Margareth Gorges

Margareth Gorges

22.02.2010 | 10:30

Medien Manipulation am Beispiel der "Zeit" u.a

Die Leser der „Zeit“ u.a. angesehener Medien werden genau so manipuliert wie die Leser der BILD-Zeitung.

 Verantwortlich: Albrecht Müller |

Weil sich die wichtigsten Medien der besser Ausgebildeten zu einem beachtlichen Teil auch als Kampagnemedien verdingen, werden die Leserinnen und Leser dieser Medien ebenfalls Opfer von geplanten Manipulationen. Das gilt auch für die Leserschaft solcher Medien, die früher als informative und im guten Sinne kritische Medien galten – wie zum Beispiel die „Zeit“, der „Spiegel“, der „Stern“, die ARD und die „Süddeutsche Zeitung“. Ein eklatantes Beispiel kam gerade auf den Tisch: das Zusammenspiel von „Zeit“ und Bild-Zeitung im Fall Westerwelle. Albrecht Müller

Wir machen auf diesen speziellen Fall beispielhaft aufmerksam, damit Sie an einem solchen konkreten Beispiel den Nutzern der betroffenen Medien in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis demonstrieren können, wie sehr auch sie Opfer der uns umgebenden Strategien der Meinungsmache werden.

Am 18. Februar erschien ein Kommentar des Chefredakteurs der „Zeit“, Giovanni di Lorenzo mit dem Titel:

Hartz IV
Richtig im Falschen
Die Empörung über Westerwelles Tiraden zu Hartz IV dürfen kein Grund sein, einige Fehlentwicklungen zu verschweigen.

Der Chefredakteur hält die Einlassungen von Guido Westerwelle „im Ton für unangemessen“, aber in der Sache für berechtigt. Di Lorenzo beklagt die mit 50 Milliarden € für die Grundsicherung viel zu hohen Kosten von Hartz IV, er beklagt die Missbräuche und dabei besonders, dass „nach einer vom Bundesarbeitsministerium erst vor drei Monaten veröffentlichten Studie … Migranten und ihre in Deutschland geborenen Nachkommen doppelt so häufig auf Sozialhilfe angewiesen sind wie der Rest der Bevölkerung“. Dies sei einerseits dadurch zu erklären, dass die Migranten wegen ihrer oft geringen Qualifikation wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. „Andererseits aber drängt sich der Verdacht auf, dass unser in Deutschland so angefeindetes Sozialsystem immer noch attraktiv genug ist, dass es eine massenhafte Einwanderung in die sozialen Netze auslöst …“
“Bild” greift einen Tag später auf der Titelseite den von der „Zeit“ angelegten Faden auf. Dort heißt es:

„Zeit“-Chef Giovanni di Lorenzo stösst heikle Debatte an. Warum kriegen Migranten häufiger Hartz IV als Deutsche?
28 Prozent aller Empfänger von Hartz IV sind Migranten
Deutschland diskutiert über Hartz IV. Und jetzt stößt der Chefredakteur der hoch angesehenen „Zeit“ eine noch heiklere Debatte an: Wie kommt es, dass Migranten und ihre in Deutschland geborenen Nachkommen deutlich häufiger Stütze beziehen als Deutsche? Er verweist auf eine Studie.

Und „Bild am Sonntag“ setzt nach:

FDP-Chef Guido Westerwelle zur Hartz-IV-Debatte „Ich spreche aus, was die schweigende Mehrheit denkt“
20.2.2010 – 14:54 UHR
Deutschland diskutiert über Hartz IV und die Äußerungen von Vize-Kanzler Guido Westerwelle (48, FDP). Im Interview mit BILD am SONNTAG zeigt sich der FDP-Chef unbeeindruckt von der Kritik der Bundeskanzlerin und der Union an der von ihm ausgelösten Debatte.

Glatt gefälscht – die Zuwanderung war lange nicht so niedrig wie heute.

