Liebe Community,
nun hat zwar Columbus bereits den Komplex "Glaube, Liebe, Hoffnung" thematisiert, da wir uns hier zuletzt der Liebe gewidmet haben. Dennoch möchte ich, gerade auch in Hinblick auf die im Rahmen des Buchprojekts ohnehin erfolgenden Diskussionen über den Glauben, vorher noch die Gerechtigkeit einschieben.
Kurz will ich hier die Bundeszentrale für politische Bildung zitieren, um jedoch direkt im Anschluss ein sehr treffendes Video von Erwin Pelzig einzufügen, das ein großes Dilemma mit der Gerichtigkeit trefflich formuliert.
Allg.: G. bezeichnet das Verhalten eines Menschen oder eine soziale Gegebenheit, die subjektiv als (ge-)recht beurteilt wird. G. ist insofern eine Tugend.
Spez.: G. ist ein zentraler Grundwert und oberstes Ziel des Rechtsstaates, das als Ordnungs- und Verteilungsprinzip immer wieder neu bestätigt und angewandt werden muss.
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Eine der ersten Geschichten, die man mir in Bezug auf Gerichtigkeit – in kindgerechter Version – erzählte, ist vermutlich die vom kaukasischen Kreidekreis. Ich mag sie immer noch, weil sie einen guten Twist hat, aber dennoch so einfach ist.
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In meinem Sprachgebrauch gibt es sehr viel Loriot-Zitate. Eines davon stammt aus dem Sketch, in dem drei Herren Skat spielen. Moosbach, der nervige von ihnen, sagt irgendwann zickig – und völlig unangebracht: "Aber gerecht ist es nicht."
Ich tue es ihm ab und zu gleich, wenn im Kleinen etwas mit der Gerichtigkeit schiefläuft oder es nicht wirklich auf sie ankommt.
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Bis zum Ende der kommenden Woche möchte ich nun also die Tugend Gerechtigkeit zur Diskussion stellen. Ich freue mich wieder auf Kommentare oder auch Texte von Euch. Wichtig ist, dass Ihr Eure Beiträge in dieser Woche mit den Tags
sieben
tugenden
gerechtigkeit
verseht, damit sie gebündelt werden können.
Dankeschön und mit lieben Grüßen,
Maike