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Es ist kein Geheimnis, dass Methoden des Outsourcing genau so abgekuckt sind wie die meisten Ideen und Strategien, von denen sich die "deutsche" Wirtschaft in den vielleicht letzten 40 Jahren inspirieren liess. Es sind immer wieder Möglichkeiten, die deutsche Manager nicht etwa selbst entwickelten, sondern aus vorbildlich geltenden Wirtschaftszonen importierten.
Manager aus der Servicewüste Deutschland bedienen sich lieber des Berater-Instruments als dem eigenen Selbstvertrauen. Da muß man sich nicht selbst erklären, wenn es schief gelaufen ist, sondern kann getrost auf den Berater zeigen. Eine typisch deutsche Tugend.
Die Berater-Lobby ist eine durch das demokratische System geborene Erscheinung mit - wen wundert es - westeuropäisch-antlantischen Wurzeln. Ihre Vorbildkompetenz und Verbreitung ist in Europa fest verankert. Die Berater-Lobby mischt insbesonders seit dem WKII in der deutschen Wirtschaft mit. Dieses Know How kommt wie bereits gesagt bequemlichem Denken sehr entgegen. Gleichzeitig ist die "Beratung" durch ihren inzwischen hohen Etablierungsgrad auch der ideale Transporteur von tollen Ideen aus (be)herrschenden Wirtschaftszonen mit westeuropäisch-antlantischen Wurzeln.
So ein Unternehmer auf Pfennigfuchsersuche nicht in Europa fündig wird, serviert ihm die Lobby Ideen aus Amerika. Ideen aus China sind politisch meist eher inkorrekt. Warum das? Es steht hier ein nicht zu unterschätzender Hörigkeits-Bonus im Raum, über den Niemand spricht: Alliierte, insbesonders amerikanische Empfehlungen sind unter der Hand verpflichtend, da mit dem Ende des WKII eine nach wie vor vorherrschende Pflichtfreundschaft zum westlichen Teil des Atlantiks besteht, die über Generationen deutscher Führungseliten über die Wirtschaftswunderzeit hinaus weitergetragen wurde.
So wird die Wirtschaft überleben, wie es auch alle anderen Wirtschaften der Vorbildländer tun. Es sei denn, deutsche Manager erheben sich aus ihrem tristen Los und entwickeln bessere und schlagendere Konzepte, als die von der Wirtschaftslobby höchstselbst geschmierte und berüchtigte deutsche Bürokratie. Und DAS wird niemals passieren.
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Eines der weltweit bekanntesten Schmiermittel mit diesem ">" erlangte in Deutschland fragwürdige Bekanntheit durch seine Unterstützung bei der damals noch als Arbeitsamt bekannten staatlichen Institution. Auch warb das Schmiermittel schon lange vor dem jetzigen Amtsinhaber vom Weissen Haus, mit einem Schwarzen Golfer. Dieses Schmiermittel ist seit seinem Engagement in China zu ungeahnten Höhen aufgestiegen und sendet nun die chinesischen IT Kollegen zu arglosen deutschen Managern. Es wäre nicht eines der effektivesten Schmiermittel der Welt, würde es nicht die Payroll u.a. Accounting für die Sandkiste des Pentagon, in Afghanistan tätigen. Die Mutter dieses Schmiermittel war übrigens das berüchtigte Anderson, das plötzlich wie vom Erdboden verschwunden war...
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Ausgabe 07/12
16.02.2012
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