Das Zusammenspiel von „Zeit“ und „Bild“ war vermutlich von Anfang an ein abgekartetes Spiel. Solche Verabredungen sind dann besonders wichtig, wenn die Fakten gefälscht sind – im konkreten Fall mit dem Versuch von di Lorenzo – immerhin selbst mit 11 Jahren nach Deutschland zugewandert -, den Zuwanderern die Hauptschuld für den angeblichen Missbrauch von Hartz IV zuzuschieben. Es wird der falsche Eindruck erweckt, nach der Einführung von Hartz IV seien Zuwanderer in dieses soziale Netz geströmt. Das ist aber nicht richtig. Der Hauptstrom der Zuwanderung fand viel früher statt und teilweise unter Applaus jener, die heute diese Zuwanderung beklagen. Ende der Achtzigerjahre und Anfang der Neunzigerjahre war es gerade in den Kreisen des Herrn di Lorenzo zur Mode geworden, aus so genannten demographischen Gründen das Tor weit aufzumachen. Damals sind alleine Hunderttausende von Aussiedlern nach Deutschland geholt worden. Auch viele von ihnen sind heute ohne Arbeit. Auch die so genannten Gastarbeiter sind hierhergeholt worden. Dass alle diese Gruppen und viele ihrer Nachfahren heute keinen Arbeitsplatz finden, hat wiederum sehr viel damit zu tun, dass die herrschenden Kreise die notwendige Beschäftigungspolitik haben schleifen lassen. Siehe z.B. hier.

„Freitag.de“ widerspricht der „Zeit“ – immerhin

Glücklicherweise gibt es wenigstens noch gelegentlich ein Medium, das den manipulativen Darstellungen von Medien wie der „Zeit“ und der Bild-Zeitung widerspricht. Im „Freitag.de“ erschien am 19.2. dieser Artikel:

Ein unappetitliches Spiel
Die Hartz-Debatte wird ausländerfeindlich. Auch liberale Zeitungen beteiligen sich. Gegen alle Fakten. Denn immer weniger Migranten liegen dem Steuerzahler auf der Tasche

Auch der Chefredakteur der „Zeit“ muss wissen, welches gefährliche Spiel sein Blatt und die Bild-Zeitung hier spielen. Und er muss die Zusammenhänge kennen:

hier weiterlesen:  www.nachdenkseiten.de/?p=4551#more-4551

 
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Kommentare
Carl Gibson schrieb am 22.02.2010 um 11:05
Was ist aus der einst liberalen DIE ZEIT geworden?
Hat DIE ZEIT ein Zeitproblem?
Verkennt DIE ZEIT die "geistige Situation der Zeit"?
Deutet sie die Zeit-Zeichen etwa falsch?

Ist der Liberalismus auf den Hund gekommen?

Als einer der Opfer dieses sonderbaren Umgangs mit der "Meinungsfreiheit" und der "Pressefreiheit" kann ich ein kleines Wörtchen mitreden.

Als "Zeitzeuge", der bestimmte Realitäten selbst erlebt hat, habe ich versucht, diese "authentische" Sicht der Dinge in eine Debatte einzubringen, die die ZEIT selbst über einen Artikel begründet hat,
namentlich über den Bericht vom 23. Juli 2009 aus der "angeblichen" Feder der gegenwärtigen Nobelpreisträgerin Herta Müller "Die Securitate ist noch im Dienst".

Ich habe mit einer Gegendarstellung "Offener Brief an Herta Müller" auf den von Lügen und Ungereimtheiten aller Art strotzenden Bericht geantwortet und diesen auf der Plattform DIE ZEIT-Online veröffentlicht.

Was wurde daraus?
DIE ZEIT hat den offenen Brief an Herta Müller "entfernt" - mich gesperrt und die Online-Diskussion zum Thema "Securitate" einfach abgewürgt, indem die Debatte für alle Leser eingestellt wurde.
Ein Skandal?

Es soll nicht sein, was nicht sein darf.

Auf "SPIEGEL-Online" durfte ich einige Tage argumentieren - zum gleichen Thema.
Dann " the same procedure as every year" - Deleatur!

Lunga pausa!

Maulkorb für Kritiker - Schweige-Gebot!

Grenzt das an Zensur`?
Das habe ich hier auf "Freitag" in einem deshalb speziell begründeten Blogbeitrag gefragt!

