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Wie überall in Europa und den westlichen Industriestaaten bricht das Wachstum auch in Deutschland ein. Nur noch um 0,1 Prozentpunkte ist das BIP im Sommer gegenüber dem ersten Quartal 2011 gestiegen. Von wegen „Aufschwung XL“. Da in ganz Europa und in den westlichen Industrienationen nur noch massiv gespart wird, bricht nahezu überall das Wachstum ein. Das bringt logischerweise den deutschen Wachstumsmotor „Export“ ins Stottern. Trotz eines angeblich „robusten Arbeitsmarktes“ bremst eine schwache Binnennachfrage den „Aufschwung“. Da es in einer Art von Gehirnwäsche gelungen ist, die Banken- und Finanzkrise in eine „Staatsschuldenkrise“ umzudeuten, ist in den Regierungen eine Spar-Pandemie ausgebrochen. Während der letzte Wirtschaftseinbruch im Gefolge der Finanzkrise noch mit staatlichen Konjunkturprogrammen abgemildert werden konnte, werden jetzt, wo angeblich alles der „Staatsverschuldung“ geschuldet ist, mit einer knallharten Austeritätspolitik die Fehler der ersten Weltwirtschaftskrise wiederholt. Wenn kein Umdenken erfolgt, landen wir erneut in einer europa- oder gar weltweiten wirtschaftlichen Depression – mit kaum vorhersehbaren schlimmen Folgen. Wolfgang Lieb
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Hinweise des Tages
Verantwortlich: Wolfgang Lieb |
Heute unter anderem zu folgenden Themen: Finanzkrise – Gerechtigkeit auf der langen Bank; Merkel und Sarkozy planen Wirtschaftsregierung für Europa; Warren Buffett – Stop Coddling the Super-Rich; Erst trunken, jetzt ernüchtert; Das Gesicht der Krise; Wer ein Steuerschlupfloch sucht, findet auch eines; Star-Investoren stoßen Goldbestände ab; H&M ohne Hosen; Unsere Türken; Riesenfrust bei Beschäftigten der Bahn; Nicht ohne meinen Meiler ? Wie die Energiekonzerne den Wandel verschlafen; Corporate Governance – Rechtsverdreher in Top-Etagen; Ergo köderte Personalchefs mit Barzahlungen; Autoritäre Reaktion; Empörung über die Razzia beim Pastor; Black Box Bildungsmonitor? Ein Blick hinter den Reiz des Rankings; Das “Raumschiff Berlin” lockt Journalisten; Das Letzte: Deutsche Krabbenfischer machen Ramadan-Pause (KR/JB)
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
Schröder, Fischer und Co. – Verrat der eigenen Werte ohne schlechtes Gewissen
Was wir von der Union und der FDP an Verknüpfung mit den Lobbyisten der Wirtschaft zu erwarten haben, das wussten wir schon immer, spätestens nach 16 Jahren Kanzlerschaft von Helmut Kohl. Millionen, wirklich Millionen, hatten dann ihre Hoffnung auf den Kanzlerwechsel im Jahre 1998 gesetzt. Sie wurden bitter enttäuscht. Wie schon in den Hinweisen erwähnt, bringt die ARD in der Reihe ARD-exclusiv am 17.8. um 21.45h unter dem Titel: „Rot-Grün macht Kasse – Schröder, Fischer und die Lobbyisten“ einen Film von Sabine Puls, Christoph Lütgert, Johannes Edelhoff, Kristopher Sell und Britta von der Heide. Dazu vorweg ein Interview mit Christoph Lütgert. Albrecht Müller.
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Also, wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe, Kann also nur der Staat( also der kleine Steuerzahler), mit seinen Ausgaben das Wirtschaftswachstum fördern? Auf Grund dieser Wirtschaftstheorie hat der Steuerzahler die Autoindustrie, die Banken und jegliche andere großkonzerne mit seinen Steuern, mit Lohnverzicht, mit Rentenerhöhungen und sozialem Kahlschlag gerettet( in Wahrheit ihre Gewinne maximiert). Das gleiche tun wir jetzt wieder mit Rettungsschirm und/oder Eurobons usw. Wo haben die Staaten ihre Kredite aufgenommen? Bei Banken und Versicherungen. Diese spielen jetzt an den Börsen mit dem Geld, was der Steuerzahler ihnen schuldet, um sie vor ein oder zwei Jahren angeblich zu retten.
Ratingagenturen, Banken, Versicherungen und Hegdefonds erpressen EU und Staaten mit Zinsen für Geld das wir ihnen Gaben, damit sie es uns geben. Langsam verliere ich den Überblick. Einfache Lösung ? Keine Ahnung. Vielleicht holen sich die Staaten, Staatshilfen, Investitionszulagen, Bankenrettungsfond und was weiß ich nicht alles der letzten Jahre zurück, und bezahlen damit ihre Schulden. Dann wären sie relativ Schuldenfrei. Geht natürlich nicht, denn die Politik hat nun einmal die Aufgabe uns an die Banken usw. zu verkaufen . oder? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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