Margareth Gorges

Margareth Gorges

16.06.2010 | 09:30

Neoliberalen Hilfstruppen versuchen Stimmung für das „Sparpaket“

Der verzweifelte Versuch der neoliberalen Hilfstruppen Stimmung für das „Sparpaket“ zu machen

Die Zustimmung zu Schwarz-Gelb sinkt auf einen Tiefpunkt (31% für die CDU, 6% für die FDP). Vier von fünf (79%) Bundesbürgern halten das „Sparpaket“ für sozial nicht ausgewogen. Da ist für die neoliberalen Propagandaagenturen höchste Alarmstufe angesagt. Da muss mit allen Mitteln der Meinungsmanipulation dagegengehalten werden. Im sogenannten „Deutschland Check“ der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zusammen mit der Wirtschaftswoche wird in die Welt gesetzt: „Die Sparpläne der Bundesregierung treffen in der Arbeitnehmerschaft allgemein auf breite Zustimmung.“(S. 11) [PDF - 158 KB].

 Auch Bertelsmann verkündet 73% seien für größere Sparanstrengungen. Wenn Sie immer noch glauben sollten die INSM und die Bertelsmann Stiftung seien glaubwürdige Institutionen, dann können Sie sich an Hand der Auswertung dieser Umfragen endgültig vom Gegenteil überzeugen.

von Wolfgang Lieb   hier weiter:

www.nachdenkseiten.de/?p=5907#more-5907

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
KalleWirsch schrieb am 16.06.2010 um 11:11
"Der verzweifelte Versuch der neoliberalen Hilfstruppen Stimmung für das „Sparpaket“ zu machen"

"Da ist für die neoliberalen Propagandaagenturen höchste Alarmstufe angesagt."

Ich würde bezüglich Bertelsmann soagr noch weiter gehen. Jedenfalls inhaltlich. Bertelsmann erscheint mir manchmal wie der Staat im Staat. Und die Stiftung ist nur schwerlich vom Unternehmen zu trennen. Von den Arbeitsveträgen, die Bertelsmann so abschließt, will ich gar nicht reden.

Ich frage mich nur, ob man mit dieser von euch immer wieder verwendeten populistischen Kampfrhetorik, die manchmal an den "Klassenkampf" der zwanziger Jahre erinnert, weiter kommt. Bei mir erzeugt es Abwehr und die Artikel erscheinen auf den ersten Blick fast immer unsachlich. Es ist schade um die Themen, die ihr ja sehr berechtigterweise ansprecht. Auch wenn ich den Schlußfolgerungen oft nicht zustimme.
Margareth Gorges schrieb am 16.06.2010 um 11:26
pardon was ist an den Ausführungen von Herrn Dr. Lieb unsachlich ???????????????????????

Und zu der Krake Bertelsmann haben die NachDenkSeiten speziell eine eigene Rubrik eingerichtet: Klicken Sie auf unsere Rubrik Sachfragen/Krake Bertelsmann.
www.nachdenkseiten.de/?cat=27&paged=1

Eine nützliche und hilfreiche Informationsquelle um über die gezielte Manipulation der undemokratisch und anti-parlamentarichen Einrichtung Bertelsmann aufzuklären !

==>Wir halten die Bertelsmann Stiftung für eine undemokratisch und anti-parlamentarisch agierende Einrichtung.

Bertelsmann übt eine unkontrollierte und durch nichts als Geld legitimierte Macht in unserer Gesellschaft aus. Diese Meinung teilen wir mit vielen anderen Beobachtern des Geschehens. Mit vielen unserer Leser sind wir uns auch einig, dass die Bertelsmann Stiftung das Privileg der Gemeinnützigkeit nicht verdient und wirklich parlamentarisch-demokratische und soziale Verhältnisse in unserem Land nur wieder erreichbar sind, wenn der politische Einfluss dieses Konzerns gebrochen ist.

Wenn das überhaupt noch irgendwann zu schaffen sein sollte, dann nur in einem breiten Bündnis aller Demokraten.

Natürlich auch über die INSM - einfach mal Suchbegriff INSM eingeben bei den NDS

mfg
KalleWirsch schrieb am 16.06.2010 um 11:40
Ich halte die Bertelsmann Stiftung auch für undemokratisch.

Meine Kritik bezog sich hauptsächlich auf die Rhetorik, die hier in den Teasern für die Nachdenkseiten verwandt wird. Und die ERSCHEINT unsachlich. Was ich damit meinte, habe ich mit Beispielen aus dem Text belegt.
Neoliberale Hilfstruppen und Propagandaagenturen - das ist Polemik, selbst wenn es stimmt. Und meine efürchtung ist, dass man so nur Menschen erreicht, die einem eh schon zustimmen.

Den Fehler den ich gemacht habe, ist, dass ich das Wort Artikel für die Teasertexte hier benützt habe. Das ist glaube ich missverständlich. Ich bezog mich keineswegs auf Herrn Lieb.
Margareth Gorges schrieb am 16.06.2010 um 12:08
es erschließt sich mir zwar immer noch nicht was Sie meinen- aber unwichtig.
IHRE PERSÖNLICHE Wahrnehmung sei Ihnen unbenonnen.

Und wenn Ihnen ein "schönerer " Begriff für die Propagandaagenturen INSM und Bertelsmann einfällt, lassen Sie es mich wissen

mfg
Margareth Gorges schrieb am 16.06.2010 um 12:22
Nur nebenbei - weils grad so gut passt :

Gauck und Bertelsmann

Am Donnerstagabend, 21. Januar (2010), wird die Bundeskanzlerin ab ca. 18 Uhr an der Veranstaltung anlässlich des 70. Geburtstages von Joachim Gauck in der Bertelsmann-Repräsentanz Berlin teilnehmen und dort auch ein Grußwort sprechen. Die Veranstaltung wird als Podiumsgespräch mit dem Titel “Die friedliche Revolution 1989/1990 in Deutschland und Mittel- und Osteuropa” vom Siedler-Verlag und der Bundeszentrale für politische Bildung organisiert. Die Veranstaltung ist presseöffentlich.
Quelle: Bundesregierung
www.bundesregierung.de/nn_1516/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2010/01/2010-01-15-regpk.html
Margareth Gorges
Mit dem Wissen wächst der Zweifel” (J.W.v.Goethe) www.NachDenkSeiten.de
Ort:
Homburg
Mitglied seit:
3 Jahre 15 Wochen
Zuletzt aktiv:
23.05.2012
Status:
Bloggerin
Aktivität:
Beiträge: 782
Kommentare: 392
Mein Projekt:
Logbuch
03:00
Fro hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:45
Hans-Jürgen Kapust hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:44
carsten plaug hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:31
carsten plaug hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:15
freedom of speech? hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG