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Zugegeben, es fällt schwer einen Fernsehauftritt von Helmut Schmidt zu kritisieren, dazu ist der Respekt vor dem 92-Jährigen und der Bewunderung seiner Formulierungskraft in hohem Alter zu groß. Dieser Hochachtung ist offenbar auch der ohnehin auf Harmonie bedachte Günther Jauch unterlegen. Und deswegen hatte seine Talkshow auch wenig mit Journalismus zu tun, sondern Jauch lieferte – vor Ehrfurcht erstarrt – nur Stichworte, mit denen sich Helmut Schmidt selbst und vor allem sein politischer Adoptivsohn Peer Steinbrück zur Selbstdarstellung und Eigenwerbung auch für ihr gemeinsames Buch präsentieren konnten. So konnte sich Peer Steinbrück einmal mehr seiner Verantwortung für das Finanzdesaster entziehen und sich künftiger als Heilsbringer aus der Krise aufspielen. Von Wolfgang Lieb
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Schulden streichen – gut gemeint, aber nicht ausreichend und Konsequenzen nicht durchdacht
In den letzten Wochen sind wir oft auf Texte von Dritten mit dem Vorschlag zum Schuldenschnitt im Falle Griechenlands aufmerksam gemacht und aufgefordert worden, uns den Vorschlägen anzuschließen. Heiner Flassbeck, dem ich mich auch bei diesem Thema verbunden fühle, hat am 21.10. einen aufschlussreichen Text dazu geschrieben: „Schuldenstreichen – und was dann?“ Siehe unten. Albrecht Müller.
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„Kampagnen der Arbeitgeber, die auf Sprache zielen“
Stichworte für eine Diskussion im Rahmen des vom ÖGB-Verlag getragenen „#sbsm camps Soziale Bewegungen und Social Media“ vom 18. bis 20. Okober im ÖGB-Haus in Wien.
Der ÖGB-Verlag fungiert als die publizistische Drehscheibe des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Das Camp mit bis zu 300 Teilnehmer/innen wurde aus Anlass der Herausgabe eines Handbuchs für den Einsatz von Web 2.0 veranstaltet und war ein Treffpunkt zahlreicher „AktivistInnen“ der unterschiedlichsten sozialen Bewegungen des deutschsprachigen Raumes, die sich des Webs 2.0 als Plattformen bedienen. Von Wolfgang Lieb
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Hinweise des Tages
Verantwortlich: Jens Berger |
Heute unter anderem zu folgenden Themen: Occupy-Bewegung; Wenn 147 Konzerne die ganze Wirtschaft kontrollieren; Von Roosevelt lernen; Wir sind der Markt; Griechen-Schuldenschnitt käme Steuerzahler teuer; Das wertlose Wertesystem der Finanzbranche; “Jedes Jahr das Gleiche”: Das Wirtschaftsstudium ist populär – und angestaubt; Banken nutzen Schlupfloch bei Bonusregeln; Oskar Lafontaine im Gespräch – “Wir brauchen Sparkassen statt Zockerbuden”; Nach Spekulationsvorwürfen: Ackermann lässt Rohstoffhandel überprüfen; Internationale Antikorruptionskonferenz: Deutschland bleibt als eines der ganz wenigen Länder außen vor; Anschlag auf Oktoberfest 1980 – Täter war in Neonazi-Szene verstrickt; DIE LINKE und der Bundesparteitag: Wähler, hört die Signale; Alternativlos, Folge 20 mit Frank Schirrmacher (KR/JB)
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
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Als Reaktion auf das deutsche Staatsfernsehen ein kleiner Ausschnitt aus dem aktuellen Bühnenprogramm von Georg Schramm: "Meister Yodas Ende" zum Nachlesen und zornig werden:
Die Moderatoren hätten eigentlich den Auftrag das zu tun, dafür werden sie bezahlt, dafür haben die öffentlich-rechtlichen Sender soviel Geld. Es sind die reichsten gebührenfinanzierten Sender der Erde und die kriegen das Geld für den Verfassungsauftrag der ihnen sagt das Aufklärung und politische Bildung damit betrieben werden. Die hätten die Pflicht den Politikern den Senkel zu stellen. Machen sie aber nicht, deswegen trapsen die auch so gerne hin, weil sie wissen es passiert nichts. Warum dann? Jeden Tag mittlerweile schon gehen sie in die öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten und dann können sie dann bei den Klofrauen - egal wie sie heißen: Jauch, Will, Illner, Plasberg - können sie ihre undichten Sprechblasen entleeren und wenn nach Verrichten ihrer intellektuellen Notdurft noch was nachtröpfelt dann können sie in der Woche drauf sich bei Beckmann, Kerner, Lanz & Co. an der Pissrinne unters Volk mischen." www.youtube.com/watch?v=tVVxscOAIc0&feature=youtu.be |
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Sehr schön! Ich denke, das darf doch nicht wahr sein, dass ausgerechnet Peer Steinbrück als der Heilsbringer aus der Krise aufgebaut werden soll.
