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Verantwortlich: Albrecht Müller |
Zum Papstbesuch und zu seinem Auftritt im Deutschen Bundestag hätte ich mich nicht geäußert, wenn heute Früh nicht in meiner Regionalzeitung stünde, der für die Einhaltung des Grundgesetzes und seiner Versprechen zuständige Bundesinnenminister Friedrich habe jene Abgeordneten, die der Ansprache des Papstes fernbleiben wollten, scharf kritisiert. Ihr Verhalten zeige eine „Mischung aus Hochmut und Kleingeist, aus Provinzialität und Überheblichkeit“. Der Bundesinnenminister sollte sich besser darum kümmern, ob die religiöse Praxis von Teilen der katholischen Kirche mit dem Versprechen des Art. 1 des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ vereinbar ist. Meines Erachtens nicht. Schon deshalb hätte auch ich, wäre ich noch Abgeordneter, den Auftritt des Papstes im Deutschen Bundestag kritisiert. Albrecht Müller.
Es ist schon vieles zu diesem Ereignis gesagt und geschrieben worden. Ich möchte weniges ergänzen:
Nachtrag: Verklemmende Sexualerziehung gibt es auch außerhalb des katholischen Milieus, bei Pietisten, etc.. Die weite Verbreitung ist aber kein Grund zur Missachtung dieser Verletzung der Menschenwürde.
Diese kritischen Anmerkungen will ich ausdrücklich mit dem Hinweis versehen, dass von vielen Katholiken und auch von katholischen Einrichtungen wie der katholischen Arbeitnehmerschaft oder der Betriebsseelsorge und der Krankenpflege sehr viel geleistet wird, was der Würde der Menschen gerecht wird. Sie werden dem Gebot des Grundgesetzes und den in der Bergpredigt vertretenen Werten gerecht. Ihre Vertreterinnen und Vertreter würde ich gerne im Bundestag reden hören.
Außerdem bleibt anzumerken, dass es innerhalb der Katholischen Kirche viele Menschen gibt, die die Entwicklung ihrer Kirche ähnlich kritisch sehen wie ich und dies auch öffentlich bekunden.
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"Steht die Kirche des Papstes auf den Boden der FDGO?"
Diese Frage ist absurd! Hat denn die katholische Kirche jemals diesen Anspruch überhaupt erhoben? - Nein! |
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@GEBE
Die katholische Kirche ist nicht nur als Empfänger von staatlichen Dotationen aus Altverträgen von 1806/1919, 1949/1989 , Subventionen, steuerrechtlichen Begünstigungen für kirchennahe Stiftungen der FDGO unterworfen wie alle gesellschaftlichen Unternehmen, selbst krichliche wie gewerkschaftliche Tendenszbetriebe, Vereine, Körperschaften des Öffentlichen Rechts. sihe: www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/mein-gott-vater-warum-redest-du-mit-so-kaltem-hauch? 22.09.2011 | 23:22 Mein Gott!, Vater!, warum redest Du mit so kaltem Hauch? papst_benediktxvi vatikan kurie uno honecker berliner_mauerfall patchwork_religionen Die kaltschnäuzige Rede Papst Benedikt XVI im Deutschen Bundestag. Papst Benedikt XVI hebt in seiner Rede im Deutschen Bundestag am 22. September 2011 vor geladenen Gästen als hartleibiger Zeremonienmeister unverblümt hervor, dass er große Ehere und Freude darüber empfindet, den "Heiligen Stuhl" als Partner unter den Völkern an diesem Ort durch seine Rede völkerrechtlich anerkannt zu sehen. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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