Der Nobelpreis an Herta Müller wäre nie möglich gewesen, wenn der Artikel dort,
in welchem die ZEIT-Redakteure aus der Feuilleton-Redaktion munter mitgeschrieben haben - mit oder ohne Autorisierung von Herta Müller! - öffentlich diskutiert worden wäre.

Man hat die öffentliche Debatte über die "Mythen" oder sonderbaren Wahrheiten der Herta Müller einfach abgewürgt -
bei der ZEIT vielleicht sogar durch ein Machtwort (?) von Mitherausgeber Michael Naumann von der SPD ( ehem. Verlagsmanager bei Rowohlt, Publizist bei "Cicero" - M. Naumann hat Herta Müller in Stockholm in Namen der BRD "nominiert"!)
Naumann hat Herta Müller üner alle Maßen protegiert und gefördert! Lobbyismus auch hier? Legitim?

Das Verhindern von "Wahrheiten" erfolgte auch bei der FR und ging bei der FAZ bzw. bei der NZZ in der braven Schweiz weiter.

Die Mainstream-Medien wollten nicht zulassen, dass "Fakten", die gewissen Leuten nicht ins politische Konzept passen, zirkulieren.

Soviel zur Medienfreiheit, zur Meinungssteuerung, zu Einflussnahme, zu Manipulation, zu Instrumenatlisierung etc. etc.

Wie wohltuend das freie Wort auf "Freitag", wo ein Kommentar nicht auf 500 oder 1000 "Zeichen" ( nicht Wörter!!!) festegelegt ist.

Erst wenn einem das "Wort" verboten wird, lernt man die Redefreiheit schätzen!

Carl Gibson
Margareth Gorges schrieb am 22.02.2010 um 11:34
Gehirnwäsche

Wir sind geradezu umzingelt von interessengeleiteten Think-Tanks, die reflexartig ihre Geschützrohre in Stellung bringen, wenn sie ihre sozialstaatsfeindlichen Positionen gefährdet sehen. Das umso mehr, wenn diese Gefahr vom höchsten Gericht ausgeht. Als Denkfabriken getarnte Propaganda-Agenturen versuchen sofort, mit allen Mitteln die Stimmung im Lande in ihrem Sinne zu beeinflussen und sie drehen selbst den Karlsruher Richtern ihren Spruch im Munde herum.

Wenn es nicht gelingt, diese massive Manipulation der Öffentlichen Meinung zu durchschauen und damit auch zu durchbrechen, dann bleibt die Mehrheit der Bevölkerung Freiwild dieser Propagandaapparatur, die mit viel Geld und publizistischer Macht ausgestattet ist.
Westerwelle ist dabei nur der Bauchredner und die spendengehätschelte Marionette derjenigen, die auch hinter den PR-Agenturen stehen.

ein Beitrag dazu von Wolfgang Lieb hier lesen.
www.nachdenkseiten.de/?p=4558#more-4558
Carl Gibson schrieb am 22.02.2010 um 12:27
Es ist nur schlimm, dass die einst "kritischen Journalisten" mitmachen und als Helfershelfer agieren.

Marionetten und Bauchredner fremder Interessen sind nicht nur einzelne Berufspolitiker (ihre Glaubwürdigkeit habe ich gestern und heute in je einem Blogbeitrag angezweifelt),
sondern leider Gottes auch die so genannten geistigen "Eliten"?,
die ohne Skrupel dass verkünden, was von ihnen erwartet wird,
während die anderen "Fühlhörner der Nation" (Ezra Pound, ABC des Lesens) schweigen und billigend untätig bleiben,
statt nachzufragen, aufzuklären oder gar zu rebellieren - wie etwa im Kulturland Frankreich, wo man sich nicht alles bieten lässt.

Carl Gibson
SiebzehnterJuni schrieb am 22.02.2010 um 16:01
Domnule Gibson! Ich verehre Herta Müller und bin stolz, dass sie den Nobelpreis erhalten hat.În ceea ce priveşte Herta Müller, sunt de acord cu Dumneavoastra în nici un fel!
Ehemaliger Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 17:38
Also Kulturland Frankreich in dem Dein Internet Service Anbieter per zügigem Gerichtsbeschluss und ohne Verteidigungsmöglichkeit Deinen Internetzugang einfach abknipsen kann werden viele auch ziemlich kleinlaut in ihren blogs.
Carl Gibson schrieb am 23.02.2010 um 10:28
Wenn ich an Deutschland denke, in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht ...so etwa dichtete Heine von Fankreich aus, über sein imaginiertes Deutschland nachsinnend!

