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Solche Texten erhellen meinen (morgigen) Frauentag um so viel mehr als Diskussionen um das Binnen-I und die Erinnerung an die Einführung des Frauenwahlrechts. Danke dafür :) Denn Sie haben recht: Ein Frauentag sollte als solcher gefeiert werden, gerne zusammen mit den Männern, und keinesfalls als Emanzentag.
Ich bin gespannt was Angela, Ursula & Co. sich für morgen einfallen lassen. Bewirkt hat Frau Merkel aus meiner Sicht für den Stand von Frauen in Politik und Wirtschaft so gut wie nichts, Frau von der Leyen macht fast ausschließlich Familienpolitik, aber kaum Frauenpolitik. Dazu empfehle ich den Text von Susanne Klingner: Viel Make-up. Über die Verwechslung von Frauen- mit Familienpolitik. |
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Das ist doch wunderbar.
Oder auch: Gar nicht schlecht für eine Nichtfrau. Ich dachte schon, hier findet nischt statt, aber nun dieses Werk. Also wir haben früher immer Frauentag mit den Männern gefeiert und die haben sich - entgegen den heute klischierten Bildern - auch nicht mit Schürzchen vorsätzlich entstellt und den Frauen nichts als Kaffee eingegossen. Es war freundlicher manchmal zwischen den Geschlechtern. Nichtsdestotrotz - anzupacken gibt es immer was. Mit allerbesten frauenbewegten Grüßen. |
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Sehr schön! Danke dafür, es macht Hoffnung, dass es auch noch mehr Männer gibt, die was begriffen haben.
@ Tessa: Habe mir gleich den Text von Susanne Klingner aufgerufen, danke für den Link. Gut und wahr. Auszug: "In Deutschland dagegen sind von 200 Dax-Vorständen gerade mal zwei Frauen." Tja. Wieder weise ich auf die Situation in eigener Sache hin: Bei den Zeitungen/ Zeitschriften in Deutschland sieht es nicht besser aus. Wo sind Frauen Chefredakteure? Wo Ressortleiter? Das hat nichts mit familiären Situationen etc. zu tun, sondern mit Netzwerken. Nehmen wir hier in Hamburg die "Hamburger Morgenpost", eine ehemals, heute nur noch partiell, linke Boulevardzeitung (das gibts!), deren Struktur ich gut kenne: Die Zeitung wird von intelligenten und kompetenten Frauen vollgeschrieben, an den Schaltstellen sitzen aber nur Männer. Das war schon immer so, und ich fürchte, das bleibt erst mal so. Ausnahme: Das TV- und Reiseressort. Ich würde das jetzt gern, gemäss meinem eigenen Anspruch, das alles mit Humor sehen. Aber ich beobachte das schon so lange und bei so vielen Medien, es gelingt mir nicht mehr. Höchstens mit Galgenhumor. Da kann ich mich nur an HIlde Domin halten: "Nicht müde werden und dem Wunder, ..., wie einem Vogel, die Hand hin halten..." |
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...da ich auch über die Texte von Dekadenz lachen kann wie "Geh Bier holen du Lappen" auch hier ein :-),
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ups einmal war zuviel!
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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