10.02.2012 | 22:21

Berlinale: Tag 2

Ich muss dringend an meiner morgendlichen Performanz arbeiten. Doch es ist schwierig, wenn man – der vielen Filme und der inneren Chronistinnenpflicht wegen – erst nach zwei Uhr nachts dazu kommt, sich schlafen zu legen, aber bereits morgens um halb zehn mit Kaffee und Brötchen im Magen  im ersten Film sitzen möchte. 

Stattdessen stehe ich atemlos, mit einem großen, vollen Kaffeebecher in der Hand und einem belegten Bagel in der Tasche gerade noch rechtzeitig vorm Kinosaal. Ich setze mich auf den gleichen Platz wie gestern. Das ist ja so typisch bescheuert, dass man, sobald man häufiger irgendwo ist, sich seinen Platz heraussucht, es sich in der Gewohnheit und der damit vermeintlich einhergehenden Sicherheit bequem macht. Schon als ich mit neun Jahren ins immer gleiche Kino ging, hatte ich dort einen Stammplatz, in der fünften Reihe in der Mitte. Die Plätze noch weiter vorne nannten wir Rasiersitze. Als hätten wir eine Ahnung gehabt, wie man sich beim Friseur den Bart entfernen lässt.

Es ist nicht besonders voll und ich türme meine Habseligkeiten auf den Plätzen rechts und links von mir auf – Abschottung ist ja auch so ein typisch dämliches Ding –, damit ich anschließend in Ruhe frühstücken kann. Endlich fällt die Anspannung von mir ab. Wir alle sollten häufiger morgens ins Kino gehen, anstatt zur Arbeit und entgegen meiner Erwartung, tendiere ich trotz Müdigkeit überhaupt nicht dazu, einzuschlafen. Ich lasse mich in der wohligen Dunkelheit schon wieder nach Japan tragen. 

 

Kazoku no kuni von Yang Yonghi erzählt von Sonho, der 25 Jahre nachdem er als in Japan lebender Koreaner wieder nach Nordkorea emigrierte, für drei Monate nach Tokio zu seiner Familie kommt, um sich – er hat einen Gehirntumor – einer Operation unterziehen zu können. Wie die meisten japanische Filme, die ich kenne, lebt auch dieser mehr von den Bildern als den Dialogen. Reduktion, Reduktion! 

Unerfreulicherweise wird die ganze Familie nun ständig von einem nordkoreanischen Begleiter beobachtet und ist Sonhos Schwester anfangs noch glücklich, über seine temporäre Rückkehr, schlägt die Stimmung um, als dieser sie als Spitzel für Nordkorea anwerben möchte.

So weit weg ist das alles ja gar nicht von der deutschen Geschichte. Ich stelle mir vor, wie jemand auf Kurzurlaub von der DDR in den Westen reisen durfte, dort seiner Verwandtschaft ein ähnliches Angebot unterbreitete und bin mir beinahe sicher, dass es so etwas gegeben hat.

Es passiert nicht viel. Aber wir erfahren, dass sich Sunho irgendwann dafür entschieden hat, nicht mehr nachzudenken, weil er nur so vermeiden kann, verrückt zu werden. So geht es ihm jeden Tag in Nordkorea nur darum, zu überleben, nicht anzuecken und irgendwie durchzukommen. Das Ende des Films ist bedrückend: überraschend muss Sonho abreisen und kann nicht einmal mehr operiert werden.

 

Neben den eigentlichen Bildern, bleiben meine Augen immer wieder an Details hängen. An den dünnen Häuserwänden und den Fensterrahmen aus Metall, an den vorgelagerten Gittern, die das untere Drittel der Fenster schützen, am Fensterschließmechanismus. Ich sehe die Getränkeautomaten an den Straßenrändern, Misosuppenschüsseln, die Aufdrucke auf den Straßen, die der Begrenzung dienen, den abgesenkten Bereich im Wohnungseingang, wo alle ihre Schuhe abstellen, das Aussehen des Gasherdes, die niedrigen Tische, die dünnen Schiebetüren zwischen den Räumen, die beigebräunlichen Einbauschränke und Möbel, das Stromkabelwirrwarr über den Straßen. Alles ist noch vertraut, drei Monate sind keine lange Zeit.

 

Anschließend eile ich ins nächste Kino, hinein in die Rest-Aura der gestrigen Filmprominenz: zum ersten Mal sitze ich im Berlinale Palast, der natürlich in echt gar nicht so groß ist wie Fernsehübertragungen uns glauben lassen. Die Sessel sind weitaus unbequemer als die bisherigen, doch immerhin gelingt es auch hier, wenigstens rechts von mir einen Taschen-Jacken-Turm zu errichten. Hurra, ich bin bereit für die erste Hollywood-Schwarte! 

