Margareth Gorges

Margareth Gorges

27.10.2011 | 09:44

Auch Rot und Grün und viele Medien kleben an der Agenda 2010

Der bittere Befund: Auch Rot und Grün und viele Medien kleben an der Agenda 2010 und den dahinter steckenden neoliberalen Vorstellungen

Dieser Befund ist nicht unbedingt neu. Aber man gibt sich – auch ich gebe mich – gelegentlich der Hoffnung hin, unter dem Eindruck des offensichtlichen Scheiterns der neoliberalen Theorie würden sich zumindest Rot und Grün und einige Medien eines Besseren besinnen. Das ist leider nicht der Fall. Die aggressive Reaktion auf das Grundsatzprogramm der Linken ist ein aktueller Beleg dafür. Die programmatischen Festlegungen der Linken sind in wichtigen Teilen ein Spiegel, den die Linkspartei der SPD und den Grünen hinhält. Sie erkennen darin, dass sie wichtige und richtige eigene Positionen verlassen und verraten haben. Deshalb die Aggression. Albrecht Müller.
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Sind die neuen „sozialen Bewegungen“ politisch?

Die Antwort ist nicht einfach. Das Bild ist noch zu diffus. Die neuen „sozialen Bewegungen“ könnten zu einer politischen Bewegung werden, wenn es gelingt, dass sie ihre (politischen) Ziele klar definieren und nachvollziehbar begründen können, sodass man weiß wohin die Bewegung gehen soll.
Offene Diskussionen sind gut, Aktivismus ist gut und soziale Bewegung ist gut, aber irgendwann müssten die Diskussionen zu einer Meinungsfindung kommen, irgendwann müsste man wissen, was die Aktivisten konkret wollen und irgend müsste man vor allem auch wissen, wohin oder in welche Richtung die Bewegung geht.
Eine Nachbetrachtung über das „#sbsm Camp – Soziale Bewegungen und Social Media“ in der letzten Woche im Haus des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) in Wien. Von Wolfgang Lieb
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Kein sozialer Fortschritt – nirgends! – Eine kritische „Halbzeitbilanz“ der CDU/CSU/FDP-Koalition

„Für Sozialkürzungen sehe ich überhaupt keinen Anlass. Das würden die Menschen zu Recht nicht verstehen. Für die Banken werden Milliarden ausgegeben, für die normalen Leute hat man nichts? So wird es nicht laufen. Gerade in der Krise müssen sich die sozialen Sicherungssysteme bewähren.“ Das sagte Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in einem Interview, welches die taz am 6. April 2009 veröffentlichte. Nach ihrem Erfolg bei der Bundestagswahl vom 27. September 2009 versprachen CDU, CSU und FDP im Koalitionsvertrag, „durch Zusammenhalt und Solidarität“ sozialen Fortschritt erreichen zu wollen. Was von dieser Ankündigung nach zwei Jahren Schwarz-Gelb übrig geblieben ist, darüber zieht Christoph Butterwegge eine Bilanz.
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Hinweise des Tages

Verantwortlich: Wolfgang Lieb | Heute u. a. zu folgenden Themen: Griechenland, was Wüsten kosten, Hausbesitzer in den USA, reiche Amerikaner werden immer reicher, Leiharbeit und atypische Beschäftigung, Beschäftigung schaffende Maßnahmen, Studienkosten, Rentenbeitrag, SPD, Nordwest-Bahn, Tunesien, Hochschulfinanzierung, Tony Blair berät zukünftig Kasachstan, Fukushima, Realsatire, das Letzte, zu guter Letzt. (RS/JB/WL)
 
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  • Finanzkrise in der Eurozone
  • Was Wüsten kosten
  • Finanzkrise in den USA Hausbesitzer, die Griechen Nordamerikas
  • Studie offenbart Gefälle: Reiche Amerikaner werden immer reicher
  • Leiharbeit und atypische Beschäftigung
  • Eintritte in Beschäftigung schaffende Maßnahmen und Abgänge von Arbeitslosen (SGB II) in Beschäftigung: insgesamt und darunter 50 Jahre und älter (Rechtskreis SGB II)
  • Massive Bedenken gegen Werbungskostenabzug von Studienkosten
  • Umfrage: Vier von fünf Deutschen gegen Senkung des Rentenbeitrags
  • SPD braucht Programm statt Personality
  • Nordwest-Bahn: “Fahrgäste mit Geduld am Ende”
  • Tunesien
  • Hochschulfinanzierung wichtiges Thema für die Zukunft
  • Britischer Ex-Premier Blair berät zukünftig Kasachstan
  • Fukushima: Mehr radioaktives Xenon als bei Tschernobyl. Größte Belastung bereits unmittelbar nach dem Erdbeben – vor dem Tsunami
  • Realsatire: Nuhr noch PR
  • Das Letzte: Absolventen vermieten ihre Gesichter
  • Zu guter Letzt
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