01.08.2011 | 13:32

Irgendwie Links: Internetnichtversteher, Steuersenkung, Einheitspartei


Montag, 01.08.11


Liebe Internet-Nichtversteher…, Konstantin Klein

“Das, was sich nach eurer Ansicht in einer fremden Welt, nämlich in diesem Internet, abspielt, spielt sich in Wirklichkeit in eurer Welt ab. Und die Gesetze und Vorschriften dieser Welt sind auch aufs Netz anwendbar und anzuwenden.
Die Sache ist aber noch viel schlimmer – und jetzt müsst ihr ganz tapfer sein, Nichtversteher: Das Internet ist nicht nur keine fremde Welt, es ist überhaupt keine. Das Netz ist das
Abbild der realen Welt mit medialen Mitteln, (...) Dass dieses Abbild sich manchmal etwas bunter und chaotischer darstellt, als ihr verknusen könnt, liegt daran, dass die Welt etwas bunter und chaotischer ist, als ihr euch vorstellen wollt.”


Jetzt tun Sie doch nicht immer so ohnmächtig!, FAZ

“Die Blogger Frank Lübberding, Thomas Strobl und Jochen Venus diskutieren seit der Lehmann-Pleite, was falsch läuft in unserer Gesellschaft und der Europäischen Union. Wir dachten: Die Blogger müssen die Macht treffen. Auch Peer Steinbrück sah das so.


Antibaby-Spritze macht Männer dick und depressiv, Kreiszeitung

““Bei 90 Prozent der Männer hat es funktioniert, aber 10 Prozent, das ist einfach zu viel“, sagt Zitzmann mit Blick auf die Nebenwirkungen. Insbesondere bei älteren Familienvätern traten unangenehme Folgen auf, darunter Depressionen, Gewichtszunahme oder Akne..”

 

Steuersenkung: Eine Ideologie aus Halbwahrheiten und Lügen, Wolfgang Lieb, nachdenkseiten.de

“Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zieht in den US-Bundesstaat Connecticut. Dort soll er sich nach ARD-Informationen bereits ein Haus für sich und seine Familie gekauft haben. Nach Informationen aus seinem Umfeld will Guttenberg ein Buch schreiben und Vorträge halten.”


Auf Namenssuche, Konstantin Neven DuMont

Eben habe ich einen möglichen Namen für unsere neue Partei entdeckt (Einheitspartei). Falls jemand einen besseren Vorschlag hat, bitte melden.

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
Streifzug schrieb am 01.08.2011 um 13:42
Lieber Konstantin Neven DuMont,

für Ihre Partei gibt es nur einen möglichen Namen: Einheitsbrei.
ed2murrow schrieb am 01.08.2011 um 13:46
SDE - Sammlungsbewegung Durchgeknallter Erben
Streifzug schrieb am 01.08.2011 um 13:47
Ergänzung, Slogan:

Unser Einheitsbrei, passend lecker zur Tea-Party.
Streifzug schrieb am 01.08.2011 um 13:48
... Sammlungsbewegung Durchgeknallter Erbsen ...
ed2murrow schrieb am 01.08.2011 um 13:51
bingo: etwas grün, klein und stören beim Schlafen nur Prinzessinen
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.08.2011 um 14:06
Habe die Einwände gegen Prinzessinnen nicht verstanden...
Wolfram Heinrich schrieb am 01.08.2011 um 14:16
@Fahrenheit 451
Habe die Einwände gegen Prinzessinnen nicht verstanden...

Es bezieht sich auf das Märchen "Die Prinzessin auf der Erbse" von Hans Christian Andersen.
"Das Märchen handelt von einem Prinzen, der lange vergeblich eine wahrhaftige Prinzessin zum Heiraten sucht. Während sein Vater bemüht ist, die richtige Frau für ihn zu finden, ist es seiner Mutter gerade recht, dass ihr Sohn keine davon heiraten möchte. Ein Unwetter verschlägt eines Abends ein regennasses Fräulein, das von sich behauptet, eine echte Prinzessin zu sein, an das Schloss seiner Eltern. Der König ist begeistert von dieser Dame und auch der Prinz hat sich auf Anhieb in dieses zauberhafte Wesen verliebt. Nur die Königin ist sich nicht sicher, ob es wirklich eine echte Prinzessin ist. Um ihre Zweifel auszuräumen, bedient sich die alte Königin und Mutter des Prinzen heimlich folgender List: Sie legt eine Erbse auf den Boden der Bettstelle, worauf sie zwanzig Matratzen und zwanzig Eiderdaunendecken legt. Als sich am nächsten Morgen die zarte Prinzessin darüber beklagt, schlecht – weil auf etwas Hartem – geschlafen zu haben, ist der Beweis erbracht. Denn so feinfühlig kann nur eine wahre Prinzessin sein; einer Heirat steht daher nichts mehr im Weg.

