Die Erkenntnis, dass die Politik in den Fängen der Finanzwirtschaft ist, verbreitet sich. Ich verweise auf den Aufsehen erregenden Beitrag von Frank Schirrmacher in der Frankfurter Allgemeinen und das dortige Forum, auf den Basisartikel des konservativen Publizisten Moore im britischen Telegraf und auf einen Kommentar von Michael Spreng, früher einmal Berater von Stoiber. Offenbar setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Finanzwirtschaft die Politik bestimmt und auf diese Weise weltweit uns Steuerzahler für ihre Abenteuer bezahlen lässt. In den NachDenkSeiten konnten Sie das, wie Frank Schirrmacher freundlicherweise vermerkt, schon lange lesen. Siehe unsere Rubrik Finanzkrise und viele andere Beiträge. Albrecht Müller.
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Hinweise des Tages
Verantwortlich: Wolfgang Lieb | Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Logik des Krawalls; Mit CO2-Zertifikaten Millionen von Steuern hinterzogen; Schuldenstand ist durch Bad Banks gestiegen; DIW: Die Banken drehen wieder am großen Rad; In 80 Jahren nichts gelernt; Fachkräftemangel?; Jobcenter Bonn streicht Hochschwangeren alle Leistungen; Bayer droht mit Produktionsverlagerung; Rentenversicherung: Wirtschaft verlangt massive Beitragsentlastung; Tatort Krankenhaus – Wie das Sparen Patientenleben gefährdet; Die Reichen und die Steuer; „Niemand traut sich an heikle Zukunftsfragen“; Die teure Trennung von Staat und Kirche; Der Fall von Boetticher – Unter Tränen; Bombardement in Kundus: Offensiv liquidiert; Amerika, wohin?; Der Sarkostaat: Ein “eingebetteter” Reporter hinter französischen Gardinen; Israel protestiert – Alle für alle, jeder für sich; Zypern weniger kreditwürdig: Regierung setzt Rotstift an; Chinas Wirtschaft kann die Welt nicht retten; TV-Tipp: ARD-exclusiv: Rot-Grün macht Kasse; Das Letzte: „Bürgerarbeit“; Das Allerletzte: Bei Pflege Gas geben. (WL)
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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