehr in den Vordergrund rücken und jeder ist so eine art Universum für sich. dass seine eigenen Geschichten hat.
por |
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mich interessiert ja eigentlich alles, liebe magda, aber dieses thema nicht wirklich.
schlicht gesagt, sehe ich die weinerei über die benachteiligten oder verkristen männer als eine logische folge der schleichend vorwärtsgehenden gleichstellung der geschlechter. was den männern an vorherrschaft genommen werden muss, kommt den frauen zugute. wo ist das problem? naja, die rückwärtsianer sehnten sich schon immer ins sogenannte mittelalter zurück, wenn nicht gar aufs bärenfell. nicht die natürlich noch lange nicht erreichte gleichstellung von mann und frau ist ein problem für männer und frauen, das problem ist überhaupt nicht die männlichkeit, sondern die herrlichkeit. die blättert, steht aber noch im theater und in der wilden wirtschaft auf nem podest. die päpstin ist auch nur in der literatur existent. herr-schaft und herr-lichkeit sind wirklich noch immer große probleme. nicht aber die männlichkeit, dieses saftlose abstraktum zu mann. |
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schrieb am
06.11.2010 um 22:50
Eine "schleichend vorwärtsgehende gleichstellung der geschlechter" die kongruent mit der schleichend auseinandergehenden Lebenserwartung von Männern und Frauen verläuft.
Wer ruiniert sich die Gesundheit auf`m Bau? Die "gleichgestellte", in der Gender-Study blätternde Weiblichkeit auf dem Podest noch lange nicht. Noch viel zu tun. |
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schrieb am
06.11.2010 um 23:12
Na prima, jetzt wird anzustrebende Gleichstellung an dieser Stelle schon mit nur noch einem Stern bewertet. Schlagender Beleg für dies:
arnehoffmann.blogspot.com/2010/04/geschlechtergerechtigkeit-die-linken.html |
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Nicht weinen!
Aber die Lebenserwartung steigt tatsächlich mit jedem Bier, daß mann weniger trinkt, mit jeder Kippe, die mann nicht raucht, und ich wüßte nicht wofür es eine besondere Gleichstellungspolitik bräuchte, damit Männer zu Vorsorgeuntersuchungen gehen. Drogen und Kriegeführen sind übrigens auch eher kontraproduktiv, andererseits hat schon der alte Fritz gesagt: "Kerls, wollt ihr ewig leben?" Also wenn mann schon mehr Lohn kriegt, sollte sowas wie Selbstverantwortlichkeit drin sein. Dann dauert das Leben möglicherweise ein bischen länger... |
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schrieb am
07.11.2010 um 00:24
Na, wenn Sie es nicht schaffen auf den Link zu gehen, dann sei der Text extra für Sie, carlfatal, angehängt:
"Die Linke und die Geschlechtergerechtigkeit Bei einer Tagung zu Geschlecht und Gesundheit antwortete eine der Fachfrauen auf die Frage, warum sich die geschlechtsspezifische Gesundheitssituation so wenig entwickle, dass es sich hier um eine Machtfrage handelt. Und da in unserer Gesellschaft die Männer die Macht hätten, könne sich die Frauengesundheit nur mühsam entwickeln. Das Problematische an dieser Aussage war, dass ich kurz zuvor in einem Vortrag nachgewiesen hatte, dass es um die Männergesundheit mindestens ebenso schlecht bestellt ist, ja sich die wesentlichen Eckdaten bei Männern im Gesundheitsbereich deutlich schlechter darstellen und die Politik diese Fakten beharrlich ignoriert. Bemerkenswert an dieser Episode ist zweierlei. Zum einen war diese ausgewiesene Fachfrau von ihrer Antwort wirklich überzeugt. Soweit ich das einschätzen konnte, handelte es sich um keine bewusste Polemik. Zum zweiten zeigt sich hier beispielhaft die Selbstverständlichkeit, mit der über Jahrzehnte geronnene Positionen vertreten werden, ohne sie auch nur einer intellektuellen Anfrage zu öffnen. Dies gilt in besonderer Weise für die Geschlechterfrage und insbesondere für die Linken in unserem Land. Die geschlechtsspezifische Gesundheitsdiskussion macht auf diese Situation aufmerksam, weil sie mit leicht nachprüfbaren Fakten arbeitet und damit sperrig gegenüber ideologischen Gewissheiten ist. Aber es ist keinesfalls nur eine Frage der Gesundheit. Ich möchte die Frage, um die es mir geht, so formulieren: Was ist eigentlich mit der Linken los, wenn Männer, die auf problematische Seiten ihrer Situation aufmerksam machen, bei ihr auf massive Widerstände stoßen? Es trifft sie Hohn („Ach, die Ärmsten!"), Denkverbote (Volker Beck, Bundestagsabgeordneter der Grünen, wischte beispielsweise die Frage nach gesellschaftlichen Benachteiligungen von Männern auf einer Tagung seiner Partei zur Männergesundheit im Frühjahr 2008 mit der Bemerkung beiseite, das wäre ein „Imitieren der Frauenbewegung" und „Opferkonkurrenz") und Diffamierung (das sei „Geschlechterkampf von rechts", so die Friedrich-Ebert-Stiftung). Männer, die sich sachlich oder polemisch der Frage nach Ungerechtigkeiten gegenüber Männern stellen, werden heute ebenso abgetan, wie die Aktivistinnen der Frauenbewegung vor mehreren Jahrzehnten. Nur dass damals noch die Konservativen die Konservativen waren. Heute sind es die Linken. Dabei geht es mir wirklich nicht darum, Männer nun als Opfer der gesellschaftlichen Zustände zu stilisieren. Auch möchte ich keinesfalls in Abrede stellen, dass es nach wie vor Benachteiligungen von Frauen in unserer Gesellschaft gibt. Was ich vielmehr möchte ist, dass die Debatte zur Geschlechtergerechtigkeit in unserem Land neu geführt wird. Es ist eine Gerechtigkeitsdebatte. Und wer sollte die besser führen können als die Linke, deren Basis das Eintreten für Gerechtigkeit ist. Das Problem scheint nur zu sein, dass Gerechtigkeit als statisch angesehen wird, als ein Konstrukt, in dem die einen Gruppen grundsätzlich benachteiligt, andere ebenso grundsätzlich bevorteilt sind. Das führt dann dazu, dass regelmäßig Fakten umgedeutet, ignoriert oder zumindest bagatellisiert werden. Im Ergebnis wird ein offener Diskurs zu Geschlechtergerechtigkeit abgelehnt. So ist natürlich auffällig, dass die durchschnittliche Gehaltsdifferenz zwischen Frauen und Männern als das Beispiel der Benachteiligung von Frauen gesehen wird. Die in diesen Zahlen enthaltenen wirklichen Benachteiligungen von Frauen werden jedoch ebenso wenig herausgestellt wie die ebenso enthaltenen Vorteile, die bei differenzierter Analyse auch dieser Statistik deutlich werden. - Ich ahne schon, was allein dieser Satz an Polemik hervorrufen wird. Dabei muss es doch Ursachen geben, warum Frauen im Schnitt fast sechs Jahre länger leben, und die hängen natürlich auch mit der Arbeitssituation zusammen. In einer individualisierten Gesellschaft müssen sich auch die Problemlagen differenzierter darstellen. Und es ist zugegebenermaßen anstrengend, sich dieser Differenzierung immer wieder neu zuwenden zu müssen. Da fällt es leichter, in festgefahrenen Schemen zu verharren und damit das vermeintlich linke Weltbild aufrechtzuerhalten. Die Pfründe des Feminismus sind daher auch weniger die vielen Stellen, die es in unserem Land für Gleichstellungspolitik gibt und die fast ausschließlich von Frauen besetzt sind. Die sehe ich vielmehr in der ideologischen Festigkeit, mit der diese Frauen zumeist überzeugt sind, das Verhältnis der Geschlechter ein für allemal verstanden zu haben. Und sie sind damit in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der Preis ist ein linker Konservativismus, der sich zum Beispiel dadurch zu rechtfertigen versucht, dass Männer und Frauen, die für Männerrechte eintreten, gleich als rechtslastig pauschalisiert werden. Dabei wird die Grenze zwischen rechts und rechtsextrem in einer unlängst erschienenen Schrift der Friedrich-Ebert-Stiftung gefährlich verschwommen dargestellt. Ich möchte nicht einmal bestreiten, dass es hier und da rechtsextreme Tendenzen in der Männerszene geben mag. Doch die sind nicht wirklich relevant. Wichtiger ist, dass zumindest die institutionalisierte Linke und hier insbesondere die Parteien (SPD, Grüne, Linke) den Diskurs zur Geschlechtergerechtigkeit ideologisieren und sich damit einer immer wieder neu zu führenden, offenen Diskussion verweigern. Das ist weniger ein Sieg der Rechten als mehr eine Niederlage der Linken. Um auch hier wieder ein Beispiel aus der mir vertrauten Männergesundheitsdebatte zu nennen: Während sich das SPD geführte Bundesgesundheitsministerium über sieben Jahre hinweg standhaft weigerte, einen Männergesundheitsbericht in Auftrag zu geben und dabei die Argumente noch vor eineinhalb Jahren völlig drehte, nur um bei seiner Ablehnung bleiben zu können, wird nun unter FDP-Führung ein Männergesundheitsbericht erstellt. Es gab all die Jahre keine Sachgründe, den Männergesundheitsbericht zu verweigern. Es war allein einer festgefahrenen Geschlechterideologie einer SPD-Ministerin geschuldet. - Ich gebe zu, dass mir das, da ich mich als Linken verstehe, keinen Spaß macht." Dr. Matthias Stiehler Und hier noch etwas in Sachen Alkohol: www.tagesschau.de/inland/alkoholismus100.html Aber nicht weinen, carfatal. |
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Der erste wirklich gute Beitrag in diesem Strang.
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"Ahh, deshalb Frauen, Frauen Frauen ergo Bullshit.."
Kaum das sich ein Blog (ich meine nicht diesen hier) auftut, indem frauenspezifische, womöglich feministische Thesen ein Rolle spielen, schreien Sie: Aber was ist mit den Männern? Wer kümmert sich um die Männer in diesem Zusammenhang? Männergesundheit? Aber wer sollte denn was dagegen haben? Es sterben nicht mehr Männer als Frauen daran, dass sie nicht zur Vorsorge gegangen sind und sich bereits eitrige Entzündungen und Verwachsungen, riesige Zysten oder Tumore gebildet haben, die bei der Vorsorge noch als Absichtserklärungen des Körpers erkannt und behandelbar gewesen wären. Auch Frauen kriegen keinen Brief vom Arzt, der sie bittet, auffordert oder zwingt, sich ihre Gesundheit, vor allem die im Untergeschoss, durch Vorsorge zu bewahren. Wenn Frauen dies tun, ist es freiwillig, aus Vernunft, Sorge, Paranoia, schlechten Erfahrungeren Anderer. Auch Frauen gehen aus Angst, Scham und falscher Selbstwahrnehmung jahrzehntelang nicht zum Arzt. Exakt dasselbe gilt für Männer. "Wer ruiniert sich die Gesundheit auf`m Bau?" Sagen Sie, was wollen Sie eigentlich? Was unterstellen, weinen Sie hier und woanders? Dass Männer mehr tragen, wuchten, schleppen, ja insgesamt leisten müssen? Ob auf dem Bau oder als Soldat? Und deshalb häufiger krank werden und nicht so lange leben, wie die im Schnitt kleineren, leichteren und vor allem mit weniger Muskeln ausgestatteten Frauen? Echt jetzt? So wollen Sie diskutieren? Wozu? Um Frauenbeauftragte, Feminismus etc. für obsolet zu erklären? Um einen Männer-Gleichstellungsauftrag beim Gesetzgeber zu bewirken? Letztens war ein Blog zu besichtigen, der wahrhaft die Gewalt von Frauen an Männern als "Tabu" darstellte, genauso gestrig wie die Vorstellung die Mehrheit von Stalkern wären Männer. Männer, gerade auch Jungs sind auch sehr häufig die Opfer von allen möglichem Greuel, Mißbrauch und massiver Verarschung, oft auch durch Frauen. Was ist daran neu? Und so beweinenswert? Machen Sie halt was dagegen, engagieren Sie sich, jeden hier freuts. Und wüten Sie nicht blind gegen jeden feministischen Ansatz, der nicht auch die gesamte männliche "Seite" gleichwertig in jede verdammte Facette ihrer Argumentation miteinbezieht. Ist das Maskulinismus? Echt? |
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@S
Der "Frauen Frauen Frauen ergo.." war natürlich für Sie nicht für Carlfatal. |
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schrieb am
12.11.2010 um 10:42
"Machen Sie halt was dagegen, engagieren Sie sich, jeden hier freuts."