Er traut es sich mit einer Erfolgsbilanz von Null!!! (in NRW und als Finanzminister) als getreue der Sohn vom manchmal schon senil wirkenden Altkanbzler Hemut Schmidt hinzusetzen und als der Konkurrent von Merkel aufgebaut zu werden. Der Hartz IV-(Mit)Einführer Steinbrück ist die sichere Lösung für die Banken , aber den Menschen mit Problemen wird er in diesem Land nichts bringen. Sterinbrück der Hartz IV-Mensch der alten Schröder-SPD als Kanzlerkandidat macht mich einfach nur sehr wütend!!! Keine Partei bringt das Heil, aber da bleibe ich doch bei der Linken. Trotz aller menschlichen Unzulänglichkeiten inder Führung sind sie die Einzigen die eine halbwegs klare Sprache srechen! |
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Rechtschreibung bei mir alles scheiße, soll heißen :
"als getreuer Sohn vom manchmal schon senil wirkenden Altkanbzler Hemut Schmidt ins Studio hinzusetzen und als der Konkurrent von Merkel aufgebaut zu werden. " ;) " |
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Mist mit meinem Satzbau, ich meinte:
" als getreuer Sohn vom manchmal schon senil wirkenden Altkanbzler Hemut Schmidt ins Studio hinzusetzen und als der Konkurrent von Merkel aufgebaut zu werden. " |
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Ja!, es war da etwas in dieser Günter Jauch Sendung, als kämen wir geadelt, aus der Jauche der Demokratie emporgestiegen, direkt in den Olymp, goldenenen Zeiten entegen strebend, als sei Helmut Schmidt Gottvater, Peer Steinbrück der Jesus der Fianzpolitik kurz vor dem Sieg,
Jetzt fragen sich viele, wer ist der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI, des sakrosankt klerikalen Glaubens an die Wunderkraft der Moneten der Proleten im Klingelbeutel, wenn Helmut Schmidt doch Gottvater der Weltwirtschaft ist? siehe: www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/der-grelle--wahn-im-goldkern-anzug |
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@JP
Da steuert wie einst der Kaptän der Titanic Steinbrück "auf den höchsten Punkt seiner Inkompetenz" zu oder wie war war das nochmals mit der Maslowschen Bedürfnispyramide? :) |
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„Zugegeben, es fällt schwer einen Fernsehauftritt von Helmut Schmidt zu kritisieren, dazu ist der Respekt vor dem 92-Jährigen und der Bewunderung seiner Formulierungskraft in hohem Alter zu groß.“
Dieser Hochachtung scheint es dann auch geschuldet zu sein, dass hier nicht zur Kenntnis genommen wird, gerade mit Peer Steinbrück einen verlässlichen Baustein im längst laufenden (Welt)Kriegsprogramm zu verankern, um die sich noch zierende und in strategischen Partnerschaften „verirrende“ Kanzlerin den Garaus zu machen! |
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Aus dem Versager Steinbrück wird auch weiterhin der erfolgreiche Retter gemacht – ein Musterbeispiel für die Möglichkeit der nahezu totalen Manipulation ==>www.nachdenkseiten.de/?p=6777
Anmerkung: Steinbrück ist zusammen mit der Bundeskanzlerin verantwortlich dafür, dass wir mit Hunderten von Milliarden belastet werden, mit denen die Wettschulden der Spieler im Finanzkasino beglichen werden. Als Steinbrück für die Förderung des Finanzplatzes Deutschland, für eine lasche Kontrolle und für „Produktinnovationen“ warb, war schon bekannt, dass deutsche Banken in Schwierigkeiten sind. Im Februar 2003 trafen sich Bundeskanzler, Bundesfinanzminister und Bundeswirtschaftsminister mit den Spitzen der Banken und Versicherungen zu einem Krisengespräch mit dem Ziel der Gründung einer Bad Bank. Das kam nicht zu Stande, weil das Treffen vom Handelsblatt bekannt gemacht wurde. Aber die Auslagerung fauler Forderungen in Zweckgesellschaften und ähnliche Bad Banks fand statt. So bei der Industriekreditbank IKB, so bei der Ende September 2003 gegründeten HRE. (In dem o.a. Link ist der ist der Artikel im Handelsblatt vom 24.2.2003 wiedergegeben. Immer noch lesenswert – vor allem für Menschen, die immer noch glauben, die Finanzkrise habe mit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers begonnen) Das alles wusste Peer Steinbrück. Und dennoch hat er behauptet, die Finanzkrise sei aus den USA über uns gekommen und sie habe ihn wie ein Springinsfeldteufel angesprungen! |
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Altbundeskanzler Helmut Schmidt auf "Enkeltrick" hereingefallen
Postillon-Recherchen haben ergeben, dass Altbundeskanzler Helmut Schmidt (92) dem sogenannten "Enkeltrick" zum Opfer fiel. Demnach gelang es dem Trickdieb und Betrüger Peer S., durch gemeinsames Schachspielen Schmidts Vertrauen zu erschleichen und dadurch Tantiemen für ein Buch und eine informelle Ernennung zum Kanzlerkandidaten der SPD zu ergaunern. weiterlesen beim Postillion :) www.der-postillon.com/2011/10/altbundeskanzler-helmut-schmidt-auf.html?m=0 |
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@"Margreth Gorges"
"Altbundeskanzler Helmut Schmidt auf "Enkeltrick" hereingefallen." :) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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