Margareth Gorges

Margareth Gorges

19.08.2011 | 16:32

ARD und ZDF, hört endlich mit dem Börsen-Zirkus auf !

Appellieren Sie an Ihre Medien, vor allem an die Intendanten von ARD und ZDF, endlich mit dem Börsen-Zirkus aufzuhören

Die Schwankungen an den Börsen sagen nahezu nichts über das Wohlergehen unserer Volkswirtschaften und sehr viel über das Verhalten großer Spekulanten. Etwa ab Mai haben diese ans Aussteigen gedacht, ab der zweiten Hälfte des Juli steigen sie aus, die Kurse sinken, seit einigen Tagen rasant. Volkswirtschaftlich betrachtet ist dieser Vorgang ziemlich unbedeutend. Die Aktienbörsen sind ein Teilmarkt des Kapitalmarktes. Sie sind ein Markt für Vermögenswerte und um vieles unbedeutender als z.B. der Markt für die Produkte der Chemie oder des Maschinenbaus oder der „Markt“ für Kranken- und Alterspflege. Albrecht Müller.
Mehr…

 

 

 

 

 Und die Hinweise des Tages II

Verantwortlich: Wolfgang Lieb | Druckversion | Beitrag versenden | Unter anderem zu folgenden Themen: Euro ohne Bonds; Oskar Lafontaine über Schulden, fiese Banken und die gefährlichste Frau Europas; “Der Euro – Identität und Krise der Europäischen Union”; Heiner Flassbeck: Ein offener Brief an Marc Beise, Ressortleiter Wirtschaft der SZ; Economist Argues Deficit Helps Economic Crisis Mend; Unkritische Börsenberichterstattung verunsichert Gesellschaft; Schuldenbremse quietscht; Debatte über Solidaritätszuschlag: Und am Ende profitieren die Gutverdiener; US-Justiz soll gegen Standard & Poor’s ermitteln; Deutsche Bank engagiert Spitzendiplomaten als Lobbyisten; Die Dauerpleite – Hartzer, Minijobber und Leiharbeiter; Sachverständige kritisieren Minijobs und fordern Mindestlohn; Norbert Blüm und die Standhaftigkeit der Ja-Sager; “Verlage hatten die Schraube überdreht”; 66 Menschen im Juni infolge politisch rechts motivierter Straftaten verletzt; Deutschlandtrend: FDP erobert Fünfprozentmarke zurück; Wie Spaniens Jugend den Glauben verliert; Afghanistan – ein notwendiger Krieg?; IPPNW fordert Beendigung der heimlichen Kriegsbeteiligung in Libyen; Das Letzte: Abfackeln. (JB/WL)
 
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  • Euro ohne Bonds
  • Oskar Lafontaine über Schulden, fiese Banken und die gefährlichste Frau Europas
  • “Der Euro – Identität und Krise der Europäischen Union”
  • Heiner Flassbeck: Ein offener Brief an Marc Beise, Ressortleiter Wirtschaft der SZ
  • Economist Argues Deficit Helps Economic Crisis Mend
  • Unkritische Börsenberichterstattung verunsichert Gesellschaft
  • Schuldenbremse quietscht
  • Debatte über Solidaritätszuschlag: Und am Ende profitieren die Gutverdiener
  • US-Justiz soll gegen Standard & Poor’s ermitteln
  • Deutsche Bank engagiert Spitzendiplomaten als Lobbyisten
  • Die Dauerpleite – Hartzer, Minijobber und Leiharbeiter
  • Sachverständige kritisieren Minijobs und fordern Mindestlohn
  • Norbert Blüm und die Standhaftigkeit der Ja-Sager
  • “Verlage hatten die Schraube überdreht”
  • 66 Menschen im Juni infolge politisch rechts motivierter Straftaten verletzt
  • Deutschlandtrend: FDP erobert Fünfprozentmarke zurück
  • Wie Spaniens Jugend den Glauben verliert
  • Afghanistan – ein notwendiger Krieg?
  • IPPNW fordert Beendigung der heimlichen Kriegsbeteiligung in Libyen
  • Das Letzte: Abfackeln
  •  

    Nachtrag zu 6,5 Millionen fehlende Fachkräfte? …

    Das IAB schickte uns den Link zum Hintergrundpapier. Danke vielmals. Damit können wir Ihnen beide Papiere des IAB zugänglich machen, auf die sich Gerd Bosbach in seinem Beitrag vom 18.8. bezog. Albrecht Müller.
    Mehr…

     

     

     

    „Freu mich so über Nachdenkseiten !!“ schreibt gerade eine Nutzerin. Bitte lassen Sie Ihre Freunde und Bekannten am Informationsgewinn teilhaben.

    Jede Stunde bekommen wir zur Zeit in den Nachrichten der Rundfunksender und in den gedruckten Medien Belege dafür geliefert, in welchem jämmerlichen Zustand der Wirtschaftsjournalismus ist. Die Top-Meldungen drehen sich nun seit Tagen um die Aktienkurse, so als wären die Börsen von irgendwelcher übergeordneten Bedeutung für die große Mehrheit von uns – und immer wieder die übliche Kaffeesatzleserei. In den NachDenkSeiten halten wir mit aufklärenden Beiträgen dagegen, z.B. hier und hier und hier. Das erkennen und würdigen unsere Leserinnen und Leser, und bedanken sich. Unsere einzige Bitte: Informieren Sie Ihre Bekannten. Albrecht Müller.
    Mehr…

     
    Senden Bookmarken Drucken
    Kommentare
    Dewey schrieb am 19.08.2011 um 18:27
    Börsen sind ein unübersichtliches Thema. Allerdings mit realem Bezug. Schließlich war Lehmann auch "nur" ein Bank im Zockercasino. Die Folgen sind bekannt.

    An der Börse geht es um die Sicherheit der eigenen Spargroschen, um die Sicherheit der Lebensversicherung (mit der viele ihre Wohnung abbezahlen), um die wirtschaftliche Stabilität enorm vieler Arbeitsplätze. Es geht um Lebensmittelpreise und Export-/Importpreise.

    Uninteressant?

    TEPCO hat nach Fukushima die Presse manipuliert, damit niemand was von ihren Machenschaften erfährt. Und mit diesem Appell wird gefordert, nicht informiert zu werden?

    In letzter Zeit komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus.
    Zeitleser schrieb am 19.08.2011 um 19:09
    Auch der Deutschlandfunk treibt kräftig das Angstpaket Börsenspektakel an, in dem nicht mehr zwischen Psychowirtschaft und Realwirtschaft unterschieden wird. Die Psychowirtschaft in den Börsen wird ständig erörtert als sei das Auf und Ab der Aktienwerte die entscheidende Größe, die die Realwirtschaft determiniert. Alle anderen Märkte (auch Finanzmärkte) scheinen nicht mehr zu existieren. Die Realwirtschaft unter dem Diktat der Spekulanten, der Journalisten und der diversen "Chefvolkswirte", die alle nur noch auf den Tagesbörsenwert starren und globale Ängste schüren bzw. - wenn es nach oben geht - Jubelstimmung verbreiten, das hat mit der Produktion von Gütern und Dienstleistungen, mit Angebot und Nachfrage, mit Arbeit und Einkommen nur randlich etwas zu tun, eigentlich kann es nur schaden.
    GEBE schrieb am 19.08.2011 um 20:07
    Ich frage mich schon seit langem, wozu diese „Börsennachrichten“ gut sein sollen. Ich habe mir die Frage nach zwei Seiten hin vorgelegt: Wer hat davon etwas?

    1. Der Börsenspekulant? – Nun, der wird ja wohl andere, effektivere, zeitnahere Quellen haben, als abends auf die tagesschau zu warten, um dann Handhabungen für sein Depot vorzunehmen.
    2. Für „Otto u. Erna Normalverbraucher? – Was können die davon ableiten? – dich im Grund nix.

    Eigentlich, zu dem Schluß komme ich, sind diese „Börsennachrichten“ nur politisch-atmosphärische Steuerrungselemente für die Masse, der man es eben immer und immer wieder eintrichtern muß, daß es nur um den Mammon geht, und all ihre Alltagssorgen eigentliche Lächerlichkeiten seien.

    P.S.: Genau so verdummbeutelnd sind „Sportnachrichten“! – Zwei vollkommene Überflüssigkeiten zu ungunsten von eigentlichen (Hintergrund)- Informationen.
    Dewey schrieb am 19.08.2011 um 22:23
    Rosa Luxemburg: "Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern. Nicht wegen des Fanatismus der Gerechtigkeit, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die Freiheit zum Privilegium wird."
    GEBE schrieb am 20.08.2011 um 09:09
    ?
    Margareth Gorges
    Mit dem Wissen wächst der Zweifel” (J.W.v.Goethe) www.NachDenkSeiten.de
    Ort:
    Homburg
    Mitglied seit:
    3 Jahre 15 Wochen
    Zuletzt aktiv:
    23.05.2012
    Status:
    Bloggerin
    Aktivität:
    Beiträge: 782
    Kommentare: 392
    Mein Projekt:
    Logbuch
    08:20
    xxm hat gerade einen Kommentar geschrieben.
    08:11
    Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
    08:09
    Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
    07:53
    doimlinque hat gerade einen Kommentar geschrieben.
    07:51
    doimlinque hat gerade einen Kommentar geschrieben.
    Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

    316 Seiten. Gebunden.

    19,99
     
    Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
    Arte-Kooperation

    portlet_ArabienArte.png

    portlet-gaertnerbuch.png

    wir müssen reden

    Augstein und Blome

    portlet_Phoenix-12.png

    Probe-Abo

    probeabo260x120.jpg

    Aktuelle Ausgabe bestellen
    Der gefährlichste Mann Europas?

    Ausgabe 21/2012
    24.05.2012

    keine Versandkosten
    kein Aufpreis

    Einzelpreis: 3.60 €

    >> bestellen
    der Freitag Kollektion

    Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

    Arte

    portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

    Freitag-Buchshop.png

     
     
     
     
    © der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG