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Donnerstag, 28.07.11
Eine Falle namens Thilo Sarrazin, Frank Schirrmacher, FAZ
“Nur Thilo Sarrazin darf lachen. Man muss es zugeben: Blöder kann man auf seinen substantiell und historisch widerlegten Biologismus nicht reagieren. Das hätte sich auch Sarrazin in seinen wildesten Träumen nicht ausgemalt. Begreift man denn nicht, dass alle Thesen von Sarrazin überdeckt werden und von Anfang an überdeckt wurden von der Debatte über sanktionslose Meinungsfreiheit – ja, dass das Buch, das angeblich so viele Tabus bedauert, nur dieses Tabu bespielt? Dass das die Mega-Mausefalle ist, die in dieses Buch eingebaut ist? Dass das erklärt, warum der Autor, was der wahre Skandal ist, auch ein Jahr danach, immer noch behauptet, er habe nichts zu korrigieren? Professor Haber hätte uns in der Kinderstube zeigen können, warum Sarrazins Gesellschaftsmodell nicht funktioniert. Auch die englische BBC könnte das. Wir sind noch nicht einmal in der Lage, das Anstößige dieses Buches von seinen sachlichen Teilen zu trennen. Dabei ist es ganz einfach.”
US-Forscher: Internet gefährlicher als befürchtet!, Christian Scholz, mrtopf.de
“Wie US-Forscher kürzlich in einer von deutschen Zeitungsverlegern in Auftrag gegebenen Studie herausgefunden haben, ist das Internet viel gefährlicher als gemeinhin angenommen. So zeigen die Ergebnisse, dass Menschen, die das Internet nutzen oder genutzt haben, mit sehr dramatischen Konsequenzen rechnen müssen.
(...)
Weiter heisst es, dass die Restlebenszeit von Internetnutzern anscheinend mit dem Alter abnimmt, ältere Internetnutzer also viel eher mit dem Tod zu rechnen haben, als jüngere.”
BDK fordert Alarmknopf für das Internet, Handelsblatt
“Ein in Echtzeit übermittelter Notruf im Netz sei schneller und effektiver als ein Anruf bei der örtlichen Dienststelle, die damit unter Umständen wenig anzufangen wisse. Bei den Attentaten im Regierungsviertel in Oslo und auf der Insel Utöya waren am Freitag insgesamt mindestens 76 Menschen getötet worden.
Jansen (Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, die Red.) verwies darauf, dass der mutmaßliche Attentäter Anders Behring Breivik seine hasserfüllte Ideologie bei Facebook und anderswo seit Jahren verbreitet habe. „Da hat sich etwas zusammengebraut, das viele Menschen im Internet mitbekommen haben.“ Ihnen müsse künftig die Möglichkeit gegeben werden, ohne große Hürden direkt Alarm zu schlagen.”
"zückerchen", Felix Schwenzel, wirres.net
“also statt kinkerlitzchen wie interaktive grafiken in eine ipad-app einzubauen, macht ein ordentliches heft und linkt in der ipad-app auf teufel komm raus auf eure quellen oder weiterführende informationen oder filme die im internet rumliegen. hört sich einfach an, ist aber offenar schwer in die köpfe von medienfuzzis reinzukriegen.”
Guttenberg zieht in die USA, tagesschau.de
“Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zieht in den US-Bundesstaat Connecticut. Dort soll er sich nach ARD-Informationen bereits ein Haus für sich und seine Familie gekauft haben. Nach Informationen aus seinem Umfeld will Guttenberg ein Buch schreiben und Vorträge halten.”
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Das grenzt ja schon gefährlich nahe an Ideologiekritik, goedzak! Vorsicht! ;-)
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BDK Fordert Arlamknopf!!!!!! soll hier das Denuziantentum befördert werden? HMM Das würde ja bedeuten ich könnte Emanzen anschwärzen sie wären Potenziele Mörderinen weil sie Küchenmesser haben und sie es Täglich benutzen. oder umgekehrt emanzen zeigen mich als Vergewaltiger an weil ich Sex habe
Das ist aber keine gute Entwicklung die Bevölkerung mit ihren Unterschiedlichen Auffassungen und Lebensweissen gegenseitig Aufzuhetzen und sich Anzuzeigen zu lassen. |
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Tja, liebes Trüffelschwein Maike,
Schirrmacher: Nur eingefleischte Wagnerianer tannhäusern hinter Thilo S., unserem Hell´s Angle aus der Poststelle der Bundesbank, her und halten ihn für eine Venus die Fliegen fängt. Dabei werden sie kräftig hinter die Fichte geführt. mrtopf: Bekommt man dafür Aufträge der germanischen Verleger? Ab einer Million € aufwärts, schriebe ich da glatt mit. "Wie US-Forscher kürzlich in einer von deutschen Zeitungsverlegern in Auftrag gegebenen Studie herausgefunden haben,..." Wichtig ist, dass "deutsche" Medienkaufleute diese epochale Studie anregten. Amerikanische Verleger glauben das kreationistisch, oder es ist ihnen das Geld ausgegangen, solche Begleitmusik zu engagieren. - Sie haben Angst, die Verleger, und rechnen mit Restlaufzeiten, in denen sie an lesemüde und Restlebenszeit-reduzierte Bürger, es ist ein einfaches, kaufmännisches Rechnen, nicht mehr genügend Einheiten los werden. Das ist schrecklich und dramatisch, ohne Frage. Die größten Verleger (m/w) des Landes sofern sie noch leben, haben aber sicher keinen wirklich nennenswerten Unterschied in ihrer Lebenswelt, sagen wir, zw. 2001 und 2011 feststellen können. Bei ihren Angestellten und frei Beschäftigten dürfte dies anders sein. Handelsblatt: "Schneller und effektiver", das ist Zielgruppensprache beim Händlerblatt. Alle anderen Textteile sind letztlich nur Füllsel, komplett austauschbar. Da spielt dumme Dreistigkeit in Echtzeit keine Rolle mehr. Tut, tut, ein Notruf kommt gerade rein,.... wirres.net: Der Irrgarten des Insiders. Tagesschau: Stand das vor Wochen nicht schon in der Süd-Zeitung? Fragen ergeben sich. Wird von Guttenberg ein Umfeld in Connecticut haben? Gibt es einen Tagesschau-Informanten in seiner Nähe oder schreibt die Tagesschau, was die von Guttenbergs "verlautbaren" lassen? Warum müssen wir Hauskäufe und Umzüge der Familie zur Kenntnis nehmen? - Ich wünsche denen alles Gute. Das Motto des Landes dürfte den von Guttenbergs gefallen: "Wer etwas herüber brachte, der wird dort erhalten (frei nach Wiki)". Das ist sustainable deployment. Liebe Grüße und Dawei, dawei Christoph Leusch |
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"Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zieht in den US-Bundesstaat Connecticut."
Arkansas würde besser zu ihm passen. Warum? Weil das Arkansas State Motto lautet: Don't Ask, Don't Tell, Don't Laugh. |
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Ein Link zu irgendwie Links, der sich lohnt, weil der Autor, die Zukunft bedenkend, nicht so sehr am Sonnentau klebt.
www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,777073,00.html |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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