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Ich sehe es so: Jeder hat ein Interesse. In der Gruppe Gleicher erreicht man mehr als alleine. Nun tun sie sich also zusammen und schicken Leute los, Profis, ihre Interessen zu vertreten. Das sind die Verbände, die Lobbyisten, die aus den eigenen Reihen kommenden Politiker.
Wer vertritt die Interessen der Gebäudereiniger? Ich meine nicht, die der Unternehmer, sondern der Mitarbeiter? Wer vertritt die Interessen der Bürger in der Gesundheitspolitik und wer die der Pharmaindustrie, usw usf. Nun wissen wir, wer die Internessen beispielsweise der einzelnen Mitarbeiter in der Automobilindustrie vertritt. Und siehe da. Nicht nur die Unternehmer sondern auch die Arbeitnehmervertreter in Form ihrer Gewerkschaft, erhalten Unterstützung. Diese Arbeitsplätze dürfen im Superwahljahr nicht wegfallen. Sie haben Löwen, die für sie brüllen. Ich glaube nicht, daß wir aus der Misere rauskommen. Sie wird sich verändern. Also von einer Misere in eine andere, bzw. andere werden dann eine Misere haben, wenn wir keine mehr haben (Globalisierung!). Wir sind mit der Vieljobberei in der ersten Phase einer Entwicklung, die in anderen Ländern wie Großbrintannien oder USA bereits sind. Das ist aber bekannt. Die Politik reagiert bereits. Betreuungsplätze bis zum Jahr xy für alle Kinder. Ausbau der Ganztagsschulen. Damit haben die Eltern Zeit ihren Jobs nachzugehen. Hm? |
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stimme Dir zu:
einiges, nein, vieles läuft hier falsch, leider :-( Mini-"Jobber" und Leih-Arbeiter, das sind die modernen Tagelöhner... |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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