Erst reden sie ein Bau als demokratische Sinnstätte schön, reißen ein Gebäude ab das im Sinne des Namens ein Volkspalast war, in dem die Wandlung der DDR von einem "sozialistischen" Staat zu einem demokratischen Staat per Parlament vonstatten ging, nun fehlt wi ezu erwarten das nötige Kleingeld.
Nicht das ich unglücklich darüber wäre. Das Berliner Stadtschloß ist für mich eher das Symbol einer Zeit in dem Gott und Kaiser mal schnell einen Krieg ausrufen konnte, von dem aus diverse Konterrevolutionen organisiert wurden sind. Das Ulbricht das Schloß abreißen lies, halte ich auch heute noch für zwangsläufig. Ein zum großem Teil zerstörtes Gebäude zur damaligen Zeit aufzubauen und Ressourcen dafür zu verbrauchen, die anderweitig sinnvoller einzusetzen waren (Wohnungsbau) ist für mich nicht idelogisch, sondern rational gedacht.
Das diverse Politiker den Palast der Republik als Schreckgespenst gesehen haben kann ich ja verstehen, aber immerhin wurde aus dem Rohbau eine weltweit bekannte und angesehene kulturelle Toristenattraktion gemacht. Nur weil einige Propagandisten ihre Sehnsucht noch Gott König Preußen und Vaterland ausleben wollten haben wir jetzt das Maleur.
Eine riesige Grünfläche, eine verhunzte Architekturauschreibung und jetzt .... .
Jetzt fehlt wie auch das schon vorhersehbar war die Kohle. Auf Jahre hinaus ein Picknickplatz im Herzen Berlins. Na ob das wirklich so attraktiv ist.
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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