Den Titel von Stephen Daldrys Film Extremely Loud And Incredibly Close  kann ich mir überhaupt nicht und niemals merken. Obwohl sogar die Buchvorlage von Jonathan Safran Foer (nur zu einem Drittel gelesen) in meinem Regal steht. Ich war seinerzeit nicht in Stimmung dafür und nun merke ich, dass ich nicht in Stimmung bin für den Film. Wir lernen Oskar kennen, dessen Vater am 11. Septempber im World Trade Center ums Leben kam und erfahren, wie er damit umgeht. Oskar ist so, wie ein echtes Kind niemals sein würde und sein Vater machte tolle Dinge mit ihm, die ein echter Vater nicht gemacht hätte. Oskar ist zudem ein anstrengendes Klugscheißerkind mit furchtbar vielen Neurosen und Phobien.

Der Film vermittelt ein “Irgendwie-ist-alles-Poesie”-Gefühl, das mir nach der Schlichtheit von Kazoku no kuni zu viel ist. Außerdem ist er im Vergleich zu allen Filmen, die ich bisher hier gesehen habe, zu glatt, zu schön, zu teuer, zu alles. Aber: das hält mich dennoch nicht davon ab, kurz vor Schluss, als eine kitschige Wende eintritt, gerührt ein bisschen zu weinen. 

Draußen treffe ich einen motzenden Matthias Dell, der Extremely loud.. (ich musste schon wieder nachsehen) ebenfalls gesehen hat und schäme mich ob meiner rosamundepilcheresken Gefühlsanwandlung. Aber ich weine ja selbst, wenn sich Menschen im Fernsehen über Sachen freuen wie Millionengewinne, oder weil sie in Castings eine Runde weiter gekommen sind oder wenn sie mit einem verschollen geglaubten Familienmitglied überrascht werden.
Ich vergesse, Matthias zu fragen, wie es eigentlich geht, dass dieser Film im Wettbewerb läuft, aber den Vermerk "Außer Konkurrenz" hat, aber ich muss schnell in die dritte Vorstellung.


Im Kino ist es bereits so voll, dass ich entweder einen Rasiersitz wählen oder mich zu fremden Menschen auf einen Zweiersitz(!) begeben muss. Ich entscheide mich gegen die Nähe zur Leinwand und für die Nähe zu einem Unbekannten, baue den obligatorischen Turm dieses Mal zu meinen Füßen auf und esse während des Anfangs von My Brother the Devil ganz leise ein Brötchen. Das geht nur, indem man sehr vorsichtig abbeißt und kaut, eigentlich muss man das meiste irgendwie im Mund weich werden lassen, bis man es irgendwie mit der Zunge zerdrücken und anschließend runterschlucken kann. Ich muss mir für die kommenden Tagen dringend eine andere Ernährungsstrategie zulegen. 

Der Film von Sally El Hosaini ist ein Gangsterstück mit Arabern und Schwarzen, das mal nicht in Amerika, sondern in England spielt, obwohl alle Figuren eine ähnliche Attitüde haben. So muss ich mich erst mal – Untertitel gibt es keine – an den britischen Akzent der Jungs gewöhnen, ich bin nämlich nur für Sachen wie The Wire geschult.

Wir lernen die Brüder Mo und Rashid kennen, schauen zu, wie der Ältere nach einer Schießerei mit Todesfolge dem Drogenhandel und dem Gangstertum abschwört und etwas aus seinem Leben machen möchte und der Jüngere hineinrutscht in jene gefährliche Welt. 

Rashid ist so hübsch, dass ich die ganze Zeit das Bedürfnis habe, seinen Kopf in meinen Händen zu halten und sein Gesicht mit Küssen zu bedecken. Ist das normal?Das ist doch nicht normal! (Das muss der Irrsinn sein, den ich eigentlich erst gegen Ende der Berlinale erwartet hatte.) My Brother the Devil ist ein toller Film, obwohl er zu lange geht, als dass ich es noch in den nächsten auf meinem Terminplaner schaffen könnte. 

 

 

Ich beschließe, erst einmal nach Hause zu fahren und später für den letzten Film wieder zum Potsdamer Platz zurückzukehren. Doch schon als ich im 200er-Bus sitze, weiß ich, dass ich mich belogen habe. 