Sie haben die Lektüre des offenen Briefes von M. Stiehler versäumt - siehe 3 Kommentare weiter oben. Extra nochmal für alle Emmas in diesem Land : "Der Preis ist ein linker Konservativismus, der sich zum Beispiel dadurch zu rechtfertigen versucht, dass Männer und Frauen, die für Männerrechte eintreten, gleich als rechtslastig pauschalisiert werden." Also, denkste von wegen jeden hier freut`s - gerade hier im irgendwie linken Mainsteam. Zudem fällt "was dagegen machen" vornehmliche in den Bereich einer Gesundheitsministerin und zu ihren Hausaufgaben gehört deshalb, die Ursachen für die Lebenserwartungsschere zu ergründen. Erster Schritt: Männergesundheitsbericht. Hat die SPD-Ministerin über Jahre abgelehnt - ohne Begründung und ohne Rücktrittsforderungen befürchten zu müssen. Stattdessen Dauerpräsenz eines ständig wachsenden Heeres von greinenden Frauenbeauftragten, Sozoologinnen und Gender-Tanten, welche die Lebensrealitäten von geknechteten aber doch einer höheren Lebenserwartung sich erfreuenden Frauen in ungezählten Studien aus allen möglichen und unmöglichen Perspektiven zwar betrachten aber noch lange nicht erhellen. Der 23% Lohnschere-Bullshit ist dabei vom gleichen Kaliber wie das Fazit bzgl. männliche Lebenserwartung: "Geht zum Arzt". Matthias Stiehler nicht einer Gesundheitsministerin ist der Männergesundheitsbericht zu danken. Insofern einmal mehr symptomatisch, dass frauenfixierte Bürokratiefeministen mit derlei Geschlechterrassismus ungestraft durchkommen. Nochmal M. Stiehler: "In einer individualisierten Gesellschaft müssen sich auch die Problemlagen differenzierter darstellen. Und es ist zugegebenermaßen anstrengend, sich dieser Differenzierung immer wieder neu zuwenden zu müssen. Da fällt es leichter, in festgefahrenen Schemen zu verharren und damit das vermeintlich linke Weltbild aufrechtzuerhalten. Die Pfründe des Feminismus sind daher auch weniger die vielen Stellen, die es in unserem Land für Gleichstellungspolitik gibt und die fast ausschließlich von Frauen besetzt sind. Die sehe ich vielmehr in der ideologischen Festigkeit, mit der diese Frauen zumeist überzeugt sind, das Verhältnis der Geschlechter ein für allemal verstanden zu haben. Und sie sind damit in der Mitte der Gesellschaft angekommen." Nur die Vorstellung, dass Frauen über im Schnitt sechs Jahre weniger Lebenserwartung verfügten, während ein Gesundheitsminister Frauengesundheitsberichte für nicht notwendig erachtete und stattdessen Arztbesuche empfiehlt macht deutlich, wie grotesk und pervers die aktuelle Debatte von Seiten egomanischer Emmas geführt wird. |
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"Männer lassen sich gern in langen Dossiers- zum Beispiel in der „Zeit“ erklären, wie „Jungs heute sind“ oder sie lassen sich Thesen über die männliche Natur aufschwatzen. Sie lassen mit sich das machen, was viele Frauen lange Zeit energisch zurückgewiesen haben für sich: Sie lassen sich normieren, zurichten auf einen Männlichkeitsbegriff auf eine männliche Identität, die es so gar nicht gibt."
Bei aller Kritik - diese Bemerkung, hochgeschätzte Magda, könnten die Kommentare der carfatal und h.yuren nicht besser illustrieren. Lange wird sich dieser fundamentale Widerspruch in der Geschlechterdebatte nicht mehr halten können dürfen. |
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"Nur die Vorstellung, dass Frauen über im Schnitt sechs Jahre weniger Lebenserwartung verfügten, während ein Gesundheitsminister Frauengesundheitsberichte für nicht notwendig erachtete und stattdessen Arztbesuche empfiehlt macht deutlich, wie grotesk und pervers die aktuelle Debatte von Seiten egomanischer Emmas geführt wird."
Ich habe Sie völlig richtig verstanden, Frauen leben länger, die armen Männer usw. - schrieb ich doch..die Argumente der Striehlers dieser Welt kenne ich -Und: Habe auch keine Einwände, Gesundheit braucht massive Vorsorge, lesen Sie halt anständig und ersparen mir bitte das hochhysterische Gegeifer von den Smiths dieser Welt, ja? Und: Sie lesen nicht, was man Ihnen schreibt, sonst würden Sie nicht so glänzend an meinem Kommentar vorbeischreien. MACHEN SIE HALT, ENGAGIEREN SIE SICH FÜR MÄNNERGESUNDHEIT! MIT ANDEREN INTERESSIERTEN MÄNNERN UND FRAUEN GEMEINSAM, schreiben Sie Briefe, e.mails, machen Sie Politik...Dagegen hat hier niemand was! Haben Sie das jetzt verstanden? Und langweilen Sie nicht mit ihrem hochnotpeinlichem Frauenhass und Geschwätz von "pervers" und "egoman"..was an meiner Argumentation oben ist egoman? Zeigen! Und nicht nur blind trampeln und um sich schlagen. Das haben Sie bereits im Alphamädchen Blog getan. Es reicht! So ist die Welt, jeder darf seine eigene Meinung äußern, ohne sich Ihre Meinung aufoktroyieren lassen zu müssen und für pervers und dumm erklärt zu werden. Ab wann bin ich nicht mehr egoman? Wenn ich wie Sie hier rumbrülle: Tut doch um Himmelswillen etwas für die "Männergesundheit!? Sie sterben doch viel früher als Frauen, denen viel mehr Aufmerksamkeit von höchster exekutiver Seite wiederfährt!!! Dieses Schwein von Ministerin!!" Oder was? Oder wie? Bin ich dann ok? E. Rothschild |
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schrieb am
12.11.2010 um 17:18
Übrigens, wann waren Sie eigentlich das letzte mal beim Arzt, Emma?
Eine Neurose ist eine Neurose ist eine Neurose ... |
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frau nachbarin - Eure gießkanne!!
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dass männer eher sterben hat ja auch gründe, was soll da der ruf nach dem gesundheitsminister, oder ist das wie im fußball? die spieler sind schlecht aber der trainer schuld. man nehme: weniger fleisch essen, weniger alkohol, mehr ruhe... und schon klappts mit den 5, 6 jahren mehr.
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noch mehr ruhe?????
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na, im einzelfall muss natürlich hingeschaut werden, wer den halben tag aufm sofa liegt sollte mal kurz vor die tür. man kann j amit dem weniger fleisch anfangen...aber sprechstunden kosten bei mir eigentlich.
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na, im einzelfall muss natürlich hingeschaut werden, wer den halben tag aufm sofa liegt sollte mal kurz vor die tür. man kann ja mit dem weniger fleisch anfangen...aber sprechstunden kosten bei mir eigentlich.
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wieviel?
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sind sie kasse oder privat? sehen sie, auch ich muss meine miete zahlen. .-)
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kasse! aber fürn guten rat lass ich schon ma was springen. also ich geh so alle fünf stunden schon ma mitm hund vor die tür, allerdings hat die frau dann net immer die pantoffeln bereit, wenn ich zurück bin. bestimm hat se sech wieder mit bügeln vertrödelt?? was das fleisch betrifft, hab ich erstma mit weniger FETT angefangen, der metzger schneidets mir frisch vom ganzen ab, allerdings nicht grad jetzt, wo das opferfest vorm haus steht, da kriegt ma ja gleich immer ne ganze kuh geschenkt........
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ahhh, daher weht der Wind...
"wann" ich das letzte Mal "beim Arzt" war? Vor kurzem, Herr Smith, vor kurzem.. Und er hat gesagt, ich soll Sie zu ihm schicken. Nicht das es da schon wuchert. Oder tut es das schon und Sie agieren hier deshalb so hysterisch? |
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ein grund findet sich ja immer, aber dann nicht jammern wenns die pumpe nicht mehr macht und die herren chirurgen ran müssen, mit kasse kriegen sie eh keinen oberarzttermin, dass sie das mal wissen; zurück zum thema: krise der männlichkeit? keine ahnung, jein. halt ich nicht für prioritär. aber interessant.
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emma: der war lustig, also wenn männer uns die hysterie abkaufen..dann gibts wirklich ne krise.
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*Peitschenknall*
So, jetzt aber ab ins Körbchen. |
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schrieb am
12.11.2010 um 18:58
Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist der/die Hysterischste im FC-Land? "Sehr lange wurde Hysterie als eine ausschließlich bei Frauen auftretende, von einer Erkrankung der Gebärmutter ausgehende psychische Störung verstanden. Frauen, die unter Hysterie leiden, weisen diesem Krankheitsverständnis nach häufig bestimmte Persönlichkeitsmerkmale auf (ichbezogen, geltungsbedürftig, kritiksüchtig, unreflektiert, etc.).... Heutiger Wissensstand: Die meisten Symptome der histrionischen Persönlichkeutsstörung entfalten sich erst bei Anwesenheit eines (oder mehrerer) Gegenüber:" de.wikipedia.org/wiki/Hysterie Lange Zeit galt dieser Vorstellung entsprechend die Entfernung der Gebärmutter als probates Heilmittel - allerdings erwiesen sich die Hoffnungen, per Hysterektomie eine "nettere" Frau herzustellen als unbegründet. |
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hinzu kommt noch die angst der männer vor der - wie sage ich es - lautäußerungen der gebärmutter, sagen wir es so, da muss ich weiterführend an verbrennungen sogenannter hexen denken, wer weiß schon wieviele es da erwischt hat, aber es ging ja um die männliche krise...
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tycho: (ihre) männerfantasien sind fantasielos. vielleicht sollten kleine jungs mehr märchenbücher lesen.
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oh, ich lese meine Märchenbücher bisweilen immer noch, weil Tommy Unger mir einfach diverse Entwicklungsschübe verpasst hat. Und Alumette hätte ganz sicher nicht so reingehauen (besonders die Schlußillustration, in der sie das Gewitter in der Ferne grüßt), wenn Alumette eben ein Allumetter gewesen ist.
Vor einiger Zeit wollte ich mal etwas über die Frauen hier in Deutschland und die Krise ihrer Weiblichkeit schreiben, mit Modegeschmack, Habitus, Gestus, aber das habe ich ganz schnell wieder verworfen, weil es eben nur eines kann und das würde irgendwie Verbitterung zurück werfen. Deshalb, bitte,..jede Dame darf sich gerne ein R-Suffix an den Vornamen nageln, Präsi werden, oder Kugelstoßer oder auch Pferdedecken tragen und über diese Krise des männlichen menschlichen Geistes reden und sich irgendwo als Gasthörer eintragen. Mich persönlich entbindet das hier nicht häuslichen Pflichten, noch davor, meine zufällig stärkeren Oberarme zur temporären Unterwerfung meiner Liebsten einzusetzen, bevor mich diese dann auf der Jagd nach Nüsse in den Schmerzverstärker schickt. |
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na dann, waidmanns heil.
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weniger alkohol is einfach: die ham hier grad zum zweiten mal in diesem jahr die steuern auf alk erhöht, aber beim fussball gucken rinnt das zeug nur so runter? naja in der halbzeit rühr ich mich schon: aufs klo gehn kann ja die frau leider net für einem
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da gibts so ne beutellösung, aber das soll hier nicht vertieft werden, ich will noch frühstücken; die deutsche gesellschaft für ernährung mahnt schon seit jahren weniger fleisch zu essen, männer wie frauen, kriegen beide ihr fett weg, höhö, also dann, ich mampf jetzt mein müsli.
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wasn in dem beutel? hoffe haxn
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also danke für die beratung! erheben sie auch zusatzbeitraege in unbegrenzter höhe? rösler nochmal...
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schrieb am
13.11.2010 um 08:53
Müsli ist eine Sackgasse der Evolution...
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schrieb am
07.11.2010 um 09:23
Na sicher, und Robert Enke hatte nur den Fussball. Wohlgemerkt hatte.
Es geht mit Sicherheit noch platter, hibou. Derlei hohle Klischees, wie Sie sie insinuieren, erinnern fatal an Sprüche wie "Frauen, die vergewaltigt werden sind selber schuld". Aber bitte, tun Sie mir den Gefallen und sich keinen Zwang an, denn Sie bestätigen nur einmal mehr die "normierten Zurichtungen" bzw. geronnenen Täter/Opfer-Schemata der Linken und damit Stiehlers Worte. |
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"mir is das alles egal. hab ja fussball und bier."
Man muß sich das Leben ja auch nicht unnötig schwer machen. ;-) |
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Nein, das bringt es für eine Vielzahl Männer auf den Punkt. Und das ist immer noch besser, als diese pseudowissenschaftlichen Ergüsse hier in diesem Strang.
Elfenbeinturm-Thema. |
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Liebe Magda,
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung nennt sich der Veranstalter. Frauenforschung ist völlig ok, aber den Mann auf „Geschlechter“ reduziert zu sehen, schreit förmlich nach Maskulismus. In diesem Sinne ist auch „Ring“vorlesung latent diskriminierend, solange ihre subtextuelle Gliederung nicht schon im Register verdeutlicht wird. Wer dabei auf wen schaut, sind: Mechthild, Tanja, Kerstin, Claudia, Anelis, Uta. Infos „erteilt gern“ Hanna. Andreas darf hingegen eine Spezialität präsentieren, den homosexuellen Mann, freilich nicht in der Theorie, sondern als empirischen Befund. Vielleicht liegt’s auch daran, dass man Andreas im Verzeichnis der Fakultät so schwer findet. Natürlich kann „Mann“ sich gebauchpinselt fühlen, wenn in seinem Zusammenhang Claudia die Worte „cool“ und „heroisch“ bringt. Wenn da nicht die Sache mit den Stereotypen wäre: Ist sie darauf reingefallen oder bedient sie sie nur? Dem armen exkludierten heterosexuellen Kerl bleibt, um seine Conditio besser zu verstehen, und um besser verstanden zu werden, nur der Weg zum Stammtisch, zu seinesgleichen. Wie beim Rudelklogehen der Gesponsinnen im Restaurant. Schad‘ nur, dass Alkohol nicht wirklich hilft: Statt die Xanthippe zu vergessen, sieht Mann sie hernach doppelt. „War doch ein schöner Abend, gell Bärli?“ „Los ma mei Ruah!“ „Unghobeda Lackl. Owa mei Muatta hod’s scho oiwei g’sagt. Los di ned auf den ei, der is nix füa di. An Schorsch, den hätt i hom kena, der hod a Sach, vierzg Stuck Viecha im Stoi, un wos bist du, du Dreghami, du gscheada ...“ usw. usf. Alles nur Spaß? Nein, Realsatire! e2m |
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"Dem armen exkludierten heterosexuellen Kerl bleibt, um seine Conditio besser zu verstehen, und um besser verstanden zu werden, nur der Weg zum Stammtisch, zu seinesgleichen. Wie beim Rudelklogehen der Gesponsinnen im Restaurant. Schad‘ nur, dass Alkohol nicht wirklich hilft: Statt die Xanthippe zu vergessen, sieht Mann sie hernach doppelt."
Sexismus gepaart mit linkselitärer Verachtung und Marginalisierung realer, vor allem volkswirtschaftlicher und sozialer Probleme. Habe Sie schon einmal Ihre Fallhöhe ausgelotet e2m? Aus den eingebildeten Anhöhen unserer Kultur können sehr schnell scharfkantige Klippen werden. Oder stammtischmässig ausgedrückt: Hochmut kommt vor dem Fall. |
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"Ring“vorlesung latent diskriminierend" -
Ringvorlesungen gibts an der TU zu allen möglichen Themen, mit diesem speziellen hat es nichts zu tun. Also manchmal finde ich Sie etwas kleinkariert, weniger ringförmig, lieber ed2murrow, denken Sie mal an die Ringparabel. Da haben Sie ne besser Assoziation. Die Frage, warum nur weibliche Referentinnen auftauchen habe ich auch gestellt, aber sie ist mir - per Mail - noch nicht beantwortet worden. Aber ich habe hier auf durchaus kompetente akademische Autoren verwiesen, die auch in den Vorlesungen eine Rolle spielen. Offensichtlich liest die aber niemand. Aber deren Tenor ist ähnlich. Mir fällt auf, dass ich die auch deshalb hier anführe, weil Männer "von Frauen nichts so einfach nehmen". Bitte schön. Mir egal. Aber es spricht die bekannten Bände, die ich schon kenne. |
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"Sexismus gepaart mit linkselitärer Verachtung und Marginalisierung realer, vor allem volkswirtschaftlicher und sozialer Probleme."
Netter, vor allem sehr einprägsamer Satz, THX. Mit dem bigotten "Hochmut kommt vor dem Fall" verbunden, ganz sicher die bessere Hälfte. Fehlt nur noch Hoffart im biblischen Sinne, dann sind alle Themen bestens vereint. |
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Von wilder Männlichkeit- ein komischer Bezugspunkt- habe ich noch nie jemanden aus der Männerbewegung schwafeln hören, ausser vieleicht in der hintersten, dunklen Ecke rechtskonservativer Maskulisten in einer noch finstereren Ecke des Internets.
Die Krise der Männlichkeit (was ist das genau?) ist immer auch gleichzeitig eine Krise in der Arbeitswelt, die wiederum eine Folge des Wandels im makroökonomischen Bereich ist. Der ganze Beitrag gefällt sich offenbar in der gezielt inszenierten Lächerlichmachung von allem, was auch nur schon im Entferntesten nach Mann riecht und bedient sich dabei alteingesessener Clichées, wie zum Beispiel der hegemonialen Männlichkeit und ähnlichem Stuss. Insofern also nicht Neues im Westen: Man gefällt sich in der Rolle ewig gleichbleibender Diskursausrichtungen und möchte daran offenbar ums Verrecken nichts verändern. Die heutigen Probleme im komplizierten Beziehungsgeflecht zwischen den Geschlechtern lassen sich nicht mehr mit denselben Denkmustern lösen, die sie erschaffen haben, ergo wird die feministische Interpretation geschlechtersezifischer Probleme zusehends obsolet und schafft neuen Kräften Zutritt zu dieser nach aussen (alle Kritiker sind doch rektionäre, konservative und homophobe Fanatiker!) sehr gut abgesicherten Ideologie. Wer sich so gebärdet, wie im Artikel beschrieben (einige KommentatorInnen inklusive) wird bald einmal das Nachsehen haben- nicht zuletzt auch deshalb, weil sich das gesamtpolitische Umfeld nachhhaltig verändert, was ewig Gestrigen offenbar noch gar nicht richtig zu Bewusstsein gekommen zu sein scheint. |
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"Wer sich so gebärdet, wie im Artikel beschrieben (einige KommentatorInnen inklusive) wird bald einmal das Nachsehen haben- nicht zuletzt auch deshalb, weil sich das gesamtpolitische Umfeld nachhhaltig verändert, was ewig Gestrigen offenbar noch gar nicht richtig zu Bewusstsein gekommen zu sein scheint."
Man braucht gar keine wilde Männlichkeit, man braucht nur solche kryptischen herrlichen Drohgebärden-Sätze, um festzustellen, wer sich hier lächerlich macht. :-)) Und Sätze, die mit "ums Verrecken" hantieren, sind auch nicht gerade sehr souverän, finde ich. Mein Gott, ist es so furchtbar, mal Gegenstand von Diskursen zu werden. Ist es vorstellbar, dass eine Universität heute eine Art von rückwärtsgewandtem Kaffeekränzchen als Ringvorlesung dulden würde? |
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schrieb am
07.11.2010 um 13:11
Nun Magda, mit derlei substanzlosen Ätschbätsch-Kommentaren bringen Sie die Debatte ganz gewiss weiter. Und gehen Sie bloß nicht auf die Kritik von einem die "wilde Männlichkeit" feiernden Matthias Stiehler ein. Sie könnten sich lächerlich machen. Oder passt der Gegenstand des Diskurses dem rückwärtsgewandtem Kaffeekränzchen nicht ins konservative Dekor?
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Es könnte ja sein, dass man all diese ewig gleich bleibenden Diskussionen, die sich vom ewig gleich bleibenden Geist ernähren, einfach langsam leid ist.
Ein Universität alleine ist noch lange kein Garant für einen inhaltlichen Kurswechsel. Frau Schröder hat das offenbar auch schon bemerkt- was eigentlich bereits deutlich genug ist: Bei ihrer Kritik machte die jüngste Ministerin der schwarz-gelben Bundesregierung auch vor der Ikone der deutschen Frauenbewegung, Alice Schwarzer, nicht Halt. Etliche ihrer Thesen seien zu radikal, sagte Schröder: "Zum Beispiel, dass der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau. Da kann ich nur sagen: Sorry, das ist falsch." Sie fügte hinzu: "Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit und deren Fortbestand grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird. Das würde bedeuten, dass die Gesellschaft ohne die Unterwerfung der Frau nicht fortbestehen könnte." Es sei ein Fehler einer radikalen Strömung der Frauenbewegung gewesen, Beziehungen zwischen Männern und Frauen abzulehnen, sagte Schröder weiter. Und siehe: Plötzlich wird Familienministerin Schröder ganz aufgeregt kritisiert- warum? Weil getroffene Hunde bellen? Doch ich bin all diese Genderflamewars allmählich sowieso leid, wenn ich ehrlich sein will. Die Zeit wandelt sich, neue Kreise verschaffen sich Zutritt zur Geschlechterdebatte. Das mögen die einen vieleicht wortstark (und insgeheim zornig) bedauern- doch das Rad der Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Mit kritischen Männern wird man in Zukunft rechnen müssen- und das ist gut so, denn die holen den ganzen abgehobenen und überholten, vorwiegend akademisch geprägten Genderzirkus, der langsam mehr einer verschworenen Autistenrunde gleicht, denn einer gesellschaftlich relevanten Strömung, wieder in die Alltagswirklichkeit der meisten Menschen zurück. In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Glück, Magda ;-) |
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"Doch ich bin all diese Genderflamewars allmählich sowieso leid, wenn ich ehrlich sein will."
So ein Beitrag über eine Vorlesung ist ein Genderflamewar? Na gut, wenns so ist. Dann singen wir jetzt "The latest flame" Vielleicht fällt mir noch was nettes ein. Auf jeden Fall sind Männer offensichtlich sehr daran interessiert, ein krisenbelastetes Geschlecht zu sein. Na, toll |
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www.freitag.de/community/blogs/angelia/kommentar-zu-kristina-koehlers-feminismuskritik
Hier ist noch was zum gleichen Thema. |
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@THX
"Insofern also nicht Neues im Westen: Man gefällt sich in der Rolle ewig gleichbleibender Diskursausrichtungen und möchte daran offenbar ums Verrecken nichts verändern." Dein Aufstöhnen ist mir mehr als verständlich. "ergo wird die feministische Interpretation geschlechtersezifischer Probleme zusehends obsolet und schafft neuen Kräften Zutritt zu dieser nach aussen (alle Kritiker sind doch rektionäre, konservative und homophobe Fanatiker!) sehr gut abgesicherten Ideologie." Die empirischen Untersuchungen zum Genderthema sind inzwischen ja mehr als fraglich geworden. Wie lange liegt eigentlich die letzte ernstzunehmende Studie auf dem Feld zurück? Das Phänomen trifft ja auch auf die Sozialwissenschaften im allgemeinen zu. Die Empirie bzw. Theoriebildung liegt im Argen bzw. stagniert, es kann kaum noch auf wissenschaftlich fundierte empirische Untersuchungen zurückgegriffen werden, die Wissenschaftlichkeit einer ganzen Disziplin ist so mehr und mehr infragegestellt und bewegt sich sozusagen auf tönernen Füßen. Folge: Theorie und Wirklichkeit klaffen immer mehr auseinander bzw. Phänomene können nur noch konstatiert, aber nicht mehr sinnvoll erklärt werden. Eigentlich ein Hinweis auf einen Epochenwechsel. "Ein Universität alleine ist noch lange kein Garant für einen inhaltlichen Kurswechsel." und "Mit kritischen Männern wird man in Zukunft rechnen müssen- und das ist gut so, denn die holen den ganzen abgehobenen und überholten, vorwiegend akademisch geprägten Genderzirkus, der langsam mehr einer verschworenen Autistenrunde gleicht, denn einer gesellschaftlich relevanten Strömung, wieder in die Alltagswirklichkeit der meisten Menschen zurück." Mir ist genau aus dem Grunde abgeraten worden, mich wissenschaftlich mit dem Thema Gender ausführlicher zu befassen. Und zwar ausschließlich von Frauen, es gibt also auch durchaus kritische Frauenstimmen zum Thema;-) Das Thema sei bereits abgegrast, der Diskurs bringe seit Jahren nichts Neues mehr hervor, sondern bewege sich vielmehr im Kreis. Erkenntnisse werden zementiert, die Theoriebildung stagniere statt fortzuschreiten. Empirische Untersuchungen seien mehr als zweifelhaft angelegt und produzierten immer nur die gleichen Ergebnisse, oder Ergebnisse, die mit den Gendertheorien nicht in Einklang zu bringen seien. Ein Wissenschaftszweig mit durchaus autistischen Zügen also, der nicht unbedingt zur eigenen Reputation beitrüge. |
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PS.
"Von wilder Männlichkeit- ein komischer Bezugspunkt- habe ich noch nie jemanden aus der Männerbewegung schwafeln hören" Ist ja vielleicht auch eher eine Frauenphantasie;-) Eine durchaus anregende zumindest. |
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"Von wilder Männlichkeit- ein komischer Bezugspunkt- habe ich noch nie jemanden aus der Männerbewegung schwafeln hören, ausser vieleicht in der hintersten, dunklen Ecke rechtskonservativer Maskulisten in einer noch finstereren Ecke des Internets."
Offenbart sich hier eine Bildungslücke, oder mag man nicht differenzieren, oder/und erklärt man deshalb gleich mal wieder alles für rechtskonservativ- maskulinistisch was nicht ins eigne Weltbild passt. Zum wilden Mann: de.wikipedia.org/wiki/Robert_Bly de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnerbewegung "Moderne Männerinitiation und Männerbewegung In den westlichen modernen und offenen Gesellschaftskulturen dienen diese Prozesse der Einweihung meist bereits volljähriger und damit erwachsener Männer in ihre persönliche Identität und Rolle als Mann und sind für den jeweiligen „Mann“ eher auf einen tieferen Lebensinn stiftenden Aspekt als auch auf einen Nachreifungsprozess ausgerichtet. Im Gegensatz zu den traditionellen Stammeskulturen orientiert sich die moderne Männerinitiation nicht am gängigen Männerbild der jeweiligen Gesellschaft, sondern meist an den archetypischen Männerbildern des Königs, des Kriegers, des Magiers und des Liebhabers, wie sie auch aufgrund psychologischer Studien anhand von zahlreichen Mythen und Märchen erstmalig am C.G. Jung Institute of Chicago und 1990 in dem Buch King, Warrior, Magician, Lover. Rediscovering the Archetypes of the Mature Masculine von Robert Moore und Douglas Gillette vorgestellt wurden. Diese männlichen Archetypen gelten heute als grundlegende, psychologische Tiefenstrukturen des Mannes und somit als Schlüssel zum Verständnis der männlichen Psyche. Sie haben der in den USA und heute auch in Europa stattfindenden Männerbewegung starke Impulse gegeben, weshalb diese auch „mythopoetische“ Männerbewegung genannt wird. Dabei versteht sich die mythopoetische Ausrichtung der modernen Männerbewegung nicht als Gegenkonzept zur Frauenemanzipation der 1970er und 1980er Jahre, und will diese und ihre Errungenschaften auch nicht umkehren oder in Frage stellen. Stattdessen stellt sie das in der westlichen Leistungsgesellschaft alte, traditionelle Männerbild und das des „Machos“ als auch das neue, als Folge der Frauenemanzipation entstandene Männerbild des „Softies“ der 80er und 90er in Frage und entwirft ein eigenes Männerbild und eine eigene Männerkultur auf Basis der vier mythologisch begründeten Archetypen sowie gesicherter Erkenntnisse von wissenschaftlich, christlich als auch buddhistisch orientierten Männerforschern. Ken Wilber (amerikanischer Philosoph) stellte dabei fest, dass dieses „Zurück zu den Wurzeln“ durchaus angemessen und förderlich für die Entwicklung eines neuen Männerbildes und der Männergesundheit in der westlichen Gesellschaft ist und hebt dabei hervor, dass diese Männer ihre neuen Rollenvorbilder vom Raum der Rationalität aus agieren, diese aber gleichzeitig in einem „Als-ob“-Spiel für unsere moderne Kultur transzendieren." de.wikipedia.org/wiki/Initiation B.V. schrieb am 03.11.2010 um 16:01 www.freitag.de/community/blogs/b-v-/weil-ich-im-stehen-pinkeln-kann Zum Feminismus: Ich kritisiere den Feminismus vor allem da, wo ein gesamtgesellschaftlicher Allmachtsanspruch erhoben wird, nach dem Motto: nach diesem Wesen soll alles genesen. Also da, wo es missionarisch wird und im namen ALLER FRAUEN gesprochen wird. Wo es sich um ein Angebot handelt dem entsprechend so zu leben, etc., also als individueller Lebensentwurf ohne übergriffig zu werden auf andere Lebensentscheidungen (z. B. wenn eine Frau meint sie möchte lieber Hausfrau sein!), dann soll mir das alles recht sein. Da wo es um gleiche Rechte für alle geht habe ich keine Kritik anzubringen, das fordern auch andere. So nur mal kurz das Wesentliche von meiner Seite. www.facebook.com/theManKindProject www.maennerportal.net/ mankindproject.org/ www.mkp-deutschland.de/component/option,com_frontpage/Itemid,1/ www.robertbly.com/ de.wikipedia.org/wiki/Robert_Bly www.boystomen.de/ www.maennertreffen.info/MT11/ www.maennertreffpunkt.de/ goodmenproject.com/ |
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"Von wilder Männlichkeit- ein komischer Bezugspunkt- habe ich noch nie jemanden aus der Männerbewegung schwafeln hören..."
"Manche Männer bekommen Angst, sobald sie an sich die ersten Anzeichen von Risikofreude bemerken und erkennen, daß sie mit dem, was wir den Wilden Mann genannt haben, in Zusammenhang steht; sie hören mit jeglicher Wildheit auf und empfehlen anderen Schüchternheit und angepaßtes Verhalten... " Robert Bly, Der Eisenhans. |
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Hier eine Bebilderung des Auflaufs, der immer bei solchen Themen entsteht. Die meisten auftauchenden Diskutanten sind ....Erpelchen. Gruß an alle Debattenteilnehmer :-)) |
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so'n quaaaaak (erpel2mal)
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schrieb am
07.11.2010 um 14:12
Was anderes war von der Diskutante nicht zu erwarten.
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schrieb am
07.11.2010 um 15:39
Ja, typische Reaktion, wenn einem die Argumente ausgehen. Aber schön zu sehen, wie der feministische Monolog gestört wird.
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schrieb am
07.11.2010 um 20:59
So hört es sich eben an, wenn Schnatterinchen übers Geschlechtliche referiert.
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"So hört es sich eben an, wenn Schnatterinchen übers Geschlechtliche referiert."
Die meisten auf dem Bild sind Erpel wie im richtigen Leben quarken manche Männer - auch hier im Blog - am lautesten. Ich weiß nur nicht worüber. Ach doch, ja über ihre Krise. |
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oooh männer, das sind männliche enten, dazu braucht man keinen naturführer, aber die hauptsache mal los geschnattert....
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Ich bin lesbisch, also muss ich das Gehirn eines Mannes haben…
ist in etwa die Logik der Geschlechterforschung bzw der referenzierten Studien. Dumm ist nur, ich denke als Frau wie eine Frau für eine Frau und an eine Frau. nix male. Stereotypen machen keine Wissenschaft. Höchstens Wiesenschaft. Da ich nun an die Wiesn bei München gedacht habe, muss das wohl als Nachweis meines männlichen Gehirns sein, denn Bier ist etwas unweibliches…. Was in aller Welt soll hegemoniale Männlichkeit sein? Ist das ein Strap-on extra large? |
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"Was in aller Welt soll hegemoniale Männlichkeit sein? Ist das ein Strap-on extra large?"
Hegemoniale Männlichkeit ist ein Terminus, der auf den australischen Männerforscher Raewyn Connell zurückgeht. Mir war der Begriff bis vor kurzem auch nicht so geläufig, ich weiß aber, dass er sehr im Schwange war, jetzt auch kritisch hinterfragt wird. www.ruendal.de/aim/tagung04/pdfs/holger_brandes.pdf Zum angemessenen Verständnis von Connells Konzeption ist notwendig, eine klare Unterscheidung zwischen männlicher Hegemonie und hegemonialer Männlichkeit vorzunehmen. Sowohl Connell wie auch Pierre Bourdieu gehen grundsätzlich von der Prämisse einer patriarchal strukturierten Gesellschaft im Sinne männlicher Hegemonie aus. Bei Bourdieu liest sich das so: „Mann zu sein heißt, von vorneherein in eine Position eingesetzt zu sein, die Befugnisse und Privilegien impliziert, aber auch Pflichten, und alle Verpflichtungen, die die Männlichkeit als Adel mit sich bringt“ (1997, 188). Dem entspricht Connells Definition von hegemonialer Männlichkeit „als jene Konfiguration geschlechtsbezogener Praxis..., welche die momentan akzeptierte Antwort auf das Legitimationsproblem des Patriarchats verkörpert und die Dominanz der Männer sowie die Unterordnung der Frauen gewährleistet“ (Connell 1999, S. 98). Beide Autoren sprechen auf dieser Ebene ihrer Argumentation zuerst einmal das gesellschaftliche Verhältnis zwischen Männern und Frauen an. Gleichzeitig ist bei Connell bereits mitgedacht, dass es unterschiedliche Männlichkeitsmuster gibt und diese nicht in der gleichen Weise die „Dominanz der Männer und die Unterordnung der Frauen“ ausdrücken." Wenn Sie sich dafür nicht interessieren oder nicht "folgen" können, dann hilft auch kein Straps, allerdings. Blöde Witze, nebenher, kann ich selbst. |
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Mit dem Verweis auf die Urheberschaft wird's inhaltlich auch nicht besser, liebe Magda- auch fett geschrieben nicht ;-)
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"Ich bin lesbisch, also muss ich das Gehirn eines Mannes haben…
ist in etwa die Logik der Geschlechterforschung bzw der referenzierten Studien." Leider ist die Logik mitunter wirklich genau so, schon erschrechend zum Teil. |
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@THX
Wissenschaftlich interessant wäre hier auch nicht die Ausführung der Theorie, sondern wie die gesetzte Prämisse wissenschaftlich begründet wird, auf der die Theoriebildung fußt. Definiert werden kann vieles. Wichtiger ist aber, wie eine Definition begründet wird, und welche Folgen sich daraus ergeben. |
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Es ist eben kein bloeder witz, sondern zynismus. zynismus, dass gender roles uber das vorhandenseins oder nicht vorhandenseins des besagten teils (nicht die protheses...) definiert werden, statt ueber die wahren rollen als salary drones nachzudenken.
wenn in meinem verhalten zb. etwas machismo mitspielt, kommt sehr schnell das wort butch dyke. und als zweites dann, ihc wuerde die rolle des mannes in unserer partnerschaft spielen. dermassen idiotisch ist diese zu einer pseudowissenschaft mit verknorzten statistiken erhobene 'genderforschung' oder das jonglieren mit stereotypen usque ad nauseam. aber eben. ich spiele jetzt halt auch mit einem stereotypen, da sie mit 'folgen koennen' das auch tun. es ist die deutsche arroganz, die dann meint yankies seien eh zu dumm. lustig im fettgedruckten ist dann noch der passus: Konfiguration geschlechtsbezogene.... ich kann also in australien nen male bot custom configured kaufen? das gibt es uebrigens... hmmmm. vielleicht wollen maenner einfach nicht zum bout toy degradiert werden. dafuer kaepften doch die feminstinnen,,,,deobjektivierung der weiblichen rolle.... |
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"Mit dem Verweis auf die Urheberschaft wird's inhaltlich auch nicht besser, liebe Magda- auch fett geschrieben nicht ;-)"
Atemberaubendes Argument, wenn einem selbige ausgehen. |
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@ Lea - You are rhabarbering, honey.
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"@ Lea - You are rhabarbering, honey."
"Atemberaubendes Argument, wenn einem selbige ausgehen." |
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@Lea
"dermassen idiotisch ist diese zu einer pseudowissenschaft mit verknorzten statistiken erhobene 'genderforschung' oder das jonglieren mit stereotypen usque ad nauseam." Gerade über diese verknorzten Statisken, eine fehlende seriöse empirische Unterfütterung, bricht sich Gender gerade sozusagen den Hals. Hoffentlich usque ad finem. |
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Titta, Ich bin nicht verpflichtet, hier eine Doktorarbeit über die Berechtigung von Genderforschung abzuliefern, um Dich und Deine komische Feldzügelei zu befriedigen.
Paar Blogs zurück argumentierst Du wie die älteste und antiquierteste Feministin, der westlichen Hemisphäre, hier wieder maulst Du weil gerade andere gegen mich maulen. Sowas ist prinzipien- und charakterlos. Ein Opportunismus, den ich nur verachten kann. Und - nirgendwo mal einen eigenen Blog zu irgendeinem Thema zusammenhängend. Auch ziemlich arm, finde ich. Du steckst Dich hinter Jeden und Jede, wenns nur gegen mich geht. Du reagierst mit keiner Zeile auf meinen eigenen Text. Du solltest Dich wirklich langsam genieren, mir dauernd hinterherzustalken. |
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www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=14970
Ankündigungstext: "Neue Väterlichkeit durch Mutterdenunziation – Andrea Geier und Ursula Kocher haben einen Sammelband zur Geschichte und Funktion misogyner Rede herausgegeben" |
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Magda,
um es auf den Punkt zu bringen: Du hast völlig recht und keine Ahnung vom Stand der Genderforschung, du referierst schlichtweg fremde Positionen. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Was du wiederum daraus machst in Bezug auf meine Person, ist jedem ersichtlich und sowieso die ewig gleiche Leier von dir. Das Gefühl der wohligen Verachtung meiner Person, in dem du dich so offenkundig suhlst, spricht eh schon laut genug für sich selbst. |
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"Du hast völlig recht und keine Ahnung vom Stand der Genderforschung, du referierst schlichtweg fremde Positionen."
Ja, sicher. Aber ich habe sie mir kritisch angeignet. Und Du, Du lieferst gar nichts ab. Nichts. |
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wäre es möglich den Zic.......g hinter den Kulssen auszutragen?:-)) netterweise mal?
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Spiel Dich nicht auf. Hinter den Kulissen verkehre ich nicht mit Titta. Sonst nochwas :-))
oder: Lust zum Mitrandalieren? |
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"Zic.......g"
??? Zickzackgang? ................... "Hinter den Kulissen verkehre ich nicht mit Titta." Falsche Präposition, genau. |
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schrieb am
10.11.2010 um 00:15
@Magda "Sowas ist prinzipien- und charakterlos."
