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Dr. Gregor Gysi, DIE LINKE: Banken und Spekulanten an Kosten beteiligen
Gregor Gysi kritisiert in der Debatte über das Rettungspaket der Bundesregierung für Griechenland Union und FDP scharf:
"Sie haben nichts gegen die Ursachen der Krise getan." Die Kanzlerin vergisst zu erwähnen, wie viel von den Milliarden für Griechenland wieder in die Hände der Spekulanten fallen. "Wir haben im September 2008 hier über eine Finanzkrise geredet, die niemand gesehen hat. Und wir haben ihnen recht frühzeitig gesagt, dass daraus Staatskrisen werden können, und zwar über Schuldenkrisen dieser Staaten. Das, was wir jetzt in Griechenland erleben, droht doch auch anderen Ländern."
DIE LINKE fordert, Spekulanten und Finanzprofiteure zur Kasse zu bitten und die Finanzmärkte endlich zu regulieren, um künftige Krisen zu verhindern. Union und FDP "haben das alles verzögert, weil sie keine Regulierung wollen." www.linksfraktion.de/
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Ergänzend zu der grandiosen Rede der deutlichen Worte von Gregor Gysi noch eine Anmerkung:
Es geht es bei diesem Gesetz keineswegs nur im die Bewilligung einer Kredithilfe, sondern um eine europapolitisch weitgehende Entscheidung. Nämlich darum, dass der deutsche Bundestag mit der Verabschiedung dieses Gesetzes der griechischen Regierung und den Griechen eine Austeritätspolitik mit strengsten Sparauflagen aufzwingt, also damit eine europäischen Linie der neoliberalen Wettbewerbspolitik durchsetzt!!!!! Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Michael Schlecht, Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE. : ===>Akropolis wackelt, der Euro brennt – und die Agenda 2010 wird in radikaliserter Form “exportiert” Gäbe es in Griechenland für Reiche angemessene Einkommen- und Vermögensteuern, die auch bezahlt werden, würde es keine drohende Zahlungsunfähigkeit geben. Der Kampf der griechischen Bevölkerung gegen das Kürzungspaket ist der gleiche Kampf gegen die Umverteilung, den auch wir in Deutschland führen. hier lesen: www.s-o-z.de/?p=21795 |
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was jetzt mit griechenland seitens iwf und eu passiert, ist so eine art reichsexekution, d.h. das land bekommt die sanierungsmittel unter teilaufgabe seiner souveränität zur verfügung gestellt, iwf und eu kontrollieren die befolgung der zur stabilisierung ergangenen auflagen wie senkung von löhnen und renten, privatisierungen von bereichen der öffentlichen daseinsvorsorge usw. Das dem so ist, war auch in der phoenixrunde nach der vormittäglichen bundestagssitzung thema (video liegt noch nicht vor), und jetzt im dlf waren nur experten wie Jens Bastian zu hören, die natürlich betonen, daß die griechen ihre hausaufgaben zu machen, die empfohlenen rigiden einschnitte zu realisieren haben. In den informationen am mittag wurden nur redeausschnitte von merkel und steinmeier eingespielt.
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als zweiter interviewpartner war 12.20h, in einschlägiger weise argumentierend, Michael Fuchs (CDU, MdB) vertreter des mittelstands, zu hören, ein mitschnitt liegt vor.
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das interview mit Michael Fuchs nun verschriftlicht
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dieser blog machte sich notwendig, weil z.b. in den "informationen am mittag" des deutschlandfunks linke positionen (im übrigen auch die der grünen) zum thema überhaupt nicht widergespiegelt worden sind (s. meine obigen kommentare), da finde ich es schon hilfreich, wenn sie wenigstens in diversen blogs zur sprache kommen.
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Habe mir Gysis Rede angehört, der hier sehr klar und für mich überzeugend dargelegt hat, was es mit dem Rettungspaket der Bundesrepublik auf sich hat. Hätte die Rede vermutlich nicht gesehen/gehört/gelesen, wenn Frau Gorges sie hier nicht ins Netz gestellt hätte.
Trotzdem: Ich mag keine Blogs, die lediglich auf andere Quellen verweisen. Dachte immer, Blogger seien Leute, die sich Gedanken machen, auf ihre Quellen als Basis oder Beleg für ihre Interpretationen verweisen und versuchen, ihre Sachen genau und unterhaltsam selbst zu formulieren. Deshalb ist dieser Blog ( wie alle anderen Blogs von Frau Gorges ) gut gemeint und schlecht gemacht. |
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ereignisse oder vorgänge zu dokumentieren ist ein legitimes mittel - in diesem zusammenhang möchte ich auch auf einen kommentar von sabine adler im dlf zur griechenland-debatte im bundestag von gestern abend 19.10h verweisen, in dem ausdrücklich die kritischen positionen von spd und grünen gewürdigt werden, die in dieser frage sehr ähnlich gelagerten der linken aber nicht.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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