Margareth Gorges

Margareth Gorges

02.09.2011 | 09:16

Privatvorsorge kostet uns einiges mehr als die Zulagen zu RiesterRente

Privatvorsorge kostet uns einiges mehr als die Zulagen zu Riester-Rente

In einem Beitrag für den Panoramablog „Willkommen in der Bananenrepublik Deutschland“ hatte ich auf einen Artikel in der Leipziger Volkszeitung hingewiesen. Dort war beschrieben, dass die öffentliche Förderung von bisher 8,2 Milliarden als Zulage zu Riester-Rente zum größeren Teil von den Finanzdienstleistern, Versicherungskonzernen und Banken als Verwaltungskosten, Vertriebskosten und Provisionen kassiert wird und damit nicht mehr für die Altersvorsorge zur Verfügung steht. Es steht noch viel schlimmer um die „Bananenrepublik D.“, wenn man die öffentlichen Kosten für Rürup-Rente und Entgeltumwandlung einbezieht. Albrecht Müller.
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Veranstaltung mit Albrecht Müller in Groß-Gerau am Donnerstag, 8. September um 19:30 Uhr

Im Historischen Rathaus Groß-Gerau, Frankfurter Straße 12, zum Thema: Meinungsmache. Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen.
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Die Eurokrise in Zahlen (I) – Wie Musterschüler zu Problemkindern wurden

Mit steter Regelmäßigkeit behaupten die deutsche Regierung und viele deutsche Medien, dass die Eurokrise eine direkte Folge des finanzpolitischen Schlendrians einiger Eurostaaten sei. Eine unwahre Aussage wird jedoch nicht wahrer, wenn man sie regelmäßig wiederholt. Ein Blick auf die statistischen Daten der OECD reicht aus, um diese Aussage zu widerlegen. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall – am Vorabend der Finanzkrise galten die heutigen Problemkinder noch als finanzpolitische Musterschüler. Von Jens Berger
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Hinweise des Tages

Verantwortlich: Jens Berger

Heute unter anderem zu folgenden Themen: Verbriefungen: Aus der Krise nichts gelernt; Joseph E. Stiglitz – Der Preis des 11. September; Griechenlands Verschuldung “außer Kontrolle”; IZA-Forscher warnen vor steigender Ungleichheit durch US-Schuldendeal; Streit mit Euro-Ländern: IWF sieht riesige Kapitallücke bei Europas Banken; Schwindende Kaufkraft – Das wahre Problem der Amerikaner; Spekulanten wetten gegen Banken; Jakob Augstein – Reise ans Ende der Macht; Mit Großmut kommt man nicht weiter; USA: Konzerne zahlen Chefs mehr als dem Staat; Regierung prognostiziert dramatischen Rentenrückgang; Keine Rente ohne Kinder; Anzeige gegen Heckler & Koch; Das Depeschen-Desaster; Ein Prosit auf das Fahrtbier; Medienmeinung: Westerwelle aus dem Amt; zu guter Letzt: Deutsche Sprache, schwere Sprache (JB)
 

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  • Verbriefungen: Aus der Krise nichts gelernt
  • Joseph E. Stiglitz – Der Preis des 11. September
  • Griechenlands Verschuldung “außer Kontrolle”
  • IZA-Forscher warnen vor steigender Ungleichheit durch US-Schuldendeal
  • Streit mit Euro-Ländern: IWF sieht riesige Kapitallücke bei Europas Banken
  • Schwindende Kaufkraft – Das wahre Problem der Amerikaner
  • Spekulanten wetten gegen Banken
  • Jakob Augstein – Reise ans Ende der Macht
  • Mit Großmut kommt man nicht weiter
  • USA: Konzerne zahlen Chefs mehr als dem Staat
  • Regierung prognostiziert dramatischen Rentenrückgang
  • Keine Rente ohne Kinder
  • Anzeige gegen Heckler & Koch
  • Das Depeschen-Desaster
  • Ein Prosit auf das Fahrtbier
  • Medienmeinung: Westerwelle aus dem Amt
  • zu guter Letzt: Deutsche Sprache, schwere Sprache
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    Die große Wut der Überzähligen

    Notizen und Anmerkungen zu den „Konsumkrawallen“ in England.
    Es gibt eine Revolte einer perspektivlosen Jugend fast überall in Europa, nur in Deutschland nicht. Die spontanen Emeuten bedürfen dringend der politisch-moralischen Orientierung und Kontrolle, sonst werden sie nicht nur zu nichts führen, sondern der Reaktion und dem Ausbau der staatlichen Gewaltapparate und der Militarisierung der inneren Sicherheit in die Hände arbeiten. Aber wo sind die Kräfte, die der Revolte eine Richtung und einen politischen Inhalt geben und sie der regulativen Idee der sozialen Emanzipation unterstellen könnten?
    Von Götz Eisenberg
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    Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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