Margareth Gorges

Margareth Gorges

09.08.2011 | 08:53

Ein wichtiger Text für Ihr Gespräch mit„guten alten Konservativen

Ein wichtiger Text für Ihr Gespräch mit „guten alten Konservativen“

Verantwortlich: Albrecht Müller

Unterstellt, das gibt es noch in Ihrem Umfeld: die von konservativen Wertvorstellungen geprägten Menschen, dann sollten Sie eine im Schweizer Tagesanzeiger erschienene Analyse mit dem Titel „Der rechte Abschied von der Politik“ ausdrucken, weitergeben und weiter mailen. Dieser Text müsste zumindest nachdenklich stimmen. Er ist zugleich nützlich für Bündnisüberlegungen und für die Strategie des Umgangs mit der neuen Rechten. Albrecht Müller.
 
Mit bisher unbekannter Radikalität bewirtschafte in den USA eine neue Rechte die Krise, die sie selbst zu verantworten habe, meint Autor Constantin Seibt. Das stoße auch altgediente Konservative ab, für die Reagan ein Idol war. Seibt zitiert zwei dieser alten Konservativen, den lange Jahre als Chefredakteur konservativer Zeitungen tätigen Moore mit der Feststellung „Ich fange an zu denken, dass die Linke vielleicht doch Recht hat“. Die Demokratie, die den Leuten dienen solle, fülle „die Taschen von Bankern, Zeitungsbaronen und anderen Milliardären.“ Die Banken seien ein „Spielfeld für Abenteurer, die reich werden, auch wenn sie Milliarden verfeuern. Die Rolle aller anderen ist, ihre Rechnung zu zahlen.“

Autor Seibt meint, es lohne sich, gegen die neue Recht anzutreten: Sie seien wie beispielhaft die Republikaner in den USA keine konservativen Parteien, sondern „revolutionäre“. Sie seien eine Gefahr nicht nur für die Arbeitnehmerschaft sondern auch für die Wirtschaft und Totengräber der Mittelklasse. Sie seien „Verbündete einer neuen Oligarchie des Geldes. Sie sind die Feinde der Zivilisation“.

 

 

 

Es lebe die Anonymität im Netz!

Zwei Wochen nach den schrecklichen Anschlägen in Norwegen wagt sich Innenminister Hans-Peter Friedrich aus der Deckung und versucht in einem Interview mit dem SPIEGEL Kapital aus dem Fall Breivik zu schlagen. Nicht die rechtspopulistische Hetze als solche, sondern das Internet trage die Verantwortung für die „Radikalisierung des Einzeltäters“, so die Quintessenz des Interviews. Nicht Aufklärung und die politische Auseinandersetzung, sondern die Aufhebung der Anonymität im Netz sei ein probates Mittel, um die Radikalisierung zu verhindern. Dabei geht es jedoch weniger um Klarnamen und Anonymität, als vielmehr um die Verlagerung der Diskussion um Rechtspopulismus auf ein „Netzthema“. Von Jens Berger
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Hinweise des Tages

Verantwortlich: Wolfgang Lieb | Heute unter anderem zu folgenden Themen: Finanzkrise; Casino-Kapitalismus; Nachtrag zu Hinweis Nr. 3 vom 8.8.2011; Goldpreis schon über 1.700 Dollar – Bitte nicht blenden lassen!; ver.di: Der Kampf ist härter geworden; Geldhäuser bitten die Armen zur Kasse; Demonstrationen in Israel: Aus der Mitte der Gesellschaft; Hungersnot in Afrika: Wenn die Hilfe plötzlich zum Problem wird; Richter zeigen Härte – Timoschenko bleibt in Haft; London calling; Sicherheitspolitik für die Mehrheit; Massaker von Oslo: Welche Waffen erlaubt der Kampf; Dumm gelaufen – Das politische Personal und seine Krise; Sündenfall im Hörsaal; Islamischer Religionsunterricht in NRW – Muslimisch, jung, konservativ; Problemfall MDR – Quote, Kohle, Skandale; Die Perversion des Rechtsstaats; Bahnsteigkarte zur Revolte; zu guter Letzt: G7-Staaten opfern 99 Jungfrauen, um zornige Finanzmärkte zu besänftigen (KR/WL/JB)
 

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  • Finanzkrise
  • Casino-Kapitalismus
  • Nachtrag zu Hinweis Nr. 3 vom 8.8.2011
  • Goldpreis schon über 1.700 Dollar – Bitte nicht blenden lassen!
  • ver.di: Der Kampf ist härter geworden
  • Geldhäuser bitten die Armen zur Kasse
  • Demonstrationen in Israel: Aus der Mitte der Gesellschaft
  • Hungersnot in Afrika: Wenn die Hilfe plötzlich zum Problem wird
  • Richter zeigen Härte – Timoschenko bleibt in Haft
  • London calling
  • Sicherheitspolitik für die Mehrheit
  • Massaker von Oslo: Welche Waffen erlaubt der Kampf
  • Dumm gelaufen – Das politische Personal und seine Krise
  • Sündenfall im Hörsaal
  • Islamischer Religionsunterricht in NRW – Muslimisch, jung, konservativ
  • Problemfall MDR – Quote, Kohle, Skandale
  • Die Perversion des Rechtsstaats
  • Bahnsteigkarte zur Revolte
  • zu guter Letzt: G7-Staaten opfern 99 Jungfrauen, um zornige Finanzmärkte zu besänftigen
  • Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

     

     

     
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    Kommentare
    Tom Bombadil schrieb am 09.08.2011 um 20:12
    Sehr geehrte Frau Gorges,

    an dieser Stelle einmal Dank für Ihren täglichen "Nachdenkseiten"-Blog. Bin mir ziemlich sicher, dass ganz viele LeserInnen Ihren Einsatz hier zu schätzen wissen.

    Besonders danke ich heute für den Link von Albrecht Müller auf den weiß Gott herausragenden Artikel im tagesanzeiger. An dem kann sich die Mainstreampresse mal ein Beispiel nehmen! O.K., wird sie nicht -aber dennoch.

    Liebe Grüße

    Tom
    --------------------
    Kein Projekt nirgends
    Margareth Gorges schrieb am 09.08.2011 um 20:58
    Vielen Dank Herr Bombadil

    Beste Grüße
    Margareth
    Tom Bombadil schrieb am 09.08.2011 um 21:08
    Wirklich gern geschehen, Margareth

    freue mich schon auf die Auswahl morgen...

    lG
    Tom
    Margareth Gorges schrieb am 09.08.2011 um 21:16
    Sind Sie auch auf Facebook ? - dann adden Sie mich :))

    lg. margareth
    Tom Bombadil schrieb am 09.08.2011 um 21:31
    >>>Sind Sie auch auf Facebook ?

    Ne. Nicht meine Baustelle. Mag mich nicht für Hr. Zuckerberg & Coogle "nackig" machen - nicht mal mit Badehose :-)

    Aber, wenn ich denn da wäre, würde ich Sie auf jeden Fall "adden" (was immer das heißen mag...)

    lG
    Tom

    --------------------
    Kein Projekt nirgends
    Margareth Gorges schrieb am 09.08.2011 um 22:04
    Aber aber, Sie nutzen doch auch Google, und sind dadurch schon so " nackig" , da kommt Zuckerberg nie ran:)

    lg. margareth
    Margareth Gorges
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