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Das war zu ahnen. Karl Theodor zu Guttenberg ist nicht über den Doktortitel gestolpert. Eher muss man annehmen, dass Mitarbeiter aus dem Verteidigungsministerium in ihrer Not nicht wussten, wie sie eine komplette Fehlbesetzung wie diesen bayrische Adelsspross ohne Probleme los werden. Es muss verwzeifelte Hilferufe gegeben haben. Niemand hätte – ohne Schaden für die eigene Karriere oder die eigene Partei – das Feuer auf den inkompetenten Minister eröffnen können. BILD hätte ihn zermalmt .Also musste man suchen, wie man außerhalb der Politik einen schwachen Punkt findet, um diese Fehlbesetzung wieder zu beseitigen.
Ein Minister, hochgehievt aus der Provinz, von einem Medium nachhaltig unterstützt und außerhalb medialer Inszenierungen von keiner Sachkompetenz getrübt, musste weg. Aber wie kriegt man einen solchen Star, dem man gute Vernetzung nachsagte – nicht zuletzt auch in die USA – wieder vom Himmel? Nur durch einen Nebenkriegsschauplatz .Und das war der Doktortitel und sein zweifelhafter Erwerb .
Heute hat der Nachfolger Thomas de Maiziere sich zu seinem Vorgänger geäußert und es war vernichtend, das Urteil, das er fällte. Er hinterließ ein ziemliches Chaos.
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Hahaha ;) Link ging allerdings nicht, da fehlt ein "l" am Ende. www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,762559,00.html
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Thanks. :-))
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Keine Punkte, aber egal, wie viele Sternchen: Magda, sie sind in spätestens ein paar herkömmlichen Zeiteinheiten in den Topblogs!
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schrieb am
15.05.2011 um 00:00
Von Mir 5* für das Blog.
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schrieb am
15.05.2011 um 00:00
Von Mir 5* für das Blog.
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Thanks too.
Ach die Sternchen, von Hand verliehen sind sie besonders schön. :-)) |
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@Magda
Danke für den Hinweis. Sehr überzeugende Argumentation. Kann mir schon gut vorstellen, dass es schon so gewesen ist. ...aber das ist eben der Spiegel, der dabei ist, wenn zwei prominente Politiker sich im Fahrstuhl unterhalten und der weiss , was Sache ist. Hinterher fragen die Leute, woher sie denn das wissen wollen? Trotzdem haben sie in der Regel recht, so kritisch ich die Rolle des Spiegel in anderen Lebensbereichen auch sehe. Herzliche Grüße por |
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Ich stelle mir immer vor, die Demontage Guttenbergs wurde und wird aus den Hinterkammern der bayerischen Staatskanzlei betrieben. Ein Seehofer lässt sich doch von einem dahergelaufenen Oberfranken nicht so einfach über den Tisch und sei es über den Tisch der Modelleisenbahnanlage ziehen. Sowas vertragt er net, der Horsti.
tinyurl.com/65u3t9k |
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Auch eine interessante Argumentation. Und der Seehofer war lange Zeit beträchtlich stille. Jetzt - danke für den Link - holt er auch aus. Ich denke, wie schon angemerkt, es war kein Kraut gegen ihn gewachsen im Amte. Gegen ihn und BILD, die mit zu Guttenberg eine Art von Berlusconisierung im Sinne hatte.
Nu isses vorbei, ein Hoch auf die Intrige. (Naja, das geht jetzt zu weit.) |
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schrieb am
15.05.2011 um 11:30
Wie bekommt man solch einen Adligen von Himmel? “Na entweder durch eine MiG 15 oder durch politische Freunde!“
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Naja, das geht ja schon in die Argumentation der Gutti-Fans. Man soll jedoch im Auge behalten, dass sich von Guttenberg in erster Linie selbst demontiert hat. Leuten, die ihm nicht grün waren hat er ohne Ende Steilvorlagen geliefert.
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schrieb am
15.05.2011 um 16:00
Das ist etwas zu viel der Legendenbildung. Tatsache ist, dass es Seehofer war, der Guttenberg gepusht hat. Er hat ihn schließlich zum CSU-Generalsekretär gemacht, und, als Michael Klos kurzfristig zurückgetreten ist, auch zum Bundeswirtschaftsminister.
Auch wenn Seehofer immer etwas Spott von den Medien ertragen musste, weil zu Guttenberg in den Umfragen der weitaus beliebtere Politiker war, und man den beiden eine gewisse Rivalität unterstellt hat, war doch für jeden, der KTzG etwas näher kennt, von vornherein klar, dass er keine Ambitionen auf das Amt des Parteivorsitzenden oder der des MP in Bayern hat. Die Demontage (oder sollte ich besser sagen "Selbstdemontage") zu Guttenbergs ist doch schließlich auch ne Niederlage für Seehofer, der bis zuletzt an ihm festgehalten und ihm immer eine Rückkehr in die Politik in Aussicht gestellt hat. Guttenbergs Ansehen hat aber mittlerweile derart gelitten, dass daran wohl nicht mehr zu denken ist. Wahrscheinlich würde er gar ausgepfiffen werden, falls er sich nochmal ans Rednerpult stellt. |
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»Tatsache ist, dass es Seehofer war, der Guttenberg gepusht hat.«
Ja eben! |
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Bei aller nachvollziehbaren Freude über die Kratzer im Lack Guttenbergs: Aus den derzeitigen Medienberichten über die "Abrechnung" de Maizieres mit seinem "Vorgänger" Verschwörungen im Ministerium abzuleiten, kann man zwar machen - diese als gesetzt anzusehen, ist aber vielleicht doch etwas vorschnell geschossen.
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Die Thesen des Blogs halte ich für zu gewagt. Der Entdecker der Guttenberg-Plagiate ist der Bremer Jura-Professor Andreas Fischer-Lescano. Er lehrt Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht, und wir wissen, Guttenberg besaß zu diesem Themenbereich einen Dr.-Titel. Fischer-Lescano ist darüber hinaus Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung, die bekanntlich der SPD zugehörig ist.
Die unaufgearbeitete Seite dieses Falles ist die des Dozenten, der für Guttenbergs Text die Bestnote vergab. Das Gewogensein in diesen Kreisen sorgt für Reputation und Aufstieg. Guttenberg nutzte der Uni und umgekehrt. Deshalb konnte Guttenberg sich so sicher sein, dass das dreiste Fälschen einer wissenschaftlichen Arbeit nicht an die Oberfläche kommen würde. Auch der Ignoranteste unter den Ignoranten hätte eine Entdeckung gefürchtet, wenn zwischen Doktorvater, Universität und dem Doktoranden nicht dieses mafiöse Einverständnis existiert hätte. Hätte Guttenberg in seiner Hybris diesen Text nicht zusätzlich als Buch veröffentlicht, wäre die Fälschung wahrscheinlich nicht ans Licht gekommen. Dass im Nachhinein der Eine oder Andere der christlich-sozialen Union einen Nutzen aus der Verbannung Guttenbergs ziehen kann, ist offensichtlich. |
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Lieber Achtermann,
Ihrer Argumentation schließe ich mich voll an! Daher ***** von Hand + Maus vergeben! Es ist im übrigen auch angenehm nicht immer diese Namensteile lesen zu müssen, die nicht nur den Träger als einen geistigen Hinterwäldler auszeichnen, sondern leider auch die Benutzer als Menschen, die zu mindest gedankenlos nachplappern, ohne sich des undemokratischen Gedanken(un)guts bewußt zu sein. Grüße |
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"Die Thesen des Blogs halte ich für zu gewagt. Der Entdecker der Guttenberg-Plagiate ist der Bremer Jura-Professor Andreas Fischer-Lescano. Er lehrt Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht, und wir wissen, Guttenberg besaß zu diesem Themenbereich einen Dr.-Titel. Fischer-Lescano ist darüber hinaus Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung, die bekanntlich der SPD zugehörig ist."
Ich wüsste - nebenher - gern, seit wann der Fischer-Lescano den Plagiatsverdacht hegte. Wie lange es von da bis zur medialen Veröffentlichung dauerte und solche Sachen. Und - nach unten zu Läntzsch - nicht weil ich was "enthüllen" und beweisen will, sondern weil es politisch interessant ist. |
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Netto haben CDU/CSU durch den Gutenberg-Skandal derart viel verloren - und werden auf absehbare Zeit noch mehr verlieren (an Einfluß, Posten, Beliebheit, Diskurshoheit, also alles was in der Politik zählt). Da ist es kaum glaubhaft, dass die ganze Sache durch einen Heckenschützen ins Rollen geraten sein könnte.
Zumal es den Prof. Fischer-Lescano tatsächlich gibt. Und eine Bekannte von mir ihn mit eigenen Augen hat Texte lesen sehen. Sowas scheint der also öfters zu machen. Und da ist er halt irgendwann an die Dissertation des freiherrlichen Freiherrn geraten. |
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Aber -, wer wird denn die Verdienste Herrn Fischer-Locarnos schmälern wollen. Mittlerweile geht es aber doch auch darum, die Wiedererscheinung der Lichtgestalt, die vor all den Granden herbetete, "wie dankbar bin ich, dass ich nicht so bin wie ihr" zumindest zu verzögern. Wobei er doch genauso war wie diese, nur noch unverfrorener.
tinyurl.com/62ptotj |
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Naja, dass er einen Tipp von wem auch immer bekommen hat kann durchaus sein, muss aber nicht. Solange es keine Belege gibt, ist es noch immer eine pure Vermutung. Den Text von Magda hatte ich auch als Satire gelesen und nicht als Tatsachenbehauptung.
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@ "Mittlerweile geht es aber doch auch darum, die Wiedererscheinung der Lichtgestalt, ... zumindest zu verzögern."
Leider, leider haben Sie wohl recht, mehr als verzögern ist kaum drin. Oder, vielleicht auch nicht - vielleicht war der uns präsentierte Hype 1. nicht so groß wie dargestellt und 2. vielleicht brauchen manche Leute einfach etwas länger und 3. Hat Hr. G. viele Parteifreunde, die jetzt höllisch aufpassen, daß er ihnen nicht wieder die schönen Platzhirschrollen streitig machen kann. Eine mögliche Strategie in der CSU könnte beispielsweise lauten, schicken wir ihn ruhig jetzt - nämlich zu früh - schon wieder nach vorn, um ihn so endgültig loszuwerden. Vielleicht ist dies aber auch nur wieder reines Wunschdenken - wer ist schon ein Prophet? |
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Tja, also, ob ich Recht habe oder nicht, ist schwer zu ergründen.
Aber, kann sich niemand vorstellen, dass solche Erkenntnisse, wie sie Prof. Fischer Lecano ans Licht beförderte, unter anderen Bedingungen unter der Hand verhandelt worden wären? Dass kein Interesse bestanden hätte, sie so hoch zu hängen? Dass man noch viel energischer als es schon der Fall war, versucht hätte, das unter den Teppich zu kehren? So hat ja Merkel lange auch agiert, aber auch ihr wollte man eine "Lehre" erteilen. Es hat eiine mächtige mediale Schlacht darum stattgefunden. Zu Guttenberg, wie ich in Erinnerung habe, hat auch deshalb so ungeschickt agiert, weil er - bei seinen Verbindungen - nicht damit gerechnet hat, dass man ihn vom Sockel schießt. Ob ich Recht habe, weiß ich sowieso nicht. Was ich aber denke ist, dass Politik mehr ist als ein Zufallstheater. Zufälle gibt es auch , aber manche Enthüllungen sind deshalb so erfolgreich und durchschlagend, weil sie zur rechten Zeit ans Licht kamen. @ gwerbev- An einen Heckenschützen glaube ich auch nicht. Kann eine Gruppe sein, die entsetzt vermerkt hat, wie wenig Kompetenz ihre Leuchte besitzt. Die - gerade was die Vorgänge um die Beendiung der Wehrpflicht betrifft - auch politisch in Besorgnis geraten sind. "Zumal es den Prof. Fischer-Lescano tatsächlich gibt. Und eine Bekannte von mir ihn mit eigenen Augen hat Texte lesen sehen. Sowas scheint der also öfters zu machen. Und da ist er halt irgendwann an die Dissertation des freiherrlichen Freiherrn geraten." Und wenn ihm jemand einen Wink gegeben hat, sich mal drüber zu hängen? Von Helmut Kohl heißt es. Immer, wenn den wer genervt hat, z. B. die Rita Süssmuth, hat er nachgeguckt, ob man nicht was mit Dienstwagen machen könnte. Bei anderen sind es die Flugrouten. Man sticht was durch zu den Medien. Kann sich das niemand vorstellen? Oder Ulla Schmidts geklauter Dienstwagen - kann auch so eine Fußangel gewesen sein, diesmal von der CDU. Wenn Enthüllungen nur durch Zufall in die Presse kommen, dann steht es schlecht um die Funktion der Medien. Die sind eingebunden, denen steckt man was. Und wenn sie selbst auf etwas kommen, dann auch nicht so "zufällig!. Meine These muss dennoch nicht stimmen. Mir fällt aber auf, wie laut die MIssbilligung jetzt auf einmal geworden ist. |
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Liebe Magda,
vorstellen kann ich mir das selbstverständlich, es ist plausibel. Doch nur weil es plausibel ist, ist es eben auch noch nicht bewiesen. Was man nie beweisen können wird, aber vorstellbar, kann man auch gern und nutzbringend durchdeklinieren. Nur sollte man seine wertvolle Zeit und Energie nicht dazu vergeugen, aus Plausibilität eine Faktenlage schaffen zu wollen. So erscheint es mir zumindest. Lieber wär es mir ich täusche mich. Grüße |
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Liebe Magda,
vorstellen kann ich mir das selbstverständlich, es ist plausibel. Doch nur weil es plausibel ist, ist es eben auch noch nicht bewiesen. Was man nie beweisen können wird, aber vorstellbar, kann man auch gern und nutzbringend durchdeklinieren. Nur sollte man seine wertvolle Zeit und Energie nicht dazu vergeugen, aus Plausibilität eine Faktenlage schaffen zu wollen. So erscheint es mir zumindest. Lieber wär es mir ich täusche mich. Grüße |
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"Nur sollte man seine wertvolle Zeit und Energie nicht dazu vergeugen, aus Plausibilität eine Faktenlage schaffen zu wollen. So erscheint es mir zumindest. Lieber wär es mir ich täusche mich."
Heiliger Bimbam, na aber...Ich rede von Annahme. Und soviel wertvolle Zeit und Energie kostet das nun auch wieder nicht. Was soll denn das heißen?? Fantasie ist auch in der Politik manchmal ein interessanter Wegweiser und nicht nur in der Kunst. |
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Der Abgang Guttenbergs war m.E. nur möglich, weil so viele an einem Strang gezogen haben - mit dem er dann letztlich vom Sockel geholt wurde. Das sehe ich als Gemeinschaftsleistung eines lockeren Bündnisses von Menschen, die unterschiedlich motiviert das Gleiche wollten: Aufklärung und Konsequenzen. Die Offiziere der Bundeswehr haben ihn auffällig nicht unterstützt und keinen Hehl aus ihrer Erleichterung gemacht, als er seine politischen Ämter niederlegte. Und möglich, dass einige Mitarbeiter, die Einblick in seine Arbeit hatten, so entsetzt von diesem Blendwerk waren, dass sie den Medien wohlwollende Signale gaben, an der Sache dran zubleiben.