Madame, ich darf Sie daran erinnern...das Recht, andere mit einem solchen Urteil zu belegen, haben Sie sich längst verwirkt. |
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Ich versuche es noch ein allerletztes Mal wider besseren Wissens:
"Ich bin nicht verpflichtet, hier eine Doktorarbeit über die Berechtigung von Genderforschung abzuliefern" Es geht n i c h t um die Berechtigung von Genderforschung, es geht darum, wie s e r i ö s diese betrieben wird, also zB um die Wissenschaftlichkeit von empirischen Untersuchungen. Die wiederum fußt darauf, wie ich eine Untersuchung anlege, ob ich etwa Daten anstrebe durch eine qualitative oder quantitative Interviewforschung, wie ich die jeweiligen Fragen anlege zum Thema, über das ich etwas erfahren möchte. Des weiteren kommt es darauf an, wie ich den Kreis der zu Befragenden anlege, wen ich auswähle für die Interviews. Eine andere Art, um an Daten zu gelangen, sind Statistiken. Dort ist auf ähnliches zu achten. Und da sieht es eben finster aus bei den Gendererhebungen. Die sind schlichtweg oft nicht repräsentativ genug angelegt. Schau doch einfach mal genau nach, Magda, wie die jeweiligen Erhebungen durchgeführt worden sind, wie die Theorien, die entwickelt werden, durch empirische Untersuchungen abgesichert sind. Da liegt ein ganz großer Schwachpunkt. Von daher steht die Gendertheorie auf tönernen Füßen. Eine Folge: Gendertheorie wird immer dogmatischer. Anders ausgedrückt: Die Wirklichkeit stört nur, wenn die passenden Erklärungen für dieselbe schon vorhanden sind. Das funktioniert so ähnlich wie mit dem Bild, das du über mich hast und das du an alles, was ich schreibe, anlegst. Du kommst auch immer und überall zu dem gleichen Ergebnis: Titta ist ... (s.o.) |
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@Magda,
"Spiel Dich nicht auf." zitter zitter, aber selbstverständlich befolge ich Deine Anweisungen:-))))))))))))))))))) Dein Benehmen lässt aber leider immer wieder sehr zu wünschen übrig, etwas mehr Respekt für Andere und deren Positionen würde Dir gut stehen. Versuch´s doch einfach mal!?:-)) |
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@Titta,
Zickzackgang ist auch gut, aber Du weisst ich meinte die landwirtschaftlichere Version:-))))))) |
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Lass gut sein, Titta, häng Dich nicht an fremde Beiträge und verbesser die in Oberlehrerinnenmanier. Wissenschaftlich getarnt hinterherquatschen ist einfach.
"Das funktioniert so ähnlich wie mit dem Bild, das du über mich hast und das du an alles, was ich schreibe, anlegst. Du kommst auch immer und überall zu dem gleichen Ergebnis: Titta ist ... (s.o.)" Titta mein Bild von Dir beruht auf ganz verlässlichen Erfahrungen, die ich gern ausbreite. Wie gesagt ich hätte einen prima Link zu einer Homepage eines ehemaligen Users. Und Ihr anderen - viel Spaß noch. @ BanaBab - halt die Klappe und melde das der Moderation. |
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@Magda,
da leider mit der Reife des Alters nicht gleichzeitig die Reife des Geistes und offenbar auch nicht eine des Verhaltens einhergeht bist Du offenbar ein hoffnungsloser Fall bei dem die Verhaltensmuster der kindlichen Sozialisation wieder durchschlägt.(ui, das war aber böse:-) Schade eigendlich, würdest Du nicht immer wieder in persönliche Beleidigungen abgleiten wären Deine Beiträge und Kommentare im Detail ja durchaus fruchtbringend zu diskutieren. Aber jetzt hast Du das letzte Wort! Das brauchst Du doch?:-)) Du kannst die Botschaft verstehen oder auch nicht, bleibt Dir überlassen. |
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@Magda,
"Nee, ich bin katholisch aufgewachsen, ich hatte mal einen Priester zum Freund, der kannte die Probleme. Was wollen Sie eigentlich. Glauben Sie in anderen Religionen gibts keine Heuchelei? Keinen Missbrauch? Was soll also der Quatsch, frage ich. Aber eine Antwort erwarte ich von IHnen nicht. Selbstgerechtigkeit ist immer Scheiße, Tschü" ...von diesen Deinen Kommentaren rede ich , zur Erinnerung. Und Katholizismus und Selbstgerechtigkeit sind fast das selbe Wort. |
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Kleine Nachlieferung: "Halt die Klappe" gehört selbstverständlich in Anführungszeichen. Es ist ein Zitat und wird in sehr vielen Witzen verwendet.
Hier ist eine Beispielseite: Sehr primitiv www.zitate-welt.de/witze/mami.html Das wollte ich noch korrigieren. "Katholisch sein und Selbstgerechtigkeit sind fast das selbe Wort." - Ich bin ja einverstanden, aber das lassen Sie mal nicht Titta lesen, die ist zwar ökumenisch anders, aber bei "Kirchens" wird se fuchtig. Vielleicht aber auch nicht. |
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@BanaBab
"Zickzackgang ist auch gut, aber Du weisst ich meinte die landwirtschaftlichere Version:-))))))) Zichorienauseinandersetzung? (Vereinzelung hilft ja nicht nur in der Agrarökonomie;-) |
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@Magda
"Lass gut sein, Titta, häng Dich nicht an fremde Beiträge..." ?? Ich bin den Kommentaren von THX gefolgt, weil ich ihn und seine fundierten Beiträge sehr schätze, und habe dann seine Ausführungen bzw. Kritik hier unterstützt, weil ich wie er der Auffassung bin, daß vor allem die Ökonomie die Geschlechterverhältnisse bestimmt. Du kannst dich aber gerne von mir verfolgt fühlen, wenn's ins Bild paßt. "Titta mein Bild von Dir beruht auf ganz verlässlichen Erfahrungen, die ich gern ausbreite. Wie gesagt ich hätte einen prima Link zu einer Homepage eines ehemaligen Users." Es gibt die eine oder andere Homepage des einen oder anderen ehemaligen Users, auf der so dies und das über mich steht. Was hat aber das für einen Aussagewert über mich? Das sagt doch nur etwas aus über die, für die ich anscheinend Dauerthema bin und die einfach nicht ohne mich können, aus was für Gründen auch immer. Zu der Verläßlichkeit von Erfahrungen: Erlebnis+Deutung=Erfahrung. Erfahrung ist also etwas Subjektives, nichts Objektives, das man benutzen könnte wie eine Meßlatte. Im übrigen sehe ich es ähnlich wie BanaBab. Deine Beiträge könnte man wirklich fruchtbringend diskutieren, wenn du dich nicht fast reflexartig in Ressentiments und Beleidigungen flüchten würdest, sobald man dir stichhaltige Sachargumente entgegenhält, die dir nicht in den Kram passen. Und zuletzt: es hat inzwischen schon fast etwas Rührendes, wie du immer wieder genau das Verhalten kritisierst, was du selbst an den Tag legst. Du willst dir selbst etwas sagen und hörst es nicht, denn Ratschläge gibt man immer nur vorgeblich jemand anderem. |
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@ Titta,
lass die Krähe doch krächzen! Sie meint wohl, das sei ein schönerer Gesang als das "Quarken" (nicht etwa "Quaken") der Erpel. Da ist doch jeder Versuch einer rationalen Auseinandersetzung zum Scheitern verurteilt. Ihr Versuch, dir das Kommentieren streitig zu machen ist ja eine unglaubliche Anmaßung. Hier kann kommentieren, wer mag, liebe Magda, und was er oder sie mag, und in und zu wessen Blogs er oder sie mag. Da ist dein Massenausstoß an Blogs (einige sind sogar leidlich gut) einzig für dich relevant, du bist hier nicht Maßstab-setzend, klar? Voraussetzung sollte allerdings ein halbwegs rationaler Diskurs über den Gegenstand sein. Zu so etwas ist leider eine vermutlich narzisstische Persönlichkeit außerstande, die kritische Einwendungen zu ihren Positionen als "Maulen" gegen sie bezeichnet. Da muss man ihr wohl zugute halten: das ist offenbar ihr Erleben und ihr ihre daraus resultierenden Pöbeleien verzeihen. Oder liegt hier einfach ein Mangel an Erziehung zu den elementaren Verhaltensnormen eines zivilisierten Umgangs miteinander vor? Immerhin verachtet sie mittlerweile nur deinen prinzipien- und charakterlosen Opportunismus, und spricht nicht in aller Öffentlichkeit Verachtung gegen deine Person aus. Hat sie sich eigentlich dafür entschuldigt? Hat sie sich je bei jemandem entschuldigt für ihre beleidigenden Ausfälle gegen Leute, die es wagen, ihre Ausführungen zu kritisieren? Nein? - Nicht nötig, sie genießt bei der Redaktion offenbar so etwas wie Altersfreiheit. Oder hat die je eine von ihren unverschämten Invektiven "editiert"? (Ich habe ja neulich einige aus dem Gedächtnis zusammengetragen). Sehr verräterisch oben die Nummer: "halt die Klappe und melde das der Moderation." - Von der Seite wird nichts befürchtet. Dennoch, hier sollen ja die anderen die mit dem kritikablen Verhalten sein. Oder liegt hier ein postalkoholischer Stimmungsumschwung vor, dass sie so schnell bereut, aber die Entgleisung zu vertuschen versucht: "Halt die Klappe" gehört selbstverständlich in Anführungszeichen. Es ist ein Zitat und wird in sehr vielen Witzen verwendet. " Ja prima, liebe Magda, dann darf ich also in Zukunft unverdrossen "Arschloch" zu dir sagen, weil das "in sehr vielen Witzen verwendet" wird? Ok., wenn du es denn für richtiger hältst, setze ich es gerne in Anführungszeichen. "Stalkern"? ach Herrje, die Beispiele, wo du mir und Titta ungefragt in die Parade gefahren bist, sind doch Legion. Soll ich davon mal einige heraussuchen? Der Erfolg wird im Hinblik auf Einsicht erfahrungsgemäß gering sein, fürchte ich. "Oberlehrerinnenmanier"? - Mach, dass ich mich nicht totlache! Meinst du etwa sowas, was du mit Cassandras Gedichten machst? "Find ich auch eindrucksvoll und gut. Aber die Passage mit diesen Zeugen Jehovas - da komme ich nicht so richtig mit. Das fällt auch so aus dem Rhythmus raus." oder: Gefällt mir. Aber, aber aus meiner Sicht einfach noch zu wenig überlegt. Darüber muss man noch ein bisschen grübeln. Obwohl - es wären eigentlich nur Kleinigkeiten." |
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Krächzende Krähe, Arschloch-Andeutung, "unverschämte Invektiven", Pöbeleien, "oder liegt hier einfach ein Mangel an Erziehung zu den elementaren Verhaltensnormen eines zivilisierten Umgangs miteinander vor?", "Massenausstoß an Blogs (einige sind sogar leidlich gut)", "bei der Redaktion offenbar so etwas wie Altersfreiheit genießend", "unglaubliche Anmaßung"
... und so weiter... Werter Oranier, so was zu schreiben empfinde ich als Dreck, vermutlich voller Wut geschrieben. Du bist älter als Magda. Sollte Dein Kommentar für die Community-Moderation akzeptabel sein, wärest Du im Genuss von "Altersfreiheit". Glückwunsch! (Wenn es so sein sollte.) |
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Mein lieber alter Freund weinsztein,
wie haben wir damals so oft nächtens virtuell beisammen gesessen, und du hast deine Gedanken nicht mehr sortiert bekommen! Wie wär's denn, du versuchtest es statt mit spätnächtlichem Empfinden mal tagsüber mit Denken? Denn es ist durchaus besser, du schreibst mit kühlem Kopf und nüchternem Sinn als mit getrübten Augen und voller Wut. So halte ich es jedenfalls entgegen deinen interessanten Mutmaßungen. Einfach mal die Postings deiner neuen Freundin verfolgen und kritisch betrachten, dann erkennst du die Zusammenhänge besser. Mit "Krähe" hat z.B. Magda dereinst Titta und mich betitelt. Als ich ihr das jüngst nochmal als "alte Krähe" vorhielt, antwortete sie doch, statt sich zu entschuldigen, tatsächlich empört, sie habe nicht "alte" gesagt. Erheiternder geht's nimmer. Wen geht unser Alter etwas an? Ich bin, glaube ich, fast so alt wie du, jedoch reklamiere ich keinen Altersstarrsinn, kann also nicht darauf hoffen, dass die Moderation bei mir die Gnade der frühen Geburt walten lässt. Die "unverschämten Invektiven, Pöbeleien" usw. SIND bei Magda Legion, das weißt du doch selber. Ich schreibe sowas doch nicht einfach ins Blaue hinein. Wenn du bessere Erklärungen dafür hast als ich: bitteschön! Wieviele Blogs Magda ausstößt, das kann und sollte mir wohl tatsächlich egal sein, aber anderen vorzuhalten, sie sollten eigene Blogs schreiben statt in ihren zu kommentieren, was sagt denn dazu deine Empfindung? Steht ihr das zu oder ist es eine unglaubliche Anmaßung? Der Rest ist geschenkt. Besser' dich! Fröhliche Herbstmorgengrüße oranier |
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@ oranier - "Ja prima, liebe Magda, dann darf ich also in Zukunft unverdrossen "Arschloch" zu dir sagen, weil das "in sehr vielen Witzen verwendet" wird? Ok., wenn du es denn für richtiger hältst, setze ich es gerne in Anführungszeichen."
Gute Idee. Ansonsten: gern gelesen. :-)) @ weinstzein zu oranier - "Du bist älter als Magda. Sollte Dein Kommentar für die Community-Moderation akzeptabel sein, wärest Du im Genuss von "Altersfreiheit". Glückwunsch! (Wenn es so sein sollte.)" Tatsache? interessant. Er fuchtelt ja auch immer so. Aber tröstlich ist das nicht, denn dann wird das ja auf die Dauer alles nicht besser, sondern schlimmer. Man sieht den Splitter im eigenen Auge immer seltener und balkt gegen andere. Oh Gott, ich werde jetzt aus Furcht gleich gut oder wenigstens besser, aber bessern werde ich mich nicht. |
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Übrigens befinde ich mich mit meiner Kritik an Magdas Invektiven, die sie just seit einem Jahr gegen mich und Titta loslässt, in illustrer Gesellschaft:
www.freitag.de/community/blogs/outnumber/weil-es-so-ist weinsztein schrieb am 24.11.2009 um 02:40 @Magda "Allerdings ärgert mich Ihr Umgang mit Titta und oranier sehr, werte Magda. Sie sind doch nicht die Queen Mum in der Freitag-Community, die zu beurteilen hat, wer hier Ahnung von irgendwas hat und wer nicht. Mir scheint, dass Sie zu Unterstellungen neigen." |
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@ oranier
Ob weinsztein dazulernt oder regrediert, wenn er mal oder mal so schreibt, ist schwer zu sagen. Vielleicht schreibt er morgen wieder so statt so. Magda jedenfalls wiederholte sich, als sie am 10.11.2010 um 09:17 schrieb: Ich hau auch bald ab. |
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Dass ich vor einem Jahr so schrieb und heute so, hängt mit Ereignissen zusammen, in denen oranier eine herausragende Rolle spielte.
Weiter oben belegt oranier erneut seine Schmierigkeit. Seit ich ihm - begründet - meine Freudschaft aufkündigte, deutet er hier zum zweiten oder dritten Mal an, dass ich unter einem Alkoholproblem litte. Wenn dies der Fall wäre, handelte es sich um Infamie, denn dann machte oranier sich über einen kranken Menschen lustig. Zwei mal kam ich spät in der Nacht nach Hause, vorher war ich in einer Bar gewesen. Ich schaute noch mal ins Internet, da sprach oranier mich über ein google-chat-Fenster an und wollte mit mir plaudern. Ich sagte ihm, dass ich müde sei und etwas getrunken hätte. Das ist oranier nun der Anlass, mich als schweren Trinker darzustellen. Es hatte einige Zeit gedauert - viel zu lange -, bis ich diese gewissen Charakterdefizite oraniers erkannte. |
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@ weinstzein - gräme Dich nicht. Er erpresst Dich ja auch immer mal mit Bemerkungen, die Du über mich irgendwo gemacht hast. Ich kann mir das alles - damals im Eifer des Gefechts - gut vorstellen. Ärger Dich nicht. Ich trinke nachher auch noch einen.
Ein bisschen närrisch bin ich hin und wieder auch. Und dies auch gern. :-)) Aber manchmal hängt mir alles so zum Halse raus. So ein Anlass ist dieser Blog. Da steckt Arbeit drin, da muss man hingehen, dann liest man nach. Dann schreibt man einen Beitrag und wird im Grunde genommen behandelt, als sei man nicht ganz bei Trost. Und das von Leuten, die mal eben einfach reingrätschen, so wie oranier damals in den outnumber Ordner gekotzt hat. Damit hat es angefangen. Und dann geht die Freundin hin und bittet hintenrum um Vergebung und vorn tritt sie weiter gegen ihre Kritiker. Übel sowas, sehr übel. Einfach mal so ein bisschen treten. Und da soll man auch noch Contenance bewahren. Na genug. Aber so ist es gewesen und nicht umgekehrt. |
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@weinsztein 11.11.2010 um 21:30
Das ganze nimmt ja inzwischen vollkommen absurde Züge an. Ich hoffe, oranier antwortet nicht auf diesen Stuss, der ihm da unterstellt wird. Aus puren Mutmaßungen werden hier Charakterdefizite deduziert. Ich enthalte mich einer Bewertung dieses Vorgehens bzw. einer Mutmaßung über die Motivation, die dieser zugrundeliegt, möchte aber meine Verwunderung ausdrücken. Grundsätzlich finde ich aber, daß das, was "hinter den Kulissen" zwischen einzelnen Usern (angeblich oder tatsächlich) passiert/e, einfach nicht hierhin gehört. Punkt. Im übrigen kann ich mich nur BanaBab anschließen, die Heftigkeit der Reaktionen sind dem simplen Anlaß nicht angemessen. Kurze Frage zum Schluß: worum geht es eigentlich noch? |
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@Titta
Dass du so unkonkret bleibst, spricht für sich. Es war oranier, der bewusst falsche Schlussfolgerungen aus Unterhaltungen mit mir zog, die "hinter den Kulissen" stattfanden. Das mutmaße ich nicht, es ist nachzulesen in entsprechenden Beiträgen, die oranier hier veröffentlicht. Ich vermute daher ein gewisses charakterliches Defizit bei deinem Freund oranier. Nun unterstellt er, ich schriebe hier nächtens "mit getrübten Augen und voller Wut". Das amüsiert mich sehr. |
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weinsztein, er hat Teile deines Kommentars kopiert. Dementsprechend kannst du dich bei ihm höchstens darüber beschweren/dich amüsieren, dass er dein geistiges Eigentum weiterverwendet, aber nicht über den Inhalt des selbigen.
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@Cassandra
Lies bitte genauer, und verfolge oraniers Kommentare hier & dort. Was er hier (in diesem blog und sonstwo in der FC) veranstaltet, im konkreten Fall mit mir, mag ich nicht. Er ist eitel, scheint mir, er will Menschen verletzen, sie kränken. Aus welchen Gründen auch immer. oranier verfolgt Menschen, die sich hier äußern, Magda etwa... und viele andere. Neuerdings auch hibou, seit er weiß, dass ich mit ihm befreundet bin. Mir z.B. will er seit eínger Zeit ein Alkoholproblem an die Backe oder sonst wohin ankleben. Geschenkt. Nebenbei: Dass Titta ihm stets folgt und er ihr, bei jedem Streit, finde ich irritierend. Diese bedingungslose Einigkeit (ver)wundert mich. |
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@ Titta- "Leider ist die Logik mitunter wirklich genau so, schon erschrechend zum Teil."
Nirgendwo lässt sich das belegen, nirgendwo. Du unterstützt hier eine völlig unbelegte unqualifizierte Aussage. Warum eigentlich. |
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Von Statistiken ist in meinem Beitrag überhaupt nich die Rede. Es iwrd der medial vordergründige Krisendiskurs beleuchtet. Und das ist durchaus legitim.
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So oder so: Wäre es nicht schön, wenn ihr eure dreckige Wäsche, die offensichtlich schon lang in den entsprechenden Körben liegt, weniger öffentlich waschen könntet? Ich finde nicht, dass Unterstellungen – egal, ob durch die Blume oder ganz konkret – hierher gehören. Auch dieses ewig Nachgetragene ist für Außenstehende wenig nachvollziehbar. Im Zweifelsfall könnte man ja auch einfach mal festhalten, dass man sich nicht mag, anstatt immer und immer wieder mit Schlamm um sich zu werfen, auf dass das Körbchen bald überquillt. Meine Meinung.
Beste Grüße, JJK |
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@ Jan Jasper Kosok - "So oder so: Wäre es nicht schön, wenn ihr eure dreckige Wäsche, die offensichtlich schon lang in den entsprechenden Körben liegt, weniger öffentlich waschen könntet?
Also ich bin für "so". Wer dagegen für "so" ist, sollte sich von diesem Blog fernhalten. Dreckige Wäsche ist schon im Schleudergang, von daher - too late. Na gut: Ich nehme das mit der Klappe zurück. Hallo BanaBab, hier wird eine Klappe zurückerstattet. Ohne Anführungszeichen. Ich räume reumütig ein, dass man sich auch bei Beschimpfungen einer gewissen Kultiviertheit befleißigen sollte. Ferner halte ich fest - für wen eigentlich? achja, für die Nachwelt: Dass ich manche Leute nicht mag und sage der Moderation mal: Haltet.auch Ihr...... Euch immer an die Dienstvorschriften. :-)) Ansonsten - is sicher bald Feierabend. Sonst noch wer, der Satisfaktion will? Ich bin gerade dabei. |
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"Ich hau auch bald ab."
Ach Sie auch. Dann warte ich noch so lange. |
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Sorry, das ging an Achtermann.
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"Haltet.auch Ihr......
Euch immer an die Dienstvorschriften. :-))" Magda, Magda, Magda ... Nahe an unverbesserlich. ;) Liebe Grüße, JJK |
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"....es geht darum, wie s e r i ö s diese betrieben wird, also zB um die Wissenschaftlichkeit von empirischen Untersuchungen. Die wiederum fußt darauf, wie ich eine Untersuchung anlege, ob ich etwa Daten anstrebe durch eine qualitative oder quantitative Interviewforschung, wie ich die jeweiligen Fragen anlege zum Thema, über das ich etwas erfahren möchte. Des weiteren kommt es darauf an, wie ich den Kreis der zu Befragenden anlege, wen ich auswähle für die Interviews. Eine andere Art, um an Daten zu gelangen, sind Statistiken. Dort ist auf ähnliches zu achten.
Und da sieht es eben finster aus bei den Gendererhebungen. Die sind schlichtweg oft nicht repräsentativ genug angelegt. Schau doch einfach mal genau nach, Magda, wie die jeweiligen Erhebungen durchgeführt worden sind, wie die Theorien, die entwickelt werden, durch empirische Untersuchungen abgesichert sind. Da liegt ein ganz großer Schwachpunkt. Von daher steht die Gendertheorie auf tönernen Füßen. Eine Folge: Gendertheorie wird immer dogmatischer. Anders ausgedrückt: Die Wirklichkeit stört nur, wenn die passenden Erklärungen für dieselbe schon vorhanden sind..." Sehr gut auf den Punkt gebracht. Das wäre auch meine Kritik am Ganzen! |
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"Dumm ist nur, ich denke als Frau wie eine Frau für eine Frau und an eine Frau."
Warum sollte eine lesbische Frau nicht auch eine Frau sein? ;-) |
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@Jan Jasper Kosok
ich bin ganz Deiner Meinung. Mies gemeinte Andeutungen, Unterstellungen oder Verschlammtes gehören in die schmutzige Wäsche. Bitte empfehl' den entsprechenden Verfasserinnen und Verfassern den Hauptwaschgang, bei mindestens 90°. |
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"Mir doch egal. Hab ja Bier und Fussball". Oh Gott...wo war noch der Ironieknopf?
Aber (und nu sag ich auch nix zum eigentlichen Inhalt des Blogs): Magda hat Recht, von Titta kommt wenig Eigenes, und naja, Oranier muss sie natürlich verteidigen......... |
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@hibou,
wäre das auch Deine Art einen "kleinen Ausrutscher" zu korrigieren? Entschuldigung wäre angebracht. " Magda schrieb am 10.11.2010 um 12:20 Kleine Nachlieferung: "Halt die Klappe" gehört selbstverständlich in Anführungszeichen. Es ist ein Zitat und wird in sehr vielen Witzen verwendet. Hier ist eine Beispielseite: Sehr primitiv www.zitate-welt.de/witze/mami.html habe nach ein paar Zeilen dieses Entschuldigungumgehungsversuches aufgehört diese unterirdisch schlechte Zitatsammlung zu lesen. ...und "von Titta kommt wenig eigenes"? Sind nur anderorts abgekupferte Beitrage als "Eigenes" anerkannt oder sind es im Diskurs entstandene Gedanken nicht mindestens ebenso? |
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@ BanaBab"Sind nur anderorts abgekupferte Beitrage als "Eigenes" anerkannt oder sind es im Diskurs entstandene Gedanken nicht mindestens ebenso?"
Na, jetzt gleich der nächste Pfeil aus dem Köcher. Köstlich, köstlich. Aber jetzt wirds schon etwas perfider. Mensch Titta hat wirklich Parteigänger vom Feinsten. Apropos: Welcher Diskurs? |
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@Magda,
Du benutzt das Wort perfide? Bist Du sicher dass Dir das ansteht? Nebenbei, Titta kenne ich nicht näher und darum ging es auch nicht! Aber in Deinem hier eingerichteten Prinzessinenschlösschen kannst Du Ursache und Wirkung seit längerem nicht mehr unterscheiden. Deine "Halt die Klappe" Attacke auf mich und die "Zitate-Begründung" ist wie jeder nachlesen kann unterirdisch wie gesagt. Sorry! Und Entschuldigungen sind offenbar für Dich nie ein Thema, angesichts der kleinen Ursache um die es ursprünglich ging machst Du zuviel Wind. Das steht Dir zwar aber bekommt Dir nicht. Damit ist die Sache für mich erledigt. |
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"Damit ist die Sache für mich erledigt."