Wenn ich nach Frankreich hinüber blicke, in das Land des Rotweins, wo Köche mehr gelten als Akadedimer, wo der "Homme des lettres" tatsächlich noch eine "moralische Instanz" ist, auf die man hört, auch nach Camus, Sartre, Beckett, Ionesco etc.,
dann sehe ich auch Bauern, die in Rebellion ihrem Mist vor das Ministerium kippen,
ich sehe Fabrik-Arbeiter, die, an der Grenze zur Legalität, ein Unternehmen mit gut gefüllten Gasflaschen ummanteln, bereit dieses in die Luft zu sprengen, wenn das Unternehmen vor seiner Auflösung nicht auch an die Arbeiter denkt und ihnen eine "Abfindung" zahlt aus dem Profit, das es dank ihrer Arbeit gemacht hat!
Selbstjustiz oder Notwehr?
Was ist wann legitim?
Das fragt sich nicht nur der Anarchist - das fragt sich auch der mündige Bürger in seiner Pflicht zu "zivilem Ungehorsam", wenn bestimmte Strukturen versagen.
Gegen "Zensur" , sachichma, in welcher Form auch immer, war ich seit jeher und werde es auch bleiben, wo immer sie stattfindet.
Carl Gibson
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 12:59
Sehen Sie, Frau Gorges, wenn Sie in "Ihren" Beiträgen oben immer "verantwortlich" schreiben, dann heißt das gar nicht "verantwortlich", sondern das heißt, daß der Name dahinter tatsächlich der Autor "Ihres" Beitrags ist, Sie selbst aber immer nur eines wollen von uns Freitagsbloggern: "Bitte machen Sie Ihre Freunde, Kollegen , Familienmitglieder und Bekannte auf die Aufklaerungsarbeit der www.nachdenkseiten.de/ aufmerksam." Ich finde das - unpassend. Mindestens. Blanke Werbung. Ein Link ins Nirgendwo würde mir reichen.
Zunehmend genervt, R. Kühn
Margareth Gorges schrieb am 22.02.2010 um 13:16
Herr Kühn,

sie wurden bereits am 20.02. von der Freitag Redaktion abgemahnt sich an die AGB und NUB zu halten !

Wie ich lese haben Sie seit Beginn Ihrer Mitgliedschaft in Freitag 4/09
-----> 2116 Kommentare abgegeben.
Ihr Bedürfnis ( Zwang) zu "kommentieren scheint also riesig zu sein - oder sie leiden an ADS.

Ich für meine Person werde Ihre völligen sinnentleerten "Kommentare" die Sie auf allen meinen Blogs ablassen, weder jetzt noch zukünftig kommentieren - da es meine Intelligenz beleidigt , und meine Zeit stiehlt, ebenso die der Leser/innen die sich mit dem BLOGTHEMA befassen wollen!

Ich werde wie bereits erfolgt weitere Verbalinjurie und AGB/NUB Verstoß von Ihnen unverzüglich an die Freitag Redaktion weiterleiten, die sich dann um Sie "kümmern" wird wie bereits am 20.02.

mfg
goedzak schrieb am 22.02.2010 um 13:28
Na, nun bleibt mal auf dem Teppich. Das Kritteln an eher nebensächlichen Formalien von RK mag ja nicht sonderlich konstruktiv sein. Aber sich willig im Beifall von, sagen wir mal, seltsamer Seite zu sonnen, ist dem Anliegen schädlicher.
Wie wär's mit einer sachlichen Erklärung, warum Sie hier als eine Art Sekretärin von Albrecht Müller auftreten?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 13:30
@margareth gorges: du schriebst an rainer kühn: "Ihr Bedürfnis ( Zwang) zu "kommentieren scheint also riesig zu sein - oder sie leiden an ADS."
was meinst du damit genau? was haben zwangserkrankungen mit ads zu tun? und warum hast du dann das 'h' für hyperaktiv dazwischen weggelassen, obwohl sich genau dieses offenbar auf rainer kühns kommentieren beziehen soll?
in welchem zusammenhang sollte ads zu rainer kühn stehen? und wenn es so wäre: ist das dann schlimm/oder ist ads ein schimpfwort?

ich finde es schlimm, wenn mit diesem thema offenbar ohne hintergrundwissen blöde verunglimpfungen und scherze betrieben werden - demnach könnte ich deinen beitrag hier auch melden, und zwar, da scherze über eine stoffwechselstörung betrieben werden, rainer diese unterstellt wird UND das alles gegen die menschenrechte verstößt!
Tessa schrieb am 22.02.2010 um 13:34
Liebe Frau Gorges,

Unterstellungen einer Krankheit gegenüber Herr Kühn sind an dieser Stelle völlig fehl am Platz und verletzten unsere AGB. Bitte wahren Sie einen respektvollen Ton im Dialog mit anderen Nutzern.
Herr Kühn ist am Wochenende dazu aufgefordert worden, einen satirischen Beitrag leicht zu editieren und ist dieser Aufforderung nachgekommen. Es steht ihm frei, sich zu Ihren Beiträgen zu äußern.

Lieber Herr Kühn,
die Nachdenkseiten linken oft auf den Freitag und schicken so neue Leser zu uns. Cross-Postings von anderen politischen Blogs sind hier durchaus erwünscht. Eine Auseinandersetzung darüber, ab wann es nervt oder als "blanke Werbung" zu verstehen ist, können wir gerne führen.

Bitte sehen Sie beide von unnötigen Provokationen ab.

Herzliche Grüße
Teresa Bücker
Streifzug schrieb am 22.02.2010 um 13:44
Ich hab vorsichtshalber mal die Ärzte geholt.

born2bmild schrieb am 22.02.2010 um 15:13
Ich stelle mich gern Rainer Kühn zur Seite.

Gut gemeint ist nicht zwangsläufig gut gemacht. Albrecht Müller, wie auch der von ihm geschätzte Oskar Lafontaine, bedienen die Propagandaklaviatur ebenso geläufig wie die von Ihnen kritisierten Meinungsmacher. Was tatsächlich nervt, sind die ständigen Wiederholungen von immer gleichen Redewendungen. Ich habe Lafontaines "Das Herz schlägt links" und Müllers "Machtwahn" gelesen, da wird auf Boulevardblatt-Niveau argumentiert, werden von ihnen vertretene Thesen jeweils dutzendfach wiederholt und das wird schnell langweilig. Und macht tatsächlich nachdenklich in dem Sinn wie 'HoppelPoppel' es unten angesprochen hat.
Zumal beide nur rosarote Salbe auf die vom Kapitalismus verursachten Krankheiten auftragen wollen.
Der Kapitalismus ist aber die Krankheit.
Da hilft auch keine andere 'Führungsschicht'.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 15:32
Frau Gorges,
1. "Wie wär's mit einer sachlichen Erklärung, warum Sie hier als eine Art Sekretärin von Albrecht Müller auftreten?" (goedzak)
2. Vom eigenen (eigenen) Beitrags Links auf andere zu setzen, finde ich ja ok. Aber die eigene Nichtautorschaft zu verschleiern und komplette Texte anderer Autoren abzudrucken, das finde ich grenzt an Manipulation, denn der erste Blick täuscht den Leser.
3. Außerdem ist der Ton aus Homburg ZEITlos autoritär. Autorität ist ein gewisser A. Müller. Können Sie ja mal drüber nachdenken ... Außerdem: Sie kommentieren ja nur Ihre eigenen Beiträge: 101 Beiträge zu 75 Kommentaren. Das hat für mich nichts mit Freitag-Community zu tun.
Alle Achtung,
Herr K.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 15:41
Fr. Gorges,
ich wurde von der Freitagsredaktion nicht abgemahnt, sondern gebeten, in meinem letzten Blog die Zeile "Verantwortlich: M. Gorges" zu verändern, da Sie mit rechtlichen Schritten drohten. Solche zielen dann letztlich immer gegen die publizierende Zeitschrift.
Ich bin der Bitte nachgekommen, um da Ruhe zu halten. Aber ich will schon diskutieren, um was es mir geht: Alles, was Sie so schwätzen zu mir, ist blanker Unsinn. Auf eine Antwort zur Sachfrage wird gewartet.
Herr K.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 17:46
>der Bitte nachgekommen, um da Ruhe zu halten<
Frau Gorges verstehen Sie?
Carl Gibson schrieb am 23.02.2010 um 11:17
@Margareth Gorges : Ich würde es gut finden, geehrte Gorges, wenn hinter den unter ihren Namen erscheinenden Beiträgen hier auf Freitag auch nur ihre ureigensten, individuellen Meinungen, Haltungen zu erkennen wären, nicht die "Stellungnahme" eines Dritten oder gar einer Gemeinschaft.
Wir hier können nur Ihnen antworten.

Androhungen von irgendwelchen rechtlichen Konsequenzen halte ich für kontraproduktiv, da solche den freien Geist einen "offenen Diskussions- und Streitkultur" untergraben.
Bleiben wir doch bei den Fakten und tauschen wir Argumente aus, ohne uns gegenseitig zu verdächtigen.
Noch schlimmer als das Winken mit der rechtlichen Keule empfinde ich das "Pathologisieren" eines Diskutierenden.

Die Manipulationen bei DIE ZEIT, der SPIEGEL, FAZ etc. sind das Thema hier bzw. die Instrumentalisierung von Individuen, nicht aber Grabenkämpfe zwischen den Argumentierenden.

Herr Rainer Kühn kann mit spitzer Feder so viel kommentieren wie er will. Jeder von uns ist frei, diese Kommentare zu lesen oder auch nicht.

@Rainer Kühn:

Aber lassen wir jeden frei reden - wenn wir, werter Herr Kühn, damit beginnen, uns auch hier "selbst zu zensieren", dann können wir die kritische Debatte gleich einstellen.
Dann zählt nur noch das Eiapopeia- Singen der Ja-und-Amen-Sager!
Wollen wir das?
Dann würden wir die Konzeption des freien Ortes der freien Meinungsäußerung "Freitag" ad absurdum führen.

Carl Gibson
( aus der bescheidenen Sicht eines Kommentators, der an vielen Orten viele hundert Kommentare geschrieben hat, der zensiert, gesperrt und sonstwie verhindert wurde.
Nachtrag:
Als ich zum ersten Mal öffentlich gegen die Nobelpreisträgerin Herta Müller protestierte (August 2008), erfolgte sofort die Androhung rechtlicher Konsequenzen - in ihrem Namen und ... über ihren Gatten Richard Wagner via Email!
Feine Geister, die Leute, die mit Anwälten und Gericht drohen, wenn ihnen die "Argumente" ausgehen!
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 14:47
Heute Morgen mußte ich schon wieder politische Aufklärung bei meinen Nachbarinnen leisten. Aufgehetzt durch die Medien verfielen diese ins Hartz4ler Bashing. Genauso, wie Guido und seine Leute es sich wünschen.
Glücklicherweise konnten ich die Damen durch Argumente wieder auf den richtigen Weg bringen.
Beide sicherten mir zu, die Linken zu wählen.
;)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 14:49
PS: Habe der einen noch den aktuellen Freitag geschenkt. Sie hat sofort mit darin gelesen.
Kriege ich jetzt auch einen Freßkorb? Als Prämie?
Margareth Gorges schrieb am 22.02.2010 um 14:54
@ chrisamar
Ein Bienchen ins Muttiheft :))

( gabs früher bei fleißarbeti)
Margareth Gorges schrieb am 22.02.2010 um 14:54
@ chrisamar
Ein Bienchen ins Muttiheft :))

( gabs früher bei fleißarbeit)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 23.02.2010 um 07:19
Na, da freue ich mich aber! Werde weiterhin Werbung für die Nachdenkseiten & den Freitag machen.
Dann klappt es bis Jahresende auch mit dem Fresskorb?!
Hans Mustermann schrieb am 22.02.2010 um 15:48
Interessanter Blogeintrag, hat mir gut gefallen. Dennoch eine Anmerkung: den Beweis, dass es ein "Zusammenspiel" gab, dass es ein "abgekartetes Spiel" war, dass beide Redaktionen im Vorfeld sich abgestimmt haben (was ja suggeriert wird), bleibt uns der Autor schuldig.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 16:04
Zum Streit Kühn/Gorges
Liebe Frau Gorges,
ich wurde auch schon "Opfer" der spitzen und oft lakonischen Feder des Rainer Kühn, aber er wahrte im Gegensatz zu anderen dabei stets Maß und Sitte, wurde mal durchaus auch satirisch-deutlich, zeigte jedoch stets Niveau.
Zudem ist er mir neben dem hier aus nachvollziehbaren Gründen verblichenen mh120480 ("Das beste Argument ist Nazi") sowie dem derzeit schweigenden Oranier als der gewitzteste und sprachmächtigste Kommentator aufgefallen, der zwar auch mal gern ein bisschen herumblödelt, aber auch eine treffende Riposte durchaus fair zu würdigen weiß.
Ich kenne die Satire nicht, die er "editieren" musste, aber ich wäre an Ihrer Stelle froh, dass die Redaktion Sie selbst in Ihrer Attacke gegen R.K. so glimpflich davonkommen ließ.
merdeister schrieb am 22.02.2010 um 16:09
Ich hab keine Zeit.
thinktankgirl schrieb am 22.02.2010 um 16:31
Ich finde es ok, daß die Nachdenkseiten hier publizieren. Ich lese sie gerne, vor allem die Presseschau, in der Artikel sind, die ich sonst nicht finden würde. Und dazugekommen bin ich, weil jemand in der ZEIT-Community ständig daraufverlinkt hatte. Eine "Gegen-Meinungsmache" ist ok, solange ihre Quellen transparent sind.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 16:44
Ich dachte immer, hier publiziert M. Gorges und nicht andere Verantwortliche ... Trotzdem: Sinnvolle Verlinkungen heiße natürlich gern willkommen, nicht aber, wenn eigentlich mitgeteilt wird: Lest die NachDenkSeiten.
Die Art und Weise geht mir hier auf den Keks, die scheinkritischen NachDenkSeiten kann ich schon selber wegklicken.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.02.2010 um 20:15
Lieber Rainer,
ich weiß nicht mehr, wann wir uns gesiezt oder geduzt haben, erinnere mich aber noch vom wahrscheinlich Älteren geduzt worden zu sein, welches ich jetzt aufnehme.
Ich glaube, Du hast Deinen Stich gemacht und keinen weiteren Anlass, diese Eigenwerbung hier weiter zu verfolgen.
Wenn die Redaktion das duldet oder gar goutiert, ist das deren Sache.
Carl Gibson schrieb am 23.02.2010 um 09:26
"SiebzehnterJuni schrieb: Domnule Gibson!

Ich verehre Herta Müller und bin stolz, dass sie den Nobelpreis erhalten hat.
În ceea ce priveşte Herta Müller, sunt de acord cu Dumneavoastra în nici un fel!"

Sehr geehrter Herr "Siebzehnter Juni",

Sie erlauben, dass ich Ihren letzten Satz für diejenigen übersetze, die nicht des Rumänischen kundig sind: "Was Herta Müller betrifft, bin ich in keiner Weise mit ihnen im Einklang/ (stimme ihren Argumenten auf keinen Fall zu).

Das ist ihr gutes Recht. Sie haben sicher Gründe, Herta Müller zu verhren.
Aber gestehen Sie mir bitte auch die Freiheit zu, Herta Müller aus den gleich guten Gründen abzulehnen und die Nobelpreisverleihung gerade an sie als eine mittlere Katastrophe zu werten.
Weshalb dies so ist, habe ich in zwei "Blogbeiträgen" vor den Mitwirkenden des "Freitag" ausgebreitet, nachdem mir DIE ZEIT, wo Sie so gerne schreiben, einen Maulkorb verpasst hat und mich "gesperrt" hat, nur weil ich "Wahrheiten", sprich "Fakten" veröffentlichte, die nicht in die Konzeption der ZEIT- Macher passten.