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@ Fro - Ja, so in die Richtung ging ja meine Überlegung.
"Die Offiziere der Bundeswehr haben ihn auffällig nicht unterstützt und keinen Hehl aus ihrer Erleichterung gemacht, als er seine politischen Ämter niederlegte." Stimmt, das war auffällig. |
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@ Magda
Nun müsste das ja nicht automatisch bedeuten, dass Thomas de Maiziere recht und der Ohne-Dr.-Baron unrecht hat. Jedoch - auch ich vermute, dass sich sowohl die CSU als auch die CDU selbst Sand in die Augen gestreut haben, als es um die Kompetenz und Glaubwürdigkeit ihrer neuen Lichtgestalt ging. Erst verteidigte Zu Guttenberg "Kundus". Dann distanzierte er sich. Dann entliess er die Verantwortlichen. Ginge es "nur" um die Verantwortung, so trüge der Verteidigungsminister sowieso selbst dafür die politische Verantwortung! Oder aber die Bundeskanzlerin! Als die schwerwiegenden Fehler auf der "Gorch Fock" bekannt wurden, wurde sehr schnell der Kommendant - ohne Anhörung - entlassen. Aber auch ein Verteidigungsminister sollte erst ein Vier-Augen-Gespräch führen, ehe er einen bisher untadeligen Soldaten entlässt. Ich glaube weder an Verschwörung noch an Mobbing. Ich glaube nur, dass Karl-Theodor zu Guttenberg weder seiner Dissertation, noch dem Amte des Verteidigungsministers gerecht werden konnte, weil entweder seine Erfahrung oder gar seine Fähigkeiten nicht ausreichend waren. Vielleicht mangelte es auch an beidem? |
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"Nun müsste das ja nicht automatisch bedeuten, dass Thomas de Maiziere recht und der Ohne-Dr.-Baron unrecht hat."
Nee, automatisch nicht, aber die Anzeichen sind schon deutlich, dass de Maiziere Recht hat. Was das politische Spekulieren angeht: Eben gab es einen längeren Beitrag über die Anschuldigungen gegen den Präsidenten des IWF Strauss-Kahn. www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,762673,00.html Auch die Fernsehreporterin wunderte sich öffentlich über das Timing im Zusammenhang mit den Vergewaltigungsvorwürfen. |
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"Auch die Fernsehreporterin wunderte sich öffentlich über das Timing im Zusammenhang mit den Vergewaltigungsvorwürfen." (Zitat).
Eben! Und noch ist es zum Glück so, dass nicht der Angeklagte seine Unschuld zu beweisen hat, sondern, dass man ihm seine Schuld beweisen muss. |
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Ich möchte noch auf einen grandiosen Beitrag aufmerksam machen, der weit über eine alleinige Analyse des Stehauf-Männchens zu Guttenberg hinausweist:
www.faz.net/s/Rub1ED0C280BBA14ACAB16800E2F760DF3E/Doc~E6A4CCD1B561C46C59551E2D14B914411~ATpl~Ecommon~Scontent.html |
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Dös geht nicht, das Linklein.
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Das ist ein Problem mit den Links von der FAZ, die brechen immer mittemang ab. Liegt wohl an der Tilde.
Einfach alles bis zum Ende markieren und händisch in den Browser kopieren. |
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schrieb am
17.05.2011 um 22:38
Das nenne ich mal eigenständige Lösungsstrategie!
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Zugluft schrieb am 17.05.2011 um 22:38
Das nenne ich mal eigenständige Lösungsstrategie! Gell, da staunste! Und ich komme auch ohne Navi an meine Ziele. Egal: jeder Link der FAZ bricht an der Tilde ab |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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