Aber für mich nicht. Die Behauptung, ich liefere "andernorts abgekupferte Beiträge" ab, ist justiziabel und wird von mir auch nicht hingenommen. Will Ihnen das nicht in den Kopf? Ich lasse mir das nicht gefallen. Sie haben zum Thema hier noch nicht eine einzige Zeile geboten. Titta verfolgt mich die ganze Zeit mit Argumenten, die keine sind, mit denen ich mich, weil sie allgemeine Fragen empirischer Erhebungen und Wissenschaftsmethodik behandeln, gar nicht detailliert auseinandersetzen kann. . Und Sie, Sie maulen über schlechtes Benehmen. . Wundern sich über Stillosigkeit. Was wollen Sie denn? Und am Ende kommt raus: Sie wollen mir auch noch ein Plagiat anhängen. Damit gehe ich zur Moderation, da können Sie sicher sein. |
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@bana: was meinst du?
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@Magda,
aber bitte doch, machen Sie was Sie nicht lassen können.:-) interpretieren Sie doch in die Texte was Sie wollen, eine Entschuldigung hätte es auch getan aber Madame ist sich hier im Forum so sicher, dass Sie das nicht nötig zu haben glaubt . Na denn, glauben Sie ernsthaft ich hätte hier etwas zu befürchten nach Ihrer Drohung? |
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@Magda
"@ BanaBab - halt die Klappe und melde das der Moderation." um diesen Spruch von Dir liebe Magda geht´s und sonst um gar nichts. @hibou, vergiss es. |
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Wolln mal sehen, worum es geht. Ist ein im Zorn getätigter Ausruf, weil sich jemand ungefragt als Blogwart betätigt, anders zu werten, als die hundsgemeine Unterstellung, jemand plagiiert Beiträge?
Wenn Sie das nicht zurücknehmen, halte ich auch nicht die Klappe. Gemeldet habe ich es sowieso schon. |
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@bana: schon vergessen
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- auf jeden fall danke für den bourdieu-hinweis, magda
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aus meiner Sicht verläuft die Grenze nicht zwischen Männern und Frauen sondern zwischen intelligenten Menschen und weniger intelligenten Menschen, und es ist keine statische sondern eine fließende Grenze; es kommt erschwerend hinzu, dass beides - Intelligenz wie auch ihr Fehlen - nur in den seltensten Fällen ausschließliches Strukturelement einer Psyche ist - der Standardfall dürfte die "unreine" Mischung sein. Möglicherweise ist an dieser Stelle aber "Intelligenz" auch das falsche Wort und es dreht sich mehr um Weisheit, Abgeklärtheit, die Fähigkeit, Bedeutungen unter der Oberfläche der Offensichtlichkeit zu erkennen, hinter dem Gesagten das Gemeinte zu erfassen und dergleichen, alles Fähigkeiten, deren Vorhandensein oder Nichtvorhandensein Menschen voneinander zu scheiden vermögen. Verbinden sich derartige Unterschiede dann noch mit Machthierarchien, erscheint es mir eigentlich evident, dass die Betonung von Unterschieden, die angeblich oder tatsächlich aus der Geschlechtlichkeit resultieren, sekundäre zu Hauptaspekten umdeutet. Ein Mensch ist zunächst ein Mensch - hat Angst, ist mutig, verzagt, rafft sich auf, lacht, weint, tötet, verschont, arbeitet, faulenzt, uvm. - und dann erst eine Frau oder ein Mann.
So sehe ich in einer Aussage wie "Und noch erstaunlicher: Männer lassen sich gern in langen Dossiers- zum Beispiel in der „Zeit“ erklären, wie „Jungs heute sind“ oder sie lassen sich Thesen über die männliche Natur aufschwatzen. " nichts als den üblichen journalistischen Omnipotenzwahn: "Ich erkläre dir die Welt". Das mag in den Fällen weniger intelligenter Rezipienten ein Problem sein, intelligente Rezipienten lächeln über so was und lassen die Schreiber derartiger Artikel in dem Glauben sterben, sie hätten ihre Leserschaft erreicht. Es ist Dummheit zu glauben, nur weil derartige Thesen an exponierter Stelle - oder auch nur überhaupt - veröffentlicht würden, beschrieben oder beeinflussten sie in substantiellem Maß das Lebensgefühl von Menschen. Da sind wir ganz anderen Einflussfaktoren ausgesetzt. (Im übrigen wäre, die Gültigkeit der zitierten Behauptung vorausgesetzt, zu fragen, in welchem Ausmaß entsprechende Artikel in - auch "intellektueller" gestrickten - "Frauenzeitungen" auf das Selbstbild von Frauen Einfluss nehmen. Ich denke, da sieht es nicht substantiell besser aus^^) Auch für "feministische Definitionsmacht" und ihr maskulines Gegenstück habe ich im Grunde nur ein Lächeln übrig. Dummköpfe mögen definieren, was immer ihnen beliebt, die Intensionalität ihrer Definitionen ist im Regelfall derart offensichtlich, dass mensch ihnen besagte Definitionen immer nur auf das Risiko eigener intellektueller Schmerzen hin abnimmt. Das sacrificio intellectu wird nicht nur im religiösen Kontext abverlangt und zuhauf begangen. Es gibt keine spezifische Männlichkeit und keine spezifische Weiblichkeit, sobald wir den rein biologischen Raum verlassen haben. Wo deren Vorliegen behauptet wird, dürfen wir sicher sein, Ideologie vor uns zu haben. Es gibt, leider, Macht, Machthierarchien und strukturelle Gewalt, und eines der Werkzeuge, dessen sich diese Phänomene zu ihrer Eigensicherung bedienen, ist Rollenerwartung nebst dem impliziten Zwang zu rollenkonformem Verhalten, der mehr oder weniger subtil vermittelt wird. Zu deren Überwindung ist es aber nicht dienlich, obskure Männlichkeits- und Weiblichkeitsthesen zu zementieren, indem wir sie ernst nehmen, und sei es nur zu ihrer Widerlegung. Es ist ohnehin Illusion, anzunehmen, die Problematik sei umfassend zu lösen; die Utopie einer weitestgehend einheitlichen Auffassung von der richtigen Weise, Mensch zu sein, darf getrost als endgültig widerlegt gelten. Wir werden mit der Zumutung leben müssen, in alle Ewigkeit, die von der Existenz dummer Menschen ausgeht. Dass diese Dummheit auch mit Hochintelligenz gekoppelt sein kann, macht es nicht einfacher. |
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der bestätigung dieser dummheits- existenz bedarf es wenig, man braucht nur vor die haustür gehen, manchmal nicht nicht einmal das, da reichen tv, radio, internet, wenn man es denn empirisch unbedingt bewiesen haben möchte. "das darf man doch mal sagen dürfen" .-) lg
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@ Lethe - "Es gibt keine spezifische Männlichkeit und keine spezifische Weiblichkeit, sobald wir den rein biologischen Raum verlassen haben. Wo deren Vorliegen behauptet wird, dürfen wir sicher sein, Ideologie vor uns zu haben."
Ich denke, genau das wollte ich u.a. auch sagen. Es gibt aber zunehmend Männer und unbestritten auch ihnen assitierende Frauen, die das alles wieder festzurren wollen. Wenn wir uns darüber einigen können, nehme ich den Rest als interessante Anmerkung. Warum Sie mir nun mit Omnipotenzwahn kommen, ist mir schleierhaft. |
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@lethe: "ich bin auf der suche nach dem dümmsten" (beuys)
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da muss ich mich entschuldigen, Magda, wenn das so rüber kam; ich wollte nicht Ihnen Omnipotenzwahn unterstellen, sondern den Verfassern von Thesen über die männliche Natur und ähnlicher Pamphlete. Beim Nachlesen jetzt muss ich aber eingestehen, dass ich das sehr missverständlich geschrieben habe und bitte ernsthaft um Entschuldigung. Sie, Magda, habe ich als sehr reflektierte Schreiberin schätzen gelernt.
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Ja, sorry, ich lese im Moment auch nicht mehr so genau.
Danke ansonsten. :-)) Gruß |
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Danke. Ich habe mich bemüht.
:-)) |
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Danke Uni-Emma :-))
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Hat sich die FC jetzt wieder lieb? Wie schade aber auch. Jetzt wird´s wohl von langweilig zu ganz langweilig....
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Drum sind Sie ja auch ständig hier. Gell?
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Sowieso! :-)))
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"Machen Sie halt was dagegen, engagieren Sie sich, jeden hier freuts."
Sie haben die Lektüre des offenen Briefes von M. Stiehler versäumt - siehe 3 Kommentare weiter oben. Extra nochmal für alle Emmas in diesem Land : "Der Preis ist ein linker Konservativismus, der sich zum Beispiel dadurch zu rechtfertigen versucht, dass Männer und Frauen, die für Männerrechte eintreten, gleich als rechtslastig pauschalisiert werden." Also, denkste von wegen jeden hier freut`s - gerade hier im irgendwie linken Mainsteam. Zudem fällt "was dagegen machen" vornehmliche in den Bereich einer Gesundheitsministerin und zu ihren Hausaufgaben gehört deshalb, die Ursachen für die Lebenserwartungsschere zu ergründen. Erster Schritt: Männergesundheitsbericht. Hat die SPD-Ministerin über Jahre abgelehnt - ohne Begründung und ohne Rücktrittsforderungen befürchten zu müssen. Stattdessen Dauerpräsenz eines ständig wachsenden Heeres von greinenden Frauenbeauftragten, Sozoologinnen und Gender-Tanten, welche die Lebensrealitäten von geknechteten aber doch einer höheren Lebenserwartung sich erfreuenden Frauen in ungezählten Studien aus allen möglichen und unmöglichen Perspektiven zwar betrachten aber noch lange nicht erhellen. Der 23% Lohnschere-Bullshit ist dabei vom gleichen Kaliber wie das Fazit bzgl. männliche Lebenserwartung: "Geht zum Arzt". Matthias Stiehler nicht einer Gesundheitsministerin ist der Männergesundheitsbericht zu danken. Insofern einmal mehr symptomatisch, dass frauenfixierte Bürokratiefeministen mit derlei Geschlechterrassismus ungestraft durchkommen. Nochmal M. Stiehler: "In einer individualisierten Gesellschaft müssen sich auch die Problemlagen differenzierter darstellen. Und es ist zugegebenermaßen anstrengend, sich dieser Differenzierung immer wieder neu zuwenden zu müssen. Da fällt es leichter, in festgefahrenen Schemen zu verharren und damit das vermeintlich linke Weltbild aufrechtzuerhalten. Die Pfründe des Feminismus sind daher auch weniger die vielen Stellen, die es in unserem Land für Gleichstellungspolitik gibt und die fast ausschließlich von Frauen besetzt sind. Die sehe ich vielmehr in der ideologischen Festigkeit, mit der diese Frauen zumeist überzeugt sind, das Verhältnis der Geschlechter ein für allemal verstanden zu haben. Und sie sind damit in der Mitte der Gesellschaft angekommen." Nur die Vorstellung, dass Frauen über im Schnitt sechs Jahre weniger Lebenserwartung verfügten, während ein Gesundheitsminister Frauengesundheitsberichte für nicht notwendig erachtete und stattdessen Arztbesuche empfiehlt macht deutlich, wie grotesk und pervers die aktuelle Debatte von Seiten egomanischer Emmas geführt wird. |
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Und Sie finden wirklich, so überzeugen Sie Leute, ernsthaft, Herr Smith?
Indem Sie mir die Lektüre von offenen Briefen empfehlen. Ich find den interessant. Aber so kann man nun auch nicht diskutieren. Ich habe auch ne Freundin, die gute Sachen zu dem Thema auf der Pfanne hat. |
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schrieb am
12.11.2010 um 13:56
Na und ob das überzeugt, Schnatterinchen.Was glauben Sie denn, warum die Abteilung für Gleichstellungspolitik im BMFSFJ erst jetzt einlenkt und sich endlich mal zu der Einsicht bereit zeigt, "dass moderne Gleichstellungspolitik ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern nur dadurch unterstützen kann, indem Lebensläufen von Jungen und Männern die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt wird wie Lebensläufen von Mädchen und Frauen?" Weil ein linker Bürokratiefeminismus so überzeugend agiert? Nee, Schnattchen, das haben Vereine wie Manndat und Väteraufbruch entgegen einer allgegenwärtigen Phalanx aus geschlechtsfixierten Berufsopfern zuwege gebracht. Eine Phalanx die nicht davor zurück scheute wenig überzeugend die Nazikeule zu schwingen.
