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Campact |
Keine Sau will Megaställe!
Bauminister Ramsauer will Gemeinden ermöglichen, den Bau von Megaställen zu verbieten. Damit ließe sich der Bauboom von Tierfabriken stoppen. Doch Agrarministerin Aigner blockiert das Vorhaben. Unterzeichnen Sie unseren Protest-Appell!
Liebe Leserinnen und Leser,
überall im Land kämpfen Bürger/innen gegen den Bau von Megaställen. Zehntausende Schweine und Hühner werden in ihnen auf engstem Raum gequält - meist ohne Tageslicht und unter lebenslangen Schmerzen. Die Ställe belasten zudem Luft und Trinkwasser. Am Ende landet Essen auf unserem Teller, dem wir nicht vertrauen können. Bisher sind den Gemeinden vor Ort die Hände gebunden: Das Baurecht bietet keine Ansatzpunkte, Massentierhaltung zu verbieten. Das will Bauminister Peter Ramsauer jetzt per Gesetz ändern.
Doch ausgerechnet Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat angekündigt, die Initiative auszubremsen und damit weiter nichts gegen den gewaltigen Bauboom von Tierfabriken zu unternehmen. Vor zwei Wochen sagte die Ministerin in Berlin noch, dass Deutschland "Taktgeber" beim Tierschutz in Europa sei - doch jetzt scheut sie den Konflikt mit der Agrarlobby. Helfen Sie mit, dass jetzt ein Gesetz beschlossen wird, mit dem wir Bürger/innen uns effektiv gegen geplante Tierfabriken wehren können.
Unterzeichnen Sie unseren Appell an Aigner!
Mit Ramsauers Novellierung des Baugesetzbuchs würden Gemeinden endlich rechtliche Möglichkeiten bekommen, Megaställe zu verbieten. Künftig sollen gewerbliche Ställe oberhalb einer bestimmten Tierzahl nur noch über Bebauungspläne der Gemeinden genehmigt werden können. Damit läge es in deren Hand, geplante Agrarfabriken zu verhindern.
Die Zeit drängt. Allein 900 Hähnchenställe mit durchschnittlich je 40.000 Tieren sind zur Zeit in Planung oder Bau. Jetzt hilft nur öffentlicher Druck. Damit Bürger/innen und Gemeinden in Zukunft mitbestimmen können, wenn Investoren ihnen einen Megastall vor die Haustür setzen wollen.
Fordern Sie den Stopp der Megaställe!
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Im Nachrichtenteil erfahren Sie wie immer, was noch alles bei Campact geschieht.
Mit herzlichen Grüßen
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schon erledigt!
Danke |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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