(Die Themen hier auf Freitag: Der forcierte Nobelpreis bzw. von der Wahrheit der Lüge.)

Eine Demokratie dieser Art hatten wir bei Ceausescu und Honecker!

Als ich 1979 als SLOMR- Mitbegründer in der Zelle saß, auch weil ich jahrelang den roten Totalitarismus bekämpft hatte, heulte Herta Müller und ihr RKP- Gatte Dichter Richard Wagner noch Jahre lang mit den roten Wölfen Ceausescus.

In der ZEIT (23.Juli 2009) beschimpfte sie ihre Landsleute pauschal mit der eng an der Grenze zur Volksverhetzung angesiedelten Aussage
"Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben" -
das blieb ohne Konsequenzen, weil keine Staatsanwalt die Autorenschaft dieser später halbdementierten Aussage hinterfragte! (Magnus, da hätte dein verloren gegangenes Zitat gepasst!).

Herta Müller, seit 1987 ein "Wendehals", hat sich hier in Deutschland willig instrumentalisieren lassen, zunächst 1984, als F.C. Delius in einer SPIEGEL- Rezension das Banat, meine Heimat, als "die Hölle auf Erden" bezeichnet hatte, nachdem er "Niederungen" von H. Müller gelesen hatte und dann nach 1987, als sie sich hier als "Regimekritikerin" und antikommunistische "Dissidentin" ausgab, obwohl sie nie etwas mit Opposition zu tun hatte.

Sie wurde von gewissen konservativen Kreise aus CDU und SPD instrumentalisiert, um pauschal gegen den "Kommunismus" zu schimpfen!
Dafür ist sie auch in Stockholm geehrt worden.

Ein Überprüfen ihrer "moralischen Integrität" via kritische Debatte hat DIE ZEIT verhindert.
Womit wir wieder beim Thema "Manipulation" wären!

Bei der BILD- Zeitung werden Autorenbeiträge "anonym" veröffentlicht!
Doch was ist aus diesem Land geworden, wenn der Leser der einst "liberalen" ZEIT auch nicht mehr weiß, wer den Bericht in DIE ZEIT geschrieben hat:

Die Autorin und Nobelpreisträgerin Herta Müller
oder das Ghostwriter-Team aus der ZEIT- Redaktion!

DIE ZEIT hat damit kein Problem, oder?
Carl Gibson

P. S. Wer die Reste meiner Kommentare lesen will, die die ZEIT zum Teil aus rein formaljuristischen Gründen nicht löschen konnte, der findet sie heute noch vor. Meine Argumente wurden gekappt, aber die Verunglimpfungen meiner Person durch den ehemaligen Herta Müller Ehemann Richard Wagner aus Berlin, die mich in die Näher von Securitate und Cosa Nostra rücken, sind noch komplett vorhanden.
Margareth Gorges schrieb am 24.02.2010 um 11:13
Ergänzung zum Kampagnejournalismus von „Zeit“ und „Bild“ – auch die öffentlich-rechtlichen Sender beteiligen sich und Redaktionen sind gespalten

Der Bericht über die gleichgerichteten Manipulationen von „Die Zeit“ und „Bild“ hat einige ergänzende Hinweise ausgelöst und veranlasst zu einigen weiteren Anmerkungen zum Kampagnenjournalismus und der damit verbundenen Spaltung der Redaktionen. Denn, darauf war schon hingewiesen worden, diese Machenschaften werden mit Sicherheit nicht von allen Redakteuren gestützt.

Albrecht Müller hier lesen: www.nachdenkseiten.de/?p=4568
Margareth Gorges schrieb am 24.02.2010 um 16:36
Weitere Ergänzung zur Rolle der „Zeit“ und zu Nikolaus Brender

Zum Artikel „Die Leser der „Zeit“ u.a. angesehener Medien werden genau so manipuliert wie die Leser der BILD-Zeitung“ ergänzt Manfred Bartl vom NachDenkSeiten-Gesprächskreis Mainz zwei wichtige Beobachtungen.

hier lesen: www.nachdenkseiten.de/?p=4585#more-4585
Margareth Gorges
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