1
]
Krake Bertelsmann erhält Geld von Brüssel zur Organisation eines Austausches zwischen Europäischem Parlament und US-Capitol
Verantwortlich: Albrecht Müller |
Uns erreichte die unten folgende Meldung, leider nur in Englisch. Kaum zu glauben, zur Einrichtung einer „Initiative“ mit dem Namen CEPI zahlt die Kommission (zunächst) €180.000 an die Bertelsmann Stiftung. Vermutlich wird das eine Bertelsmann-Unterorganisation wie CHE und CAP, alles beginnend mit „C“. Albrecht Müller.
Die neue Organisation soll den Austausch zwischen Parlamentariern und vielleicht auch Mitarbeitern fördern, bessere politische Kooperation und den Austausch von „best-practice“ möglich machen. In einer im folgenden Text verlinkten regelmäßigen Publikation der Bertelsmann Stiftung Niederlassungen Washington und Brüssel [PDF - 1.3 MB] werden 10 „Titanen“, angeblich aufsteigende Personen des neuen Europäischen Parlaments, herausgehoben - unter ihnen das für Bertelsmann arbeitende Mitglied des Europäischen Parlaments Elmar Brok und der SPD-Abgeordnete Jo Leinen. Das ist auch so einer, von dem manche früher dachten (ich auch), er gehöre verlässlich zum progressiven Teil der Vertreter des Volkes. Die berufliche Tätigkeit Broks für Bertelsmann wird in der Schrift nicht erwähnt. Typisch.
Hier nun die Originalmeldung der Bertelsmann Stiftung:
Bertelsmann Foundation Awarded European Commission Grant for Capitol
Hill-European Parliament Staffer Exchange
|
|
==>Zu der Krake Bertelsmann haben die NachDenkSeiten speziell eine eigene Rubrik eingerichtet: Klicken Sie auf unsere Rubrik Sachfragen/Krake Bertelsmann.
www.nachdenkseiten.de/?cat=27&paged=1 Wir halten die Bertelsmann Stiftung für eine undemokratisch und anti-parlamentarisch agierende Einrichtung. Bertelsmann übt eine unkontrollierte und durch nichts als Geld legitimierte Macht in unserer Gesellschaft aus. Diese Meinung teilen wir mit vielen anderen Beobachtern des Geschehens. Mit vielen unserer Leser sind wir uns auch einig, dass die Bertelsmann Stiftung das Privileg der Gemeinnützigkeit nicht verdient und wirklich parlamentarisch-demokratische und soziale Verhältnisse in unserem Land nur wieder erreichbar sind, wenn der politische Einfluss dieses Konzerns gebrochen ist. Wenn das überhaupt noch irgendwann zu schaffen sein sollte, dann nur in einem breiten Bündnis aller Demokraten. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen