Margareth Gorges

Margareth Gorges

10.02.2010 | 10:25

Nachtrag zur Sendung Anne Will: Methoden des Herrn Henkel

Nachtrag zur Sendung Anne Will: Interessantes Detail zum „Charakter“ und den Methoden des Herrn Henkel

Verantwortlich: Albrecht Müller |

Uns erreichte dazu die Mail eines Beobachters, die die Methoden des Herrn Henkel gut beleuchtet. Man muss diese miesen Methoden beobachten und anderen zeigen, um solchen Personen irgendwann das Handwerk zu legen. Interessant auch ein Offener Brief wegen Henkel an den Chairman der Bank of America. Albrecht Müller.

Hier die Mail:
ich habe auf den Nachdenkseiten den Beitrag zur gestrigen Sendung zum Thema Ankauf der Steuerhinterzieher-CD gesehen. Dazu möchte ich Ihnen noch eine Beobachtung mitteilen:
In dem Video zur Sendung ab 7:20 berichtet Herr Henkel von einem “Angebot”, das er angeblich im Internet “bekommen” habe über 800 Adressen von der AOK. Was er tatsächlich meint, dürfte ein polemisch gemeinter Leserkommentar zu einem Kommentar der “Welt” sein.

Gemeint ist der Leserkommentar vom 7.02., 18:15:
AOK Angestellter sagt:
Ich habe eine Liste von 800 Sozialhilfebetrüger und Betrügerinnen aus Stuttgart.
Was könnte man dafür verlangen???

Diesen Kommentar gab Herr Henkel dreist und schamlos als Wahrheit und Tatsache aus, die er “herausgefunden” habe.

Nachbemerkung Albrecht Müller:
Einige NachDenkSeiten-Leser fanden, dass die Sendung doch zu Gunsten von Wagenknecht und Geißler und damit zu Gunsten des Ankaufs der CDs gelaufen sei und dass deshalb unser Hinweis auf die Manipulationsversuche nicht mehr nötig gewesen sei. Das sehe ich etwas anders: Es ist richtig und wichtig, die unsicheren Zuschauer einer solchen Sendung darauf aufmerksam zu machen, wie dennoch immer wieder versucht wird, sie zu manipulieren, im konkreten Fall auch mit wirklich dreisten Behauptungen, ähnlich übrigens wie beim Versuch, die privaten Banken reinzuwaschen und die gesamte Krise an öffentlichen Banken und am Versagen des Staates festzumachen. Siehe dazu: “Spiegel Online mal wieder ohne jeden kritischen Verstand”
Zur Immunisierung der Mehrheit der Menschen gegen die Manipulationsversuche gehört eben auch das Nachsetzen - im konkreten Fall der Hinweis auf die Methoden des Herrn Henkel. Erst wenn sich die Redaktionen unserer Talkshows schämen, wenn sie jemanden wie Henkel einladen, ist der Erfolg da. Vorerst bleibt jedoch leider festzustellen, dass selbst eine so schwache und unsympathische Person wie Henkel immer noch hoffähig ist und seine Bücher zu Bestsellern werden.

Auch in der aufgeschlossenen Welt der USA wundert man sich über Henkel und Co.

Für des Englischen mächtige Leser der NachDenkSeiten füge ich noch einen Offenen Brief an, den Professor William K. Black wegen Henkel und Sarazin an den Chairman der Bank of America geschickt hat. Ich verbinde dies mit einem herzlichen Dank an den Freund der NachDenkSeiten in Washington, Norman Birnbaum, der uns auf diesen interessanten Vorgang aufmerksam gemacht hat:

hier lesen: www.nachdenkseiten.de/?p=4511#more-4511

 
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Kommentare
Alien59 schrieb am 10.02.2010 um 10:45
Mich würde es sehr interessieren, ob eine Antwort auf diesen Brief kommt.
poor on ruhr schrieb am 10.02.2010 um 11:00
@Magareth Gorges
Tolle Aufklärungsarbeit über die Manipulation in den Medien, die ich für enorm wichtig halte. Sie dürfen mit diesen Lügen einfach nicht durchlommen!

rr
Deaktivierter Nutzer schrieb am 10.02.2010 um 12:16
Es gab Zeiten, in denen schämten sich Deutsche im Ausland für Deutsche im Ausland, die Sandburgen bauten. Oder wenn Deutsche im Ausland "Deutschen" Kaffee trinken wollten.

Das hat sich geändert. Inzwischen schämt man sich im Ausland für Deutsche Politiker.

Hilfe! Glaubte ich bisher in Herrn Olaf Henkel keinen Proleten erkannt zu haben, so war das eine optische Täuschung.

Nicht gesellschaftsfähig die Herren Henkel & Sarrazin.
poor on ruhr schrieb am 10.02.2010 um 12:33
@chrisamar

... und dann kommt dann imer noch so ein Lächeln dazu, dass in situationen in denen es gar nicht angebracht ist, wie das Kampfgrinden der Gorillas wirkt, nur mit dem Unternschied, dass ich Gorillas selbst dann auch noch netter und ehrlicher finde. Danke für Deinen Kommentar.

Herzliche Grüße

rr
poor on ruhr schrieb am 10.02.2010 um 12:34
@chrisamar

... und dann kommt dann immer noch so ein Lächeln dazu, dass in situationen in denen es gar nicht angebracht ist, wie das Kampfgrinden der Gorillas wirkt, nur mit dem Unternschied, dass ich Gorillas selbst dann auch noch netter und ehrlicher finde. Danke für Deinen Kommentar.

Herzliche Grüße

rr
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