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Ich fände es übrigens auch klasse, wenn man bei der Vergabe von Spitznamen etwas mehr Kreativität würde walten lassen. Apropos lassen, oder eben einfach dies. Es sei denn das Gegenüber besteht drauf, wovon ich jetzt nicht zwingend ausgehe. Gilt natürlich nicht nur für Smith, sondern ganz allgemein.
Beste Grüße, JJK |
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"pfahlbauer wollte spitznamen" :-)
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schrieb am
12.11.2010 um 14:40
Die rüde Erpelei der freitagsperle muss schon adäquat honoriert werden.
Ebenso beste Grüße. |
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@Smith Ich bezweifle, dass Sie für die Laudatio der Richtige sind. (;
Und nun gut, bitte. Wirklich. Beste Grüße, JJK |
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schrieb am
12.11.2010 um 15:38
@JJK
Erpel. Ebenso beste Grüße |
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@Smith
Beste Grüße, JJK |
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schrieb am
12.11.2010 um 16:52
JJK
der Entertainer. Ebenso beste Grüße. |
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Und: "irgendwie linker Mainstream"?
Aha. Wat soll denn "irgendwie linker Mainstream" heissen? Nicht links genug? In Wahrheit "Mitte"? Oder ist der Mainstream links und Sie schätzen sich als "orginal links" ein? Wen interessierts. Sie gehören auch zu denen, die die FC als "irgendwie" aber wohl "nicht links" einschätzt. Und das immer und immer wieder thematisieren müssen. Völlig vergebens. Die Mehrheit hier versteht sich untereinander auf einer menschlichen Ebene und das zählt. Nicht ob links genug oder gar schon zu rechts und bla bla bla.. Haben Sie je davon gehört, dass es auf die Perspektive ankommt, von der aus man die Positionen bestimmt? Es interessiert hier alle einen feuchten Kehrricht, wenn Sie oder sonstwer hier den Rest hochherrschaftlich "irgendwie" positioniert. Kein Mensch dieser Welt hat Deutungshoheit darüber, was denn nun wohl links oder irgendwie links ist, mitte, rechts... darüber so aggressiv deuten und streiten zu wollen, ist m.M.n. neurotisch. Links und rechts gibt es nicht mehr. |
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schrieb am
12.11.2010 um 17:31
"Links und rechts gibt es nicht mehr."
Hört hört - die Signale, ihr alle hier, die es einen feuchten Kehrricht interessiert. |
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Emma in Uniform schreibt am 11.11., dem Tag der Närrinnen und Narralesen:
Moin Herr Trittin, große Klasse, ich habe Ihren reichgefächerten Beitrag mit sehr viel Gewinn gelesen, er subsumiert die drängendsten Konflikte und realistischen Potenziale unter die Anforderungen, die die nächste Regierungskoalition bewältigen wird müssen. Und ich hoffe sehr, dass eine grüne Mehrheit dabei rumkommt!:) Deshalb notiert sie hier folgerichtig: Links und rechts gibt es nicht mehr. Diese Hilfestellung für das politische Grün, das nur noch vorne sein und deshalb die einstmals linken Attitüden vergessen machen will, braucht ein derartiges Konstrukt als scheinbar unhintergehbare Erkenntnis. Sie dient der eigenen Läuterung als zusätzliche psychologische Krücke. Georg Seeßlen beschreibt das Grünentum der nachorgiastischen Ära des Finanzkapitalismus treffend: Die Grünen sind nicht mehr die besseren Sozialdemokraten, sie sind nicht mehr die besseren Liberalen, um so mehr aber sind sie die besseren Konservativen. Sie drücken dementsprechend nicht mehr das wollende, sondern das sich vor dem Wollenden fürchtende Subjekt aus; sie wandeln sich von der Partei des Wandels zur Partei seiner Verhinderung. Teils tun die Grünen das, teils wird es ihnen aber auch zu- und vorgeschrieben, so ist das nun mal mit politischen Subjekten |
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schrieb am
12.11.2010 um 21:04
Und Grebe singt uns schon mal die Schwarz/Grüne-Republik
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@IM Rigoletto aka Achtermann
Vergessen Sie nicht in den Revisionisten-Cosmos ebenfalls Rapport zu erstatten, mit ganz lieben Grüßen. Aber vieleicht zünden Sie noch ganz schnell eine Kerze an, für die perfekte Partei Ihrer Wahl. Sollten das mangels Redefreiheit hier "nicht möglich" sein, werde ich den Mossad bitten, Ihnen unter die Arme zu greifen, Sie wissen ja: La donna e mobile. |
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Grebe - gute Nennung:
Der arme Smith hat ein buntes Hemd an und war schon überall; und für die Politik-Experten-Schwätzer gilt: "Von der Kleinstadt bis hierher war es ein weiter Weg; jeder ist so wertvoll wie ein kleines Steak.." |
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Da mussten Sie mal wieder zum Riechsalz greifen, was?
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Lieber Herr Smith,
schon immer war es so, dass ich Männer pausenlos erlauben dürfen, Frauen zu "verkleinern", zu verniedlichen, handlich zu machen. Wenn eine Frau sich das mal erlaubt, dann muss man das sofort "ahnden". Sehr souverän. Wirklich. Die Nazikeule hat nicht einmal der Thomas Gesterkamp geschwungen, als er eine konservative Ausrichtung bei MANNdat konstatierte. Aber, Sie sie verorten einen linken Bürokratiefeminismus. Was ist das für eine merkwürdige Einordnung. Alice Schwarzer ist ganz bestimmt nicht mehr links. |
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schrieb am
13.11.2010 um 22:58
Sie entwerten Ihre gesamten Vorfahren väterlicherseits, Magda. Glauben Sie allen Ernstes, Sie werden mit solch einer invantil-vereinfachenden Haltung der Geschichte gerecht?
Und dass Sie die Methode Nazikeule abstreiten, ist angesichts des Gesterkampschen Studientitels "Geschlechterkampf von rechts" geradezu grotesk. Souverän sieht anders aus. Zum linken Bürokratiefeminismus. Wie weiter oben bereits bemerkt, war es eine SPD-Ministerin die den Männergesundheitsbericht verhinderte. Erst jetzt unter liberalkonservativer Regierung wurde er möglich. Auf die Irrungen und Wirrungen diverser Feministinnen müssen Sie mich beileibe nicht aufmerksam machen. Die sind mir bewusst. Und BILD-Alice ist auch nicht das Ende der Fahnenstange. Unbestritten ist dabei , dass Schwarzer mit ihrer Männeranallemschuld-Tour in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Schauen Sie doch selbst mal, welches politische Lager Beissreflexe entwickelt sobald Männerrechtler wie Prof. Amendt auftreten oder was geschieht, wenn eine Gleichstellungsbeauftragte versucht ihren Job so zu machen, wie es die Prämisse der Gleichbehandlung gebietet: geschlechterdemokratie.wordpress.com/2010/11/07/gute-gleichstellungsarbeit/ Und während Linke und Grüne Unterschriftenlisten gegen eine mutige Gleichstellungsbeauftragte auslegen, wagen Grünen Männer nur als Feministen in ihrem Interesse die Klappe auf zumachen. Und da bestreiten Sie einen linken Bürokratiefeminismus? Machen Sie endlich mal Augen und Ohren auf, Magda. |
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:)Oh Magda,
endlich, endlich hat mein Herz die Botschaft empfangen: Wir müssen nur die Augen und Ohren "aufmachen" und werden erkennen das Herr Smiths informelles Talent und objektives Urteilsvermögen keiner Beschränkung unterliegt: Er reflektiert die perfide "Gleichstellung", den widerlichen "Geschlechterkampf von Rechts" und den unsäglichen "Bürokratiefeminismus"(Pfui!) angemessen, geißelt diese Schmierenkomödie auf sehr elegante, fast proustsche Art. Auch was die erbärmlichen verantwortlichen Politiker versaut und versäumt haben, weiss er sonderschön zu akzentuieren: Die Nazikeule bemüht er doch hier absolut zu Recht, liebe Magda, kein Zweifel, er ist ein: Gesandter - Nein, kein Einwand, er befiehlt, wir folgen. Wenns sein muss, auch zwei volle Runden um den Ententeich. (Oh Bitte, bitte, bester verehrter Herr Smith....Lassen Sie mich alle Ihre Petitionen blanko unterschreiben, bitte!.. Ach so..mit meinem Blut? Kein Problem! Würden Sie mir bitte eine Feder aus meinem Bürzel zupfen?) |
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das ist problematisch, wenn mensch die Ermangelung erkämpften Rechts Generationen ankreidet, die in solchem Kontext nicht sozialisiert wurden. Der Anwurf, das Magda ihre Vorväter entwerten mag, kann also keinesfalls greifen.
Auch glaube ich, dass Krise als Begriff eine Belegung hat, die in unserer Sprache uns Männern, auch und gerade durch die Rezeption der Frau, wenig schmeichelhaft ist,...was aber beileibe nicht eine weitere Krise bedeuten muss. Und schon gar nicht einen Streit um den doch gerade sehr ein trübenden Tümpel, ob der vielen Kacka, die gerade fällt. Wenn nun die Rechtswissenschaft (die einzige Wissenschaft, die eigentlich keine ist) bemüht wird, zeigt sich im Guten wie im Bösen gleich, dass Rechte Eigenarten sind, die ganz konkret gelebt werden. Von jenen eben am selbstverständlichsten, die damit aufgewachsen sind. Wieso Krise? Der Mensch, egal welchen Geschlechtes ist unvergleichlich anpassungsfähig und stets bedürftig, das eigene Glück,..auch mit anderen, zu suchen. _ Frage: Zoffen, um des Zoffens willen? Ist ja okay,..nur müßig~ |
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schrieb am
14.11.2010 um 01:26
@Tycho
"schon immer war es so, dass ich Männer pausenlos erlauben dürfen, Frauen zu "verkleinern", zu verniedlichen, handlich zu machen." Wem wird hier was angekreidet? Es ist dieses "schon immer war es so", was sich auf Generationen bis zum männlichen Affenvorfahr(?) auch unserer Magda bezieht. In der Tat sehe ich es als problematisch an, eine Sozialisation - wir können es auch Arrangement nennen - nachträglich in eine Unterdrückung um zu deuten. Die klassische Arbeitsteilung als reines Unterdrückungsstreben des Mannes zu denken, blendet die Zwänge der Arbeitswelt, welchen Männer schon immer bis an die Grenzen ihrer auf zweckdienliche Physis und Psyche zugerichtete Männlichkeit ausgesetzt waren, völlig aus. Insofern waren Männer schon immer in der Krise - sie durften sich ihrer nur nicht bewusst werden, denn sie hatten zu funktionieren, Schutz zu gewähren, materiell zu sorgen und nicht zu klagen. Diese Selbstinstrumentalisierung funktioniert so lange, wie man den Mann "groß" macht. Und hier schließt sich der Kreis zu "Frauen verkleinern". Fast jede Kontaktanzeige gibt heute noch Aufschluss über Größenzuordnungen. Groß gewachsene Männer sollen es sein - wie schon immer. |
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schrieb am
14.11.2010 um 09:43
Mit Schwarzer tritt neben die "Vergrößerung" auch die Dämonisierung des Mannes bei parallel dazu hierauf fussender, vollumpfänglicher Viktimisierung der Frau. Die Instrumentalisierung und Indienststellung des Mannes hat heute die Wahlfreiheit der Frauen zum Ziel und bedient sich eben jener Dämonisierung in Form eines zu befürchtenden "Backlashs" sobald Männern eine gleichgeartete Wahlfreiheit und Mitsprache zugestanden wird. Deshalb auch die Beschwörung eines angeblich paradiesischen Matriarchats mit ach so friedfertigen Frauen.
Jedoch, ein anderer revolutionärer Umbruch in der deutschen Gewaltforschung deutet sich an: arnehoffmann.blogspot.com/2010/11/revolutionarer-umbruch-in-der-deutschen.html |
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Die "3 Kommentare" bezogen sich auf den weiter oben ebenfalls eingestellten, gleichlautenden Kommentar.
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Ente gut alles gut.
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Liebe Magda, ein Grundfehler steht schon im zweiten Satz bei Ihnen: "Was ist los mit den Männern? Sie beklagen sich...."
Ich beklage ich mich nicht und die schwer überwiegende Anzahl von Freunden und Bekannten von mir auch nicht. Schon durch solche überhöht dramatisierenden Einleitungen nehmen sie ihrem folgenden Text eine ganzen Teil an Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit. Und Grönemeyers Worte sind schon fast ein Vierteljahrhundert her! Damals hatten sie einen gewissen Charme und atmeten Zeitgeist. Heute ist das doch mehr ein Lifestyle-Thema. |
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Also das find' ich auch: Es ist alles in bester Ordnung, ehrlich!
Haben Sie Kinder? Meine Fresse, hob ick Glück jehabt, det ich diese Diskussion verpasst hob'! |
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@armer Berliner
Was wollen Sie mitteilen, wie lautet Ihre zentrale Botschaft?. Zu Grönemeyers Beginn also hätte Magdas Blog einen gewissen Charme gehabt, Zeitgeist geatmet - er heute jedoch eher ein Lifestyle-Thema wäre? Was wollen Sie damit sagen? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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