 

 

Gesichtete Promis: Matthias Dell (kch kch kch)

Terminplaner für morgen:
Barbara von Christian Petzold
Iron Sky von Timo Vuorensola
Avalon von Axel Petersen
In The Land of Blood And Honour von Angelina Jolie

 
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Kommentare
Columbus schrieb am 10.02.2012 um 23:12
Jetzt waren Sie so arbeitswütig und schrieben schon über den zweiten Tag. Dazu habe ich noch ein paar Fragen im ersten Blog notiert, die sich auch auf diesen wohl kontrovers beurteilten Film mit dem unausprechlich langen Namen, "Extremly loud and incredibly close" bezogen. Spielt Hanks ´mal nicht sich selbst und wie gefiel ihnen der alte Max von Sydow, dieses Hamsun-Gesicht?
Gute Nacht und frohes Schaffen

Christoph Leusch
Maike Hank schrieb am 10.02.2012 um 23:30
Ach Hanks kommt zum Glück kaum vor, den fand ich erstmals wieder erträglich - vermutlich deswegen : )
Von Sydow gefiel mir hingegen sehr gut, er war eine hervorragende Wahl für die Rolle.
Georg von Grote schrieb am 10.02.2012 um 23:12
Nanu? Wer wird denn schon beim zweiten Tag schwächeln? :-)

Die Geschichte mit den Jacken und Taschen links und rechts und dem Brötchen. Köstlich. Bayrische Butterbrezn sind noch lauter :-) Und erst die Papiertüten, aus denen man sie lautlos holen muss. Schier unmöglich. Zum Glück sieht man die bösen Blicke der anderen nicht, aber man spürt sie.

Zu "ausser Konkurrenz" in den Wettbewerben führen einmal die Richtlinie der Berlinale. Da darf ein Film im Wettbewerb vorher nur im Ursprungsland ausgewertet oder auf einem Festival in diesem Land gezeigt werden. Deutsche Filme müssen, so glaube ich mich zu erinnern, sogar Weltpremieren sein.
"Extremely Loud And Incredibly Close" war schon in Toronto auf dem Festival zu sehen und lief im Januar in den USA und Canada an. Kann daher nicht am Wettbewerb teilnehmen.
Hinzu kommt, dass der Film am 16. Februar, also noch während der Berlinale in Deutschland anläuft.

Warum die dann trotzdem im Wettbewerb gezeigt werden?
Ein Deal, zwischen Berlinale und den Filmverleihern.
Die Berlinale hofft auf die Stars, die mitspielen. In dem Fall Hanks, Bullock oder von Sydow.
Die Verleiher versprechen sich davon Werbung und können gleich auch die internationale Presse mit Interviews bedienen.
Hanks und Bullock sind zu Hause geblieben, aber so viel ich weiß, sind der Regisseur und Max von Sydow da um den Film zu bewerben.
Georg von Grote schrieb am 10.02.2012 um 23:23
Nachtrag:
Wer einmal im 200er oder 100er sitzt und nach Hause oder ins Hotel fährt, kehrt meistens danach nicht mehr zum Potsdamer Platz zurück. :-)
Maike Hank schrieb am 10.02.2012 um 23:29
Wieso müssen die Filme dann in der Kategorie "Im Wettbewerb" laufen? Das erschließt sich mir überhaupt nicht : )

(also das mit der Werbung natürlich schon.. Vermutlich liegt es daran, dass nur die Filme in der Wettbewerbskategorie im Berlinale Palast laufen dürfen und die meiste Aufmerksamkeit erhalten)

Ja. Ich schwächelte ein wenig. Ich fühle mich schon ganz schuldig!
Georg von Grote schrieb am 10.02.2012 um 23:45
Festivals sind kein Zuckerschlecken. Ich frage mich ja selbst, wie wir das geschafft haben, zumal wir auch fast keine Party ausgelassen haben und am Morgen, wenn man sich traf, war eigentlich immer die erste Frage, ob man überhaupt geschlafen hat.
Und jeder von uns hatte einen Tag, an dem er fast nicht zu sehen war, weil er im Bett lag, schlief und wieder Kraft tankte.

Aber sich 5 Filme am Tag vorzunehmen ist auch sehr mutig. Das ist ja auch kein pures Vergnügen, zumal man ja auch darüber berichten will.
Und wenn man dann Filme wie "My Brother the Devil" sieht, hat man manchmal auch keine Lust mehr, sich noch einen "reinzuziehen".

Also weitermachen. Ich will das lesen, denn das was ich lese, klingt so atmosphärisch, dass ich die Augen schließen und denken könnte. Ich bin auch wieder dabei.
Maike Hank schrieb am 11.02.2012 um 00:10
Ich stehe ja zum Glück nicht unter Partyzwang. Mir läuft die Stadt nicht davon und ich bin ja ohnehin immer noch nicht zu irgendwelchen Empfänge geladen. Stattdessen lauern da natürlich ganz andere Verpflichtung. Heute bin ich auf eine Geburtstagsparty eingeladen, stattdessen baue ich für einen Freund eine Webseite, weil ich dafür sonst keine Zeit habe.

Ja, fünf Filme sind sehr viel. Ich bin mal gespannt, wie es mir geht, falls ich hierfür Karten bekomme. Zumal am darauffolgenden Tag Teil 3 und 4 gezeigt werden...
Georg von Grote schrieb am 11.02.2012 um 00:37
Oha! Viele Semmeln und Thermoskanne Kaffee mitnehmen :-)
Und falls es nicht mit den Karten klappt, eine mail an Jill Rosen jr@hanwayfilms.com in London schicken, ein wenig auf den Putz hauen, so von wegen, Freitag wichtiges Medium in Deutschland. :-)

Ich weiß nicht, ob sie selbst in Berlin ist, aber sie betreut den Film international. Und die können eigentlich immer etwas mit Karten machen.

Hier schon mal ein kleiner Ausschnitt für die Japanliebhaberin :-)

Maike Hank schrieb am 11.02.2012 um 00:49
Ach ach: ich sehe nur den Bus am Anfang vorbeifahren und freue mich bereits. Vielen Dank!
Georg von Grote schrieb am 11.02.2012 um 00:56
Dann drück ich die Daumen. Diese Doku wurde glaube ich mal für Channel 4 produziert und ist eigentlich ein Muss für jeden, der ein wenig mehr erfahren will über die Feinheiten des Filmemachens.
Aber auch anstrengend.
Ines Gutierrez schrieb am 11.02.2012 um 09:13
Aber - Avalon ist doch von 1990 und von Barry Levinson!
Sarah Rudolph schrieb am 11.02.2012 um 11:08
"Draußen treffe ich einen motzenden Matthias Dell, der Extremely loud.. " : )
extremely loud and incredibly clear ist mein lieblingsbuch und das einzige, dass ich in deutsch und englisch besitze. und ich sprach gestern noch mit meinem vater darüber, dass ich irgendwie den film nicht sehen will, weil ich... irgendwie angst davor habe, weil ich die bilder in dem buch so toll finde. auch dass oskar so eine schreckliche, klugscheißerische nervensäge ist - völlig egal. ich hab mich auf der 1. seite in ihn verliebt.
ich nehme deinen text also einfach als bestätigung, mir den film nicht anzusehen.

my brother the devil dagegen interessiert mich. was du zu beginn beschreibst, mit den beiden brüdern, klingt ein wenig nach der anlage von american history x - natürlich, anderes milieu, anderes land, andere konflikte, aber das grundthema, kann das sein? da kommt der ältere bruder ja auch nach dem totschlag geläutert aus dem gefägnis, während der kleine in die szene abrutscht?

das mit dem britischen akzent - ich habe vor zwei jahren - übrigens auch auf einem festival - fish tank gesehen. win wunderbarer film, übrigens. ich brauchte eine ganze zeit, bis ich die dialoge wirklich verstanden habe, das war heftig.

viel spaß heute! mir geht es übrigens wie georg von grote - beinahe glaube ich, dabei zu sein. dankeschön : )
Cassandra schrieb am 11.02.2012 um 11:36
Schade, ich habe vor ein paar Monaten den Trailer zu ELIC gesehen und dachte: das könnte endlich mal ein Film sein, der dem Buch halbwegs gerecht wird.

Maike Hank schrieb am 11.02.2012 um 19:19
Ja, Sarah, das Grundthema ist vielleicht wirklich ein bisschen das gleiche. Allerdings ist American History X einer meiner Lieblingsfilme und spielt in einer völlig anderen Liga. (Meine Lieblingsszene überhaupt ist die, in der Edard Norton in Unterhose von der Polizei abgeführt wird, sich noch einmal umdreht und direkt in die Kamera schaut. Dieser Blick ist so unfassbar böse. Wahnsinn..)

Und dann ist da noch so eine ganz andere Sache den Älteren der beiden betreffend, die ich hier nicht verraten möchte.
Magda schrieb am 11.02.2012 um 13:20
"Oskar ist so, wie ein echtes Kind niemals sein würde und sein Vater machte tolle Dinge mit ihm, die ein echter Vater nicht gemacht hätte. Oskar ist zudem ein anstrengendes Klugscheißerkind mit furchtbar vielen Neurosen und Phobien."

Als ich die verschiedenen Beiträge zu diesem Film gehört habe - beim heute-journal glaube ich und anderswo - war mir klar, dass das nicht gutgeht. Geht nie gut, auf einer Welle zu reiten. Ich fände es gut, wenn mal jemand eine längere Untersuchung über die Darstellung von Kindern vorlegte. Das jammert - nicht nur in den USA - einen Hund, was da abgeliefert wird und welches Bild vom Kind da vermittelt wird.

Ansonsten - ist schon komisch. Ich hatte Deine

Anmerkung über "My brother the devil noch gar nicht gelesen nur auf das Video-Standbild geguckt, da dachte ich auch: Ja, es gibt schon schöne Menschen auf der Welt". Gleich küssen wollte ich ihn nicht, aber - hat schon was.

Danke und bleib munter
Maike Hank
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