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Die Belastung unserer Volkswirtschaft durch politische Fehlentscheidungen ist inzwischen gefährlich hoch. Dazu meine Kolumne im Südkurier, Konstanz. Albrecht Müller.
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Wachstumswahn, Wachstumszwang, Wachstumskritik, Postwachstumsgesellschaft, etc. – seltsame Begriffe und eine vergleichsweise irrelevante und in die Irre leitende Debatte
Es ist richtig und überaus wichtig, auf einen schonenden Umgang mit den knappen Ressourcen zu pochen, das Bewusstsein dafür zu schärfen und die notwendigen politischen Entscheidungen zu erzwingen. Ist dafür die anschwellende Debatte um das wirtschaftliche Wachstum von großer Bedeutung? – Vor einiger Zeit schon habe ich es übernommen, in den NachDenkSeiten etwas zur aktuellen Wachstumsdiskussion und Wachstumskritik zu schreiben und dabei auch Position zu beziehen zu Begriffsbildungen wie „Postwachstum“ und „Wachstumszwang“ und zu Aktivitäten wie dem Attac-Kongress „Jenseits des Wachstums?!“ Diese Debatte ist gemessen an unseren wirklichen Problemen herausragend irrelevant und sie wird in einer verwirrenden, oft unverständlichen Sprache geführt, mit Texten und Aussagen, deren Logik man nicht hinterfragen darf. Sie ist im Kern arbeitnehmer- und sozialstaatsfeindlich. Albrecht Müller.
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Hineise des Tages II
Verantwortlich: Jens Berger |
Heute unter anderem zu folgenden Themen: Stuttgart 21; Gustav Horn: Der Euroraum im Teufelskreis; DIW: Mehrwertsteuer-Reform könnte die Ärmsten dreimal stärker belasten als die Reichsten; Rudolf Hickel hält die Prognose von Standard & Poor’s zur Kreditwürdigkeit der USA für eine “Wichtigtuerei”; Ergebnisse der steuerlichen Betriebsprüfung 2009; “Working Poor” in Deutschland; Vorsorgende Qualitäten des französischen Sozialstaats; Lidl-Filialleiter streikt gegen “höllisches” Arbeitstempo; Nur jeder Fünfte weiß, was Lobbyisten tun; Oxfam kritisiert deutsche Biosprit-Politik; Zeigt her eure Provisionen; Solarverband plant Lobby-Großkampagne; Abschaffung der Wehrpflicht – ein Betrugsmanöver; Libyen; Keine Gnade für Sarrazin; Schavans Empirie; Wie die Medien ticken (WL/JB)
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
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wenn es denn wirklich um irrtümer in serie ginge...
nein, es sind fehlentscheidungen im sinne der volkswirtschaft. aber um die geht es den entscheidungsbefugten am wenigsten. partei- und individual-interessen zusammen mit einem grauslichen mangel an sachverstand (politiker wie philosophen und journalisten sind nämlich die letzten alleskönner). das fängt auf der lokalen ebene an, wo fehlentscheidungen und kühne ahnungslosikeit löcher in die gemeindehaushalte reißen. größenordnung: millionen euro. durch die ganze republik läppert sich das. das teure spiel wird auf landesebene fortgesetzt. berliner bankendeal, die landesbanken in nrw und in bayern waren nicht besser beraten etc. größenordnung: milliarden euro. ganz teuer wird das spielchen auf der bundesebene. beispiele sind die atompolitik, die verkehrspooltik, die finanzpolitik ... größenordnung: zig milliarden euro. es fehlt nicht nur am sachverstand der unverantwortlichen verantwortlichen, sondern auch an funktionierenden, d.h. effektiven kontrollinstanzen. die beweise der rechnungshöfe sind rituale ohne biss. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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