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Open Thread: Umdenken im konservativen Lager?
In einem bemerkenswerten Artikel gestand FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher am Wochenende, dass die Linke in zentralen Fragen offensichtlich doch richtig liegt und die Konservativen sich verrannt haben. Dabei bezieht er sich auf den britischen konservativen Vordenker Charles Moore, der vor einer Woche einen ähnlichen Kommentar im Telegraph verfasste.
Sicherlich muss man vor Schirrmacher und Moore den Hut ziehen. Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass intellektuelle Vordenker zu ihren Fehlern stehen und dem jahrelangen Gegner Recht geben. Ist dies Einsicht? Der erste Schritt eines Umdenkprozesses? Oder handelt es sich vielmehr um Taktik? Viel Spaß beim Diskutieren.
Euer Spiegelfechter, Jens Berger
und die : Hinweise des Tages
Verantwortlich: Jens Berger |
Heute unter anderem zu folgenden Themen: Frank Schirrmacher – „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“; Heiner Flassbeck – Warum die Ökonomen die Welt nicht verstehen; Eurokrise; Paul Krugman – Es geht um Jobs, Dummerchen; Steuerabkommen mit der Schweiz; Hedge funds buying massive tracts of African farmland; Schweizer Nationalbank prüft wohl festes Wechselkursziel; Minilöhne für Leiharbeiter: Klagewelle rollt an; Nachtrag zu unserem Hinweis #10 vom 12. August; Krawalle in London und Finanzkrise: Wir und die Gier; Jugendproteste in Europa – Steht auf, wenn ihr eine Zukunft wollt; Fußball als Täuschung: Profi wirft das Handtuch; Am Tisch mit Jean Ziegler, „UN-Botschafter“; Rösler will gelassen bleiben; PR vs. Journalismus – Im Körper des Feindes; Crash im Mediensystem? – Die Panik-Berichterstattung zum Auf und Ab an der Börse; Zu den “Empörten” kommen die “Bestürzten”; Der Gralshüther – eine Replik auf Michael Hüthers “Schuldenbremse für alle!”; zu guter Letzt: Die Banken sind wieder unterwegs! (WL/JB)
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
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"Diese Widersprüche seien es, die notwendig zum Ausbau des staatlichen Repressionsapparates und vor allem der Militärmacht führen müssten. In letzter Instanz seien Unterdrückung, Militarisierung und Krieg dem Stamokap systemimmanent, da Gewalt – in welcher Form auch immer – sein Vermittlungsmechanismus bleibe." Mal gelesen und kommt mir sehr bekannt vor!
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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