So wie Des Kaisers neue Kleider als Beispiel angeführt wird, um Autoritätsgläubigkeit und Standesdünkel zu kritisieren, mokiert sich Andersen mit der Prinzessin auf der Erbse über die Überempfindlichkeit als Gleichnis der Entfremdung der Herrschenden von ihren Untergebenen."

aus der Wikipedia

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.08.2011 um 14:21
Oh, ick schmeiß mir wech... ich habe doch ein Kind (wenn inzwischen schon Teenie)... glaubt Ihr, ich kenne die Märchen nicht? Ich meinte nur, die Prinzessinnen wären auch nicht so blöd, dass sie auf sowas wie DuMont reinfallen würden...
ed2murrow schrieb am 01.08.2011 um 14:34
Es gibt auch immer weniger Prinzessinen, dafür mehr Unterwäschemodels, die "ein"heiraten, werde ich belehrt.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.08.2011 um 14:48
Konstantin Neven DuMont: "Eben habe ich einen möglichen Namen für unsere neue Partei entdeckt (Einheitspartei). Falls jemand einen besseren Vorschlag hat, bitte melden. Andere Parteien sind herzlich willkommen, mit uns zu fusionieren. Von weiteren Spaltungen halten wir nichts."

Ich stelle mir schon bildhaft vor, wie Angela Merkel, Guido Westerwelle und was es sonst noch so alles gibt Konstantin Neven DuMont im Chor darum bitten, mit seiner Partei fusionieren zu dürfen....
GeroSteiner schrieb am 01.08.2011 um 17:04
Die Schulen von heute sind bevölkert von Helden und Prinzessinen. Das nimmt bereits überhand. Die Erbsen werden knapp.
ed2murrow schrieb am 01.08.2011 um 17:15
Ah wat, wir Helden können Prinzessinnen nicht mal mehr richtig buchstabieren, weil wir so mit Drachen beschäftigt sind *seufz*
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.08.2011 um 17:16
GeroSteiner schrieb am 01.08.2011 um 17:19
Prinz Häsin?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.08.2011 um 17:21
Mein Held!
GeroSteiner schrieb am 01.08.2011 um 17:38
@ed2murrow
"weil wir so mit Drachen beschäftigt sind"

Drachen?
Drachmen!
Wir sind mit Drachmen beschäftigt. Drachmen kommt direkt nach Batmen und Spidermen.
ed2murrow schrieb am 01.08.2011 um 21:25
GeroSteiner hat gerade noch die FemKurve gekriegt.
GeroSteiner schrieb am 01.08.2011 um 22:37
Lieber FemKurve als TriebHüne.
Maike Hank schrieb am 01.08.2011 um 14:21
Ich möchte ergänzend zu der Verhütungsspritze noch auf den Beitrag von Julia Seeliger hinweisen:
http://bit.ly/rqp6CN
Calvani schrieb am 01.08.2011 um 17:50
Depressionen, Gewichtszunahme und Veränderung der Libido?
Dass ich nicht lache!
GeroSteiner schrieb am 01.08.2011 um 17:50
Danke für den Hinweis.

Aber: Verhütung hin, Spritze her - Depressionen, Gewichtszunahme oder Akne kommen bei beiden Eltern, wenn die Kinder in der Pubertät sind.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.08.2011 um 18:03
@Gero

Bei mir nicht (toi-toi-toi). Mein Kind ist goldig (toi-toi-toi). Ist absolut ernst gemeint. Ich muss mich jetzt gewaltig zurück halten, um nicht ins Details zu gehen, weil ich über diese Details stundenlang erzählen kann und dabei total dicke Backen vom Stolz machen...
GeroSteiner schrieb am 01.08.2011 um 17:17
Internet.
Internet?
Das Internet - auch wenn es geduldiger ist als Papier, bringt es für die zeitunglesenden Zeitgenossen doch fast gar nichts. Es ist unzweifelhaft, dass die Konstruktion der stillen Örtchen die Benutzung eines Computers auf dem Klo deutlich mehr behindert als fördert.
Außerdem gibt es enorme Schwierigkeiten, wenn man im Internet Fisch einwickeln möchte. Irgendwann haben wir bestimmt alle einen Kropf, bloß weil es keine Zeitungen mehr gibt.

Die einzigen, die was vom Internet haben, sind Schriftsteller. Erst durch das Internet ist es möglich, dass die regionale Nichtbeachtung eines Schriftstellers in eine globale Nichtbeachtung gewandelt werden kann.

Klick und weg.
Maike Hank
Userflüsterin und Redakteurin
Mitglied seit:
2 Jahre 29 Wochen
Zuletzt aktiv:
24.05.2012
Status:
Redakteurin
Aktivität:
Beiträge: 162
Kommentare: 880
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
07:14
doimlinque hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
07:03
lothar.ackermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:33
lothar.ackermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:21
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:11
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG